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VW ID.3: Das müssen Sie für mehr Leistung und Reichweite bezahlen
Technische Weiterentwicklungen, effizientere Fertigungen und nicht zuletzt schlicht ausgestattete Basismodelle mit kleinen Batterien haben den Wechsel hin zum Elektroauto günstiger gemacht. Doch die preislich verlockend wirkenden Einstiegsvarianten genügen nicht jedem: So mancher benötigt mehr Reichweite, andere wünschen sich mehr Leistung. Anforderungen, die die teureren Konfigurationen oftmals erfüllen. Was dieses Aufrüsten für die Anschaffungs- und Unterhaltskosten bedeutet, zeigen wir am Beispiel des VW ID.3 (Test).
Der elektrische Kompaktwagen wird seit 2020 ausgeliefert und hatte zunächst mit schlechter Kritik aufgrund einer enttäuschenden Innenraum- und Verarbeitungsqualität sowie unfertiger Software zu kämpfen. Eine umfangreiche Überarbeitung im Jahr 2023 und diverse Änderungen an den Konfigurationen später zählte der ID.3 im Jahr 2025 entgegen den ursprünglichen Erwartungen zu den populärsten Elektroautos in Deutschland – ausgehend von der Zahl der Neuzulassungen.

- VW bietet den ID.3 mit drei unterschiedlichen Batteriekapazitäten und in fünf Leistungsstufen an, klassische Ausstattungslinien wie etwa beim Golf gibt es nicht.
- Für eine Variante des ID.3 bietet VW die nachträglich Erhöhung der Motorleistung an – wahlweise als Einmalkauf oder im monatlichen Abo.
- Im ID.3 kommen zwei unterschiedliche Motorvarianten – APP310 und APP550 – zum Einsatz. Letzere arbeitet effizienter, ist aber den teuersten Modellvarianten vorbehalten.
Im Januar 2026 können Interessierte zwischen drei Batteriegrößen und vier unterschiedlich leistungsfähigen Motoren wählen. Allerdings erlaubt VW keine freie Konfiguration, sondern schnürt – temporäre Sondermodelle ausgeklammert – fünf Pakete. Deren Preise reichen von 33.330 Euro bis zu 48.725 Euro, die sich mit Sonderausstattung weiter nach oben treiben lassen. Im Folgenden erklären wir die Abhängigkeiten, die zwischen Batterie, Motor und Ausstattung bestehen, und was das für Ihre Geldbörse bedeutet.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „VW ID.3: Das müssen Sie für mehr Leistung und Reichweite bezahlen“.
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Bayerns Staatsregierung streitet lautstark über Microsoft-Vertrag
Die Überlegungen zur Zusammenführung bestehender Vertragslizenzen in Bayern mit dem US-Konzern Microsoft haben in der Staatsregierung einen offenen Streit zwischen der regierenden CSU und den ebenfalls regierenden Freien Wählern hervorgerufen. Nachdem Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) die seit Monaten laufenden Gespräche mit dem US-Konzern öffentlich infrage gestellt hatte, hagelte es nun Kritik von Finanzminister Albert Füracker (CSU). Er warf Mehring Äußerungen vor, „die an Fake-News grenzen“.
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„Die Sicherheit der Daten des Freistaats Bayern ist unser zentrales Anliegen. Die Äußerungen des bayerischen Digitalministers sind insoweit für mich nicht nachvollziehbar“, betonte Füracker. Ein Ziel der aktuellen Überlegungen sei auf Basis eines seit Jahren bestehenden Rahmenvertrages mit Microsoft die Konsolidierung bestehender Lizenzen, um Kosten für den Freistaat zu sparen. Diesen habe das Digitalministerium selbst abgeschlossen. „Um es ganz klar zu sagen: Ein neuer Rahmenvertrag steht daher nicht im Raum.“
Mehring verlangte „ergebnisoffene Neubewertung“ des Projekts
Mehring hatte in der Augsburger Allgemeinen gefordert, die Verwendung von Programmen des US-Softwarekonzerns in bayerischen Verwaltungen und einen neuen langfristigen Vertrag angesichts geopolitischer Risiken auf den Prüfstand zu stellen: „Als Digitalminister halte ich eine ergebnisoffene Neubewertung dieses Projekts für geboten.“
Konkret geht es bei den Verhandlungen mit Microsoft darum, die Verwaltungen von Staat und Kommunen komplett auf das weitverbreitete System Microsoft 365 umzustellen. Bereits jetzt werden die Anwendungen des US-Konzerns in der großen Mehrheit von Behörden verwendet. Die Kommunen und staatlichen Behörden könnten dann – wenn sie es wollten – eine der zentral verhandelten Lizenzen nutzen. Ein konkreter Zeitplan ist noch nicht absehbar, ursprünglich war ein Vertragsabschluss bis Ende 2025 angestrebt worden.
Kritiker warnen vor Verlust digitaler Souveränität
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Kritiker befürchten aber, dass sich Bayern mit dem Lizenzvertrag noch enger und langfristig an den Tech-Giganten bindet. In der Folge warnen sie vor einem Verlust der digitalen Souveränität. Dagegen hatten deutsche Firmen und bayerische Oppositionsparteien bereits wiederholt protestiert und vor hohen Folgekosten sowie Risiken für die Sicherheit der Daten gewarnt.
Diese Kritik ist aus Sicht des Finanzministeriums überflüssig, da die Datenhoheit und damit die digitale Souveränität gar nicht zur Debatte steht. „Bayern setzt daher weiter voll auf seine eigenen, staatlichen Rechenzentren. Auch bei einem Einsatz von Microsoft als Arbeitswerkzeug für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist daher die digitale Souveränität des Freistaats voll gewährleistet.“ Finanzminister Füracker warf Mehring einen „Schlingerkurs“ vor, der insbesondere mit Blick auf die Kommunen kein Vertrauen schaffe.
Erfordert neue geopolitische Lage dennoch Neubewertung?
Mehring bestätigte, dass die Idee für den Lizenzvertrag vor „Jahren aus dem Wunsch der bayerischen Kommunen, eine einheitliche Lösung für den ganzen Freistaat zu finden“, entstanden sei. „Seither hat sich die geopolitische Lage jedoch fundamental verändert und digitale Souveränität ist zu einem Masterthema unserer Zeit geworden“, sagte er. Vor einer endgültigen Entscheidung müsse das Projekt deshalb grundsätzlich neu bewertet werden.
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(mho)
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Apple veröffentlicht Gehälter und Aktienzuteilungen von Tim Cook & Co.
Apple hat passend zu seiner nächsten Aktionärsversammlung am 24. Februar im Rahmen einer Vorlage samt Proxy Statement diverse Details zur aktuellen Kompensation wichtiger Manager des Konzerns publiziert. Dabei handelt es sich um die sogenannten „Named Executive Officers“ für das Jahr 2025. also ausgewählte Mitglieder der Führungsebene. In diesem Jahr sind dies CEO Tim Cook, Finanzchef (CFO) Kevan Parekh, Hausjuristin (General Counsel) Kate Adams, Chief Operating Officer Sabih Khan, der Ex-Finanzchef Luca Maestri und die Retail- und Personalchefin Deirdre O’Brien.
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Was Tim Cook bekommen hat
Cook selbst erhielt laut dem Dokument im Jahr 2025 insgesamt 74,29 Millionen US-Dollar. Diese setzte sich aus einem Grundgehalt von 3 Millionen und einem Bargeldbonus von 12 Millionen zusammen, der mit Apples finanzieller Performance einhergeht. Der weitaus größte Teil waren mit 57,53 Millionen Dollar aber Aktienzuteilungen.
Schließlich gab es noch „all other compensation“ in Höhe von 1,7 Millionen Dollar. Darin steckt unter anderem ein Beitrag für Cooks Rentenversicherung (401(k)-Plan) in Höhe von 21.000 Dollar, eine Lebensversicherung für knapp 2900 Dollar, Urlaubsgeld in Höhe von rund 57.000 Dollar, Sicherheitsausgaben in Höhe von genau 887.870 Dollar sowie Privatflüge für 789.991 Dollar. Cook darf letztere „für alle geschäftlichen und privaten“ Reisen nutzen, das sei aus „Sicherheits- und Effizienzgründen“ notwendig.
Ausgewählte Manager und Board of Directors
Gegenüber Cook steckten andere Manager zurück: So bekamen Adams, Khan und O’Brien jeweils insgesamt knapp 27 Millionen Dollar, Parekh, der den langjährigen CFO Maestri abgelöst hatte, gut 22 Millionen sowie Maestri selbst, der sich inzwischen unter anderem um Apples Immobilienportfolio kümmert, 15,4 Millionen. Auch hier sind die Aktienzuteilungen bei weitem wichtigster Bereich der Kompensation. Bei „all other compensation“, also Privatjets und Sicherheit, sind alle Manager außer Cook sparsam, erhielten im Schnitt knapp 22.000 Dollar. Nur Deirdre O’Brien war für Apple wohl aufgrund ihrer Apple-Store-bedingten Reisetätigkeit mit rund 37.800 Dollar nicht ganz doppelt so teuer.
Apples Aufsichtsrat, das Board of Directors, zu dem neben Cook die von außerhalb angeheuerten Wirtschaftsgrößen Wanda Austin, Alex Gorsky, Andrea Jung, Art Levinson, Monica Lozana, Ron Sugar und Sue Wagner gehören, erhielten Entschädigungen in Höhe von 100.000 bis 145.000 Dollar, Levinson als Vorsitzender (Chairman) 275.000 Dollar. Neben diesen Bargeldzahlungen kamen jeweils knapp 310.000 Dollar an Aktienzuteilungen, Levinson kam auf knapp 275.000 Dollar. Hinzu kamen Reise- und sonstige Kosten zwischen 338 (Wagner) und 16.248 (Sugar) Dollar.
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(bsc)
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Probleme lösen mit dem c’t-Notfall-Windows 2026
Nachdem Sie den Stick mit dem c’t-Notfall-Windows, wie in der Bauanleitung beschrieben, eingerichtet haben, ist er einsatzbereit. Dieser Artikel führt Schritt für Schritt durch alles hindurch: vom Stick booten, sich einen Überblick verschaffen, die Onlineverbindung aktivieren, BitLocker-geschützte Laufwerke entsperren und so weiter. Weitere Schritt-für-Schritt-Anleitungen helfen Ihnen beim Restaurieren des Bootloaders und beim Zurücksetzen eines vergessenen Windows-Kennworts.
In unserem Notfallsystem stecken Werkzeuge zum Beheben vieler weiterer Probleme, eine Übersicht liefert die Tabelle. Zudem finden Sie am Ende dieses Beitrags eine Literaturliste mit Verweisen auf viele weitere Praxis- und Grundlagenartikel rund um unser Notfallsystem. Zwei Themenbereichen widmen wir separate Artikel: der Suche nach Viren, Trojanern und anderen Schädlingen sowie dem Nachinstallieren von Treibern.
Falls Ihnen die Schritt-für-Schritt-Anleitungen in diesen Artikeln bekannt vorkommen, dann täuschen Sie sich nicht. So wie wir unser Notfall-Windows nicht in jedem Jahr komplett neu, sondern immer weiter entwickeln, verfahren wir auch mit den Anleitungen: Wir überprüfen und aktualisieren sie und berücksichtigen dabei nicht nur technische Änderungen, sondern auch Leser-Feedback. Verwenden Sie bitte stets die Anleitungen, die zur jeweiligen Version des Notfallsystems gehören.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Probleme lösen mit dem c’t-Notfall-Windows 2026“.
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