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Apps & Mobile Entwicklung

Hype-Modell im Alltagstest: Welche Fortschritte Googles Nano Banana Pro bei Infografiken macht


Im Rahmen des Starts der Gemini-3-Reihe aktualisiert Google auch die Bild-KI Nano Banana. Das Modell Nano Banana Pro (Gemini 3 Pro Image) wurde beim Reasoning und dem Faktenwissen optimiert. Damit soll es nun in der Lage sein, etwa bessere Infografiken zu erstellen.

Info-Grafiken sind bislang noch eine Baustelle bei den generativen KI-Systemen. Viral gehen immer wieder Beispiele, die beeindruckend aussehen. Im Alltag sind die Ergebnisse tendenziell eher durchwachsen bis banal oder erhalten gravierende Fehler.

Google: Visuelles Rezept mit Nano Banana Pro. Prompt: Create an infographic that shows how to make elaichi chai.
Google: Visuelles Rezept mit Nano Banana Pro. Prompt: Create an infographic that shows how to make elaichi chai. (Bild: Google)

Was Google in dem Blog-Beitrag präsentiert, ist beeindruckend. Das gilt sowohl für das Hintergrundwissen zu einer Zimmerpflanze als auch zu einem Rezept. Wie viel lässt sich davon nun in den Alltag übertragen?

Alltagstest: Hält Nano Banana Pro, was Google verspricht?

Bei Rezepten lässt sich die Vorlage wiederholen. Fragt man etwa nach einem klassischen Cookie-Rezept, generiert Gemini ein grundsätzlich brauchbares Resultat, das optisch ansprechend die Zubereitung erklärt. Etwas unklar bleibt das Zusammenmixen mit dem Mehl. Als relevante Information fehlt zudem, dass man die Cookies bei Ober-/Unterhitze backen soll. Ein Ersatz für ein Rezept ist diese Infografik definitiv nicht, erfüllt als visueller Ratgeber aber ihren Zweck.

Gemini mit Nano Banana Pro generiert Cookies-Rezept
Gemini mit Nano Banana Pro generiert Cookies-Rezept
Gemini mit Nano Banana Pro generiert Cookies-Rezept – auf Deutsch
Gemini mit Nano Banana Pro generiert Cookies-Rezept – auf Deutsch
ChatGPT mit GPT-5.1 generiert Cookie-Rezept
ChatGPT mit GPT-5.1 generiert Cookie-Rezept

Mit englischem Prompt fällt das Ergebnis besser aus als mit deutschem. Auf Deutsch fehlte im ersten Anlauf etwa die Zutatenliste, die wurde erst auf Nachfrage generiert. Dennoch generiert Nano Banana Pro ein Resultat, das besser ausfällt als das, was ChatGPT generiert.

Anmerkung: Das waren die ersten Ergebnisse, die die Modelle generiert haben. Mit Geduld und weiteren Eingaben lassen sich die Ergebnisse noch verbessern.

Bei der Snapdragon-3-Architektur scheitern die Modelle

Bei komplexeren Beispielen werden die Grenzen sichtbar. Die Aufgabe ist, die neue Snapdragon-Architektur X2 Elite visuell zu präsentieren. Grundlage für die Aufgabe ist die Tabelle aus dem entsprechenden Bericht. Der Prompt lautet: „Erstelle eine Infografik über die neue Snapdragon-Architektur basierend auf dieser Tabelle.

Technische Daten des Snapdragon X2 Elite (Extreme)

Was Nano Banana Pro daraus macht, ist optisch zumindest ansprechend. Weil das KI-Modell die verbundenen Zeilen im Bereich der SKU aber nicht korrekt interpretiert, schleichen sich Fehler ein. So werden etwa dem X2E 88 100 auch nur 12 Kerne zugerechnet, obwohl dieser 18 hat. Dasselbe Problem gibt es auch bei der GPU.

Infografik: Was ChatGPT (GPT-5.1) aus der Tabelle zur neuen Snapdragon-Architektur macht
Infografik: Was ChatGPT (GPT-5.1) aus der Tabelle zur neuen Snapdragon-Architektur macht

Das Problem zeigt sich nicht nur bei Nano Banana Pro. ChatGPT schafft es ebenfalls nicht, den Unterschied bei den Snapdragon-X2-Elite-SKUs richtig zu interpretieren.

Fortschritte in vielen Bereichen

Bild-KIs kommen also mittlerweile auch in den Anwendungsbereichen voran, die im Alltag tatsächlich nützlich sind. Darüber hinaus verspricht Google weitere Fortschritte. Zu denen zählen schärfere Texte in Bildern, das nahtlosere Übertragen von Bildstilen sowie die Kombination mehrerer Bilder, um ein einziges zu erstellen.

Professionelle Produktion nimmt Google ebenfalls in den Blick. Mit einer verbesserten lokalen Bearbeitung lassen sich nun ein Teil eines Bildes auswählen, verfeinern und ändern. Anpassbar sind zudem Kamerawinkel, der Fokus, die Farbkorrektur und die Beleuchtung einer Szene – beispielsweise der Wechsel von Tag in Nacht oder das Erzeugen eines Bokeh-Effekts.

Bilder können in verschiedenen Seitenverhältnissen generiert werden, die Auflösung reicht bis auf 4K-Niveau. Damit sind diese laut Google sogar für Print geeignet.

Verfügbarkeit: Nano Banana Pro lässt sich über Gemini-App nutzen

Google verteilt das neue Nano-Banana-Pro-Modell weltweit über Gemini. Um es zu nutzen, muss man in der App die Option „Bilder erstellen“ und das „Thinking“-Modell auswählen. Nutzer der kostenlosen Gemini-Variante erhalten ein begrenztes kostenloses Kontingent. Ist es aufgebraucht, wechselt man wieder zum ursprünglichen Nano-Banana-Modell. Abonnenten von Google AI Plus, Pro- und Ultra erhalten höhere Kontingente.

Der KI-Modus in der Suche mit Nano Banana Pro ist in den USA für Abonnenten von Google AI Pro und Ultra verfügbar. Für NotebookLM ist Nano Banana Pro weltweit für Abonnenten verfügbar.

Die Bildgenerierung in Google Ads stellt Google ebenfalls auf Nano Banana Pro um. Entwickler können das Modell über die APIs in Googles Cloud-Diensten abrufen.



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Aufgewertete MSI Prestige: 13-Zoll-Laptops leben, 14 und 16 Zoll übernehmen jedoch


Aufgewertete MSI Prestige: 13-Zoll-Laptops leben, 14 und 16 Zoll übernehmen jedoch

13-Zoll-Notebooks sind selten geworden. Bei MSI gibt es das mit neuen Intel Panther Lake und ermöglicht so eine Lösung unter 900 Gramm. Aber auch hier übernehmen die Lösungen in 14 und 16 Zoll, die es dann als klassisches Notebook oder auch Flip inklusive Stift zur Bedienung auf dem Touchscreen geben wird.

14 und 16 Zoll haben in den letzten Jahren den Markt übernommen. Auch MSI setzt deshalb darauf und bietet die überarbeiteten neuen Prestige in diesen Größe an. Dabei wird aber unterschieden, ob es sich um ein ganz normales Notebook handelt, oder eben ein Flip, bei dem sich der Bildschirm einmal komplett herumklappen lässt. Genau deshalb bietet MSI hier auch einen Stift mit an, der ist auf der Rückseite am unterem Bereich versenkt. Mit diesem kann auf dem Touch-Bildschirm gezeichnet werden, auch funktioniert er als Mikrofon, um beispielsweise Copilot-Eingaben damit zu erledigen.

Neue MSI-Prestige mit Intel Panther Lake – bei Flip auch mit Stift

Die Hardware-Ausstattung der 14- und 16-Zoll-Geräte ist ansonsten sehr ähnlich. Beide setzen auf Intel neueste Plattform rund um Panther Lake hinauf bis zum Flaggschiff Intel Core Ultra X9 388H, Bilder werden über ein schickes OLED ausgegeben. Heraus sticht auch das sogenannte Action-Touchpad, bei dem sich verschiedene Dinge durch Gesten oder doppelte Berührung als Schnellstart belegen lassen. Diese sind zum Teil festgelegt, lassen sich aber auch selbst definieren.

Neue MSI-Prestige mit Intel Panther Lake

Auch im bereits angesprochenen 13-Zoll-Modell steckt Intel Panther Lake, hier ist jedoch bei der Variante Intel Core Ultra 9 386H Schluss – also der SKU mit nur 4 Xe-Cores statt dem Vollausbau von 12 Xe-Cores für die integrierte Grafik. Dies ist deshalb eher der ultramobile Office-Begleiter, wie ihn MSI vor Ort auch nennt, die 899 Gramm sind im hochwertig anmutenden Magnesium-Aluminium-Gehäuse ein entsprechendes Indiz. Aber auch hier wird ein OLED mit 1.800p-Auflösung verbaut.

Neue MSI-Prestige mit Intel Panther Lake
Neue MSI-Prestige mit Intel Panther Lake

MSI-typisch setzt das Unternehmen auf hohe Batteriekapazitäten, die entsprechend hohe Laufzeiten für die Notebooks ermöglichen werden. Die genauen Konfigurationen sind letztlich aber marktspezifisch und werden zum Start später im ersten Quartal auch erst mit entsprechenden Preisen in den Ländern versehen.



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Samsung Galaxy TriFold im Hands-on


Auf der CES hat Samsung mit dem Galaxy TriFold ein echtes Highlight im Gepäck. Wir hatten die Gelegenheit, das außergewöhnliche Gerät vor Ort in Las Vegas auszuprobieren. Hier schildern wir Euch unsere ersten Eindrücke zu einem Smartphone, das Ihr so garantiert noch nie gesehen habt.

Faltbare Smartphones gehören mittlerweile fast zum Alltag. Das Galaxy Fold ist bereits in der siebten Generation und technisch so ausgereift, dass es sich fast ohne Kompromisse nutzen lässt. Dennoch war die Rückkehr zu einem klassischen „Barren-Smartphone“ nach längeren Testphasen oft eine Erleichterung. Auch wenn die bisherigen Foldables technisch faszinieren, hielt sich der echte Mehrwert im Alltag oft in Grenzen.

Das kompakte Flip trägt zusammengeklappt in der Hosentasche ganz schön auf, und das große Fold konnte aufgrund seines fast quadratischen Formats selten voll überzeugen: Filme haben riesige schwarze Balken und auch bei Dokumenten gewinnt man nur wenige Zeilen dazu.

Hat Samsung den perfekten Formfaktor gefunden?

Das Galaxy TriFold geht diese Probleme anders an. Wenn Ihr das Gerät komplett aufklappt, blickt Ihr auf ein sattes 10-Zoll-Display im bewährten 4:3-Format. Das bedeutet: Fotos lassen sich in voller Pracht genießen und Videos laufen mit deutlich schmaleren Rändern. Auch produktives Arbeiten ergibt hier endlich Sinn, denn im Grunde haltet Ihr ein vollwertiges 10-Zoll-Tablet in den Händen.

Samsung Galaxy TriFold auf der CES 2026
Aufgeklappt ist das Samsung Galaxy TriFold ein echtes Tablet Bildquelle: Timo Brauer / inside digital

Dieser Luxus hat jedoch seinen Preis beim Formfaktor. Während das aktuelle Fold7 kaum dicker als ein normales Handy ist, trägt die dritte Display-Schicht beim TriFold deutlich auf. Mit rund 13 Millimetern Dicke entspricht das TriFold etwa anderthalb herkömmlichen Smartphones. Auch das Gewicht ist mit 309 Gramm spürbar höher – gut 50 Prozent mehr als gewohnt.

Der erste Eindruck des Galaxy TriFold

Man kann sich das Samsung Galaxy TriFold im Grunde wie ein erweitertes Fold7 vorstellen. Die beiden äußeren Drittel des Bildschirms werden hierbei auf das mittlere Drittel gefaltet. Ein großer Vorteil gegenüber dem Huawei Mate XT Tri-Fold: Das empfindliche Innendisplay ist im geschlossenen Zustand komplett geschützt, da außen robustes Glas den Abschluss bildet. Das ist essenziell, da flexible Panels immer noch kratzanfälliger sind.

Die Rückseite des Samsung Galaxy TriFold
Die Rückseite des Samsung Galaxy TriFold Bildquelle: Timo Brauer / inside digital

Die Präsentation auf der CES in Las Vegas zeigte die gewohnt hohe Verarbeitungsqualität, die Ihr von Samsung kennt. Die Scharniere wirken robust und halten das Gerät in jedem Winkel stabil. Schaut man genauer hin, erkennt man, dass das rechte Scharnier etwas massiver gebaut ist als das linke – logisch, denn es muss die zusätzliche Display-Lage umschließen. Wichtig für die Nutzung: Die linke Seite muss immer zuerst eingeklappt werden. Solltet Ihr die Reihenfolge vertauschen, warnt Euch das Gerät mit einer Vibration und einer entsprechenden Animation.

Beim Design setzt Samsung auf ein dunkles Blaugrau in Carbon-Optik. Das wirkt vielleicht nicht ganz so edel wie die Farbpalette des Fold7, unterstreicht aber den innovativen, fast technischen „Prototyp-Charakter“ dieses Geräts sehr passend.

Der Marktstart für das Galaxy TriFold ist in den USA noch für das erste Quartal geplant. Ob und wann wir dieses einzigartige Falt-Wunder auch hier in Europa kaufen können, hat Samsung bislang noch nicht verraten.

Jetzt seid Ihr gefragt: Ist ein dreifach faltbares Smartphone für Euch der nächste logische Schritt oder wäre Euch das Gerät am Ende zu schwer und klobig?



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Lenovo ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist: Dieses Notebook begrüßt mit einer Tanzeinlage


Lenovo ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist: Dieses Notebook begrüßt mit einer Tanzeinlage

Vom Konzept zum finalen Produkt in rund anderthalb Jahren: Lenovo zeigt auf der CES die Serienversion des ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist, dessen Bildschirm an einem motorisierten Scharnier befestigt ist, sodass es sich öffnen, schließen und drehen kann. Zumindest zur Messe gehört dazu auch eine Begrüßung mit kurzer Tanzeinlage.

Zur IFA noch ein Proof of Concept

Nach der ersten Vorstellung als „Proof of Concept“ zur IFA im September 2024 hat Lenovo das damals noch „Auto Twist AI PC“ genannte Notebook jetzt als ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist zur Serienreife entwickelt. Es soll im Juni dieses Jahres zum „geschätzten Startpreis“ von 1.399 Euro in Deutschland auf den Markt kommen.

Motorisiertes Drehgelenk für verschiedene Modi

Highlight des Notebooks ist der 14 Zoll große OLED-Bildschirm mit 2.880 × 1.800 Pixeln, 120 Hz, 500 nits und Touch-Unterstützung. Es ist allerdings weniger das Display selbst, sondern das motorisierte Doppel-Drehgelenk, mit dem sich das ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist von der Masse abhebt. Im Vergleich zum damaligen Konzept hat Lenovo einen schnelleren und leiseren Motor verbaut, sodass der Start respektive Wechsel zum Notebook-, Tablet- oder Sharing-Modus weniger Zeit benötigt. Die unterschiedlichen Modi sind über entsprechende Sprachbefehle erreichbar.

GIF Wechsel in den Notebook-Modus

Notebook folgt dem Anwender im Raum

Über den Motor kann das Notebook zum einen zwischen den verschiedenen Modi wechseln, zum anderen kann der Nutzer das Gerät so konfigurieren, dass es dem Anwender über die 10-Megapixel-Webcam im Raum folgt. So sollen zum Beispiel Präsentationen weniger statisch ausfallen, etwa wenn sich der Anwender während eines Vortrags in verschiedene Richtungen und Höhen vor dem Notebook bewegt.

GIF Notebook folgt dem Anwender

Tanzeinlage zur Begrüßung

Speziell für die CES 2026 hat sich Lenovo zudem zwei Gags einfallen lassen: Eine Begrüßung mit Tanzeinlage und die Steuerung des Bildschirms mittels App. Beides sind erst einmal nur Umsetzungen für die Messe, zumindest die Steuerung mittels App könnte bis zum Marktstart im Juni aber noch umgesetzt werden. Lenovo erklärte zudem, dass sich über das Notebook auch ein Haustier wie eine Katze verfolgen ließe, während der Nutzer außer Haus ist. Auch das war allerdings erst einmal nur ein Szenario für den Hands-on-Showcase des Herstellers.

GIF Steuerung mittels App

Intel Panther Lake bildet die Basis

Abseits des speziellen Bildschirms ist das ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist ein ganz normales Notebook auf Basis von Intel Panther Lake. Die exakten Prozessormodelle, die Lenovo in dem Notebook anbieten wird, wurden zur Messe noch nicht genannt. Zur Auswahl werden aber bis zu 32 GB RAM und bis zu 2 TB SSD-Speicher stehen.

Lenovo ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist

ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist (Bild: Lenovo)

In dem 313 × 233 × 16-23,9 mm großen und ab 1,4 kg schweren Chassis bringt Lenovo Anschlüsse für zweimal Thunderbolt 4, zweimal USB-A 3.2 Gen 2 sowie jeweils einmal Audio und HDMI 2.1 unter. Drahtlos wird Wi-Fi 7 geboten. Die Batterie misst 75 Wh und soll das Notebook Lenovo zufolge sicher durch einen gesamten Arbeitstag bringen.



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