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YouTube Brand Connect jetzt Creator Partnerships


Bei YouTube tut sich etwas: Der Bereich Creator Partnerships erlaubt die Influencer-Suche mit Gemini für Unternehmen.

Die Creator-Ökonomie auf YouTube bekommt ein Update – und zwar eines, das deutlich macht, wie ernst es der Plattform mit der Zukunft von Kooperationen ist. Aus dem bisherigen BrandConnect wird jetzt YouTube Creator Partnerships. Klingt erstmal nach Rebranding? Ist aber mehr als das.

YouTube setzt auf Creator Content

Was früher eher wie ein Feature wirkte, wird jetzt zur zentralen Plattform für Markenkooperationen. Vorgestellt wurde das Ganze im Rahmen des YouTube NewFront, und die Botschaft ist klar: Creator stehen stärker denn je im Mittelpunkt moderner Werbung. Der Grund dafür liegt auf der Hand oder besser gesagt in den Zahlen: 78 Prozent der Zuschauer:innen geben an, dass sie Creatorn auf YouTube am meisten vertrauen, wenn es um Produktempfehlungen geht.

Mit Creator Partnerships bringt YouTube nun alles an einen Ort: Marken können auf einen Pool von über drei Millionen Creatorn aus dem YouTube-Partner:innenprogramm zugreifen. Mithilfe von Gemini sollen passende Kooperationen schneller und präziser gefunden werden. Creator können zusätzlich Einblicke in ihre Kanäle freigeben. Das zahlt sich aus: Wer solche Infos teilt, wird im Schnitt 60 Prozent häufiger in Suchergebnissen angezeigt.

Auch der Kontaktprozess wird vereinfacht. Statt einzelner Anfragen können Marken künftig mehrere Creator gleichzeitig anschreiben und ihre Favoriten in Listen organisieren. In anderen Worten: weniger Chaos, mehr Struktur.

Mithilfe von Gemini sollen schneller passende Kooperationen auf Creator Partnerships gefunden werden (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © YouTube
Mithilfe von Gemini sollen schneller passende Kooperationen auf Creator Partnerships gefunden werden (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © YouTube

Ein weiteres Update betrifft die Nutzung der Inhalte selbst. Mit den sogenannten Creator Partnerships Boosts (früher Partnership Ads) können Marken Creator Content direkt für Kampagnen nutzen, etwa auf YouTube Shorts oder im klassischen Video-Feed. Die Plattform setzt damit stärker auf Daten, KI und vor allem auf die Nähe zwischen Creatorn und ihrer Community.

Doch nicht nur YouTube setzt verstärkt auf Creator. Auch Meta startet eine neue Offensive und will Facebook wieder zur relevanten Creator-Plattform machen. Mehr dazu erfährst du in folgendem Artikel:


Bis zu 3.000 Dollar garantiert:

Meta will Top Creator von TikTok und Co. zu Facebook holen

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© Meta





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Instagram lässt User jetzt mit Bildern kommentieren


Die spannendsten Reaktionen könnten damit bald nicht mehr im Feed oder in Stories, sondern direkt unter einem Beitrag entstehen. Zudem könnten Fotokommentare für mehr Interaktion sorgen, weil User eigene Inhalte visueller in laufende Diskussionen einbringen können.


Instagrams ultimative Publishing Checklist für deinen Content

Hölzernes Instagram-Logo inmitten von grünen Pflanzen an weißer Wand, Treppengeländer im Vordergrund
© Meta via Canva

Fotokommentare auf Instagram: So profitieren Creator, Marken und Support Teams

Neben dem Kommentarfeld erscheint bei ersten Usern ein neues Bild-Icon. Darüber lassen sich Fotos und Screenshots direkt als Kommentar posten. Auch wir können die Funktion inzwischen nutzen und Bilder direkt in Kommentaren veröffentlichen. Offiziell angekündigt hat Instagram das Feature bislang jedoch noch nicht.

Kommentare waren auf Instagram bislang vor allem ein Ort für Reaktionen. Mit Fotokommentaren könnten sie stärker zum Schauplatz eigener Inhalte werden. Nutzer:innen könnten etwa ihr eigenes Outfit unter einem Fashion Post zeigen, das nachgekochte Rezept eines Food Creators teilen oder ihre Ergebnisse einer Fitness Challenge posten.

Auch für Kooperationen zwischen Creatorn und Brands könnte die Funktion neue Möglichkeiten eröffnen. Beauty-Marken könnten Kund:innen dazu animieren, ihre Ergebnisse direkt unter einem Tutorial zu teilen. Reiseunternehmen könnten Community-Fotos von besuchten Orten sammeln, während Tech-Brands Nutzer:innen auffordern könnten, ihre Setups oder Anwendungsbeispiele direkt in den Kommentaren zu posten.

Zudem könnte die Funktion den Kund:innen-Service auf Instagram verbessern. Statt Probleme nur zu beschreiben, könnten Betroffene beschädigte Produkte, fehlerhafte Lieferungen oder technische Probleme direkt per Foto zeigen. Das würde Support Teams zusätzliche Informationen liefern und die Bearbeitung von Anfragen erleichtern.

Doch auch problematische Inhalte, etwa im Kontext von Hate Speech, nicht jugendfreien Inhalten, Gewaltbildern oder schwer zu identifizierenden KI-Verzerrungen könnten so vielfach unter Beiträgen geteilt werden und das Community Management erschweren.


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