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Künstliche Intelligenz

Siemens soll UBTech bei Massenproduktion von humanoiden Robotern helfen


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Das chinesische Robotikunternehmen UBTech und Siemens Digital Industries Software haben eine strategische Kooperationsvereinbarung geschlossen, die es UBTech ermöglichen soll, die Massenproduktion von humanoiden Robotern schnellstmöglich aufzunehmen. Das berichtet unter anderem die chinesische Automotive-Nachrichtenplattform Gasgoo. Die im chinesischen Shenzen geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Siemens seine Expertise in den Bereichen industrielle Digitalisierung und intelligente Fertigung einbringt, um die humanoiden Roboter Walker S2 in größeren Mengen zu produzieren. Geplant sei eine jährliche Produktionskapazität von 10.000 Einheiten wohl noch ab 2026.

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UBTech drängt bereits seit 2025 darauf, bei seinen humanoiden Robotern von der Prototypenentwicklung zur Serienproduktion überzugehen. Zhou Jian, Günder und CEO von UBTech, sprach von einem starken Anstieg von Aufträgen von Industriekunden, die die humanoiden Roboter einsetzen wollen. Die Gesamtbestellungen hatten 2025 ein Volumen von mehr als 1,4 Milliarden Yuan, etwa 175,5 Millionen Euro, erreicht.

Siemens soll für Forschung und Entwicklung bis hin zur Serienproduktion die Software liefern. Darunter befinden sich etwa Tools für das Produktdesign, die Simulation, Prozessplanung und das Fertigungsmanagement.

UBTech verspricht sich davon, den gesamten Prozess durchzudigitalisieren, um bei Bedarf die Fertigung der Roboter beliebig skalieren zu können. Dies sei wichtig, weil es sich bei humanoiden Robotern um besonders komplexe Maschinen handele – deutlich komplexer als herkömmliche Industrieroboter. Deshalb wird Software benötigt, die simulationsgestütztes Design, digitale Zwillinge und das Lebenszyklusmanagement ermögliche. Siemens bringe die dafür nötige Erfahrung mit, heißt es. Somit sei es möglich, eine schnelle Massenproduktion zu erreichen und die Markteinführung der humanoiden Walker S2 zu verkürzen.

Um schnellstmöglich die Produktionskapazität von 10.000 Robotern jährlich zu erreichen, müssen außerdem die Qualitätskontrolle und Systemzuverlässigkeit stimmen sowie die Lieferketten gesichert sein. Auch in diesen Bereichen soll Siemens seine Erfahrungen einbringen.


(olb)



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Alibaba Cloud erhöht Preise um bis zu 34 Prozent


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Der chinesische Cloudanbieter Alibaba Cloud passt zum 18. April 2026 die Preise für zahlreiche Dienste an. Betroffen sind insbesondere KI-Computing-Ressourcen, Speicherdienste und Datenbankprodukte. Die Erhöhungen fallen je nach Dienst unterschiedlich aus und reichen von 5 bis 34 Prozent.

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Als Grund nennt Alibaba Cloud in seiner Service-Ankündigung die stark gestiegene weltweite Nachfrage nach KI-Rechenleistung sowie höhere Beschaffungskosten für Hardware in der gesamten Branche. Wörtlich heißt es, „aufgrund des Anstiegs der globalen KI-Nachfrage und steigender Lieferkettenkosten“ seien die „Beschaffungskosten für zentrale Hardware in der Branche erheblich gestiegen“. Nach sorgfältiger Prüfung habe man sich entschieden, die Preise anzupassen.

Während viele Dienste und Instanztypen um 5 Prozent teurer werden, trifft es GPU-basierte High-End-Instanzen deutlich stärker: Hier liegen die Aufschläge zwischen 25 und 34 Prozent. Konkret betroffen sind unter anderem Instanzen mit dem hauseigenen KI-Beschleuniger Zhenwu 810E von T-Head (Pingtouge), Alibabas Chipdesign-Tochter. Diese Recheneinheiten sind in etwa mit Nvidias H20 für den chinesischen Markt vergleichbar.

Auch der Cloud Parallel File Storage (CPFS) in der KI-Computing-Edition für Lingjun wird um 30 Prozent teurer. PAI-Lingjun ist Alibabas PaaS-Angebot für große KI-Trainings- und HPC-Workloads. Die Plattform integriert heterogenes Computing mit Panjiu-Servern, RDMA-Netzwerken und CPFS-Speicher und ist auf das Training von Modellen mit Billionen Parametern ausgelegt. Darüber hinaus steigen die Preise für die Cloud-native-Datenbank PolarDB.

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Ein weiterer Treiber der Preisanpassung ist offenbar die explodierende Nutzung von Alibabas Model-as-a-Service-Plattform Bailian. Der Anbieter verzeichnete im ersten Quartal 2026 ein Rekordwachstum bei KI‑bezogenen Umsätzen und Nutzung. Folglich wächst die Inferenz‑Last stark, was erhebliche Rechenressourcen bindet. Alibaba priorisiert diese Kapazitäten zunehmend, was die Kosten für andere Dienste nach oben treibt.

Für Bestandskunden gibt es eine Übergangsfrist: Bereits vor dem 18. April 2026 abgeschlossene Verträge bleiben bis zum nächsten Verlängerungszyklus unverändert – je nach Vertragslaufzeit also für ein bis zwei Jahre oder drei bis neun Monate. Rabatte oder Kompensationen für Enterprise-Kunden hat Alibaba Cloud nicht angekündigt.

Die Preisanpassung gilt global. Regionale Unterschiede für den europäischen Markt oder die DACH-Region sind nicht vorgesehen. Kunden, die Alibabas Rechenzentrum in Frankfurt nutzen, müssen mit denselben Aufschlägen rechnen. Alibaba Cloud betreibt den Standort seit 2016.

Der Schritt reiht sich in einen branchenweiten Trend ein. Ab 1. April erhöht der Hosting-Anbieter Hetzner seine Preise. Auch Hetzner begründete dies mit drastisch gestiegenen Betriebskosten und höheren Beschaffungspreisen für neue Hardware, insbesondere für RAM und SSDs.


(fo)



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Heimkino-Test: „Das Verschwinden des Josef Mengele“ polarisiert


Man möchte meinen, das Thema Nationalsozialismus im Film sei inzwischen überstrapaziert und aus jedem Winkel betrachtet – neue Eindrücke könne es kaum noch geben. Im vergangenen Jahr zeigte jedoch Jonathan Glazer mit „The Zone of Interest“, dass dieses Kapitel noch lange nicht abgeschlossen ist und sich sehr wohl neue Aspekte in die öffentliche Diskussion einbringen lassen.

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Nun ist „Das Verschwinden des Josef Mengele“ auf Blu-ray Disc und im Stream erschienen. Gedreht von dem in Berlin lebenden russischen Theater- und Ballettregisseur Kirill Serebrennikov verkörpert August Diehl den Lagerarzt von Auschwitz, der sich auf der Flucht in Südamerika den Fragen seines Sohnes Rolf stellen muss. Der Film sorgt selbst in unserer Redaktion für gegensätzliche Bewertungen – und liefert zugleich eine ungewöhnlich radikale visuelle Umsetzung, die wir technisch und inhaltlich prüfen.

Nicht nur das Thema und die Darstellung von August Diehl lassen diesen Film aus dem Einerlei der Unterhaltungsbranche herausstechen. Es ist auch die Ästhetik des hauptsächlich in Schwarzweiß mit extremen Kontrasten und aufwendigen Kamerafahrten gedrehten Films. Wie gut diese Ästhetik funktioniert und was Blu-ray sowie Stream daraus machen, zeigt unser detaillierter Blick auf Bild, Ton und Inszenierung.

Bevor wir die Technik ab Seite 3 genauer beleuchten, gehen wir zunächst auf Inhalt und Produktionsprozess ein. Weil die Meinungen der beiden Autoren über den Film auseinandergehen, haben wir das Fazit am Ende in zwei Abschnitte unterteilt. Wir freuen uns über spannende und dem Thema gerecht werdende Diskussionen im Forum.

„Das Verschwinden des Josef Mengele“ wurde ursprünglich von Olivier Guez 2017 als Roman veröffentlicht. Das nur 224 Seiten dünne Buch erzählt in kurzen Kapiteln die Flucht Mengeles von Deutschland 1949 bis zum Fund seiner Leiche 1979 an einem Strand in Brasilien. 2023 erschien die zugehörige Graphic Novel von Matz und Jörg Mailliet.

Der im vergangenen Jahr im Kino und nun auch auf Disc und im Stream veröffentlichte Film erzählt nicht die gesamte Fluchtgeschichte, sondern konzentriert sich auf die Zeit, als Mengeles Sohn Rolf 1977 seinen damals 66-jährigen Vater mit falschem Pass in São Paulo besucht, um ihn zur Rede zu stellen. Dabei verschachtelt der Film die Geschehnisse in mehreren Zeitebenen. In Rückblenden erzählt er, wie Mengeles Familie in Günzburg an Einfluss gewann und Josef wieder in den Familienbetrieb eingliedern wollte. Josef habe schließlich nur seine Pflicht getan und sich nichts vorzuwerfen.

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Rolf und Josef

Rolf und Josef

„Du wirst nie begreifen“: Auch hier irrt Josef Mengele (August Diehl, rechts). Sein Sohn Rolf (Max Bretschneider) hat verstanden, warum er sich von seiner Familie distanziert.

(Bild: DCM / Leonine)

Einen Eindruck von dem, was in Auschwitz geschah, gibt eine auf 16-mm-Farbfilm gedrehte Sequenz, die die Flucht und Diskussionen nach gut einer Stunde für zehn Minuten unterbricht. Die Stummfilmszenen zeigen ungeschönt und mit detaillierten Beschreibungen in den Untertiteln, wie Mengele die Häftlinge aussortiert und ermorden lässt, um aus ihren Leichen Präparate für die Rassenforschung anzufertigen.

Zum Kontrast legt Serebrennikov das Lied „Geduld“ von Hermann von Gilm und Richard Strauss über die Bilder aus dem Lager und konfrontiert damit die Kunstmusik der bürgerlichen Hochkultur mit dem Rückfall in die Barbarei von Auschwitz. Die Geduld, die das romantische Lied anmahnt, verweist dabei auf die perverse Situation der Opfer, die sie bei der Verfolgung der Täter aufbringen mussten.


Familie Mengele

Familie Mengele

Zurück in Günzburg: Die Familie plant die Zukunft von Josef, derweil die Dienstboten den herrschaftlichen Tisch decken.

(Bild: DCM / Leonine)

Zurück zur Flucht: In Argentinien wird Mengele festgenommen – allerdings nicht wegen seiner Taten in Auschwitz, sondern weil er im Land streng verbotene Abtreibungen vorgenommen hatte. Gegen ein Bestechungsgeld kann er sich freikaufen. Um 1960 flieht er über Paraguay schließlich nach Brasilien und kommt dort bei dem ungarischen Pärchen Stammer unter, das aus seiner Flucht Kapital schlagen will.

Zur musikalischen Untermalung arbeitete der Komponist Ilya Demutsky hauptsächlich mit dissonanten Flächen von Streichern und Bläsern, um eine permanente Unruhe zu erzeugen und Mengeles Paranoia zu spiegeln – ähnlich wie bei Stücken von Krzysztof Penderecki, die Stanley Kubrick für „The Shining“ einsetzte.

Der in Uruguay und Lettland gedrehte Film lebt vom Hauptdarsteller August Diehl, der Mengele als verbitterten Rassenideologen darstellt, der einzig bedauert, seine „wissenschaftliche“ Arbeit nicht fortsetzen zu können. Er fürchtet jedoch die Aufarbeitung, will sich nicht vor Gericht verantworten und weicht den bohrenden Fragen seines Sohnes immer wieder aus.



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Nvidia-GPUs nach China geschmuggelt: Anklage gegen Führungskräfte von Supermicro


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In den USA wurden zwei hochrangige Manager des Computerherstellers Super Micro Computer und ein weiterer Verdächtiger angeklagt, weil sie illegalerweise Nvidia-Chips nach China verkauft haben sollen. Das geht aus Stellungnahmen des US-Justizministeriums und von Supermicro hervor. Die Staatsanwaltschaft hat zwar die Namen der Angeklagten öffentlich gemacht, ihren Arbeitgeber aber nicht genannt. Super Micro Computer selbst hat öffentlich gemacht, dass es sich um zwei Angestellte und einen Auftragnehmer handelt. Der Senior Vice President für Business Development und der Geschäftsführer in der taiwanischen Niederlassung wurden demnach mit sofortiger Wirkung suspendiert. Der Aktienkurs von Supermicro ist in der Folge um 12 Prozent gefallen.

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Laut dem US-Justizministerium haben die Beschuldigten im Auftrag eines Unternehmens in Südostasien Server mit den Nvidia-GPUs bestellt. Die seien in den USA zusammengebaut und dann nach Taiwan verschifft worden. Von dort seien sie zu dem Unternehmen transportiert worden, das sie bestellt hatte, sie aber nicht nutzte. Stattdessen sei ein Logistikunternehmen beauftragt worden, die Server in unbeschrifteten Packungen zu verstecken, in denen sie nach China gebracht wurden. Um das zu verheimlichen, seien sogar nicht funktionierende Kopien der Server bei dem Auftraggeber gelagert worden, um Kontrolleure zu täuschen. Die Beschuldigten hätten unter anderem auch Dokumente gefälscht.

Insgesamt gehe es um Servertechnik im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar, heißt es noch. Allein zwischen Ende April und Mitte Mai 2025 sei Technik im Wert von 510 Millionen US-Dollar sanktionswidrig nach China geschafft worden. Gleichzeitig seien die Beschuldigten im Laufe der Zeit immer „dreister“ geworden, heißt es von der US-Justiz. Sollten sie in allen Anklagepunkten verurteilt werden, drohen ihnen mehrere Jahrzehnte Haft. Nach der Offenlegung der Anklage wurden der hochrangige Manager und der Auftragnehmer festgenommen, der Geschäftsführer der taiwanischen Niederlassung ist demnach flüchtig.


(mho)



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