Connect with us

Künstliche Intelligenz

Handy im Winter: So überstehen Smartphones Eis und Schnee


Wenn die Schneeflocken tanzen und die Schlittschuhe übers Eis kratzen, haben Smartphones mit der Kälte zu kämpfen. Moderne Geräte stecken Schnee, Frost und Nässe zwar besser weg als ältere Modelle, einige Probleme bleiben allerdings.

Weiterlesen nach der Anzeige

Bis in die unteren Preisklassen hinein haben sich OLED-Panels bei den Smartphonedisplays durchgesetzt, und das ist im Winter eine gute Nachricht. Bei LCD-Displays sorgt die Kälte dafür, dass die Viskosität der Flüssigkristalle abnimmt. Zudem verändern sich weitere Parameter wie der Dielektrizitätskoeffizient. Dadurch bewegen sich die Moleküle langsamer, das Display reagiert nur noch träge. Im Extremfall ist ein Bildschirm dann überhaupt nicht mehr zu gebrauchen, weil er in einem Zustand verharrt.

OLED-Displays bleiben auch bei Minustemperaturen in der Regel benutzbar. Bei extremem Frost leiden sie zwar auch, allerdings in geringerem Maße. Oft bleibt es dabei, dass Touchsignale nicht mehr zuverlässig beim ersten Mal erkannt werden. Dagegen lässt sich bei manchen Modellen in den Systemeinstellungen Abhilfe schaffen. Wenn es dort einen Handschuhmodus gibt, sollten Sie ihn einschalten, er erhöht die Empfindlichkeit des Touchscreens. Zudem gibt es Handschuhe mit leitenden Fingerspitzen mittlerweile schon für wenig Geld. Damit lässt sich das Smartphone auch bedienen, ohne die Handschuhe auszuziehen.



Viele moderne Smartphones halten Wasser und Staub aus. Gegen Kondenswasser hilft das aber nur bedingt.

(Bild: Steffen Herget / heise medien)

Wesentlich gefährlicher ist die Kälte für den Akku. Der fühlt sich bei Raumtemperatur am wohlsten, Frost und Hitze stören die chemischen Abläufe in der Zelle. Die meisten Hersteller geben einen Temperaturbereich zwischen 0 °C und 35°C für ihre Akkus an, optimal für die Nutzung sind Temperaturen rund um 20 °C. Abgeschaltet zur Lagerung darf es auch etwas kühler sein, aber nicht frostig. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt machen das Elektrolyt im Akku zäher, die Ionen bewegen sich langsamer und die Kapazität sinkt merklich. Das kann zu einem rapiden Abfall der Kapazität und, bei fortgesetzter Kälte, zu dauerhaften Schäden führen. Viele Smartphones schalten sich zum Schutz irgendwann automatisch aus, um einer schädlichen Tiefentladung durch die Kälte zuvorzukommen. Das Aufladen dauert in der Kälte wesentlich länger als bei gemäßigten Temperaturen und stresst den Akku stärker.

Daraus ergeben sich mehrere Ratschläge. Lassen Sie Ihr Smartphone, aber auch andere Kleingeräte wie Navis oder Kameras, nicht länger im kalten Auto liegen. Laden Sie sie nicht direkt auf, wenn der Frost den Akku in die Knie gezwungen hat, sondern warten Sie damit, bis es sich bei Raumtemperatur langsam aufgewärmt hat.

Die meisten aktuellen Smartphones besitzen verklebte Gehäuse, die gegen Staub und zumindest Spritzwasser, oft sogar gegen zeitweises Untertauchen geschützt sind. Das raubt einem Sturz in den Schneematsch oder eine Pfütze den Schrecken. Feuchtigkeit kann trotzdem zum Problem werden, uns zwar in Form von Kondenswasser. Das kann sich auch im Inneren bilden, vor allem bei schnellen Temperaturwechseln. Hier sollten Sie deshalb Vorsicht walten lassen und Ihr Gerät behutsam auftauen, wenn Sie von der Kälte wieder ins Haus kommen. Wer dem Wasserschutz des Herstellers nicht traut, oder ein nicht wasserdichtes Handy besitzt, investiert am besten ein paar Euro in eine Schutzhülle oder wasserdichte Tragetasche. Zur Not tut es auch eine Plastiktüte.

Weiterlesen nach der Anzeige

1. Der richtige Transport

Die einfachsten Lösungen sind manchmal die wirksamsten: Tragen Sie Ihr Smartphone am besten nah am Körper, dann kühlt es nicht aus. Die Innentasche ist der Außentasche also vorzuziehen. Auch im Rucksack oder im Auto kann ein Smartphone schnell zu kalt werden, lassen Sie es also dort nicht allzu lange liegen.

2. Schnelle Temperaturwechsel vermeiden

Ist es draußen frostig kalt, kann der Weg in die warme Stube schnell einen Temperatursprung von 30 Grad Celsius betragen. Noch deutlicher kann es werden, wenn man das Smartphone gar direkt auf eine Heizung legt. So ein krasser Temperaturwechsel in kurzer Zeit führt zu Kondenswasserbildung, und die kann im Inneren des Smartphones Schäden verursachen und Kurzschlüsse auslösen. Deshalb sollten Sie Ihr Smartphone unbedingt langsam aufwärmen lassen und keinesfalls auf die Heizung legen oder föhnen, um es möglichst schnell wieder auf Temperatur zu bringen.

3. Nässe vermeiden

Selbst wenn viele aktuelle Smartphones mittlerweile nach IP68 gegen Wasser geschützt sind: Nässe tut den Geräte nicht gut, und schon gar nicht in Verbindung mit extremer Kälte. Deshalb sollten die Geräte bei entsprechenden Bedingungen möglichst gut geschützt in der Tasche bleiben. Telefonieren lässt es sich auch mit einem verbundenen Kopfhörer.

4. Smartphone trocknen

Ist das Smartphone dann doch nass geworden, und war es vielleicht ein Modell ohne Wasserschutz, gilt es besonnen zu reagieren. Ist das Gerät ausgeschaltet, belassen Sie es zunächst einmal dabei. Entfernen Sie alles, was man entfernen kann, also etwa die SIM-Schublade und eventuell den Akku samt Abdeckung. Druckluft und Pusten in Öffnungen sind keine gute Idee, so kann Wasser in Bereiche gelangen, in die es sonst nicht kommt. Stattdessen klopfen Sie die Feuchtigkeit behutsam auf einer weichen Unterlage heraus und lassen das Gerät anschließend einige Stunden, wenn möglich einen halben Tag, langsam trocknen, bevor Sie es wieder einschalten.

Egal ob warm oder kalt, irgendwann geht der Akku in die Knie. Ist Ihrem Smartphone unterwegs der Saft ausgegangen, sollten Sie beim Aufladen allerdings Geduld haben. Bevor das Ladegerät angestöpselt wird, sollte das Gerät auf Raumtemperatur aufgewärmt sein – und das langsam, siehe Tipp 2. So fühlt sich der Akku am wohlsten und bleibt auf Dauer länger gesund. Hat sich das Smartphone wegen Kälte von selbst abgeschaltet, warten Sie mit dem Einschalten, bis es wieder warm ist.

Wenn es so kalt ist, dass sich Ihr Smartphone ungewöhnlich verhält oder kaum noch zu bedienen ist, schalten Sie es am besten aus und verstauen es sicher in der Tasche. Damit kommen Sie in solchen Situationen meist einer automatischen Abschaltung zuvor und vermeiden bleibende Schäden.


(sht)



Source link

Künstliche Intelligenz

Totaler Internet-Blackout: Sorge vor staatlicher Gewalt gegen Proteste im Iran


Inmitten massiver Proteste gegen die autoritäre Staatsführung ist der Iran fast vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Nur sehr wenige Informationen dringen nach außen. Die Bevölkerung ist vom Internet abgeschnitten. Damit reagiert die Staatsführung auf die bislang heftigsten Demonstrationen seit Beginn der Unruhen Ende Dezember.

Weiterlesen nach der Anzeige

Wie bei früheren Protestwellen wächst die Sorge vor brutaler staatlicher Repression. Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei stellte einen harten Kurs gegen die Demonstrierenden in Aussicht. Menschenrechtsorganisationen zufolge sind schon jetzt Dutzende Menschen von Sicherheitskräften getötet worden. Auch auf Seite der Staatskräfte soll es Todesopfer geben.

Am Donnerstag waren die Proteste im Iran eskaliert. Nachdem in den Tagen zuvor vor allem in ländlichen Regionen im Westen des Landes demonstriert worden war, erfassten die Unruhen nun auch die Metropolen. In Teheran und in Maschhad strömten Menschenmassen auf Plätze und Hauptverkehrsadern. Aufgerufen zu dem jüngsten Protest hatte Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, der aus dem Exil eine Führungsrolle in der Opposition für sich beansprucht.

Wegen der Internetsperre war am Freitag zunächst unklar, wie sich die Proteste im Land weiterentwickelten. Airlines strichen vorübergehend Flüge in das Land. In sozialen Medien kursierten Videos von Aktivisten, die verletzte und blutüberströmte Demonstrierende zeigen sollen. Unabhängig überprüfen ließen sich die Aufnahmen zunächst nicht. Bilder aus den Millionenmetropolen zeigten Menschenmassen auf den Straßen – in einem Ausmaß, wie es seit Jahren nicht mehr zu sehen war.

Nur der staatliche Rundfunk veröffentlicht auf seinem Telegram-Kanal noch offizielle Nachrichten aus dem Land. Andere Medien mussten ihre Arbeit einstellen. Daten des IT-Unternehmens Cloudflare zeigten einen Einbruch des Web-Traffics um 99,9 Prozent. Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats dürfte das Internet weiter frei nutzen können. Auch per Telefon waren Kontakte im Iran zunächst nicht mehr erreichbar.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die vollständige Internetsperre weckt Erinnerungen an das staatliche Vorgehen vor rund sechs Jahren: Damals protestierten Menschen wegen stark gestiegener Benzinpreise. Der Staat verhängte eine fast einwöchige Internetsperre, während der nach Schätzungen von Menschenrechtlern Hunderte Demonstrierende getötet wurden. In sozialen Medien äußerten viele Iranerinnen und Iraner die Sorge vor einer Wiederholung der Gewalt.

Irans oberster Führer Chamenei verurteilte die Proteste. In einer am Freitag veröffentlichten Rede sprach der 86-Jährige von „Unruhestiftern“ und „dem Land schädlichen“ Menschen. „Es gibt auch Leute, deren Arbeit Zerstörung ist“, sagte er. Sie richteten Zerstörung an, „nur damit sich der Präsident der Vereinigten Staaten freut“, sagte das Staatsoberhaupt mit Blick auf Donald Trump. Der US-Präsident hat der iranischen Führung bereits mehrfach mit einem Einschreiten gedroht, sollte die Staatsmacht Demonstranten töten.

Noch am Mittwoch hatte Irans Präsident Massud Peseschkian die Sicherheitskräfte zur Zurückhaltung aufgerufen und betont, der Staat werde bei friedlichen Protesten maßvoll reagieren. Doch nun signalisierte Chamenei, der zugleich Oberbefehlshaber der Streitkräfte sowie politisches und religiöses Oberhaupt des Landes ist, ein hartes Vorgehen. „Die Islamische Republik ist mit dem Blut von mehreren Hunderttausend ehrenhaften Menschen an die Macht gekommen“, zitierte ihn der staatliche Rundfunk. „Zerstörerischem Handeln“ werde man nicht nachgeben.

Ausgelöst wurden die Demonstrationen Ende Dezember durch eine massive Wirtschaftskrise und einen plötzlichen Absturz der landeseigenen Währung Rial. In Teheran gingen daraufhin wütende Händler auf die Straße. Inzwischen haben sich die Proteste auf das ganze Land ausgeweitet. Schon davor war die Unzufriedenheit in der Bevölkerung angesichts von Dauerkrisen gestiegen. Auch für Freitagabend hatte Pahlavi zu weiteren Protesten aufgerufen.


(mho)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Qualcomm wird primärer Halbleiterlieferant für VWs E-Autos


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Volkswagen und Qualcomm vertiefen ihre Partnerschaft. Qualcomm soll eine relevante Rolle bei der „Einführung fortschrittlicher Infotainment- und Konnektivitätsfunktionen“ auf Basis der Snapdragon Digital Chassis-Technologie spielen. Der US-Halbleiterhersteller soll ab 2027 „leistungsstarke System-on-a-Chip (SoCs) für Infotainment-Funktionen“ ausliefern und „damit ein wichtiger Technologieanbieter zum Start der zonalen SDV-Architektur des Volkswagen-Konzerns“ werden. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von beiden Unternehmen auf der CES 2026 unterzeichnet.

Weiterlesen nach der Anzeige

Mehr zur CES 2026

Zonale SDV-Architektur steht dabei für „Software-Defined Vehicle“, also stark vernetzte Fahrzeuge. Diese will Volkswagen in Kooperation mit dem US-Startup Rivian im Joint Venture „RV Tech“ entwickeln. Die Technologie basiert dabei auf Rivians Elektronik-Architektur. Volkswagen hatte die Partnerschaft mit Rivian im Juni 2024 angekündigt und mitgeteilt, dass die Technologie ab 2027 nach und nach in allen kommenden Elektroautos auf Basis der Scalable Systems Platform (SSP) einziehen soll. Ziel sei es, „technologisch führende Produkte in unterschiedlichen Segmenten, Preisklassen und internationalen Märkten anzubieten“, erklärt VW.

Der erste Volkswagen mit der neuen SDV-Architektur wird das Serienmodell des ID.Every1, das voraussichtlich ab 2027 auf den Markt kommen wird und ID.1 oder ID.Up heißen könnte. Bei der Namensgebung orientiert sich VW bei seinen kommenden E-Auto-Modellen, angefangen mit dem ID.Polo, offenbar wieder an seinen vertrauten Modellnamen, statt sie wie bisher von ID.3 bis ID.7 durchzunummerieren.

Fahrzeuge auf Basis der SDV-Architektur sollen laut VW unter anderem „moderne Infotainment-Lösungen sowie hochautomatisierte Fahrfunktionen erhalten, die sich per Over-the-Air-Update aktualisieren und erweitern lassen“. Auf diesem Wege können Fahrzeuge stets auf dem neuesten Stand gehalten werden – zudem spricht der Konzern von einem sich kontinuierlich verbesserten Fahrerlebnis. Zur Steuerung sämtlicher Fahrzeugfunktionen sollen „leistungsstarke, modulare Zentralrechner“ zum Einsatz kommen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Weiter spricht VW davon, dass künftige Fahrzeuge mit der Snapdragon Cockpit Plattform auch über KI-gestützte Funktionen verfügen würden. Diese sollen „Bedürfnisse der Insassen vorausschauend erkennen und in Echtzeit aktive Unterstützung leisten“. Als Beispiele nennt der Konzern etwa personalisierte Klima- und Sitzkomfort-Einstellungen, optimierte Routenplanung und eine intuitive Sprach- und Gestensteuerung.

Gleichzeitig beabsichtigt die Automated Driving Alliance (ADA), eine Initiative von Cariad und Bosch, die Snapdragon Ride Elite Plattform einzusetzen. Mit dieser wolle man die Entwicklung des automatisierten Fahrens vorantreiben. Ziel von ADA sei ein KI-basiertes Gesamtsystem für hochautomatisiertes Fahren, das marken- und modellübergreifend skalierbar und vollständig kompatibel mit der SDV-Architektur ist, so Volkswagen. Damit spielt VWs Softwaremarke Cariad auch eine gewisse Rolle bei der Entwicklung der künftigen SDV.

Die angestrebte Lieferkooperation wird aktiv von Audi und der Marke VW Pkw vorangetrieben. Das Ziel sei jedoch eine „konzernweite Wirkung“. Im Zuge der Absichtserklärung beabsichtigen die Konzernmarken zudem, Qualcomms Snapdragon 5G Modem-RF und V2X-Technologie in ihre kommenden SDV-basierten Fahrzeuge für Konnektivität und Echtzeit-Kommunikation zu integrieren.

Die Softwarebasis für das Infotainmentsystem, auf das sowohl VW/Cariad als auch Rivian setzen, ist Googles Android Automotive (AAOS – Android Automotive OS). Dabei setzen beide nicht auf das komplette Google-Paket, sondern auf das quelloffene Android (AOSP) ohne Google-Dienste, aber mit eigenen App-Stores und Services.

Qualcomm und Google haben im Zuge der CES 2026 auch das Thema Android Automotive inklusive Updates adressiert. Der Ankündigung zufolge wird Android Automotive an den Release-Zyklus von Android angeglichen und die Entwicklung der Infotainment-Plattform durch weitere Schritte beschleunigt. Unter anderem bringt Google Project Treble in AAOS, das seit 2017 und Android 8.0 Oreo Teil des Betriebssystems ist und Updates vereinfachen soll.

Automobilhersteller würden „von erheblich vereinfachten Android-Updates, einer optimierten Integration, geringeren Entwicklungskosten und einer schnelleren Markteinführung“ profitieren, argumentiert Qualcomm. Zudem versprechen Qualcomm und Google für einen Zeitraum von zehn Jahren wichtige Software-Updates. Ob das für ein Autoleben genügt?


(afl)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Elektro-Kleinsttransporter Fiat Tris: Lokal emissionsfrei bienenfleißig


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die Ape (zu Deutsch „Biene“) ist in Italien längst automobiles Kulturgut, bei meist jungen Enthusiasten weltweit inzwischen sogar Kult. 2025 hat Piaggio die Produktion des seit 1947 auf Vespa-Basis gebauten Dreirads in Pontedera endgültig beenden müssen und bietet stattdessen den elektrischen Porter NPE auf Suzuki-Basis an. Angeblich waren die Zulassungsvorschriften der EU zu streng geworden für das minimalistische Fahrzeug, es soll jedoch in Indien weitergebaut werden. Italien hat wohl die höchste Dichte enger Altstadtgassen in Europa. Doch auch anderswo auf der Welt gibt es offenbar genügend Nachfrage für solche stadttauglichen Kleinsttransporter.

Weiterlesen nach der Anzeige


Fiat Tris

Fiat Tris

Der Fiat Tris, dahinter sein technischer Verwandter, der Citroën Ami, alias Fiat Topolino, alias Opel Rocks auf der Brüsseler Motor Show 2026

(Bild: Stellantis)

Gewissermaßen im Anschluss legt Fiat Professional nun mit dem Fiat Tris ein frappierend ähnlich dimensioniertes Dreirad mit Elektroantrieb neu auf, um es in Afrika und „anderen Schwellenregionen“ zu vermarkten. Entworfen vom Fiat Style Centre und produziert in Marokko, wird er von dort auch nach Europa exportiert. Das Elektrodreirad mit Pritsche und Kabine setzt auf die im Konzern bereits vorhandene Technik der Stellantis-Kleinkraftwagenmodelle Fiat Topolino, Opel Rocks und Citroën Ami. Fiat zeigt das Minimalmobil auf der Brüssel Motor Show vom 9. bis 18. Januar 2026.

Fiat bietet den Tris in den drei Versionen Kabine, mit Pritsche und als Koffer an. Die Abmessungen sind, ähnlich wie bei der Ape, mit 3,17 m Länge und dank des einzelnen Vorderrads konkurrenzlosen Wendekreises von 3,05 m auf engste urbane Verhältnisse ausgelegt. Er kann eine Europalette transportieren und bietet eine Nutzlast von 540 kg, passgenau für die Last-Mile-Logistik. Der Antrieb mit dem 6-kW-Motor und einer Spitzenleistung von 9 kW sowie einer statt 5,5 wie im Fiat Topolino 6,9 kWh fassenden Lithiumbatterie soll unter den Bedingungen des WMTC 90 km Reichweite ermöglichen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt die für Leichtkraftwagen einigermaßen unglücklich festgesetzten 45 km/h. An der Steckdose soll eine Ladung von leer auf 80 Prozent in 3,5, von null auf 100 Prozent in 4,4 Stunden möglich sein. Laden an der Wallbox ist nicht möglich.


Drei Räder, 45 km/h, 540 kg Zuladung und 90 km Reichweite (Bild:

Fiat / Piaggio

)

Weiterlesen nach der Anzeige

Der Fiat Tris überführt so das geistige Erbe der Ape in die Zukunft nachhaltiger Mobilität. In Afrika, wo es auch gebaut wird, verspricht das Mikromobil einen niederschwelligen Einstieg in die Mobilität. In Europa könnte eine Kombination aus dem ansteigenden Last-Mile-Transportbedarf und strengen urbanen Emissionsvorschriften sowohl bei Lärm als auch beim Abgas dem elektrifizierten Dreirad zu einem 1947 sicher unvorhergesehen langen Leben verhelfen. Der Tris wird 2026 in den relevanten europäischen Märkten eingeführt, beginnend in Italien, schreibt Stellantis heute.

Lesen Sie auch


(fpi)



Source link

Weiterlesen

Beliebt