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VS Code: Python Environments Extension allgemein verfügbar


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Wie Microsoft verkündet hat, ist die Python Environments Extension für Visual Studio Code nach einer einjährigen Preview-Phase allgemein verfügbar. Sie soll den Workflow im Umgang mit Python-Umgebungen konsistenter gestalten und der Fragmentierung über Tools wie venv, conda, poetry und pipenv hinweg entgegenwirken.

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Innerhalb der nächsten Wochen sollen alle Python-Environment-Workflows automatisch zur neuen Extension wechseln. Wer sie bereits jetzt verwenden möchte, kann die Einstellung python.useEnvironmentsExtension setzen. Die Erweiterung funktioniert im Zusammenspiel mit der Python-Extension und soll kein weiteres Setup benötigen.

Die Python Environments Extension erkennt beim Öffnen einer Python-Datei automatisch Umgebungen aller gängigen Technologien im Ökosystem: venv, conda, pyenv, poetry, pipenv und System-Python-Installationen. Dahinter steht das Python Environment Tool (PET), ein Rust-basierter Scanner zum Auffinden von Umgebungen. Dieses überprüft den PATH, bekannte Installationsorte und konfigurierbare Suchpfade.

In der Python-Extension kam PET bisher schon zum Einsatz, bietet nun jedoch zusätzlich ein dediziertes User-Interface zum Erstellen, Löschen, Wechseln und Verwalten von Umgebungen.



Ein Blick auf die neue Python Environments Extension

(Bild: Microsoft)

Sofern der Paketmanager uv installiert ist, nutzt die Python Environments Extension ihn automatisch, um venv-Umgebungen zu erstellen und Pakete zu installieren. Das soll insbesondere in großen Projekten deutlich schneller gelingen als mit Standard-Tools und ist per Default-Einstellung (python-envs.alwaysUseUv) aktiviert.

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Um eine neue Umgebung zu erstellen, klicken Entwickler auf Quick Create (den +-Button in der Environment-Manager-Ansicht). Daraufhin erstellt die Extension eine neue Umgebung mit dem Standard-Manager, der neuesten Python-Version sowie Workspace Dependencies, die sie in den Dateien requirements.txt oder pyproject.toml auffindet. Eine benutzerdefinierte Erstellung ist mit Custom Create möglich, zugänglich via „Python: Create Environment“ in der Befehlspalette. Dann lassen sich die genannten Punkte manuell auswählen.

Zu den weiteren Features zählt, dass sich Umgebungen auf spezifische Ordner oder Dateien zuordnen lassen. Das soll gängige Probleme, unter anderem in Monorepos und im Umgang mit Multi-Version-Testing beheben. Wenn ein Projekt einer Umgebung zugewiesen ist, speichert die Extension den Environment-Manager-Typ, nicht aber hartkodierte Interpreter-Pfade. Dadurch ist die .vscode/settings.json-Datei über Geräte, Betriebssysteme und Teammitglieder hinweg portabel.

Darüber hinaus verwendet die Python-Extension nun die Python Environments API, um Multi-Project-Testing zu ermöglichen. Hinweise hierzu bietet die Anleitung auf GitHub.

Weitere Details hält der Blogeintrag zum Release der Python Environments Extension bereit. Sie ist im Visual Studio Marketplace zu finden, dort allerdings noch als Preview gekennzeichnet.


(mai)



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