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3D im E-Commerce nimmt Fahrt auf › PAGE online


Die Implementierung von 3D-Technologien im E-Commerce ist nicht immer ganz einfach, aber der Mehrwert scheint am Ende größer. Denn die Kundschaft kann nur so Produkte auch virtuell kennenlernen. Ein Leitfaden bestätigt das.

3D im E-Commerce nimmt Fahrt auf › PAGE onlineBild: Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

Viele Produkte möchte man lieber am Point of Sale erwerben, ein Fahrrad zum Beispiel. Schließlich fällt die Entscheidung leichter, wenn man das Rad Probe fahren und wirklich anfassen kann. Aber immer häufiger besteht die Option, Produkte digital genauer zu betrachten: mittels 3D-Technologien.

Und die werden für den E-Commerce dementsprechend auch wichtiger. Mit neuesten 3D-Darstellungen kann die Kundschaft Produkte wie ein Fahrrad virtuell anfassen. Um zu bewerten, ob ein Rad gut zu einem passt, möchte man in erster Linie – ganz klar – selber draufsitzen. Aber es hilft auch, virtuell hineinzuzoomen, das Produkt zu drehen und sich drumherum zu bewegen, um es aus allen Blickwinkeln immersiv zu betrachten.

Simulierte, virtuelle Nutzung – leichtere Kaufentscheidung?

Das heißt, dass Form, Größe, Material und die räumliche Wirkung so nah wie möglich an der Realität dargestellt werden, Kund:innen können zudem Funktionen testen beziehungsweise die Nutzung simulieren.

Mit interaktiven Elementen, Konfiguratoren oder Animationen bis hin zu ganzen virtuellen Produktwelten fallen Kaufentscheidungen möglicherweise leichter.

Bisher kennt man das eher aus dem Bereich Interior Design, wo sich schon seit Jahren Räume virtuell einrichten lassen.

Ein Leitfaden vom BVDW zeigt nun, wie 3D-Technologien einen messbaren Mehrwert für Marken und Händler schaffen. Es gibt effektive Auswirkungen auf die KPIs.

Zum Beispiel lassen sich Conversion Rates steigern, die Retourenquoten senken und allgemein ist natürlich die Interaktion mit einem Produkt größer, wenn Kund:innen damit virtuell herumspielen.

Was können 3D-Technologien?

Der Leitfaden listet eine Reihe an technischen Möglichkeiten auf. Dabei sind:

  • Interaktive 3D-Viewer
  • Augmented Reality
  • 3D-Konfiguratoren
  • 3D-Animationen und Funktionsvideos
  • Virtual Environments

Es lohnt sich also auch, komplexere Produkte wie beispielsweise ein Fahrrad oder ein Produkt mit weitaus mehr komplexen Systemen mittels 3D darzustellen. Ein Beispiel: PAGE hatte über die 3D-Darstellung dieser grünen Gebäude-Infrastrukturen berichtet. Wer ein Produkt besser versteht, entscheidet sich womöglich dafür – oder für ein anderes.

3D im E-Commerce nimmt demnach immer mehr Fahrt auf. Mittels 3D-Modellierung (Computer Generated Imagery, CGI) oder 3D-Scanning sowie Photogrammmetrie. KI-gestützte Modellierung und Texturierung (plus neurale Rendering-Verfahren) zählen ebenso dazu.

Dafür braucht es Expert:innen, die das in Websites integrieren. Die Implementierungen laufen nicht immer ganz reibungslos, denn eine der größten Herausforderungen ist die nicht einheitliche Browser- oder Endgeräte-Unterstützung. Eine andere ist die mitzudenkende Barrierefreiheit im Web und wie das gelöst werden kann.

Aber wer im E-Commerce auf 3D-Produktdarstellungen setzt, wird zukünftig für die Kundschaft interessant bleiben.

Das macht der Leitfaden deutlich.

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