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Entwicklung & Code

Von der KI-Verordnung bis zum Data Act: Europas neue Datenordnung


In seiner Keynote auf der data2day 2025 gibt Niklas Mühleis einen vollständigen Überblick über die Flut neuer Digitalgesetze der Europäischen Union – und verdeutlicht, welche konkrete Datenstrategie die EU damit verfolgt.

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Von der Regulierung Künstlicher Intelligenz (AI Act) über den Data Governance Act bis hin zum brandaktuellen Data Act ordnet Mühleis die verschiedenen Gesetze nicht nur ein, sondern gibt auch einen leicht verständlichen Überblick über die wichtigsten Neuerungen.

Der Vortrag präsentiert Antworten auf eine Reihe von Fragen, etwa warum der Data Act als Meilenstein für die europäische Datenökonomie gilt und wie diese Regulierungen die tägliche Arbeit mit Daten verändern werden. Anhand praxisnaher Beispiele und klarer Empfehlungen von Niklas Mühleis erhalten Zuhörende die Gelegenheit, sich fit zu machen für die neue Daten-Ära.

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data2day 2025: Europas neue Datenordnung und was sie bedeutet – von der KI-Verordnung bis zum Data Act (Niklas Mühleis)


Niklas Mühleis

Niklas Mühleis

Niklas Mühleis ist Rechtsanwalt und Partner bei der Kanzlei Heidrich Rechtsanwälte aus Hannover, die auf IT-Recht, Datenschutz und KI-Recht spezialisiert ist. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, technische und rechtliche Entwicklungen zu begleiten und fungiert dabei nicht selten als Dolmetscher zwischen den Sprachen der Technik und der Juristen. Er berät Mandanten vom kleinen Tech-Startup über den mittelständischen IT-Dienstleister bis hin zum Versicherungskonzern. Zudem veröffentlicht er seit Jahren Fachartikel in der c’t, iX und weiteren Zeitschriften, ist Herausgeber eines Buches zum KI-Recht, hält bundesweit Vorträge, engagiert sich bei der Förderung von Start-ups und hat Lehraufträge für Datenschutz an der Hochschule Hannover sowie am Niedersächsischen Studieninstitut.


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Entwicklung & Code

Googles WebMCP macht Websites zu strukturierten Datenquellen für KI-Agenten


Google hat mit WebMCP (Web Model Context Protocol) eine neue JavaScript-Schnittstelle vorgestellt, über die KI-Agenten standardisiert mit Websites kommunizieren sollen. Wie Google-Entwickler André Cipriani Bandarra in einem Blogbeitrag erklärt, überträgt WebMCP die Idee des Model Context Protocol auf Websites, sodass KI-Agenten im Browser strukturiert mit Webseiten interagieren können – ohne das DOM der Seite scrapen und sich durch den Code klicken zu müssen.

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Über die Schnittstelle können KI-Agenten gezielt Aktionen auf Websites ausführen, beispielsweise Formulare ausfüllen, Produkte suchen und bestellen oder Flüge buchen. „WebMCP zielt darauf ab, einen Standard für strukturierte Tools bereitzustellen, um sicherzustellen, dass KI-Agenten Aktionen mit erhöhter Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Präzision ausführen können“, sagt Bandarra.

WebMCP erweitert das Navigator-Interface um navigator.modelContext mit Methoden wie registerTool() und provideContext(). Google unterscheidet dabei zwischen einer deklarativen API für einfache Formular-Aktionen und einer imperativen API für komplexe JavaScript-Interaktionen. Jedes registrierte Tool benötigt einen Namen, eine Beschreibung in natürlicher Sprache, ein JSON-Schema für Eingaben sowie eine Execute-Callback-Funktion.

Microsoft hatte Mitte 2025 mit NLWeb ein eigenes Open-Source-Projekt für das „agentische Web“ vorgestellt. Der zentrale Unterschied: NLWeb ist serverseitig konzipiert und macht Webseiten zu MCP-Servern mit natürlichen Sprachschnittstellen. WebMCP hingegen läuft im Browser im JavaScript-Kontext, ohne separate Backend-Komponenten.

Laut der offiziellen WebMCP-Spezifikation der W3C Web Machine Learning Community Group arbeiten Google und Microsoft mittlerweile gemeinsam an dem WebMCP-Standard. Als Co-Autoren sind neben Google-Entwicklern auch Microsoft-Entwickler gelistet, was auf eine mögliche Konvergenz hindeutet.

WebMCP steht derzeit als Early Preview über Googles Early-Access-Programm für Entwickler bereit und ist in Chrome 146 als DevTrial verfügbar. Google könnte die Schnittstelle künftig in Chrome und seine KI-Dienste wie Gemini integrieren, um Browser-Agenten direkt mit Websites interagieren zu lassen.

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(odi)



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Vim 9.2 bringt Wayland-Support und neue Vim9-Script-Features


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This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Vim 9.2 ist da: Das Release des Kommandozeileneditors bietet erstmals vollständige Unterstützung für Wayland – sowohl für die Bedienoberfläche als auch für die Zwischenablage. Damit reagiert das Projekt auf die zunehmende Verbreitung des Grafikservers unter Linux. Zugleich folgt Vim künftig der XDG Base Directory Specification und legt Konfigurationsdateien unter Linux und Unix in $HOME/.config/vim ab.

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Vim9-Script, die moderne Skriptsprache des Editors, erhält neue Datentypen: Enums ermöglichen typsichere Aufzählungen, Generic Functions erlauben die Definition von Funktionen mit Typparametern und der neue Tuple-Datentyp stellt geordnete Sammlungen fester Größe bereit. Built-in Functions lassen sich nun auch als Objektmethoden verwenden. Neue Features wie geschützte _new()-Konstruktoren und der Befehl :defcompile für vollständige Methodenkompilierung runden die Spracherweiterungen ab.

Der Diff-Modus erhält einen neuen Linematch-Algorithmus, der Zeilen zwischen Puffern präziser zuordnet. Die neue Option diffanchors erlaubt es, Ankerpunkte zu setzen, um komplexe Dateien in Abschnitte zu unterteilen und diese unabhängig voneinander zu vergleichen. Das Inline-Highlighting wurde verbessert, es hebt Änderungen innerhalb einer Zeile jetzt detaillierter hervor.

Bei den Default-Einstellungen hat Vim 9.2 mehrere Anpassungen vorgenommen: Der Befehlsverlauf wächst von 50 auf 200 Einträge (history), die Rücktaste verhält sich standardmäßig erwartungsgemäß (backspace auf „indent,eol,start“) und die Cursor-Position sowie eingetippte Befehle werden grundsätzlich angezeigt (ruler und showcmd aktiviert). Unter GTK erhöht sich die Standardschriftgröße von 10 auf 12 Punkt, was Nutzern hochauflösender Displays entgegenkommt.

Die Insert-Mode-Completion unterstützt jetzt Fuzzy-Matching und kann Wörter direkt aus Registern vervollständigen. Die neuen Flags nosort und nearest für completeopt geben Nutzern feinere Kontrolle über Anzeige und Sortierung der Vorschläge. Ein neuer interaktiver Tutor, aufrufbar über :Tutor, soll gegenüber dem klassischen vimtutor-Programm ein moderneres Erlernen des Editors bieten.

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Windows-Nutzer erhalten native Dark-Mode-Unterstützung für Menüs und Titelleisten sowie hochwertigere Toolbar-Icons. Der Vollbild-Support wurde verbessert. Als Alternative zum horizontalen Tabline bietet Vim 9.2 nun ein vertikales Tabpanel an, was bei vielen geöffneten Dateien übersichtlicher sein kann.

Contributor Yegappan Lakshmanan demonstriert in den Release Notes die Möglichkeiten von Vim9-Script anhand zweier mit GitHub Copilot generierter Projekte: Eine vollständige Implementierung des Spiels Battleship zeigt den Einsatz von Klassen und Type Aliases, ein Number-Puzzle-Spiel belegt die Eignung moderner Vim9-Konstrukte für interaktive Plugins.

Das Release behebt zudem mehrere seit Vim 9.1 bekannt gewordene Sicherheitslücken, Speicherlecks und potenzielle Absturzursachen. Nach dem Tod von Vim-Erfinder Bram Moolenaar im August 2023 führt Christian Brabandt das Projekt als Hauptmaintainer fort.


(fo)



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Cyber Resilience Act: ORC Working Group veröffentlicht erstes Whitepaper


Die von der Eclipse Foundation gegründete Open Regulatory Compliance Working Group (ORC WG) hat ihr erstes Whitepaper veröffentlicht. Die Arbeitsgruppe – zu deren Mitgliedern namhafte Unternehmen wie Microsoft, Siemens, Red Hat und Bosch zählen – entstand durch das Aufkommen des Cyber Resilience Act (CRA), einer EU-Regulierung zur erhöhten Sicherheit von Produkten mit digitalen Elementen.

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Das Whitepaper widmet sich offenen Fragen rund um die neue Rolle der im CRA genannten Open Source Software Stewards. Dabei macht die Arbeitsgruppe deutlich, dass das Whitepaper keine juristische Empfehlung ist, sondern ein kollektives Verständnis von Open-Source-Beitragenden widerspiegelt.

Wie die ORC WG in ihrem Blog betont, markiert der Cyber Resilience Act einen bedeutenden Wandel der Cybersecurity-Verantwortlichkeiten innerhalb des Softwareentwicklungs-Ökosystems. Open Source Software Stewards werden im CRA erstmals als juristische Akteure genannt und sind eine von Herstellern (Manufacturers) separate Kategorie. Im Gegensatz zu diesen müssen sie beispielsweise keine administrativen Geldstrafen bei Nicht-Compliance leisten. Allerdings wirft die neue Rolle einige Fragen auf, etwa was sie in der Praxis konkret bedeutet und welche genauen Verpflichtungen sie mit sich bringt.

Für das neue Whitepaper haben Mitglieder der ORC-Community den CRA-Text analysiert und interpretiert, um praktische Handlungsanweisungen und Informationen zu bieten. Konkret benennt das Whitepaper beispielsweise, in welchem Verhältnis die Stewards zu ihren unterstützten Projekten stehen und weshalb diese Rolle geschaffen wurde. Ihre Verpflichtungen kommen ebenfalls zur Sprache, und wie sich diese von jenen an Softwarehersteller unterscheiden.

Praktische Beispiele sollen zeigen, wie Open Source Software Stewards in ihren Projekten Cybersicherheitsregeln etablieren und mit Sicherheitslücken sowie deren Offenlegung umgehen können. Das Whitepaper erwähnt darüber hinaus, welche Fragen noch ungeklärt sind, etwa wie man in komplexen Fällen die geeignete Marktüberwachungsbehörde auswählt, und wo weitere regulatorische Anweisungen notwendig sind.

Auf der Website der ORC Working Group steht das 25-seitige Whitepaper „Open Source Software Stewards and CRA“ in der Version 1.0 zum Download bereit.

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Dabei richtet sich das Whitepaper lediglich an Open-Source-Projekte, die einen Steward haben. Auf die meisten Projekte trifft das nach Angaben der ORC-Arbeitsgruppe nicht zu. Ein Steward muss eine „juristische Person“ sein, was beispielsweise ein Unternehmen sein kann. Die meisten Open-Source-Projekte werden jedoch nicht von Unternehmen oder Stiftungen unterstützt. Auch dient das Dokument nicht dazu, festzustellen, ob ein Unternehmen als Steward eines Projektes gilt – oder gar als Hersteller. Solche Fragen kommen in den ORC Working Group FAQ zur Sprache.


(mai)



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