Apps & Mobile Entwicklung
Neue Speicherfabrik: Samsung „P5 Fab 2“ vor Baubeginn für Millionen zusätzliche Chips

Samsung zieht beim Tempo des Fabrik-Ausbaus an. Am Mega-Campus Pyeongtaek entsteht neben der „P5 Fab 1“ nun auch gleich eine zweite Fabrik. Und dazu wird die Fabrik „P4“ weiter optimiert, damit dort zusätzliche Wafer moderner Art belichtet werden können. Das Ziel ist klar: Deutlich mehr Speicherchips für den Markt.
Samsungs Fabrik in Pyeongtaek gehört zu den modernsten des Herstellers. Wurden die ersten drei Fabriken in kurzer Zeit hochgezogen, fiel das Projekt danach in einen ziemlichen Dornröschenschlaf, bevor die „P4“ in Angriff genommen wurde.
Geplant war der Neubau „P5“ schon länger, die Fabrik sollte bereits vor über drei Jahren gebaut werden. Samsungs Schwäche als Foundry und geringe Nachfrage im Speichermarkt führten jedoch zu Verzögerungen. Immerhin wurden viele Vorarbeiten bereits abgeschlossen, sodass es nun zügig weitergehen kann. Platz wurde am Standort stets für eine sechste Fabrik eingeplant, wie koreanische Medien bereits vor zwei Jahren analysiert hatten.
Neben der ersten Fabrik für „P5“ wird nun wohl besagte sechste Fabrik als „P5 Fab 2“ für den Bau vorbereitet. Schweres Gerät für erste Ramm-Arbeiten ist auf der Baustelle bereits angekommen. Die Fabriken werden gewaltige Ausmaße haben: 661 Meter lang und 194 Meter breit sollen sie werden.
Dabei wird Samsung das zuletzt bekannt gewordene Design der sechs Reinräume nutzen, weshalb das Gebäude entsprechend hoch ausfällt. Die Bauweise mit 2 × 2 Reinräumen testet Samsung aktuell in der Fabrik „P4“ aus, das 3 × 3-Design wird die Kapazität entsprechend noch einmal um mindestens 50 Prozent erhöhen. Auch SK Hynix baut neueste Speicherfabriken in dieser Art.
Am Ende zählt die Ausstoßmenge, die gewaltig sein wird. „P5 Fab 1“ und „Fab 2“ sollen im Vollausbau jeweils bis zu 300.000 Wafer im Monat belichten können. Samsungs aktuelle DRAM-Produktionskapazität liegt bei rund 650.000 Wafer im Monat, sie würde effektiv fast verdoppelt werden. Die ersten Linien gehen aber erst ab 2028 in Fabrik 1 und ab 2029 in Fabrik 2 in Betrieb. Bevor die Fabriken komplett fertiggestellt sind, dürfte es Mitte der 2030er Jahre sein. SK Hynix plante zuletzt, dass bis 2034 die Kapazität verdreifacht werden soll.
Einen guten Überblick über die aktuelle Lage verschafft ein kürzlich von Samsung veröffentlichtes Marketing-Video. Darin sind die ersten vier Fabriken auf dem Pyeongtaek-Campus klar zu erkennen, dasselbe gilt für die zusätzlichen Arbeiten an der eigentlich schon fertiggestellten vierten Fabrik. Heraus sticht auch der Neubau der „P5 Fab 1“ – die unzähligen Kräne sind nicht zu übersehen. Direkt daneben soll dann „P5 Fab 2“ in gleicher Größe entstehen.
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Gerüchte für 2026 bis 2028: Runderneuerte MacBooks und KI für HomePod und Apple TV

Apple bereitet für Bald-CEO John Ternus eine regelrechte Produktlawine vor: Neben neuen iPhones, iPads und Apple Watches soll es frisch designte MacBooks, HomePods, Apple TVs, KI-Brillen und den Einstieg in die Robotik bis zum Jahr 2028 geben.
Mac: Überarbeitung zum Jahreswechsel
Das berichtet zumindest Mark Gurman von Bloomberg, der sich auf die Zeitpläne jedoch nur grob festlegen lassen möchte. Beim MacBook sollen Ende dieses Jahres oder Anfang 2027 mit den M6 Pro und Max runderneuerte MacBook Pros anstehen, die sich dann mit Dynamic Island, Touchscreen und neuen Funktionen deutlich von den letzten fünf Generationen abheben. Auch ein neues Design könnte mit an Bord sein, denn die neuen MacBook Pros sollen dünner werden.
Im Herbst soll zudem ein neuer Mac Studio erscheinen, der sich aufgrund der Speicherkrise bisher verzögert hat. Ein Wechsel auf den M5-Chip der Max- oder Ultra-Klasse ist hier wahrscheinlich. Wie Apple bereits bestätigt hat, werden Preiserhöhungen bei allen Produkten unvermeidbar sein.
Sonstiges: Smart Home und KI
Neben dem iPhone sind große Sprünge jedoch explizit im Bereich des smarten Zuhauses und bei den AirPods zu erwarten. Zudem soll der Konzern in die Produktkategorie der KI-Brillen vorstoßen. Das Grundgerüst hierfür wurde mit der neuen Siri AI zur WWDC Anfang Juni erst als mögliches Grundgerüst vorgestellt.
2026: Neuer Apple TV
Der Startschuss für das neue smarte Zuhause von Apple könnte schon dieses Jahr fallen, wenn der Konzern eine neue Apple-TV-Box und einen neuen Smart-Home-Hub mit Display vorstellt, die beide Apple Intelligence unterstützen sollen. Damit einhergehen wird dann auch die Einbindung von Siri AI in das Smart Home und möglicherweise tvOS. Für das Betriebssystem des Apple TV hat der Konzern zur WWDC und auf der eigenen Website bisher keine neue Version für den Herbst angekündigt.
Ebenfalls in Vorbereitung soll laut Gurman ein neuer HomePod mini sein. Hierzu gibt es zwar kaum Informationen, es ist jedoch davon auszugehen, dass Apple den Klang überarbeitet und auch den neuen HomePod mini in die KI-Systeme zumindest einbindet.
2027: KI-Brillen
Im ersten Halbjahr soll es dann wieder ruhiger werden, wobei einige Vorstellungen aus diesem Jahr aus strategischen Gründen auch in die ersten Monate des Jahres 2027 verschoben werden dürften.
Im zweiten Halbjahr sollen neben den komplett neu designten iPhone 20 Pro (Max) dann Apples erste KI-Brille erscheinen. Hierfür schafft der Konzern im Hintergrund immer Grundlagen, denn mit der „visuellen Intelligenz“ kann Apple Intelligence etwa ab iOS 27 bereits auch die Umgebung des Nutzers analysieren. Das wird aktuell jedoch nur über bestimmte Modi in der Kamera oder über den Kamera-Knopf unterstützt. Eine mögliche KI-Brille könnte weitergehen und die Umgebung effektiver analysieren und diese Informationen über Siri AI dem Nutzer im Alltag zur Verfügung stellen.
Helfen sollen dabei auch neue AirPods. Diese sollen erstmals mit Kamera ausgestattet vermutlich eine ähnliche Funktion erfüllen, und das verbundene iPhone, mit zusätzlichen Daten für die digitale KI-Assistentin füttern.
2028: Robo-Bildschirme
Ab dem Jahr 2028 soll Apple dann in das Geschäft rund um Robotik einsteigen. Den Anfang soll ein motorisierter Bildschirm-Arm machen, der dem Nutzer folgen soll.
Weiter in der Zukunft sollen zudem eine neue Vision Pro sowie AR-Brillen veröffentlicht werden. Letztere würden dann der KI-Brille einen Bildschirm hinzufügen, wie es Meta mit Project Orion bereits vorhat oder Google vor über 10 Jahren demonstriert hatte.
Übersicht 2026 bis 2028
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Auch macOS Ventura betroffen: Adobe schmeißt Windows 10 aus Premiere-Pro-Support

Adobe hat die Systemanforderungen für Premiere Pro mit Stand vom 21. Januar 2026 angepasst. Auf Windows-PCs wird Windows 11 24H2 künftig zur Mindestvoraussetzung, sodass sich neue Versionen nicht mehr unter Windows 10 installieren lassen. Unter macOS wird ab sofort das nicht einmal drei Jahre alte macOS Sonoma zur Pflicht.
Windows 10 geht, ARM kommt
Während Premiere Pro 25 noch unter Windows 10 ab Version 22H2 lauffähig war und Microsoft das Betriebssystem für zahlende Kunden noch für einen begrenzten Zeitraum weiterpflegt, entfällt die Unterstützung mit Premiere Pro 26. Die neue Hauptversion setzt für den Start mindestens Windows 11 24H2 voraus. Nutzer berichten bereits von entsprechenden Warnhinweisen beim Start der Software unter Windows 10. Damit endet die Unterstützung noch vor dem Auslaufen des erweiterten Supports für Windows 10 im Oktober 2026.
Mit Premiere Pro 26 streicht Adobe jedoch nicht nur ältere Plattformen, sondern erweitert zugleich die Unterstützung. Die Videoschnittsoftware lässt sich künftig auch auf Windows-11-Systemen mit ARM-Prozessoren nutzen. Voraussetzung ist Build 26100.2033, unterstützt werden derzeit allerdings ausschließlich Qualcomm-Snapdragon-X-Prozessoren.
Ach Mac-Nutzer betroffen
Auch Mac-Anwender müssen sich auf höhere Anforderungen einstellen. Während Premiere Pro 25 noch mindestens macOS Ventura (Version 13) voraussetzte, verlangt Premiere Pro 26 nun macOS Sonoma (Version 14). Als empfohlene Plattform nennt Adobe weiterhin Apple-Silicon-Systeme ab dem M1 Pro.
Hardware-Einstieg unverändert gering
An den technischen Mindestanforderungen selbst hat Adobe hingegen nichts verändert. Mit 8 GB Arbeitsspeicher und 4 GB Grafikspeicher fallen diese weiterhin vergleichsweise moderat aus. Für anspruchsvollere Projekte empfiehlt der Hersteller allerdings mindestens 32 GB RAM, 8 GB Grafikspeicher sowie schnelle SSDs für Anwendung, Cache und Mediendaten.
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Windows 11 und M365 Business: Microsoft will Copilot erneut zwangsweise installieren
Microsoft lockert an anderer Stelle den Kontozwang und fährt gegenüber Nutzern zuletzt fast eine Charme-Offensive. In anderen Bereichen fällt der Software-Konzern jedoch erneut in alte Muster zurück: Ab Juni soll die Copilot-App auf berechtigten Windows-11-Geräten mit Microsoft 365 Business wieder automatisch installiert werden.
Microsofts erneuter Versuch
Die Verteilung des KI-Assistenten soll bereits begonnen haben und noch bis Mitte Juli andauern. Unternehmen, die eine (erneute) Installation nicht wünschen, müssen der Maßnahme aktiv widersprechen. Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum sind derzeit noch ausgenommen, was allerdings keine Garantie dafür darstellt, dass Microsoft ähnliche Schritte nicht auch hierzulande plant.
Ohne Wissen des Nutzers
Die Installation soll laut einem Bericht von Windows Latest auf „geeigneten“ Geräten mit Microsoft-365-Desktop-Anwendungen erfolgen. Das Update wird dabei nicht über den Microsoft Store verteilt, sondern über den bestehenden Aktualisierungsmechanismus der Microsoft-365-Apps. Dadurch erfolgt die Installation ohne Zutun des Anwenders.
„Ab Juni 2026 werden wir die automatische Installation der Microsoft 365 Copilot-App auf berechtigten Geräten mit den Microsoft-365-Desktop-Apps wieder aufnehmen“, erklärte Microsoft in einem aktualisierten Dokument. Laut dem Konzern sollen die Änderungen den Zugriff auf Copilot vereinfachen und sicherstellen, dass Nutzer „produktivitätssteigernde Funktionen leicht entdecken und nutzen können“.
Schaltflächen werden wieder eingeführt
Parallel dazu verstärkt Microsoft die Präsenz von Copilot innerhalb der Office-Anwendungen. Entsprechende Schaltflächen erscheinen wieder in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Teams sowie in Microsoft 365 im Web. Zwar betrifft die aktuelle Ankündigung zunächst nur die eigenständige Copilot-App, die Verteilung fügt sich jedoch in die breiter angelegte Strategie ein, Copilot weiter in die gesamte Produktpalette zu integrieren.
Versuche, die Installation oder die Funktionen von Copilot über Registry-Eingriffe oder andere inoffizielle Methoden zu blockieren, gelten derzeit als wenig erfolgversprechend. Microsoft verweist stattdessen auf verschiedene Verwaltungsebenen wie das Microsoft-365-Apps-Admincenter, integrierte Apps, Datenschutzeinstellungen und einzelne Anwendungsoptionen.
Anwender nicht ganz wehrlos
Dennoch haben Anwender laut Windows Latest einige Möglichkeiten, Microsofts Assistenten zumindest an die Leine zu nehmen und dessen Spielraum einzuschränken. In einzelnen Anwendungen wie Word, Excel, PowerPoint oder OneNote lässt sich Copilot über die jeweiligen Optionen deaktivieren, die Änderung wird nach einem Neustart der Anwendung wirksam. Die Anpassungen müssen allerdings in jeder Anwendung separat vorgenommen werden und bleiben nicht immer dauerhaft erhalten.
In den Datenschutzeinstellungen des jeweils verwendeten Kontos lässt sich zudem die Funktion „Verbundene Funktionen“, die Inhalte analysiert, abschalten. Diese Einstellung betrifft allerdings nicht ausschließlich Copilot, sondern wirkt sich auch auf andere Funktionen wie Antwortvorschläge in Outlook aus. Administratoren haben darüber hinaus die Möglichkeit, Copilot über Gruppenrichtlinien zu deaktivieren.
Firewall-Sperren gegen einzelne Microsoft-Dienste werden hingegen nicht empfohlen, da dadurch zahlreiche weitere Cloud-Funktionen von Microsoft 365 beeinträchtigt werden können.
Software-Riese lernt nichts aus alten Fehlern
Microsoft setzt seine KI-Offensive trotz früherer Kritik somit fort und macht Copilot erneut zu einem Standardbestandteil von Microsoft 365. Ob der Konzern damit die Akzeptanz des KI-Assistenten steigern kann, erscheint fraglich. Im Unterschied zu früheren Integrationen besteht inzwischen jedoch für Unternehmen die Möglichkeit, Copilot gezielt zu deaktivieren – zumindest dann, wenn Administratoren rechtzeitig aktiv werden.
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