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VC-Funnel: Warum 99 von 100 Startups abgelehnt werden


Ein durchschnittlicher Venture-Capital-Investor prüft mehr als 100 Startups, bevor er eine Investition tätigt. Wie aus den vielen Chancen am Ende ein Deal wird – und an welchen Stellen die meisten Startups ausscheiden, weiß ein Stanford-Professor.

Dieser Stanford-Professor weiß, wie aus Chancen echte Deals werden – und warum die meisten Startups ausscheiden.

Dieser Stanford-Professor weiß, wie aus Chancen echte Deals werden – und warum die meisten Startups ausscheiden.
picture alliance / Alexander Ryumin/TASS/dpa, Getty Images/Smith Collection/Gado; Collage: Dominik Schmitt/Gründerszene

Ein Venture-Capital-Investor prüft im Schnitt 101 Startups, bevor er eine einzige Investition tätigt. Das zeigt die Forschung von Ilya Strebulaev, Professor an der Stanford Graduate School of Business. Der Grund dafür liegt im Deal-Funnel. Ein Unternehmen muss also mehrere Auswahlstufen durchlaufen, bevor ein Investor tatsächlich investiert. Investoren bekommen dabei deutlich mehr potenzielle Kandidaten zu sehen, als sie tatsächlich finanzieren können. Der Funnel verteilt vor allem Zeit. Weil jede Stufe mehr Zeit kostet als die vorherige, scheiden rund 70 Prozent der Deals bereits beim ersten Filter aus.

„Den Funnel zu verstehen, ist für Gründer kein optionales Wissen“, sagt der Stanford-Professor. Gründer sollten vor ihrem Fundraising verstehen, wie dieser Filter funktioniert und auf welchem Weg Deals zustande kommen oder platzen können.

Der Amerikaner hat sich auf Finanzwesen, insbesondere Venture Capital und Private Equity, spezialisiert und lehrt an der Stanford Graduate School of Business. Via Substack gibt er regelmäßig Einblicke in seine Forschung und Erkenntnisse.

Netzwerke sind eine zentrale Quelle für Deals

Der Weg bis zu einer Investition beginnt mit dem sogenannten Deal Sourcing, erklärt Strebulaev. Deal Sourcing bezeichnet den Prozess, mit dem Investoren potenzielle Investitionsmöglichkeiten identifizieren. Der daraus entstehende Deal Flow umfasst die Zahl der Investmentchancen, die ein Investor in einem bestimmten Zeitraum zu sehen bekommt.

Laut Strebulaev kommen rund 60 Prozent der Deals über professionelle Netzwerke oder proaktive Ansprache, die schließlich in einer Netzwerk-Empfehlung endet.

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Bei der proaktiven Suche entwickelt ein Investmentteam beispielsweise zunächst eine These und grenzt sie auf ein bestimmtes Segment ein. Associates suchen anschließend nach möglichst vielen Startups in diesem Bereich. Die Liste wird reduziert, bevor das Team über sein Netzwerk persönliche Vorstellungen zu den interessantesten Unternehmen organisiert. Selbst der Outbound-Kanal endet damit häufig in einer Netzwerk-Empfehlung. Außerdem können Empfehlungen von anderen Investoren ebenfalls eine Rolle spielen. 

Warum Kaltakquise nicht aussichtslos ist

Rund einer von zehn Deals beginnt laut Strebulaev mit einer Kaltakquise. Das stehe zwar im Widerspruch zu der verbreiteten Einschätzung vieler Investoren, dass Gründer ohne persönliche Vorstellung kaum eine Chance auf eine Antwort hätten – aber funktionierte in einem Experiment des Forschers trotzdem erstaunlich gut. 

Strebulaevs Forschungsteam testete das mit kurzen Cold-Mails an Business Angels und Venture-Capital-Investoren. Die Nachrichten stammten angeblich von fiktiven Gründern und enthielten jeweils einen kurzen Pitch für ein sehr frühes Startup. Die Forscher wählten die Passung zwischen Investor und Startup dabei bewusst nicht perfekt.

Das Ergebnis: Fast zehn Prozent der Investoren zeigten bei mindestens einer E-Mail Interesse und baten entweder um ein Gespräch, weitere Informationen oder ein Pitch Deck. Strebulaevs Schluss daraus: Ein Gründer mit einem vielversprechenden Startup und einem gut strukturierten Pitch kann auch über Kaltakquise Aufmerksamkeit von Investoren bekommen. Er berichtet zudem, dass ihm Investoren nach Vorträgen immer wieder von Investments erzählt hätten, die mit einer Kaltakquise durch Gründer begonnen hätten.

Trotzdem empfiehlt der Stanford-Prof Gründern eine persönliche Vorstellung – diese sei in der Regel besser als eine Kaltakquise. Entscheidend sei aber die Zugkraft der Person, die den Kontakt herstellt. Und Gründer sollten möglichst früh Beziehungen zu potenziellen Investoren aufbauen – nicht erst dann, wenn sie Kapital benötigen.

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Von 101 Startups zur ersten Investition – das sind die Auswahlstufen

VCs verbringen laut Strebulaev rund 15 Stunden pro Woche mit dem Sourcing und Screening von Deals. Nur die Betreuung bestehender Portfoliounternehmen nimmt mit 18 Stunden noch mehr Zeit in Anspruch.

  1. Der Funnel verengt sich bereits am Anfang besonders stark. Rund 70 von 100 Chancen scheiden beim initialen Screening aus – meist innerhalb weniger Minuten und ohne persönliches Treffen. Größere Fonds sind dabei eher bereit, Gründer zu treffen, möglicherweise weil sie solche Gespräche an Junior-Mitarbeiter delegieren können, beobachtete der Forscher. Auch erfolgreichere Investoren seien laut Strebulaev eher bereit, Gespräche zu führen. Ein Teil der Absagen lasse sich durch eine fehlende Passung erklären: Das Startup ist möglicherweise zu früh, liegt außerhalb des Investitionsschwerpunkts oder befindet sich in der falschen Region.
  2. Wer die erste Stufe übersteht, kommt zum Management-Meeting: Das kann ein informelles Treffen bei einem Kaffee oder ein Gespräch über Zoom sein. Für den Investor geht es dabei darum, die Gründer und das Unternehmen zu bewerten und zu entscheiden, ob der Deal in die nächste Stufe gelangt.
  3. Danach folgt die Prüfung durch die Partner: Hier schrumpft der Funnel laut Strebulaev auf etwa zehn der ursprünglichen 100 Unternehmen. In dieser Phase werden unter anderem Investment-Memos diskutiert und Gründer können dem gesamten Partnerkreis oder einem Angel-Club präsentieren. Investoren können außerdem externe Experten aus Wissenschaft oder Industrie hinzuziehen.
  4. Anschließend beginnt die Due Diligence: Sie umfasst eine genaue Prüfung der potenziellen Investition, wobei Umfang und konkrete Schritte von der Phase des Startups und der verfügbaren Daten abhängen. Von fünf Deals, die in die Due Diligence gelangen, schaffen es laut Strebulaev weniger als zwei bis zum Term Sheet.
  5. Mit dem Term Sheet verändert sich die Situation: Bis dahin mussten die Gründer den Investor überzeugen. Nun entscheiden sie selbst, ob sie das Angebot annehmen, verhandeln oder mit anderen Investoren weitersprechen.

Im Durchschnitt seien 1,7 Term Sheets für eine abgeschlossene Investition nötig. In der Frühphase liegt der Wert laut Strebulaev bei 1,5, in der Spätphase bei 2,3.

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Für jede Stufe braucht es eine andere Vorbereitung – das sind die Tipps des Profs 

Aus dem Aufbau des Funnels ergibt sich für Gründer eine Konsequenz: Sie sollten wissen, an welcher Stelle des Prozesses sie sich mit jedem einzelnen Investor befinden. Denn die Fragen und Anforderungen verändern sich von Stufe zu Stufe. Ein und dasselbe Pitchdeck und dieselbe Argumentation für den gesamten Prozess zu verwenden, sei laut Strabulaev ein Fehler.

Beim ersten Screening müsse eine E-Mail innerhalb von 30 Sekunden überzeugen. Im Management-Meeting geht es um ein etwa halbstündiges Gespräch, das in die Due Diligence führen soll. In der DD-Phase wiederum sollten Gründer bei der Vorbereitung eines Memos helfen, das später anderen Entscheidern vorgelegt wird.

Strebulaev empfiehlt Gründern außerdem, Investoren möglichst viele Informationen bereitzustellen und Fragen vorwegzunehmen. Auch Unterlagen für die Due Diligence sollten so vorbereitet sein, dass sie mit den Partnern geteilt werden können.

Auch Gespräche mit Junior-Mitarbeitern größerer VC-Firmen können laut Strebulaev sinnvoll sein. Sie können zwar keine Investitionsentscheidung treffen, wirken aber als Scouts und können Gründer an den zuständigen Partner weiterleiten. Gleichzeitig sollten Gründer aber auch immer herausfinden, wer innerhalb des Fonds für ihr Unternehmen tatsächlich zuständig ist.

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Ein Term Sheet ist nicht das Ende des Prozesses

Der beschriebene Ablauf ist laut Strebulaev kein allgemeingültiges Modell. Jede VC-Firma entwickelt eigene Prozesse und eine eigene Entscheidungskultur.

Wettbewerb kann den Prozess zusätzlich beschleunigen. Wenn ein Startup stark gefragt ist und bereits ein Term Sheet eines Konkurrenten vorliegt, kann ein Investor unter Umständen sehr schnell ein eigenes Angebot abgeben – auch ohne vollständige Prüfung.

Das gilt insbesondere für sogenannte präemptive Term Sheets. Dabei macht ein VC bereits vor einer formellen Due Diligence ein Angebot, um einen Deal für sich zu sichern. Ein solches Term Sheet ist exklusiv: Nach der Unterzeichnung verpflichtet sich das Startup, mit diesem Investor zu verhandeln und den Deal nicht gleichzeitig anderen Investoren anzubieten.

Für Gründer entsteht damit ein Zielkonflikt. Ein unterschriebenes, umsetzbares Term Sheet bietet Sicherheit. Mehrere Angebote können dagegen die Verhandlungsposition verbessern und die Auswahl des passenden Investors erleichtern. Ein präemptives Angebot ist laut Strebulaev zugleich ein Signal dafür, dass der Investor davon ausgeht, dass weitere Investoren Interesse zeigen werden.





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DHDL: Gründer von Piesel Piepser geben jetzt Unternehmen an Sohn ab


Nach 30 Jahren suchen Marlon und Elke Osthoff erstmals einen Investor für ihr Familienunternehmen – und gewinnen zwei Geldgeber bei „Die Höhle der Löwen“. Doch nach der Sendung wagen sie einen neuen Schritt.

DHDL: Gründer von Piesel Piepser geben jetzt Unternehmen an Sohn ab

Elke Osthoff und Marlon Osthoff, Gründerpaar aus Erkrath, wollen die Löwen von ihrem Piesel Piepser überzeugen.
RTL

Ihre Verkäufe stagnieren, ihnen fehlt eine Online-Strategie und beim Pitch stocken ihre Worte immer wieder: Trotzdem überzeugen Elke und Marlon Osthoff in „Die Höhle der Löwen“ zwei Investoren. Janna Ensthaler und Carsten Maschmeyer steigen ein bei ihrem Startup. Doch das Ehepaar muss seinen Betrieb neu aufstellen, fordern Ensthaler und Maschmeyer.

Vor 30 Jahren haben die Osthoffs den Piesel Piepser entwickelt. Mit dem Gerät sollen Kinder lernen, nachts rechtzeitig aufzuwachen und auf die Toilette zu gehen. Ein Sensor in der Unterwäsche löst bereits bei wenigen Tropfen Urin den Alarm aus. Das Thema betreffe viele Familien: Nach Angaben der Gründer macht etwa jedes siebte Kind bis zum sechsten Lebensjahr ins Bett.

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„Die Höhle der Löwen“: Ehepaar verkauft 100.000 Piesel Piepser – doch der Erfolg bleibt aus

Über die Jahre verkaufen die Osthoffs rund 100.000 Geräte. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten häufig auf ärztliche Verordnung. Trotzdem bleibt der große Durchbruch aus. Der Umsatz stagniert zuletzt bei rund 200.000 Euro pro Jahr. Bestellungen bearbeiten die Gründer weitgehend selbst, der Vertrieb läuft vor allem über Kinderärzte und medizinische Fachkongresse. Einen Online-Shop bauten sie nie auf. Käufer bestellen stattdessen per E-Mail.

In „Die Höhle der Löwen“ suchen die Osthoffs deshalb auch Unterstützung beim Vertrieb und bei der Professionalisierung des Unternehmens. „Wir sind einfach zu klein und haben es nie geschafft, den richtigen Weg einzuschlagen und an die richtigen Kontakte zu gehen“, sagt Marlon Osthoff in der Sendung. Mit Anfang 60, nach 43 Ehejahren, brauchen sie außerdem Geld fürs Alter. „Ich habe tatsächlich richtig derbe Existenzängste”, sagt Marlon Osthoff.

Mit dem Piesel Piepser wollten die Osthoffs nach 30 Jahren nochmal durchstarten.

Mit dem Piesel Piepser wollten die Osthoffs nach 30 Jahren nochmal durchstarten.
RTL

Das Ehepaar hofft jetzt, dass ein Investor ihrem Produkt nach 30 Jahren neuen Anschub gibt. 100.000 Euro bieten sie den Gründern für zehn Prozent der Anteile am Unternehmen. Doch im Pitch vor den Löwen suchen die Gründer immer wieder nach Worten. „Ich bin so nervös. Ich finde gerade den Faden nicht”, sagt Elke Osthoff dabei den Löwen.

Das berührt die Jury. „Die Höhle der Löwen ist ein sehr großer Auftritt”, sagt Frank Thelen. “Ein- und ausatmen”, versucht Janna Ensthaler das Gründer-Paar zu beruhigen.

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Piesel Piepser braucht neuen CEO

Am Ende steigen Ralf Dümmel, Andreas Herb und Frank Thelen aus. Doch Janna Ensthaler und Carsten Maschmeyer halten den Piesel Piepser für ein gutes Produkt in einem relevanten Markt – und würdigen ihr Durchhaltevermögen trotz zahlreicher Rückschläge in drei Jahrzehnten. Es gibt allerdings auch ein großes Aber: Aus Sicht der Löwen liegt die größte Schwäche in der Unternehmensführung und Vermarktung des Piesel Piepsers.

Marlon und Elke Osthoff präsentierten ihr Unternehmen in der ersten Folge der 20. Staffel von

Marlon und Elke Osthoff präsentierten ihr Unternehmen in der ersten Folge der 20. Staffel von „Die Höhle der Löwen“.
RTL

Deshalb bieten sie den Gründern die geforderten 100.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile. Allerdings knüpfen sie ihre Investition an eine Bedingung: Die Osthoffs sollen einen neuen, jüngeren Geschäftsführer finden und ihm 20 bis 30 Prozent des Unternehmens überschreiben. Der neue CEO soll frischen Wind ins Geschäft bringen und vor allem den Vertrieb professionell aufbauen. Falls nötig, wollen die Investoren sogar das Gehalt der neuen Führungskraft finanzieren.

Marlon und Elke Osthoff nehmen den Deal mit doppelter Löwenpower an. Wie es danach weiterging, hat Gründerszene nachgefragt.

Kein Deal, aber neue Pläne für Piesel Piepser

„Wir sind unseren Löwen Janna und Carsten sehr dankbar – nicht nur für die Unterstützung während der Show, sondern vor allem für die offenen und guten Gespräche danach und die vertrauensvolle Zusammenarbeit bis heute“, teilen uns die zwei mit. „Wir haben uns jedoch gemeinsam dazu entschieden, die weiteren Schritte zunächst zurückzustellen.“

Das Unternehmen bleibt in Familienhand: Sohn Dustin ist mit seiner Frau bei Piesel Piepser eingestiegen. Sie führen und entwickeln nun das Unternehmen weiter. „Inzwischen ist für uns der richtige Zeitpunkt gekommen, die Zukunft von Piesel Piepser langfristig zu gestalten und die Verantwortung innerhalb unserer Familie an die nächste Generation zu übergeben“, sagt das Ehepaar. „Sowohl aufgrund unseres Alters als auch der gesundheitlichen Situation von Marlon möchten wir diesen Schritt jetzt gehen.“

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Carsten Maschmeyer sagt auf Anfrage von Gründerszene: „Solche Schritte brauchen die nötige Zeit und sollten nicht unter zusätzlichem Druck stattfinden. Unser Interesse an Piesel Piepser besteht weiterhin, und ich freue mich, wenn wir die Gespräche zu einem passenden Zeitpunkt wieder aufnehmen.“

Auch Janna Ensthaler will den Osthoffs Zeit geben. Sie „leben für ihr Unternehmen – das spürt man sofort. Deshalb war es uns in diesem Fall besonders wichtig, nicht um jeden Preis auf einen Deal zu drängen, sondern gemeinsam herauszufinden, was für die Familie Osthoff und das Unternehmen langfristig das Richtige ist. Im Vordergrund steht nun zunächst die Übergabe an die nächste Generation. Diesen Weg begleiten wir sehr gerne weiter und stehen der Familie auch künftig mit Rat und Tat zur Seite.“

Piesel Piepser bleibt damit vorerst am Markt – ob mit oder ohne DHDL-Investoren.





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Bits & Pretzels 2026: Das erwartet die Besucher in diesem Jahr


Einmal mehr bringt Bits & Pretzels das Startup-Ökosystem Europas zusammen. Im Fokus stehen neue Technologien, Innovationen und die Menschen hinter dem Fortschritt.

Bits & Pretzels 2026: Das erwartet die Besucher in diesem Jahr

Bits & Pretzels

Vom 28. bis 30. September 2026 kehrt Bits & Pretzels während der legendären Oktoberfest-Feierlichkeiten nach München zurück und bringt erneut Europas Startup-Ökosystem zusammen, diesmal unter dem Motto „Human After All“.

Die Konferenz wird 7500 Teilnehmer begrüßen, darunter 2000 Investoren sowie Gründer, Unternehmensentscheider und politische Entscheidungsträger aus ganz Europa und darüber hinaus. Ihr Ziel bleibt unverändert: Gründer dabei zu unterstützen, Kontakte zu knüpfen, zu lernen und zu wachsen.


Erfahrt jetzt mehr über Bits & Pretzels 2026!


Technologie trifft Menschlichkeit

Die Ausgabe 2026 wird sich mit transformativen Technologien beschäftigen und zugleich die Menschen dahinter in den Mittelpunkt der Diskussion stellen. Zu den Top-Speakern zählen der Medienunternehmer und Host von „The Diary of a CEO“, Steven Bartlett, sowie der Comedian, Produzent und Moderator von „The Daily Show“, Trevor Noah. Mit ihren Gesprächen über Führung, Wirtschaft und Gesellschaft haben sie weltweit Millionen von Menschen erreicht.

„Im Einklang mit dem Motto ‚Human After All‘ rückt das Programm 2026 die Resilienz von Gründern, die menschlichen Qualitäten, die zum Erfolg führen, sowie die Frage in den Fokus, wie Unternehmer die richtige Denkweise entwickeln können, um ihre Ziele zu erreichen“, sagt Bernd Storm vans Gravesande, Mitgründer von Bits & Pretzels.

Neben Steven Bartlett und Trevor Noah werden auch Führungspersönlichkeiten einiger der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen Europas auf der Bühne stehen, darunter Legora, n8n, Dash0 und Langdock sowie viele weitere. Im Rahmen des Programms sprechen die Speaker über die größten Chancen und Herausforderungen, die Europas Innovationslandschaft prägen – von angewandter KI über Verteidigung, Fintech und Deeptech bis hin zur Raumfahrttechnologie.

„Es ist eine sehr spannende Zeit für einen Besuch in München. Die Stadt wächst rasant, insbesondere in den Bereichen Deeptech und Verteidigung, mit herausragenden Startups und Rekordfinanzierungsrunden. München entwickelt sich eindeutig zu einem der führenden Technologiezentren Europas, und hier zeichnen sich bereits viele der nächsten großen Trends ab“, sagt Bits & Pretzels Co-Host Felix Haas.

Bits & Pretzels

Von Gründern für Gründer

Die Unterstützung von Gründern stand schon immer im Mittelpunkt von Bits & Pretzels. Daher bietet die Veranstaltung eine Vielzahl von Formaten, die Startups dabei helfen sollen, ihre Ziele zu erreichen.

Die Startup Exhibition bietet jungen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren, während strukturierte Networking-Sessions Gründer mit potenziellen Partnern, Investoren und Führungspersönlichkeiten aus der Branche zusammenbringen. Ziel ist es, Beziehungen aufzubauen, die weit über die dreitägige Veranstaltung hinaus Bestand haben.

Das Investorenprogramm wird erneut mehr als 2000 Kapitalgeber zusammenbringen, während der CIO AI Summit Führungskräfte aus Unternehmen mit dem Startup-Ökosystem vernetzt und so Möglichkeiten für Partnerschaften und Investitionen schafft.

„Bits & Pretzels wurde von Gründern für Gründer aufgebaut“, sagt Mitgründer Andy Bruckschlögl. „Unsere Mission ist es jedes Jahr, Startups den Zugang und die Sichtbarkeit zu verschaffen, die sie für ihren Erfolg brauchen.“

Wie jedes Jahr endet die Konferenz mit ihrem traditionellen Networking-Erlebnis auf dem Münchner Oktoberfest. Am Abschlusstag kommen die Teilnehmer im Schottenhamel-Festzelt zusammen, wo die Gespräche bei einem Bier weitergehen – eine der Traditionen, mit denen sich Bits & Pretzels von anderen Startup-Events in Europa abhebt.


Schaut euch jetzt die vollständige Agenda für Bits & Pretzels 2026 an und seid vom 28. bis 30. September in München dabei!






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+++ ARR-Hype +++ Flip +++ K-Beauty +++ Yepoda +++ Deutscher Business Angels Tag +++ MoIn Group +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ ARR-Hype: Zahlen sind nicht alles +++ StartupsToWatch: Flip aus Stuttgart +++ K-Beauty – ein wahnsinniger Boom +++ Eventtipp: Deutscher Business Angels Tag +++ So funktioniert die Kölner MoIn Group +++

+++ ARR-Hype +++ Flip +++ K-Beauty +++ Yepoda +++ Deutscher Business Angels Tag +++ MoIn Group +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 11. September).

#STARTUPLAND: SUPER EARLY BIRD ENDET IN 12 TAGEN

STARTUPLAND – one day, unlimited opportunities

+++ Der Countdown läuft! Nur noch 12 Tage gibt es die Super-Early-Bird-Tickets für unsere vierte STARTUPLAND Conference. Am 10. März 2027 bringen wir im RheinEnergieSTADION in Köln wieder Gründer:innen, Investor:innen und viele weitere Menschen aus dem Startup-Ökosystem zusammen. Wer dabei sein möchte, sollte sich jetzt den günstigsten Ticketpreis sichern.

#STARTUPTICKER

ARR-Hype
+++ Zahlen sind nicht alles! Cerpro-Gründer Henrik Pitz nimmt sich auf LinkedIn die derzeit beliebten ARR-Erfolgsmeldungen vieler Startups vor – die auch wir regelmäßig aufgreifen. Sein Punkt: 1 Million Euro ARR nach sechs Monaten bedeutet nicht zwingend sechs Monate nach der Gründung – häufig startet die Uhr erst mit dem Produktlaunch, dem Jahre an Entwicklung vorausgehen können. Zudem seien extrem schnelle Wachstumsraten je nach Geschäftsmodell kaum vergleichbar. Entscheidend sei ohnehin nicht nur, wie schnell ein Startup 1 Million ARR erreicht, sondern wie: Kundenbindung, CAC, Margen, Teamgröße sowie Sales- und Marketingkosten erzählen oft die spannendere Geschichte. Pitz räumt dabei selbst ein: „A lot of what we read on LinkedIn is marketing.“ Eine wichtige Erinnerung daran, ARR-Zahlen nicht isoliert zu betrachten – gerade wenn immer neue Rekordmarken die Runde machen. Cerpro, 2023 gegründet, entwickelt eine Plattform zur Automatisierung und Standardisierung von Qualitätsprozessen in der Fertigungsindustrie. Das Startup sammelte zuletzt 2 Millionen Euro ein. (Linkedin) Mehr über Cerpro

Flip
+++ StartupsToWatch! In das Stuttgarter Startup Flip flossen seit der Gründung bereits rund 85 Millionen US-Dollar – eine stattliche Summe für die ambitionierten Pläne des Teams. Das 2018 von Benedikt Ilg und Giacomo Kenner gegründete Unternehmen startete einst als eine Art WhatsApp für Unternehmen und positioniert sich inzwischen als „KI-native Mitarbeiter-Plattform für Frontline Teams“. Zu den Kunden gehören bereits große Unternehmen wie Bosch, TEDi und REWE. Auch beim Umsatz geht es bei Flip voran: 2024 legte dieser um 28 % auf 8,1 Millionen Euro zu. Allerdings schreibt Flip weiterhin deutlich rote Zahlen – der Jahresfehlbetrag lag bei 10,5 Millionen Euro. Flip wächst, verfügt über namhafte Kunden und hat finanziell ordentlich Rückenwind. Nun muss das Team zeigen, dass sich das Wachstum langfristig auch auszahlt. Mehr über Flip

K-BeautyYepoda
+++ Lesenswert! Koreanische Kosmetik ist längst mehr als ein Social-Media-Hype. Südkorea exportierte 2025 Kosmetik im Wert von 11,4 Milliarden US-Dollar und ist inzwischen der zweitgrößte Kosmetikexporteur der Welt. OMR zeigt, was hinter dem Boom steckt – und blickt dabei auch auf das Berliner Startup Yepoda, das 2024 bereits 65 Millionen Euro Umsatz machte. (OMR) Mehr über Yepoda

Deutscher Business Angels Tag
+++ Eventtipp! Am 6. und 7. November findet im Hannover Congress Centrum der Deutsche Business Angels Tag (DBAT) statt. Unter dem Motto „Nur wer sät, kann ernten“ treffen dort Business Angels, VCs, Startups, Angel-Netzwerke und Vertreter aus der Politik aufeinander. Auf dem Programm stehen Panels und Diskussionen rund um Frühphaseninvestments. Zudem werden der Business Angel des Jahres 2026 und der Exit des Jahres ausgezeichnet. Für Leserinnen und Leser von deutsche-startups.de gibt es mit dem Code DEUTSCHESTARTUPS10 zudem 10 % Rabatt auf die Tickets.

MoIn Group
+++ Maklerhäuser kaufen und sie mit KI effizienter machen: Mit der MoIn Group setzen Moritz Delbrück und Co. auf ein AI-Roll-up. Im Interview spricht Delbrück über den fragmentierten Maklermarkt, ungelöste Nachfolgefragen und die Chancen durch KI. Mehr über die MoIn Group

Hunde
+++ Hunde reagieren sensibel auf Unsicherheit. Sie folgen demjenigen, der Ruhe vermittelt. Viele Gründer:innen unterschätzen, wie stark ihre eigene Stimmung, Kommunikation und Entscheidungsweise das Team prägen. Mehr im Gastbeitrag von Sarah Kierner

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ LegalTech Grubel erhält 3 Millionen +++ kicker ventures investiert in Trikots-Startup Kitts +++ Finanzspritze für Luftfahrt-Startup AERLIN +++ NRW.BANK investiert in Phagestack +++ VNR Group übernimmt TappzMehr im Deal-Monitor

#JOBS

itmX
+++ Unser Job des Tages! itmX sucht einen Digital Marketing Manager – KI / Social Media (m/w/d). Was entsteht, wenn Leidenschaft und Innovation zusammentreffen? Wir gestalten die Zukunft der Kundenbeziehungen, indem wir Unternehmen eine umfassende 360-Grad-Sicht auf ihre Kunden ermöglichen und ihre Geschäftsprozesse in Marketing, Vertrieb, Handel und Service optimieren. 

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen. Hier entlang zu unserer Jobbörse!

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