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Künstliche Intelligenz

30 Jahre „Resident Evil“: WAAAAAH, der Zombiehund!


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„Resident Evil“ erschien am 22. März 1996 in Japan (unter dem deutlich weniger coolen Namen „Bio Hazard“), die PAL-Version folgte knapp ein halbes Jahr darauf. Sie trug das rote Siegel der USK, war damit „nicht geeignet für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren“. Aber natürlich war dieses Symbol nur pro forma, wie ich aus persönlicher Erfahrung weiß. Denn ich habe von 2012 bis 2017 bei Capcom gearbeitet, als PR- und Community-Manager. In dieser Funktion habe ich mich oft und ausführlich mit den Fans unterhalten. Und das Spiel, auf das ich mit weitem, weitem Abstand am meisten angesprochen wurde, war „Resident Evil“. Und zwar erstaunlich oft eingeleitet von dem Satz „Ich war eigentlich viel zu jung, um das zu spielen, aber…“

1996 war die Zeit, in der in Deutschland eigentlich noch alles indiziert wurde, das mehr als drei rote Pixel auf einem Haufen zeigte. Und in „Resident Evil“ wird es zwischenzeitlich durchaus heftig: Mit Pistole, Schrotgewehr, Flammen- oder Granatwerfer geht es diversen Zombies, Monsterspinnen oder Riesenschlangen an den Kragen, satte Treffer lassen Blut spritzen und gelegentliche Körperteile aus dem Bild rollen. Und dennoch wurde ausgerechnet dieses Spiel mal nicht indiziert.

Die damalige BPjS prüfte das Spiel auf Antrag des Stadtjugendamtes Bochum zwar, lehnte seine Indizierung aber am 15. Mai 1997 mit der Begründung ab, dass hier nicht explizit Gewalt gegen Menschen ausgeübt wird, Gewalt nur ein mögliches Mittel zur Erfüllung der Spielziele ist, und der Fokus mehr auf dem Lösen der Rätsel als auf dem Töten der Gegner läge. Außerdem hätte das Spiel ohnehin schon eine Altersfreigabe ab 18 Jahren erhalten. Und es sei zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als ein Jahr lang erhältlich – der allergrößte Teil der Verkäufe wäre damit also bereits abgeschlossen und eine Indizierung im Grunde mittlerweile komplett nutzlos. Erstaunlich!


Die Begegnung mit dem ersten Zombie, die schon kurz nach Spielbeginn erfolgt, vergisst man nie. (Bild:

Capcom

)

Sich an „Resident Evil“ zurückzuerinnern ist eine vom größten Fan der Sinusfunktion gestaltete Achterbahnfahrt der Gefühle. Denn auf der einen Seite gibt es wohl niemanden, der an den kurz nach Spielbeginn durch die Scheibe des Herrenhauses schmetternden Zombiehund nur mit einem Achselzucken zurückdenkt. Diese eine Szene dürfte wohl für die meisten PlayStation-Controller-förmigen Löcher in den Fernsehern dieser Welt verantwortlich sein.

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Und das war nur einer der vielen ikonischen Momente, die für ein schön warmes Gefühl im Bauch sorgen, wenn man sich an dieses Spiel zurückerinnert: die Begegnung mit dem ersten Zombie, der dem Spieler langsam seinen Kopf entgegen dreht. Die Mondscheinsonate. Die dauerknappen Farbbänder für das gemeingefährlich eingeschränkte Speichersystem. Die als sich knirschend öffnenden Türen getarnten Ladepausen – eine technische Notwendigkeit, die beeindruckend stilsicher zum Atmosphärenbonus umgearbeitet wurde. Den verdammten Mistkerl Albert Wesker. Alberne Sprüche wie das „Jill-Sandwich“.

Oder diese Momente der schieren Panik, wenn die eigene Energieanzeige besorgniserregend rot hämmert, man keine Heilkräuter mehr dabei hat, die Pistole nur noch hilflos klickt, und man sich Schritt für Schritt, Kamerawechsel für Kamerawechsel an den stöhnenden Feinden vorbei zum sicheren Hafen des Speicherraums schleichen muss. „Resident Evil“ war nicht das erste Survival-Horror-Spiel. Aber es war das erste, das den Survival Horror mit Schwung in den Massenmarkt drückte, den Begriff definierte und auf Jahre hinaus zum Aushängeschild des Genres wurde. Und vor allem den „Survival“-Anteil des Begriffs bis zur Unerträglichkeit ausreizte.



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Lieferkette legt nahe: iPhone 18 erst im kommenden Jahr


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Wer auf einen schnellen Nachfolger für das iPhone 17 gehofft hatte, wird in diesem Herbst wohl enttäuscht werden. Nach Gerüchten aus dem vergangenen Jahr, laut denen Apple im nächsten Gerätedurchgang eine Smartphone-Zweiteilung plant, macht nun ein Apple-Lieferant dazu passende Andeutungen. Offenbar ist es Apples Plan, im September nur iPhone 18 Pro und 18 Pro Max sowie das neue Foldable alias iPhone Ultra zu präsentieren. Im Frühjahr, möglicherweise im März, folgen dann das Standard-iPhone 18 sowie ein neues Einsteigermodell namens 18e. Außerdem plant Apple für den Beginn des kommenden Jahres eine zweite Auflage des iPhone Air.

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Lin En-ping, Chairman des taiwanischen Optoelektronikproduzenten Largan Precision, der auf Apples Lieferliste für Kameraobjektive steht, sagte bei der letzten Aktionärsversammlung des Unternehmens, ein „wichtiger US-Kunde“ habe den Start eines neuen Produkts auf das erste Quartal 2027 verschoben. Wie üblich bei Apple-Zulieferern wurde der Name des Kunden nicht genannt. Largan ist jedoch als Hauptlieferanten für besagte Kamerakomponenten beim iPhone bekannt.

Der Kunde „verschiebt seinen Procurement-Zeitplan nach hinten im Jahr“, so Lin En-ping weiter. Damit sei die Auslastung von Largan Precision im vierten Quartal höher als angenommen. Die Komponenten müssen dann für die Fertigung ab Jahresbeginn 2027 bereitstehen. Das passt zu den bisherigen Gerüchten.

Apple plant offenbar schon länger, von einer Hauptsaison im Jahr wegzukommen. Diese findet traditionell im vierten Quartal jeden Jahres statt: Im September werden die jeweils neuen iPhone-Modelle angekündigt und im Weihnachtsgeschäft dann kräftig verkauft. Durch die Aufteilung der Modelle auf Herbst/Winter und Winter/Frühling sind die Schwankungen weniger groß.

Neu sind frische iPhones im Frühjahr sowieso nicht – seit Längerem nutzt Apple in unregelmäßigen Abständen Februar oder März für die Bereitstellung von Einsteigermodellen. So kam das iPhone 16e Ende Februar 2025, das iPhone 17e Mitte März 2026. Der Frühjahrszeitpunkt würde durch zusätzliche Modelle wie das iPhone-18-Standardmodell und das iPhone Air 2 noch attraktiver.

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(bsc)



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Ubisoft-Mitgründer stirbt bei Flugzeugabsturz in Frankreich


Beim Absturz eines Propellerflugzeugs in der westfranzösischen Gemeinde La Baule sind zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter der Mitgründer der weltweit bekannten Videospielfirma Ubisoft. Das Kleinflugzeug sei am Freitagabend auf einem Feld abgestürzt, als es sich im Anflug auf den Flugplatz in La Baule befand, teilte die zuständige Staatsanwältin mit.

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Ubisoft schrieb, dass es mit großer Trauer vom Tod von Claude Guillemot erfahren habe, „der bei einem Unfall ums Leben gekommen ist.“ Das französische Unternehmen ist unter anderem für Spieleserien wie „Assasin’s Creed“ und „Far Cry“ bekannt und betreibt auch in Deutschland Entwicklungsstudios.

Die Staatsanwältin bestätigte, dass es sich bei einem der Toten des Unglücks „nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen“ um Claude Guillemot handeln könnte. Die Maschine startete demnach aus Rennes, wo Guillemot wohnte. Er sei der Eigentümer des Flugzeugs. Es seien Ermittlungen wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung eingeleitet worden, hieß es weiter. Die genauen Umstände und Ursachen des Unfalls stehen bislang nicht fest.

Der 69-jährige Guillemot hatte Ubisoft 1986 gemeinsam mit seinen Brüdern gegründet. Zuletzt war er Chef der Guillemot Corporation, die unter anderem Zubehör für Computerspiele vertreibt. Sein Bruder Yves leitet Ubisoft. Die beigeordnete Ministerin für künstliche Intelligenz und Digitalisierung in Frankreich, Anne Le Hénanff, schrieb auf der Plattform X: „Die französische Videospielbranche verliert heute einen ihrer Pioniere.“

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(nen)



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Kompressor-Kühlbox Bingi im Test: Von 26 auf minus 14 Grad in 30 Minuten


Die Kompressor-Kühlbox von Bingi fasst 22 l und kühlt bis zu -18 °C. Im Test zeigt der kompakte Kühlschrank, warum er trotz begrenztem Platzangebot überzeugt.

Mit einem Preis ab 139 Euro kostet die Kühlbox von Bingi etwas mehr als Budget-Modelle. Dafür bekommt man einen leistungsstarken Kompressor, der den Innenraum in kürzester Zeit herunterkühlt. Dank der niedrigen Temperaturen eignet sich das Modell nicht nur für Getränke, sondern auch für Speiseeis und Eiswürfel.

Die flexible Stromversorgung per Steckdose und Zigarettenanzünder erlaubt eine flexible Nutzung etwa auf dem Campingplatz, einem Festival oder der eigenen Gartenparty. Im Test zeigt die Kühlbox, ob sie das hält, was der Hersteller verspricht.

Design & Verarbeitung

Mit einem Fassungsvermögen von 22 l richtet sich die Bingi Kompressor-Kühlbox an Camper, Reisende und Autofahrer, die eine platzsparende, aber leistungsfähige Kühllösung suchen. Das kompakte Gehäuse misst 46,5 × 32,0 × 38,5 cm. Dank der kompakten Bauform kann die Kühlbox bei Bedarf sogar mit dem Sicherheitsgurt im Fahrzeug gesichert werden. Optisch setzt Bingi auf ein funktionales Design mit einer robusten Außenhülle aus ABS-Kunststoff. Die Kühlbox wiegt knapp 10 kg und bleibt damit gut transportierbar.

Im Innenraum steht ein Nutzvolumen von 22 l zur Verfügung. Laut Hersteller bietet die Box Platz für bis zu 30 Getränkedosen mit 330 ml Inhalt. Das Innenraumkonzept setzt auf eine vergleichsweise hoch gebaut, sodass Flaschen und Getränkebehälter aufrecht transportiert und gekühlt werden können.

Die Kühlbox verfügt allerdings über keinen Wasserablauf im Gehäuseboden. Das ist bedauerlich, denn bei der Reinigung können Schmelzwasser oder Reinigungsflüssigkeiten nicht einfach abgelassen werden. Stattdessen müssen sie manuell mit einem Tuch aufgenommen oder ausgeschüttet werden. Immerhin verfügt der Innenbehälter über vollständig abgerundete Ecken und Kanten. Trotzdem fällt die Reinigung der Bingi 22 l etwas umständlicher aus als bei Modellen mit integriertem Wasserablauf.

Im Lieferumfang finden sich Kabel und Netzteile für 12 V und 24 V (Zigarettenanzünder) und 230 V (Steckdose). Praktisch, um die Getränke vor einer Fahrt zu Hause vorzukühlen. Eine integrierte Batteriewächter-Funktion schützt die Autobatterie vor Tiefentladung – bei geringer Ladung schaltet sich die Kühlbox dann ab. Zum Lieferumfang gehört ansonsten noch die mehrsprachige Anleitung und ein kleiner herausnehmbarer Metallkorb.

Bedienung

Die Bedienung der Kühlbox ist unkompliziert. Neben dem kleinen Display mit der aktuellen Innenraumtemperatur gibt es nur Plus-, Minus- und Power-Taste. Ein mehrsekündiger Druck auf die Letztere schaltet die Box entweder ein oder wieder aus. Mit den danebenliegenden Plus- und Minustasten stellt man die gewünschte Temperatur ein, die dann im Display erscheint. Der einstellbare Bereich reicht von +15 bis -18 °C. Nach dem Einstellen springt die Anzeige dann wieder aus dem Ist-Wert. Wer Plus und Minus gleichzeitig gedrückt hält, wechselt zwischen Celsius und Fahrenheit.

Ähnlich wie auch andere Modelle merkt sich die Bingi-Eisbox ihre letzte Einstellung und startet nach einer Stromunterbrechung automatisch mit den korrekten Settings.

Praxiseinsatz

Im Test zeigt die kompakte Bingi-Kühlbox ihre Stärken – einen starken und trotzdem leisen Kompressor kombiniert mit einem zugegebenermaßen überschaubaren Innenraum, der dafür schnell gekühlt ist. Nach dem Einschalten dauert es hier knapp 90 Sekunden, bis der Kompressor das erste Mal einschaltet – so lange ist die Box flüsterleise. Aber selbst nach dem Einsetzen bleibt die Geräuschkulisse noch gut erträglich. Hinzu kommt, dass der Kompressor nicht durchgehend aktiv ist, sobald die Solltemperatur erreicht wurde.

Bei einer sommerlichen Raumtemperatur von 26 °C kühlt sie in gerade einmal 30 Minuten auf minus 13 °C herunter – cool! Bis die von uns eingestellten -18 °C erreicht sind, vergehen im Test nur rund 41 Minuten. Im Vergleich zu größeren Kühlboxen dauert der Kühlvorgang somit deutlich kürzer. Die Kühlleistung zeigt sich auch bei hohen Außentemperaturen zuverlässig und bleibt bis auf geringe Schwankungen stabil. Lediglich nach dem Einlegen von noch warmen Getränken bemerken wir größere Schwankungen – dank des geringen Volumens ist der Effekt aber schwächer als bei großen Boxen.

Der Stromverbrauch und die Lautstärke im Testbetrieb gehen in Ordnung und somit eignet sie sich auch prima für die mobile Nutzung mit der Powerstation oder im Pkw. Im Kühlbetrieb bei 5 °C zieht das Gerät durchschnittlich knapp 38 W, beim Gefrieren (-10 °C) sind es etwa 43 W – trotz sommerlicher Raumtemperatur.

Die 22 l Fassungsvermögen reichen für den Tagesausflug einer kleinen Familie – allerdings sollte man beim Getränkekauf zu kleinen Gebinden greifen, für große 1,5-l-Flaschen ist die Box nicht geeignet. Klassische Glas-Wasserflaschen mit 1 l passen gerade noch hinein. Der herausnehmbare Korb eignet sich etwa für empfindliche Lebensmittel, damit diese beim Transport nicht von Flaschen oder Dosen gequetscht werden.

Preis

Die Kompressor-Kühlbox von Bingi mit 22 l Stauraum ist in dunkelblau, grün und weiß für ab rund 170 Euro bei Amazon und ab 139 Euro bei Joybuy erhältlich – in der Praxis sind aber selten alle Farben verfügbar. Der Preis ist fair, allerdings gibt es Kompressor-Kühlboxen mit gleichem Volumen auch günstiger.

Alternativ bietet Bingi seine Kühlboxen auch in anderen Größen von 12,8 l bis 35 l an.

Fazit

Die Bingi Kompressor-Kühlbox gefällt uns im Test insgesamt einwandfrei. Sie bietet mit einem Volumen von 22 l zwar nur ein begrenztes Platzangebot, für einen Wochenendausflug zu zweit oder einen Tagesausflug mit der Familie ist die Box aber bestens geeignet.

Gut gefallen uns die hochwertige Verarbeitung und der starke Kompressor, der den mobilen Minikühlschrank in kürzester Zeit herunterkühlt. Die erträgliche Lautstärke und der moderate Stromverbrauch gehen ebenfalls voll in Ordnung.

Wer sich mit den beschränkten Abmessungen arrangieren kann, bekommt hier eine kompakte und hochwertige Kühlbox zum angemessenen Preis.



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