Apps & Mobile Entwicklung
Cougar: Auffällige Gehäuse, Netzteile und ein Bürostuhl zur CES
Cougar präsentiert zur CES 2026 gleich drei neue Computergehäuse, die allesamt mit einer auffallenden Optik bestechen und die Blicke auf sich ziehen sollen. Hinzu kommen drei Netzteile und ein ergonomischer Bürostuhl.
[h2Cougar MX600 Max: 2× 200 mm
[/h2]
Mit dem MX600 Max setzt Cougar auf vollen Luftstrom. Das „Max“ bezieht sich hierbei auf die zweifache 200-mm-Lüfterbestückung in der Front, die zugleich mit optischer Beleuchtung als Aushängeschild dienen soll. Im Innern soll die frisch geförderte Luft mittels einer Rampe im Bodenbereich direkt zur Grafikkarte geleitet werden. Während in der Front auf ein Lochgitter gesetzt wird, kann über ein großer Seitenfenster an der linken Gehäuseseite die verbaute Hardware bestaunt werden.
2, 3, 19, 5, 4
[/images]: Syntaxfehler oder Bild(er) nicht gefunden!
Zur Vorstellung beschränkt sich Cougar lediglich auf die Eckdaten und nennt nur wenige Spezifikationen. So ist mitunter nur bekannt, dass Grafikkarten bis zu einer Länger von 400 mm in verbaut werden können. Der Formfaktor wird mit ATX benannt. Der Mainboard-Träger besitzt Aussparungen für rückwärtige Mainboard-Anschlüsse. Als Feature wird außerdem ein modulares I/O-Panel genannt, das flexibel je nach Gehäusepositionierung angebracht werden kann.
Sowohl die vorhandenen Produktbilder als auch die Vorstellung gehen hierauf jedoch nicht weiter ein. Allein auf die Bilder bezogen, wäre eine drehbare Front denkbar, sodass das I/O-Panel je nach Einsatzfall am unteren oder oberen Frontende sitzen würde.
[h2]
Cougar Duoair: Frontlein wechsel dich/h2]
Wahlweise mit Lochgitter oder Glas, kann beim neuen Cougar Duoair die Front nach Belieben ausgetauscht werden. Als weitere Besonderheit sitzt das Netzteil beim Duoair hinter der Front. Der im internen Heck frei gewordene Platz kann zur separaten Kühlung der Grafikkarte genutzt werden. Das Gehäuse fasst bis zu acht Lüfter und Grafikkarten bis zu 410 mm.
Cougar FV130: Showcase!
Das Cougar FV130 kommt als „Fishtank“-Gehäuse mit großzügigem Rundumblick daher. Front und linkes Seitenteil bestehen ohne störende Mittelstrebe aus vollflächigem Glas. Der Aufbau erfolgt in Zwei-Kammer-Bauweise, sodass das Netzteil im hinteren Bereich versteckt agiert. Die ab Werk am Boden verbauten RGB-Lüfter sind zur besseren Luftverteilung leicht angewinkelt montiert. Zudem handelt es sich hierbei um Reverse-Lüfter.
Cougar CFV235: Nicht neu, aber ein neues Design
Der Hersteller legt das im vergangenen Herbst präsentierte Cougar CFV235 in einer Design-Edition neu auf. Das Cougar CFV235-G ist technisch identisch zu seinem Namensgeber. Die Änderungen beschränken sich einzig auf das äußere Erscheinungsbild. Hier kommt das schwarze CFV235-G mit großen Herstellerschriftzügen an Seite und Front daher.
Cougar Terminator Air: futuristischer Bürostuhl
Der Terminator Air ist kein Roboter, der Sarah Connor suchen muss, sondern ergonomischer Bürostuhl, im futuristischen Design. Der Stuhl setzt auf einen Mesh-Stoffbezug und kommt mit einer dreigeteilten Rückenlehne daher. Außerdem wird ein Synchro-Tilt-Mechanismus geboten, sodass sich beim Anlehnen die Sitzfläche leicht mit neigt. Die „3D-Hyperrotations-Armlehnen“ sollen sich an alle Gegebenheiten anpassen lassen. Gleiches gilt für die Sitzfläche, die sich auch in der Tiefe anpassen lässt.
Kompakte Netzteile
Mit der Polar-V2-, der PV- und GQ-Serie präsentiert Cougar überdies gleich drei neue Netzteilserien in Las Vegas. Alle drei Netzteil bieten ATX 3.1 und sind mit nativen 12V-2×6-Stromanschlüssen ausgestattet.
Die etwas gehobener angesiedelte Polar-V2-Serie ist mit japanischen Kondensatoren bestückt und bietet insgesamt acht Schutzschaltungen (UVP, OVP, SCP, OPP, OCP, OTP, SIP und NLO). Cougar legt die Serie mit drei Modellen mit Ausgangsleistungen von 1.200, 1.000 und 850 Watt auf. Es ist nach Platinum-Zertifizierung und bietet einen Wirkungsgrad von mindestens 89 Prozent. Ein 130-mm-FDB-Lüfter mit einer Rahmentiefe von 30 mm soll für einen ruhigen Betrieb sorgen. Das Netzteilgehäuse misst 150 mm in der Tiefe.
Die neue PV-Serie setzt ebenfalls auf eine Nennleistung von 1.200, 1.000 und 850 Watt mitsamt einer Platinum-Zertifizierung. Auch hier werden japanischen Kondensatoren verbaut und das Gehäuse misst 150 mm in der Tiefe. Neben einem anderen Lüfter werden indes nur sechs Schutzschaltungen geboten (OTP, OCP, OPP, UVP, OVP und SCP).
Die GQ-Serie setzt auf kleineren 120-mm-Lüfter sowie ein kleineres Gehäuse (140 mm). Mit 850 und 850 Watt stellt es zusammen mit der 80Plus-Gold-Zertifizierung den Einstieg dar. Die gängigsten Schutzschaltungen (OTP, OCP, OPP, UVP, OVP und SCP) sind jedoch auch hier an Bord.
Preise und Termine
Cougar konnte noch zu keinem der gezeigten Neuheiten Preisempfehlungen nennen. Auch ein mögliches Verfügbarkeitsdatum konnte nicht benannt werden.
Apps & Mobile Entwicklung
Die unterschätzte Gefahr im Kinderzimmer
Ich bin gerade auf der CES 2026 in Las Vegas. Und mir ist aufgefallen, dass Kinder ein heißes Thema geworden sind, wenn es um KI-Roboter und Gefährten geht. Und einige von ihnen wollen sogar dabei helfen, unsere Jüngsten und Freiwilligsten auszubilden. Deswegen finde ich die Idee schlecht.
Sind wir mal ehrlich: Das Internet ist überall, und durch den KI-Boom wird der digitale Wildwesten erst einmal noch wilder, bevor wir (hoffentlich) die Kurve kriegen. Für unsere Kinder bedeutet das: Abwarten ist keine Option. Wer heute nicht lernt, wie man die Algorithmen bändigt, verliert morgen den Anschluss. Digitale Souveränität ist das neue Schwimmenlernen.
Aber ich glaube nicht, dass ein KI-Begleiter, wie man ihn auf der CES sieht, der richtige Ansatz ist. Und das kommt von jemandem, der als Kind gerne einen liebenswerten, großäugigen digitalen Begleiter gehabt hätte.
Das Spielzeug unserer Kinder verändert sich
Ich habe zwar keine eigenen Kinder, aber selbst ich habe eine drastische Veränderung bei Kinderspielzeug festgestellt. Als ich noch jünger war, besaß ich eine kleine Furby-Kopie. Ein flauschiger rosa Ball, der sich leicht bewegte, wenn man ihn berührte, und entzückende gurrende Geräusche von sich gab. Und das war auch schon alles. Wenn man mit ihm spielen wollte, musste man sich schon etwas einfallen lassen.
Heutzutage gibt es immer mehr Kinderspielzeug, das wenig Raum zum Spielen lässt. Das ist ein ernstes Problem, denn heute interagiert ein Kind nicht mehr mit dem Spielzeug, sondern das Spielzeug interagiert mit ihm. Und wenn es um KI-Begleiter geht, ist das ein Problem. Denn die KI füttert Euer Kind aktiv mit Informationen. Informationen, über die Ihr in vielen Fällen keine Kontrolle habt. Damit entfällt auch der Anreiz für Euer Kind, sich selbst etwas einfallen zu lassen.

Selbst mit den besten Absichten wird ein KI-Begleiter die Art und Weise, wie ein Kind die Welt sieht und mit ihr interagiert, beeinflussen. Sei es durch vordefinierte Variablen in ihrer Programmierung oder durch gezielte Interaktionen, die auf Kinder und/oder Eltern zugeschnitten sind. Ganz zu schweigen von dem dystopisch anmutenden Potenzial für subtile Indoktrination durch private Gruppen, Unternehmen oder Staaten.
Reibungslose KI oder echte Erfahrung: Was brauchen Kinder wirklich?
Was ich jetzt sage, mag sich wie eine Selbstverständlichkeit anhören, aber Kinder müssen während ihrer gesamten Entwicklung mit echten Menschen in Kontakt kommen, um zu wachsen. In Deutschland sind die Gefahr der sozialen Isolation und das Fehlen von Außenperspektiven einer der Gründe, warum Hausunterricht verboten ist. Wenn man dann noch einen KI-Begleiter hinzunimmt, hat man den perfekten Sturm für eine fehlangepasste, sozial isolierte und benachteiligte Kindheit geschaffen.
KI-Begleiter sind so konzipiert, dass sie reibungslos funktionieren. Reale soziale Interaktion ist oft das Gegenteil. Menschen streiten sich, und Kinder müssen lernen, in Konflikten Kompromisse einzugehen. Ein KI-Begleiter, der darauf ausgelegt ist, jegliche Reibung zu beseitigen, lässt echte soziale Interaktion dadurch schnell als die schlechtere Alternative erscheinen.
Auch wenn Euer Kind mit seinem KI-Begleiter sehr glücklich ist, schadet er ihm langfristig. Hier auf der CES war ich schockiert, wie viel allgemeines Lob diese KI-Lösungen für Kinder zu erhalten scheinen. Wie ich eingangs sagte, hätte ich als Kind auch gerne einen niedlichen KI-Begleiter gehabt, daher verstehe ich den Reiz. Aber als Erwachsener, der zur Selbstreflexion fähig ist, stelle ich fest, dass ich mit einem KI-Begleiter an meiner Seite sicherlich eine glücklichere Kindheit gehabt hätte, aber jetzt wäre ich schlechter dran.
Alternative Lösungsansätze: Medienkompetenz statt blinder Technikgläubigkeit
Auch wenn das scheinbar ständige Lob und die Verbreitung dieser Technologien besorgniserregend sein mögen, sind wir nicht dem Untergang geweiht. Und es könnte tatsächlich einige Vorteile haben, wenn wir unsere Kinder früh an KI heranführen. Auf der CES 2026 habe ich mir einen KI-Lesebegleiter für Kleinkinder angeschaut.
Dieser Lesebegleiter kann Texte scannen und sie in eine ansprechende Erzählung umwandeln. Er erkennt auch, worauf Euer Kind auf einer Seite oder in einem Bild zeigt, und reagiert entsprechend darauf. Diese Art von KI-Begleiter kann ein Kind tatsächlich dazu ermutigen, sich mit dem Lesen zu befassen, ohne die tatsächliche menschliche Interaktion zu ersetzen. Er ist so konzipiert, dass er auf die angeborene Neugier des Kindes reagiert, was wiederum zu weiteren Erkundungen anregt.

Es gibt auch andere solche Begleiter, die sich auf die frühe Einführung mehrerer Sprachen konzentrieren. Ihr könnt mit Eurem Kind so interagieren, wie es ein zweisprachiges Elternteil tun würde. Und diese Technologien können, wenn sie richtig eingesetzt werden, wirklich nützlich sein.
Ich sehe jedoch keine rosige Zukunft, in der unsere Kinder mit LLM-fähigen Begleitern spielen und nicht mit anderen Kindern. Bevor Ihr also auf den Hype-Zug aufspringt und versucht, das Neueste und Beste für Euer Kind zu bekommen. Fragt Euch, ob Ihr etwas im Leben Eures Kindes ersetzen oder hinzufügen wollt. Und wenn Ihr etwas so Wesentliches wie Freundschaften mit anderen Kindern ersetzt, solltet Ihr vielleicht einen Schritt zurücktreten.
Apps & Mobile Entwicklung
Infolge der Trump-Krisen: BND soll deutlich mehr Überwachungsbefugnisse erhalten
Mehr Daten abfangen, mehr Hacker-Kapazitäten: Um unabhängiger von amerikanischen Nachrichtendiensten zu werden, soll der Bundesnachrichtendienst (BND) deutlich mehr Befugnisse erhalten. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, der NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung vorliegen.
Massiv ausweiten will die Bundesregierung die strategische Aufklärung, also die Überwachung von Datenströmen an Internetknotenpunkten wie den DE-CIX. Dort kann der BND 30 Prozent der Datenströme kontrollieren. Mit Suchbegriffen – den sogenannten Selektoren – sollen Informationen über bestimmte Personen oder Ereignisse wie mutmaßliche Terroranschläge erfasst werden. Dafür speist der BND etwa IP-Adressen oder Telefonnummern in die eigenen Überwachungssysteme ein, um den weltweiten Datenverkehr zu filtern.
Strategische Aufklärung: BND soll Datenströme am DE-CIX deutlich umfassender überwachen
Wie die Tagesschau berichtet, soll der BND künftig erfasste Daten bis zu einem halben Jahr speichern und auswerten dürfen. Dabei ist der Geheimdienst nicht mehr auf Metadaten wie etwa IP-Adressen beschränkt, sondern kann auch auf Kommunikationsinhalte zugreifen.
Was zudem aufgeweicht werden soll, ist der Schutz von aus Deutschland stammenden Daten. Bis dato musste der Geheimdienst Filter wie IP-Adressen nutzen, um sicherzustellen, dass man nur Daten aus dem Ausland erfasst. Künftig sollen aber auch Daten überwacht werden können, die von Deutschland ausgehen.
Neu sein soll auch ein zweistufiges Verfahren, mit dem der BND bereits gespeicherte Inhalte und Chats durchsuchen darf. Entsprechende Suchbegriffe darf der BND bislang nur in zukünftig erfasster Kommunikation als Filter nutzen.
Speichern von Inhalten sei keine Vorratsdatenspeicherung
Eine Vorratsdatenspeicherung ist das laut Juristen des Kanzleramts nicht. Man würde mit den Regeln nicht alle Internet-Provider verpflichten, sämtliche Daten für eine bestimmte Zeit zu speichern. Stattdessen sammele der BND nur bestimmten Datenverkehr an ausgewählten Stellen.
Mit den neuen Regeln würde man sich auf das Niveau der europäischen Partner begeben. Der niederländische Militärnachrichtendienst speichere entsprechende Daten für bis zu zwei Jahre, in Frankreich liegt die Grenze für Inhalte bei vier Jahren, Geheimdienste in Großbritannien und Italien könnten diese „solange wie notwendig“ aufbewahren.
Der BND will mehr hacken
Neben ausgeweiteten Überwachungskapazitäten soll der BND auch mehr Befugnisse für Hacker-Angriffe erhalten. Wenn ausländische Provider sowie die Betreiber von Online-Diensten und Plattformen nicht freiwillig kooperieren wollen, soll der BND die Möglichkeit erhalten, in die jeweiligen Systeme eindringen zu dürfen. Das gilt auch, wenn die entsprechende Infrastruktur in Deutschland steht.
Solche Vorgaben gelten auch für Branchengrößen wie Google, Meta oder X, heißt es im Bericht der Tagesschau. Angriffe auf IT-Server in Deutschland sollen dem BND demnach auch gestattet sein, um feindliche Hacker-Angriffe abwehren zu können.
Einschränken will man auch den Schutz besonderer Vertraulichkeitsbeziehungen. Der soll etwa nicht mehr für Journalisten gelten, wenn diese für die Staatsmedien autoritärer Staaten arbeiten.
Bundesregierung sieht sich in Zugzwang
Der Gesetzentwurf ist eine Reaktion auf die Trump-Administration. Mit Drohungen wie einem Nato-Austritt steht die Frage im Raum, inwieweit die amerikanischen Geheimdienste auch in Zukunft noch Informationen an deutsche Behörden liefern. Mit den ausgeweiteten Befugnissen soll der BND nach Ansicht des Kanzleramts selbst in der Lage sein, die Daten zu beschaffen, die in Deutschland und Europa nötig sind.
Viele der Vorhaben sind aber umstritten, insbesondere infolge der NSA-Enthüllungen wurden die Befugnisse des BND mehrfach angepasst. Nötig waren Gesetzesänderungen auch nach Urteilen des Bundesverfassungsgerichts. Die Kernfrage ist grundsätzlich, wie sich die Privatsphäre der Einzelnen angesichts der Massenüberwachung schützen lässt.
Apps & Mobile Entwicklung
Tippen ohne Tastatur: Ist das die Wearable-Zukunft?

Meta nutzt die CES 2026, um seinen Smartglasses-Bestseller ordentlich aufzubohren. Mit einem integrierten Teleprompter und einer futuristischen Steuerung via Neural Band rückt das Smartphone-lose Zeitalter ein Stück näher.
Der Beitrag Tippen ohne Tastatur: Ist das die Wearable-Zukunft? erschien zuerst auf nextpit.
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenIllustrierte Reise nach New York City › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenAus Softwarefehlern lernen – Teil 3: Eine Marssonde gerät außer Kontrolle
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenSK Rapid Wien erneuert visuelle Identität
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommandozeile adé: Praktische, grafische Git-Verwaltung für den Mac
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenNeue PC-Spiele im November 2025: „Anno 117: Pax Romana“
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenDonnerstag: Deutsches Flugtaxi-Start-up am Ende, KI-Rechenzentren mit ARM-Chips
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenArndt Benedikt rebranded GreatVita › PAGE online
