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Wie gut ist Styx: Blades of Greed?: Die leise Rückkehr des Stealth-Genres


Wie gut ist Styx: Blades of Greed?: Die leise Rückkehr des Stealth-Genres

Bild: Nacon

Styx: Blades of Greed bringt das Stealth-Genre zurück ins Rampenlicht und schickt erneut seinen Goblin-Protagonisten auf großen Beutezug. Das Schleich-Konzept wird unverwässert, aber auch unperfekt umgesetzt, sagen Testberichte.

Das Prinzip von Styx ist rasch umrissen. Ein Goblin mit äußerst unflätigem Wortschatz klaut gerne magische Macht-Artefakte um sich selbst damit zu stärken. Das tut er bei Orks und Menschen. Da die größer und stärker sind, ist Schleichen mehr oder weniger die einzige Option. Entsprechend streng meißelt Styx das „Stealth“-Element in Stein: offener Kampf führt in den Tod.

Damit kommt es bei Testern gut an, die mehrheitlich genau das – und den übellaunigen Hauptdarsteller – schätzen. Die passende Umgebung liefert das Spiel dem Vernehmen nach mit offeneren, vertikaler gestalteten Karten, die eine Vielfalt von Vorgehensweisen zulassen. Dazu geben die Entwickler zahlreiche Werkzeuge und Hilfsmittel an die Hand. Trotz magischer Fertigkeiten als quasi-Cheat, schreibt Eurogamer, lasse sich jede Situation aber auch mit Timing, Verstecken und Heimtücke lösen. Erkunden lohne sich dabei, ergänzt PC Gamer, es gebe an jeder Ecke etwas zu entdecken.

Kritik am Spiel variiert. In der Regel kreist sie um die Progression und das Metroidvania-Design, das auf eine Rückkehr an bekannte Schauplätze baut. Eine zwischen Killer-Roboter und Strohpuppe schwankende KI wird bisweilen, vor allem bei GameKult, aufgeführt, die Story von jedem Tester für unwichtig und belanglos befunden, die Zwischensequenzen für schlecht. Unter anderem GameStar hält zudem das Missionsdesign für zu repetitiv, Eurogamer und PC Gamer stört das wiederum nicht. Der Konter: Das offene Design erzeuge ständig spannend zu lösende Puzzle, die kleine Erzählungen aus der Situation heraus entstehen lassen.

Fazit: Solide

Ein Metacritic-Wert von aktuell 75 Punkten belegt, dass Styx im Kern unterhält. Auf Steam fallen die Bewertungen ähnlich aus. Gut 100 Bewertungen urteilen „überwiegend positiv“. Kritik richtet sich auf die Technik, was ebenfalls für den Unterhaltungswert spricht. Genre-Fans bekommen damit spätestens in ein paar Updates Nachschub im klassischen Zuschnitt, das durchaus „brilliant“ (PC Gamer) sein kann, weil es sich klar auf Schleichen fokussiert.

Wertungsüberblick für Styx: Blades of Greed



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