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Wie gut ist Nioh 3?: Samurai-Souls ist der erste Hit des Jahres


Wie gut ist Nioh 3?: Samurai-Souls ist der erste Hit des Jahres

Bild: Koei Tecmo

Das Samurai-Souls Nioh geht in die dritte Runde. Verfeinerte Mechaniken und eine gelungene Kombination aus Souls-Ideen bringen den Titel voran. Tests sagen klar: Mit Nioh 3 ist die Serie so gut wie noch nie zuvor und produziert den ersten Hit des Jahres.

Kampf und Welt sind zwei starke Beine

Was Nioh 3 großartig macht, ist laut verschiedenen Tests der Mix verschiedener Ideen aus anderen Souls-Spielen sowie konsequente Verfeinerung. Fundament der Unterhaltung bildet weiterhin der Kampf, bei dem nun zwei völlig unterschiedliche Stile, der des Samurai und des Ninjas, mit unterschiedlichen Sets Ausrüstung und Bewegungen parallel genutzt werden können – und sollen.

Gegnerdesign und Bosse werden breit gelobt, wenn auch nicht einhellig. GameReactor findet zu viel Bekanntes aus vorherigen Teilen, die meisten Seiten urteilen über übernommene Gegner und Bosse sowie ihr kreative Design aber überaus positiv. Eurogamer nennt Nioh 3 gar den Zenit des Genres.

Dazu kommt erstmals in der Serie eine „offene“ Spielwelt. Sie unterteilen die Entwickler von Team Ninja in Areale, in denen das Vorgehen freigestellt ist, und die deshalb „offene Felder“ genannt werden. Der Unterhaltungswert wird als hoch beschrieben: Tester finden viel zu erkunden und entdecken, darunter organisch eingebundene Nebenaufgaben. Die Kombination aus Erkundung und Kampf begeistert beispielhaft The Sixth Axis. Die Seite spricht von einem „Elden-Ring-großen Sprung“, den die Serie dadurch mache. 4Players ist etwas kritischer, „recht formelhaft“ sei sei die offene Welt geraten und erzeuge mehr das Gefühl eines Ubisoft-Titels denn eines Elden Rings.

Viel Nioh heißt viel Tiefgang

Weitere Grundelemente eines Nioh sind eine riesige Menge Beute und einer Vielzahl verschiedener Systeme zur Erhöhung von Charakterwerten. Dabei helfen nun neue Komfort-Optionen, etwa automatische Sortierungen, beschreibt Destructoid. Das Optimieren der eigenen Ausrüstung gehört für Eurogamer zudem fest zum Spielprinzip eines Nioh. Trotz größerer Zugänglichkeit müsse man laut GamePro jedoch Einarbeitungszeit in fummelige Systeme einplanen. Die größte Kritik übt GameReactor: Statt Mechaniken ausreichend zu verfeinern, habe das Team einfach weitere ergänzt.

Die Story hat zudem für keinen Tester besonderes Niveau, in der Regel aber auch keine Relevanz. Als Beiwerk wird ihr wenig Beachtung geschenkt. Anders sieht das bei der Technik aus. Grundsätzlich läuft das Spiel laut den Berichten auf der PlayStation 5 schlechter als auf dem PC, insgesamt aber auch dort nicht ganz problemfrei. GamePro wertet deshalb deutlich ab.

Fazit: Gute Unterhaltung

Ein Metacritic-Schnitt von 86 Punkten unterstreicht, dass die Serie mit dem dritten Teil bei den Großen des Genres angekommen ist. Das sollte allerdings auch das Mindeste sein, denn schon für das Basis-Spiel verlangt Koei Tecmo rund 80 Euro. Wenn das grundsätzliche Nioh-Prinzip überzeugt, ist Teil 3 ein herausragendes Spiel. Aber selbst wenn nicht, sind Welt und Kampf für Tester so überzeugend, dass sie über alles andere hinwegtrösten und richtig gute Unterhaltung liefern: „Es ist eines der besten Soulslikes die ich seit langer Zeit gespielt habe“, schreibt The Sixth Axis stellvertretend.

Wertungsüberblick für Nioh 3



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