Apps & Mobile Entwicklung
Im Test vor 15 Jahren: Das NZXT Phantom hatte Style und die Ausstattung

Bei dem NZXT Phantom (Test) handelte es sich um ein Tower-Gehäuse im Vollformat, bei dem der Hersteller alles auf Hochglanzoptik und ein asymmetrisches Design setzte. Neben der gelungenen Optik konnte das riesige Phantom mit einer üppigen Ausstattung glänzen.
Hochglanzoptik mit viel Platz
Mit Abmessungen von 541 × 222 × 624 mm (H × B × T) und einem Leergewicht von 11 kg war das NZXT Phantom ein wahrer Riese unter den Gehäusen. Dementsprechend bot es im Inneren Platz für Mainboards der Formfaktoren Mini-ITX, µATX, ATX und E-ATX. Zudem standen sieben 3,5-Zoll-Schächte für Festplatten oder SSDs bereit. Zur Belüftung der Hardware fanden sich vier Lüfter im Inneren des Phantom: Ein 200-mm-Modell im Deckel sowie ein 120-mm-Lüfter an der Rückseite des Gehäuses und zwei 120-mm-Lüfter an der Seitenwand.
Optional ließen sich ein weiterer 200-mm-Lüfter im Deckel und ein 140-mm-Lüfter an der Front des Gehäuses montieren. Für externe Laufwerke bot das Phantom fünf 5,25-Zoll-Schächte, während Nutzer einer externen Wasserkühlung dank der vier Schlauchdurchführungen auf ihre Kosten kamen. Abgesehen davon fanden sich zwei USB-2.0-, ein eSATA- sowie ein Mikrofon- und Kopfhöreranschluss im Deckel des Gehäuses. Ab Werk verbaut gab es zudem eine Lüftersteuerung, die die Lüfter jedes Bereichs einzeln zwischen sieben und zwölf Volt stufenlos steuern konnte. Nutzer langer Grafikkarten konnten mit 36,6 cm Platz im Phantom ruhig schlafen.
Vor allem optisch machte das NZXT Phantom einiges her. Ein asymmetrisches Design mit vielen Kanten in der kontrastreichen schwarz-weißen Farbgebung war nicht für jeden etwas, aber wem es gefiel, der erhielt mit dem Phantom ein einzigartiges Gehäuse. Die Laufwerke waren vollständig hinter einer Blende verborgen, was zu dem einheitlichen Gesamtbild beitrug.
Leise und kühl
Das Verbauen des Testsystems im NZXT Phantom gestaltete sich im Test vor 15 Jahren problemlos. Mit dem verbauten AMD Phenom II X4 940 Black Edition mit Scythe Mugen 2 und der GeForce 9800 GTX+ mit Scythe Musashi konnte das Phantom eine gute Figur machen. Bei der Lautstärke konnte es sich mit auf 5 Volt geregelten Lüftern an die Spitze des Testfeldes setzen, bei 12 Volt lag es im Mittelfeld. In puncto Kühlleistung sah es etwas weniger überzeugend aus und landete generell eher in der vorderen Mitte des Testfeldes.
Fazit
Insgesamt hinterließ das NZXT Phantom einen sehr guten Eindruck im Test. Die Ausstattung war üppig und auch in den objektiven Tests schlug sich das Gehäuse gut. Wen das extravagante Design ansprach, der konnte mit dem Phantom wenig falsch machen. Mit einem Preis von etwa 130 Euro zum Testzeitpunkt war es für das Gebotene auch nicht zu teuer. Dementsprechend erhielt das Phantom einen ComputerBase-Award.
In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:
Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.
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Patchday für Windows 11: Microsoft verteilt neue Secure-Boot-Zertifikate
Am gestrigen zweiten Dienstag im Februar stand der reguläre Patchday für Windows 11 und Windows 10 an. Neben kleineren Neuerungen und Fehlerkorrekturen hat Microsoft zu diesem Anlass mit dem Austausch der Secure-Boot-Zertifikate begonnen, die ansonsten im Juni 2026 auslaufen würden.
Neue Zertifikate für Secure Boot
„Wenn sich die kryptografische Sicherheit weiterentwickelt, müssen Zertifikate und Schlüssel regelmäßig aktualisiert werden, um einen starken Schutz zu behalten“, erklärt der für die Windows-Updates zuständige Direktor Nuno Costa in einem Blog-Beitrag. Der Secure Boot samt den Zertifikaten wurden 2011 eingeführt, seit Windows 11 sind sie verpflichtend, um das Betriebssystem installieren zu können.
Wer bei Windows 10 die neuen Secure-Boot-Zertifikate erhalten will, muss am ESU-Programm teilnehmen.
Der Austausch der Sicherheitszertifikate erfolgt automatisch über Windows Updates, der Großteil der Windows-Nutzer muss keine weitergehenden Maßnahmen ergreifen. So erklärt Microsoft, sich in den letzten Monaten und Jahren eng mit OEM-Partnern abgestimmt zu haben, damit der Update-Prozess reibungslos läuft.
Auf einem Bruchteil der Geräte ist zunächst ein Firmware-Update erforderlich. Administratoren in Organisationen haben die Möglichkeit, den Prozess selbst zu verwalten.
Fehlerkorrekturen dominieren den Februar-Patchday
Das reguläre Windows-11-Update für den Februar (KB5077181) erhält alle Neuerungen, die Microsoft bereits mit dem vorläufigen Update im Januar ausgespielt hatte. Die Liste umfasst Verbesserungen beim geräteübergreifenden Arbeiten mit Android-Smartphones und eine optimierte Sprachsteuerung. Windows Hello ESS unterstützt nun externe Fingerabdrucksensoren.
Zusätzlich erhält es die Out-of-Band-Updates, die Microsoft als Notfall-Fixes für das Januar-Update verteilen musste. Weitere Probleme, die man behoben hat, betreffen Berechtigungen eines Geräts für Vollbild-Gaming und Verbindungsschwierigkeiten bei WLAN-Netzwerken mit WPA3.
Windows 10 erhält mit dem Update KB5075912 ebenfalls einige Fehlerkorrekturen. Behoben werden Probleme mit der Desktop.ini, Stabilitätsprobleme mit einigen GPU-Konfigurationen sowie einem Bug, der dazu führte, dass einige Windows-10-Geräte mit Secure Boot und aktivierten VSM (Virtual Secure Mode) nicht herunterfahren konnten.
59 Sicherheitslücken geschlossen
Im Rahmen des Patchdays hat Microsoft auch 59 Sicherheitslücken, die eine CVE-Einstufung bis 9,8 haben, geschlossen. Eine dieser Lücken wurde bereits behoben, die andere betrifft das „Azure KI Language-Konversations-Erstellungs-SDK”. Angreifer können durch diese Schwachstelle manipulierte Fortsetzungstoken generieren lassen.
Interessant ist noch eine Lücke mit dem Schweregrad 8,8, die eine Remotecodeausführung in der Notepad-App ermöglicht. Angreifer könnten Nutzer dazu verleiten, in einer in Notepad geöffneten Markdown-Datei auf einen bösartigen Link zu klicken. Dadurch werden von der Anwendung nicht verifizierte Protokolle gestartet, die Remote-Dateien laden und ausführen.
Downloads
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4,0 Sterne
Regelmäßig aktualisierte Pakete mit allen Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen für Windows 11.
- Version 26H1 (Build 28000.1575) KB5077179, Win 11 Deutsch
- Version 24H2/25H2 (Build 26200.7840) KB5077181, Win 11 Deutsch
- Version 23H2 (Build 22631.6649) KB5075941, Win 11 Deutsch
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Jetzt ist klar, wer hinter der Abschaffung steht
Deutschland gilt als letzte Bastion des Bargelds. Noch immer trägt jeder im Schnitt rund 100 Euro im Portemonnaie. Doch das Bargeld verschwindet im Alltag fast unbemerkt. Nicht die Politik oder die Banken sind die eigentlichen Treiber. Sondern wir selbst.
Die Infrastruktur bröckelt. 2019 zählte Deutschland noch knapp 58.400 Geldautomaten, aktuell sind es nur rund 49.750 – Tendenz fallend. Vor allem ländliche Räume spüren die Lücken: immer weniger Filialen, immer weitere Wege zum nächsten Automaten. Banken und Sparkassen haben längst entschieden, dass ihre Zukunft nicht im Automatenhäuschen, sondern in der digitalen Infrastruktur liegt. Bargeldversorgung ist für Institute teuer – Karten- und Onlinezahlungen sind günstiger und bequemer. Doch das eigentliche Verschwinden findet an der Ladenkasse statt.
Die Deutschen: Bargeld-Fans?
Offiziell wollen die meisten Deutschen Bargeld nicht missen. Doch die Praxis spricht eine andere Sprache. Daten zeigen. „Die Deutschen gelten seit jeher als Bargeldliebhaber. Doch mittlerweile bevorzugt die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher sowohl im Inland als auch im Ausland kartengestützte Bezahlverfahren“, sagt Verivox-Chef Oliver Maier. Laut einer aktuellen Erhebung zahlen im Inland bereits 51 Prozent lieber mit Karte: 30 Prozent mit der Girocard, zwölf Prozent mit Visa- oder Mastercard-Debitkarten. Nur gut ein Drittel greift überhaupt noch zu Scheinen und Münzen.
→ So arm sind wir schon: Erschreckende Studie zeigt Kontostand der Deutschen
Vor allem auf Reisen zeigt sich der Wandel deutlich. Im Sommer 2023 beglich noch eine Mehrheit kleinere Beträge – etwa 20 Euro an der Ladenkasse – bar. Heute sind es nur noch 35 Prozent. Bargeld als Sicherheitsanker? Für viele Vergangenheit.
Die neue Normalität
Banken und Handel verstärken den Trend. Bargeldloses Bezahlen geht schneller, ist hygienischer und für Institute deutlich günstiger. Geld abheben beim Supermarkt-Einkauf, kontaktloses Zahlen im Café, Überweisungen in Sekunden – das Bargeld wirkt daneben wie ein Relikt. Ein wenig wie die Telefonkarte oder der Münzfernsprecher: noch nostalgisch, bald obsolet.
Parallel treibt die Europäische Zentralbank längst den nächsten Schritt voran: den digitalen Euro. Ein elektronisches Zahlungsmittel, abgesichert durch die Notenbank, gedacht als Ergänzung zu Karte und App. Der Startschuss wird frühestens Ende der 2020er Jahre erwartet, doch die Richtung ist klar. Münzen und Scheine sollen Schritt für Schritt an Bedeutung verlieren.
→ Neue Kreditkarte für ING-Kunden: Das macht sie besser
Das Bargeld verschwindet nicht über Nacht, sondern in Zeitlupe – im Rhythmus unseres Alltags. Vielleicht dauert es Jahrzehnte, vielleicht wird es schneller gehen. Aber wer heute 20 ist, könnte den letzten Geldschein tatsächlich noch erleben. Und dann wird man sich vielleicht erinnern: an das Rascheln im Portemonnaie und an das Gefühl, 100 Euro in der Hand zu haben.
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Ab 25. Februar: Telekom erhöht in Prepaid-Tarifen erneut das Datenvolumen

Die Deutsche Telekom schraubt nach der letzten Anpassung im April 2025 mal wieder an ihren Prepaid-Tarifen und erhöht dabei für alle Variante bis auf die kleinste das Datenvolumen bei unveränderten Preisen. Neukunden können ab dem 25. Februar buchen, Bestandskunden werden zum nächsten Abrechnungszeitraum automatisch umgestellt.
Im kleinsten MagentaMobil Prepaid S für 4,95 Euro bleibt mit 1 GB Datenvolumen, Telefonie-Flatrate in das Telekom-Mobilfunknetz und 50 Minuten in andere deutsche Netze sowie SMS-Flatrate im Telekom-Mobilfunknetz alles beim Bekannten.
Mehr Datenvolumen für Prepaid M, L und XL
Für MagentaMobil Prepaid M, L und XL stockt der Netzbetreiber das inkludierte Datenvolumen hingegen auf. In der genannten Reihenfolge stehen fortan 20 GB statt 13 GB, 40 GB statt 25 GB sowie 80 GB statt 50 GB zur Verfügung – jeweils bei vier Wochen Laufzeit sowie zu unveränderten Preisen im Vergleich zum Vorjahr.
Prepaid-Jahrestarif mit 240 GB statt 156 GB
Den Prepaid-Jahrestarif wertet die Deutsche Telekom von 156 GB im Jahr respektive 13 GB pro Monat auf 240 GB pro Jahr und somit 20 GB pro Monat auf. Im MagentaMobil Prepaid M, L und XL sowie im Jahrestarif lässt sich nicht benötigtes Datenvolumen in den Folgemonat übertragen.
Der MagentaMobil Prepaid Max, der unlimitiertes Datenvolumen bietet, bleibt unverändert im Portfolio und kostet weiterhin 99,95 Euro alle vier Wochen.
Die neuen Prepaid-Tarife der Telekom im Überblick
Neue Prepaid-Tarife lassen sich ab 25. Februar buchen
Neukunden können die aktualisierten Prepaid-Tarife ab dem 25. Februar bei der Telekom buchen. Für Bestandskunden in einem Tarif der aktuellen Generation gelten die Verbesserungen mit Beginn des nächsten individuellen Abrechnungszeitraums.
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