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Wie ihr mit diesem Trick Verhandlungen schnell für euch entscheidet
In unserem Podcast Royal GS teilt Nikita Fahrenholz einen Trick, wie man schnell zu einem Deal kommt. Spoiler: Er hat etwas mit schnellen Rechenaufgaben zu tun.
Ein gutes Business braucht gute Deals und die muss man verhandeln. Einen guten Deal macht aus, dass man ihn nicht nach zwei, drei oder fünf Jahren wieder neu verhandeln will – das sagen Nikita Fahrenholz (Gründer von Delivery Hero & Fahrengold) und Martin Eyerer (Ex-CEO Factory Berlin, Unternehmer, Techno-DJ) in der neusten Folge von unserem Podcast Royal GS.
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Wichtigster Hack für die Vorbereitung
Grundlage für jede Verhandlung sei laut Fahrenholz „übertrieben viele Fakten zu kennen“, wie er sagt. Am besten finde man heraus, was dem Gegenüber beim Deal wichtig ist. Das sei der wichtigste Part beim Verhandeln. Um das zu erreichen, lasse man sein Gegenüber am besten möglichst viel erzählen und spricht zu Beginn selbst nicht so viel. „Wer fragt, sitzt am Drücker“, sagt Eyerer.
Wie man schnell zu einem Deal kommt
Wer die Fakten kennt, könne laut Fahrenholz mit diesem Trick schnell zu einem erfolgreichen Deal kommen: kurze Rechenaufgaben. Fahrenholz habe diese Taktik früher angwendet, zum Beispiel um in eine Firma zu investieren oder um Geld von Investoren einzusammeln. Am besten müsst ihr dafür schnell im Kopf rechnen können oder verschiedene Rechnungen vorbereiten.
Fahrenholz nennt als Beispiel: „Man spricht über einen Deal und es geht um eine Kaufsumme. Dann sagst du: Wir könnten theoretisch hier die Summe um fünf Prozent verkleinern, aber dafür gibst du mir hinten raus einen zehn Prozent Revenue Share [Anm. d. Red.: Umsatzbeteiligung] auf diese Losgröße. Die hast du ja im Budget. Damals in der Datei, die du mir geschickt hast, steht das drinnen. Ansonsten machen wir einfach Mindestcap [Anm. d. Red.: Mindestbetrag] bei 50.000 Euro, cool oder?“
Nachteil dieser Taktik
Die Taktik habe laut Fahrenholz folgenden Effekt: Das Gegenüber muss schnell mitrechnen und die Fakten ebenso alle parat haben. Ist das nicht der Fall, bringe man dann sein Gegenüber in die Situation, sein Gesicht wahren zu wollen. Deswegen würden viele laut Fahrenholz auf den Deal einsteigen. Er selbst wende die Taktik nicht mehr an, wie er sagt.
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Wenn er für seine Firma Fahrengold verhandle, verfolge Fahrenholz mittlerweile eine andere Taktik. „Ich habe für mich entschieden, ich bin as honest as it can be. Um dem Partner zu sagen, pass mal auf, du kriegst hier genau das, was du kaufst. Und es geht hier am Ende um eine langfristige Partnerschaft und um Vertrauen.“ Keine riesigen Versprechen, stattdessen Transparenz und eine klare Range, die ein Investor erwarten kann. „Das ist einfach ein psychologischer Handshake, den ich total ernst meine.“
P.S.: Was bei beiden bei Verhandlungen übrigens gar nicht gut ankommt: Wenn der Deal eigentlich schon beschlossen ist und jemand kurz vor Vertragsabschluss nochmal nachverhandelt.
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