Digital Business & Startups
5 neue Startups: nurdu, DynamoBot, B3ST Accounting, tasty petfood, Ava
#Brandneu
Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: nurdu, DynamoBot, B3ST Accounting, tasty petfood und Ava.

Bei deutsche-startups.de ist wieder Startup-Zeit! Wir zeigen euch heute junge Unternehmen, die in den letzten Wochen und Monaten gegründet wurden – und solche, die sich gerade erst aus dem Stealth-Mode herausgewagt haben. Noch mehr spannende Neugründungen warten in unserem Newsletter Startup-Radar auf euch.
nurdu
Hinter nurdu aus Wien steckt eine Recruiting-App für Unternehmen. „Mit Videobewerbungen kommst du in Rekordzeit zur Shortlist und lädst nur noch die richtigen Kandidat:innen zum persönlichen Kennenlernen ein. Das spart enorm viel Zeit und macht Recruiting endlich direkt, authentisch und effizient”, erklärt das Team der Gründer Davor Basta, Jan-Peter Ruhso und Michael Gross.
DynamoBot
Die noch junge Firma DynamoBot aus Bonn hilft mit KI-gestützten Lösungen für präzise, pflanzenspezifische Eingriffe auf dem Feld, landwirtschaftlichen Betrieben zu mehr Effizienz und nachhaltiger Landwirtschaft. „Unser chemiefreies Unkraut- und Erntemanagement senkt Kosten und steigert die Effizienz“, verspricht das von Alireza Ahmadi ins Leben gerufene Startup.
B3ST Accounting
Bei B3ST Accounting aus Hamburg, von Zoltan Toth, Susanne Effenberger-Mohammed und Stephanie Schwarz gegründet, handelt es sich um ein Startup, „das Buchhaltung neu denkt: automatisiert, datengetrieben und KI-gestützt“. „Statt reiner Pflichterfüllung wird Accounting zum strategischen Steuerungsinstrument für wachstumsorientierte Unternehmen“, heißt es vom Unternehmen.
tasty petfood
Das D2C-Startup tasty Petfood aus Berlin bietet eine „Alternative zu überverarbeitetem Industriefutter – für Hundebesitzer, die echte Transparenz statt Werbeversprechen wollen“. „So natürlich wie selbst gekocht, so unkompliziert wie Trockenfutter“, versprechen die Gründerinnen Nadja Chylla und Lisa Vannini.
Ava
Ava aus Basel, von Matthias Rossini, Dominik Doerner und Adrian Montoya an den Start gebracht, hat vor, mit einem KI-Editor für echtes Footage, Videobearbeitung zu optimieren. Dabei übernimmt Ava „die repetitive Arbeit beim Sichten und Schneiden, damit Creator sich auf das konzentrieren können, was zählt: die Geschichte“, erläutert das Startup.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
Digital Business & Startups
Wie SAP-Milliardär Dietmar Hopp sein zweites Tech-Imperium aufbaut
Sein großer Traum? Ein Durchbruch in der Behandlung von Alzheimer oder Krebs. So sagte es Dietmar Hopp mal in einem Interview mit dem Handelsblatt. Auch wenn er dabei nicht so große Sprünge machen könne wie Bill Gates. „Dazu bin ich eine Nummer zu klein“, so der Milliardär. Alles eine Frage des Referenzrahmens. Denn Hopp investiert auch ganz schön viel Geld in zahlreiche Startups.
Digital Business & Startups
Wir haben als Schüler mit 17 Jahren angefangen
#Interview
„Wir stehen jede Woche vor hunderten Lehrkräften, führen Fortbildungen durch und bekommen direkt Feedback aus dem Alltag“, sagt Lukas Portmann, Gründer von paddy. Das EdTech möchte sich als „persönlicher KI-Agent für Lehrkräfte“ etablieren.

Das Bielefelder EdTech paddy, 2024 von Matty Frommann, Lukas Portmann und Tobias Schröder gegründet, möchte sich als „persönlicher KI-Agent für Lehrkräfte“ etablieren. „Wir helfen dabei, Bildung zu modernisieren, individuelles Lernen durch KI möglich zu machen und damit langfristig den Bildungsstandort Deutschland zu stärken“, sagt Gründer Portmann zum Konzept.
Business Angels und der Frühphasen-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierten bereits 1 Million Euro in das Unternehmen, dessen Wurzeln bis ins Jahr 2020 zurückgehen. „Wir haben ursprünglich mit Fortbildungen gestartet und Lehrkräfte dabei unterstützt, KI zu verstehen und sinnvoll einzusetzen. Dadurch haben wir extrem gut verstanden, was im Alltag wirklich fehlt. So ist paddy entstanden“, führt Portmann aus.
Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der paddy-Macher einmal ausführlich über den Stand der Dinge in seinem Unternehmen.
Wie würdest Du Deiner Großmutter paddy erklären?
Wir helfen dabei, Bildung zu modernisieren, individuelles Lernen durch KI möglich zu machen und damit langfristig den Bildungsstandort Deutschland zu stärken.
War dies von Anfang an Euer Konzept?
Unser Modell hat sich stark verändert. Wir haben ursprünglich mit Fortbildungen gestartet und Lehrkräfte dabei unterstützt, KI zu verstehen und sinnvoll einzusetzen. Dadurch haben wir extrem gut verstanden, was im Alltag wirklich fehlt. Irgendwann war klar: Es reicht nicht, nur zu zeigen, wie es geht. Wir müssen selbst die Lösung bauen. So ist paddy entstanden – eine eigene KI-Plattform, die genau auf die Bedürfnisse von Lehrkräften zugeschnitten ist.
Wie hat sich paddy seit der Gründung entwickelt?
Wir haben als Schüler mit 17 Jahren angefangen – ohne großes Netzwerk, aber mit dem klaren Ziel, etwas im Bildungssystem zu verändern. Heute sind wir ein Team von mehr als 10 Mitarbeitenden und haben über 30.000 Lehrkräfte auf unserer Plattform registriert. Gleichzeitig arbeiten wir weiterhin sehr eng mit Schulen zusammen und entwickeln das Produkt direkt aus dem echten Schulalltag heraus.
Was war zuletzt das Highlight bei Euch?
Ein großes Highlight war definitiv unsere Finanzierungsrunde mit dem High-Tech Gründerfonds im letzten Sommer. Gleichzeitig merken wir gerade, dass paddy wirklich im Markt ankommt. Spätestens seit „Die Höhle der Löwen“ ist das Thema präsent – wir bekommen aktuell viele Anfragen von Schulen und Schulträgern. Das Gefühl, dass das Produkt wirklich gebraucht wird, ist gerade das größte Highlight.
Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?
Wir haben es tatsächlich einmal geschafft, aus Versehen 10.000 E-Mails an die gleiche Schulleiterin zu schicken. Das war, sagen wir mal ein sehr intensiver Moment. Solche Dinge passieren, wenn man schnell wächst und viel ausprobiert – wichtig ist, daraus zu lernen und die Prozesse sauber aufzusetzen.
Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir haben ein extrem gutes Verständnis für unsere Zielgruppe aufgebaut. Das liegt vor allem daran, dass wir bis heute sehr nah dran sind: Wir stehen jede Woche vor hunderten Lehrkräften, führen Fortbildungen durch und bekommen direkt Feedback aus dem Alltag. Dieses enge Feedback-Loop haben wir nie verloren und das ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Gründe, warum unser Produkt wirklich genutzt wird.
Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Einfach machen. Gerade am Anfang hilft es, der eigenen Intuition zu folgen und Dinge auszuprobieren, statt alles zu zerdenken. Gleichzeitig sollte man an den richtigen Stellen datengetrieben entscheiden. Rückblickend waren wir mit 17 wahrscheinlich ziemlich naiv zu sagen, wir machen jetzt KI-Fortbildungen für Lehrkräfte. Aber genau dieses „einfach machen“ hat dazu geführt, dass wir uns reingefuchst, gelernt und Schritt für Schritt weiterentwickelt haben.
Wo steht paddy in einem Jahr?
In einem Jahr stehen wir bei über 500 Schulen und haben klar nachgewiesen, dass wir Lehrkräfte spürbar entlasten und das Lernen von Schüler:innen verbessern. Wir haben ein Team von über 20 Personen, arbeiten mit einer klaren Vision und bauen paddy weiter zu einer Plattform aus, die den Bildungsstandard in Deutschland merkbar mitprägt.
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Foto (oben): paddy
Digital Business & Startups
+++ Cortea +++ Causa Prima +++ OpenAI +++ Ona +++ DeepL +++ Mixhalo +++ Angel Invest +++ Empovver +++ Metaloop +++
#StartupTicker
+++ #Wochenrückblick +++ Cortea +++ Causa Prima +++ OpenAI +++ Ona +++ DeepL +++ Mixhalo +++ Angel Invest +++ Empovver +++ Metaloop +++

Was gibt’s Neues? In unserem #Wochenrückblick liefern wir einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#Wochenrückblick – Was zuletzt wirklich wichtig war!
STARTUP-RADAR
Brandneu
+++ In den vergangenen Tagen haben wir folgende Startups vorgestellt: Open Wonder, Badger, Ledumi, Phronora, Charly, Lockaly, Constrct, mindocu, HappySupport, Clera, baugenic, Qurie, Qorelo, IB-7 und offgen. Mehr im Startup-Radar
Newsletter
+++ Im Startup-Radar-Newsletter, unserem kostenpflichtigen Newsletter, berichten wir über diese Startups: Tokura, OB7, Lexaru, hey mela, Netz & Werke, Carl, Kontori, Arctory, StaySOTA, Coback, raaaw, KLAO, azuza, goal100.studio und ShopAgentic. 30 Tage kostenlos testen
INVESTMENTS
Cortea
+++ Der englische Investor Dawn Capital, der Berliner Geldgeber Cherry Ventures, Mosaic Ventures, Discovery Ventures sowie Business Angels wie Larry Bradley investieren 12 Millionen Euro in Cortea. Mehr über Cortea
Causa Prima
+++ Der schwedische Early-Stage-Investor Creandum sowie Business Angels wie Mario Götze und André Schürrle investieren 10 Millionen US-Dollar in Causa Prima. Mehr über Causa Prima
MERGERS & ACQUISITIONS
OpenAI – Ona
+++ Der amerikanische ChatGPT-Entwickler OpenAI schnappt sich das Kieler KI-Unternehmen Ona, das früher als Gitpod bekannt war. Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt. Mehr über Ona
DeepL – Mixhalo
+++ Das Kölner KI-Unternehmen DeepL übernimmt das Team sowie die Technologie des 2016 gegründeten US-Audio-Spezialisten Mixhalo. Mehr über DeepL
Venture Capital
Angel Invest
+++ 250 Startups und kein Ende! Der Berliner Frühphasen-Investor Angel Invest verkündet das Final Closing seines dritten Fonds (40 Millionen). Mehr über Angel Invest
OFFLINE
Empovver
+++ Aus für Empovver! Das Wiener E-Commerce-Startup Empovver stellt seinen Online-Marktplatz Ende Juni ein. Mehr über Empovver
Metaloop
+++ Bitter! Das Grazer Recycling-Scaleup Metaloop, früher als Schrott24 bekannt, ist insolvent und hat ein Sanierungsverfahren beantragt. Mehr über Metaloop
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