Künstliche Intelligenz
Zwischen Himmel und Horizont: Die Bilder der Woche 19
In dieser 19. Kalenderwoche zeigt uns die c’t-Foto-Community, wie unterschiedlich Fotografinnen und Fotografen Räume, Formen, aber auch Stimmungen inszenieren können. So reicht die Auswahl von stillen Landschaften in Afrika bis zu futuristischer Architektur in Seoul und Berlin. Die Bilder spielen immer wieder mit klaren Linien, starken Kontrasten und bewusst gesetzten Perspektiven. Dabei wird Licht zum zentralen Gestaltungsmittel – mal weich und atmosphärisch, mal präzise und grafisch.
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Auffällig ist die Ruhe vieler Motive. Einzelne Bildelemente wie ein Baum, ein Vogel oder ein Fisch sind isoliert im Bildraum platziert und entfalten gerade dadurch ihre Wirkung. Gleichzeitig zeigen die Aufnahmen, wie Tiefe und Fläche in der Fotografie eingesetzt werden können, beispielsweise durch Nebel und Weite, durch Symmetrie oder durch reduzierte Silhouetten. Die sieben Bilder des Tages verbinden auf diese Weise dokumentarische Beobachtung mit künstlerischem Blick und laden dazu ein, genauer hinzusehen.
alleinstehend von analoochjehtooch

alleinstehend
(Bild: analoochjehtooch)
Eine einzelne Schirmakazie steht mitten in der afrikanischen Steppe. Der tiefe Horizont lässt den Himmel weit erscheinen. Mächtige Wolken füllen fast das gesamte Bild aus. Der Baum sitzt genau in der Mitte und hält die weite Fläche zusammen. Die Staffelung von Vordergrund, Horizont und Himmel erzeugt eine klare Tiefenwirkung. Das Licht modelliert die Wolken und betont in Schwarz-Weiß die Struktur der Steppe. Das Foto bündelt Weite, Ruhe und Einsamkeit in einem stillen, starken Moment.
AHB XIV von K P K

AHB XIV
(Bild: K P K)
Der Blick aus dem Innenhof des Abgeordnetenhauses in Berlin geht nach oben. Fenster, Wände und eine gläserne Front rahmen ein helles Stück Himmel ein. Klare Linien und strenge Symmetrie ordnen das Bild präzise. Die Perspektive lässt den Raum kippen und die Architektur erscheint fast auf der Seite liegend. Dadurch wird der Innenhof zu einem Fenster zum Himmel, und das Foto spielt stark mit Wahrnehmung und Orientierung.
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Fine Line – sensual nude art von Kristian Liebrand

Fine Line – sensual nude art
(Bild: Kristian Liebrand)
Fast alles bleibt schwarz. Nur feine Lichtkanten zeichnen die Konturen des Körpers einer Frau nach. Schulter, Rücken, Bein und Profil treten als klare Konturen hervor. Das präzise gesetzte Licht formt eine ruhige Silhouette und lenkt den Blick entlang der Linien. Das Aktfoto wirkt so reduziert, sinnlich und stark zugleich.
Ein Flügelschlag im Frühling von Antonio Giovanni Galle

Ein Flügelschlag im Frühling
(Bild: Antonio Giovanni Galle)
Klein, wach und neugierig sitzt ein Rotkehlchen auf einem hellen Ast und schaut aufmerksam in den Wald. Das leuchtende Orange seiner Brust trifft auf kühles Blau – ein Farbkontrast, der sofort wirkt. Das weiche Bokeh löst den Hintergrund auf und rückt den kleinen Sänger in den Fokus. Sanftes Gegenlicht zeichnet jede Feder nach. Ein stiller Frühlingsmoment eingefangen wie ein Gemälde.
Wenn Welten aufeinander prallen von Kurt von Hebsack

Wenn Welten aufeinander prallen.
(Bild: Kurt von Hebsack)
Aus einer ungewöhnlichen Unterperspektive treffen im Bild zwei Gebäude aufeinander: Auf der einen Seite ragt eine raue Sichtbetonwand empor, auf der anderen schwingt sich die glänzende Aluminiumfassade des Dongdaemun Design Plaza ins Bild. Dazwischen öffnet sich ein schmaler Streifen Himmel, der die beiden Welten wie eine Naht verbindet. Durch den tiefen Standpunkt wirken die Fassaden, als würden sie nach oben kippen, was die Spannung zwischen den Materialien verstärkt. Massiv gegen geschwungen, matt gegen glänzend – der Kontrast zwischen Beton, Glas und Metall macht die Szene zu einem grafischen Spiel aus Linien und Flächen.
Valencia Oceanografico 4 von DiSe.fotografie

Valencia Oceanografico 4
(Bild: DiSe.fotografie)
Ein einzelner Fisch zieht durch das dunkle Wasser des Aquariums und präsentiert sich von seiner schönsten Seite. Seine Schuppen schimmern in feinen Strukturen und changieren in metallischen Farbtönen – fast wie ein gemaltes Mosaik. Der dunkle Hintergrund hebt das Tier deutlich hervor und lenkt den Blick allein auf seine Form, seine Flossen und das Spiel der Reflexe. Ein ruhiger Moment aus der Unterwasserwelt, der zeigt, wie viel visuelle Schönheit in einem einzigen Fisch stecken kann.
Sigiriya II von Tobias Hucker

Sigiriya II
(Bild: Tobias Hucker)
Die Felsenfestung Sigiriya ragt wie ein Monolith aus dem dichten Grün Sri Lankas auf. Warmes Abendlicht legt goldene Farben über die Landschaft, die Felsen und die Wolken. Die Komposition rückt den markanten Felsen klar in den Mittelpunkt und staffelt Wald, Ebene und Berge sauber nach hinten. Dunst und Licht erzeugen dabei einen besonders räumlichen Bildeindruck. Hier zeigt sich ein Ort, der zugleich kraftvoll und ruhig wirkt.
(vat)
Künstliche Intelligenz
Electronic Arts: Werbung kommt ins Spielgeschehen
Electronic Arts bringt Werbung direkt ins Spielgeschehen, etwa als digitale Bandenwerbung und Anzeigetafeln in Sportspielen wie „EA Sports FC“. Der Publisher kündigte am Montag die Werbeplattform EA Advertising an, über die Werbepartner gezielt EA-Kunden erreichen können.
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Schon jetzt zeigt EA beispielsweise Bandenwerbung in seinen Fußballspielen. Neu ist nun vor allem die Ad-Plattform, die die Einbindung von Werbepartnern vereinfachen soll. In Titeln wie „EA Sports FC“, „Madden“ und „College Football“ können Marken Werbebanden, Anzeigetafeln und Broadcast-Einblendungen buchen, wie sie auch bei echten Sportübertragungen zu sehen sind. Die Anzeigen werden dynamisch in die 3D-Umgebung eingespielt und sollen laut EA-Mitteilung das Spielerlebnis von Nutzern dabei sogar verbessern – wohl, weil sie realistisch in die Sportspielerlebnisse eingebunden werden.
„Marken bekommen eine wertvolle Möglichkeit, auf eine Weise präsent zu sein, die einen Mehrwert schafft und das Spielerlebnis respektiert“, kommentiert EAs Chief Experiences Officer David Tinson die Ankündigung. Er verspricht, dass die Authentizität der EA-Spielwelten gewahrt werden soll.
Über den Sport hinaus
Die Werbeplattform ist aber nicht grundlegend auf die Sportspiele beschränkt. EA hat einen eigenen Ad-Server und ein SDK für seine Spiele-Engine Frostbite entwickelt. Damit reicht die technische Grundlage weit über Stadien und Spielfelder hinaus. Werbematerial von EA zeigt etwa gebrandete Handtaschen in „Die Sims“.
Werbung in EA-Spielen ist kein komplett neues Phänomen. Schon 2006 begann EA mit dynamischer Ingame-Werbung zu experimentieren. 2024 brachte EA-Chef Andrew Wilson „durchdachte“ Werbung im Spiel erneut ins Gespräch und erntete dafür Kritik.
EA wird aktuell von einem Konsortium für 55 Milliarden US-Dollar übernommen und von der Börse genommen. Dahinter stehen der saudi-arabische Staatsfonds PIF und mehrere Investmentfirmen. Die Investoren nehmen für den Deal 20 Milliarden US-Dollar an Schulden auf.
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(dahe)
Künstliche Intelligenz
iPadOS, watchOS, macOS, tvOS: Diese Geräte fallen aus den 27er Versionen
Die gute Nachricht zuerst: Wer ein iPhone besitzt, auf dem iOS 26 bereits läuft, kann auch auf iOS 27 aktualisieren. Das kann unter anderem aufgrund von Verbesserungen bei Oberfläche und Performance sinnvoll sein, außerdem ab dem iPhone 15 Pro wegen Siri AI, sollte sich Apple mit der EU zeitnah einigen. Praktisch heißt das: Ab dem iPhone 11 darf man im Herbst noch mitspielen. Bei macOS 27, iPadOS 27, tvOS 27 und watchOS 27 ist Apple allerdings deutlich strenger und reduziert den Support deutlich. Knapp drei Hände voll Geräte sind raus, die mit macOS 26, iPadOS 26, tvOS 26 und watchOS 26 noch nutzbar waren, darunter auch vergleichsweise junge Hardware.
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Mac und iPad – was zu erwarten war
Beim Mac war bereits klar, dass nur noch Apple Silicon von macOS 27 alias Golden Gate unterstützt werden würde. Alle Macs ab dem M1 bekommen das Update. Folgerichtig fallen drei Baureihen mit Intel-Prozessor, die macOS 26 noch beherrscht hatten, aus der Unterstützung: Mac Pro von 2019, iMac von 2020 (inklusive 27 Zoll), MacBook Pro mit 16 Zoll von 2019 und MacBook Pro mit 13 Zoll von 2020 mit vier Thunderbolt-3-Ports.
Beim iPad sind Geräte aus den Jahrgängen 2018, 2019 und 2020 betroffen, die iPadOS 27 nicht mehr erhalten, iPadOS 26 aber noch nutzen konnten. Es sind das Standard-iPad der 8. Generation (2020), das iPad mini der 5. Generation (2019), das iPad Air der 3. Generation (2019) und iPad Pro mit 12,9 Zoll in der 3. Generation (2019) plus iPad Pro mit 11 Zoll der 1. Generation (2018). Sowohl bei Macs als auch iPads ist das unschön, da die 27er Updates allesamt wichtige Produktpflegeelemente enthalten, die die älteren Geräte nun nicht mehr erhalten.
Apple Watch und Apple TV
Bei der Apple Watch geht Apple in Sachen Supportende am radikalsten vor. Sechs Modelle, die vergleichsweise jung sind, können watchOS 27 nicht mehr nutzen. Das sind Series 6 (2020), 7 (2021) und 8 (2022), Ultra (1. Generation von 2022) und SE der 2. Generation (2022). Nur vier Jahre Support ist für Apple sehr ungewöhnlich, die genauen Gründe dafür hat der Konzern noch nicht ausgeführt.
Bei den Apple-TV-Modellen gibt sich Apple hingegen gemächlich mit dem Supportende: Hier fallen nur das komplett veraltete Apple TV HD (von 2015) und das nur wenig neuere Apple TV 4K der ersten Generation (2017) aus der Unterstützung für tvOS 27. visionOS 27 läuft übrigens auch auf der alten Vision Pro mit M2-Chip, nicht nur auf dem M5-Modell. Allerdings beherrscht nur die neuere Variante Apples beste lokale KI-Modelle, wie man das bereits vom iPhone sowie dem Mac kennt. Die neuen Betriebssysteme erscheinen im Herbst.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Neue Betriebssysteme: Apple verspricht „erhebliche“ Beschleunigung
Wenn Apple im kommenden Herbst seine neuen Betriebssysteme iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 herausbringt, gibt es neben Siri AI, das zunächst nicht innerhalb der EU verfügbar sein wird, vor allem Produktpflege für die Nutzer. Der Konzern will laut eigenen Angaben an vielen Stellen geschraubt haben, um neben besserer Interface-Konsistenz mehr Geschwindigkeit herauszuholen. Die angegebenen Werte lassen dabei durchaus aufhorchen, wobei es viel vom verwendeten Gerät abhängen dürfte.
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Optimierungsstift angesetzt
Zunächst wirft etwa macOS 27 einiges an Ballast ab: Routinen, APIs und sonstiger Intel-Code, der für x86-Macs vorgesehen war, können nun weggelassen werden, das Betriebssystem mit dem Codenamen Golden Gate läuft nur noch auf Apple-Silicon-Maschinen mit ARM-Architektur. Zu den Performance-Verbesserungen, die in allen neuen Betriebssystemen stecken, gehören beschleunigte AirDrop-Übertragungen, ein schnellerer Start von Songs in Apple Music, ein schnelleres Laden von Nachrichten in Apple Mail, ein Ende des lahmen HomeKit-Pairings und beschleunigte JavaScript-Verarbeitung im Browser Safari.
„Bis zu 80 Prozent“ schneller soll das alles gehen, so Apple. In iPadOS 27 wird man zudem Fenster schneller wieder los (Schließvorgang beschleunigt), in macOS ist das Erstellen von Accounts schneller geworden und in den Gesundheits- und Fitness-Apps werden Daten schneller aktualisiert beziehungsweise Workouts schneller gestartet. iOS beherrscht eine schnellere Umsetzung von Voice-Control-Befehlen (Sprachsteuerung).
Besseres Caching, überarbeiteter CPU-Scheduler
Bei iPhone und iPad sollen Apps durch ein smarteres Caching bis zu 30 Prozent schneller starten, Fotos landen bis zu 70 Prozent schneller in iCloud-Fotos. Bei der Dateien-App verspricht Apple auf dem iPhone deutlich schnellere File-Transfers (samt Dateianzeige) und ein überarbeiteter CPU-Scheduler soll wichtige Jobs bevorzugt behandeln. Je nach Gerät sind auch WLAN-Verbindungen flotter aufgebaut und ein Wechsel zwischen WLAN und 5G erfolgt schneller – insbesondere wenn im Gerät ein N1-Chip arbeitet (z.B. iPhone 17).
Praktischerweise arbeitet zumindest iOS 27 auf allen iPhones, die bereits iOS 26 beherrschen – also inklusive iPhone 11. Beim Mac fallen wie erwähnt die Intel-Maschinen aus dem Support. Die neuen Betriebssysteme testen Apple derzeit im Rahmen einer Entwicklerbeta, im Juli folgt dann eine Public-Vorschau.
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(bsc)
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