Apps & Mobile Entwicklung
Apple verrät, wann das große iPhone-Update kommt
Apple wird auch 2026 ein großes iPhone-Update veröffentlichen. Der Blick auf die vergangenen Jahre liefert bereits klare Hinweise auf den möglichen Starttermin von iOS 27. Zudem zeichnen sich viele Details zu den geplanten Veränderungen ab.
Es ist bei Apple seit langer Zeit Tradition, dass einmal im Jahr nicht nur ein neues iPhone erscheint, sondern auch die dazugehörige Software grundlegend überarbeitet wird. Die Vorstellung findet dabei in mehreren Schritten statt. Im Jahr 2026 nahm Apple auch eine Namensänderung vor. Aus iOS 18 wurde dann iOS 26. Damit ist in diesem Jahr relativ sicher, wie die diesjährigen Updates heißen werden: Neben iOS 27 erwartet Euch macOS 27, iPadOS 27, watchOS 27, tvOS 27 und visionOS 27. Ein Blick in die Vergangenheit gibt auch gute Hinweise darauf, wann die Updates erscheinen.
iOS 27: Der Zeitplan für den kommenden Sommer und Herbst
Der Anfang der alljährlichen Software-Updates macht in der Regel Apples Entwicklerkonferenz WWDC (Worldwide Developers Conference). Die genaue Ankündigung für den Termin im Jahr 2026 folgte wie in den Vorjahren Ende März. Laut Apple wird das Event Anfang Juni stattfinden.
Der erste Tag der traditionell fünf-tägigen WWDC ist auch der Termin für die erste öffentliche Präsentation der neuen Betriebssysteme. iOS 27 wird damit aller Voraussicht nach am Montag, den 8. Juni 2026 vorgestellt. Die WWDC an sich findet traditionell in der ersten oder zweiten Juni-Woche statt. In diesem Jahr ist es der 8. bis 12. Juni Die einzige Ausnahme der jüngeren Zeit war im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie.
Apples Berechenbarkeit findet sich dann auch bei der Verfügbarkeit von iOS 27 und den anderen Updates. Die erste Entwickler-Beta erscheint in der Regel nur wenige Stunden nach der Keynote. Um die gröbsten Probleme zu korrigieren, veröffentlicht der iPhone-Hersteller dann erst Anfang Juli die erste öffentliche Beta-Version.
Für normale Anwender ist diese Version aber nicht gedacht. Das erste großflächige Update für alle Nutzer erscheint daher erst im September. iOS 27.0 wird außerdem direkt auf den neuen iPhone-Modellen vorinstalliert; die Software muss also bis dahin fertig sein. Ein Termin Mitte September ist beim Blick auf die vergangenen Jahre erneut sehr wahrscheinlich. In diesem Jahr könnte es etwa der 14. oder 21. September sein. Die neuen Smartphones erscheinen in der Regel einige Tage später im Handel.
Was ist neu in iOS 27?
Wichtiger als die eigentlichen Termine sind jedoch die Veränderungen in iOS 27. Wie üblich gibt es bereits heute eine Reihe von Details, die unter anderem dank Bloombergs Mark Gurman veröffentlicht wurden. Schlechte Nachrichten gibt es für diejenigen unter Euch, die das mit iOS 26 eingeführte Liquid Glass nicht mögen.
Apple wird laut aktuellen Berichten keine grundlegenden Veränderungen am Design in iOS 27 vornehmen. Verbesserungen, zum Beispiel an der Lesbarkeit, könnte es aber dennoch geben. So ist die Rede von einer genaueren Steuerung, wie durchsichtig das Liquid Glass sein soll. Erste Hinweise darauf gibt ein Schieberegler für die Uhr auf dem Sperrbildschirm von iOS 26.
Statt einer erneuten Überarbeitung des Designs oder vielen neuen Features optimiert Apple stattdessen in zwei Bereichen. So will man sich mit iOS 27 unter anderem um das Beseitigen von Fehlern und die Verbesserung der Performance kümmern.
Den zweiten großen Sprung erwarten die Beobachter beim Blick auf die KI-Funktionen. iOS 27 ist das erste große Update seit der Ankündigung, dass Apple mit Google zusammenarbeitet, um Gemini ins Betriebssystem zu integrieren. Das bislang bekannte Apple Intelligence lässt noch viele Wünsche offen. Eine Reihe der schon im Jahr 2024 versprochenen Fähigkeiten konnte das Unternehmen bis heute nicht liefern.
Anpassung an neue Hardware
Ein dritter Aspekt von iOS 27 dürften die notwendigen Anpassungen an das im Herbst erwartete faltbare iPhone sein. Im aufgeklappten Zustand soll das Foldable nicht etwa mit iPadOS glänzen; es bleibt stattdessen bei iOS. Sollte das „iPhone Fold“ jedoch – wie in jüngsten Gerüchten gemeldet – erst im Dezember ausgeliefert werden, bleibt dem Unternehmen etwas mehr Zeit für diese Optimierungen.
Apps & Mobile Entwicklung
Neue Initiative von OpenAI: „Patch the Planet“ soll kritische Open-Source-Software stärken
OpenAI hat mit „Patch the Planet“ eine neue Initiative innerhalb des Daybreak-Programms gestartet, um die Sicherheit kritischer Open-Source-Projekte zu stärken. KI-gestützte Sicherheitsanalysen sollen dabei mit menschlicher Expertise kombiniert werden, um Schwachstellen schneller zu erkennen, zu prüfen und zu beheben.
Ein Zusammenschluss, um Software sicherer zu machen
Ziel des neuen Projekts sei es laut einer Mitteilung von OpenAI, überlastete Maintainer zu entlasten und die Sicherheit der Software-Infrastruktur langfristig zu verbessern. Dabei soll der gesamte Verteidigungszyklus abgedeckt werden, angefangen bei der Entdeckung einer Schwachstelle über deren Validierung und Offenlegung bis hin zur Entwicklung und Bereitstellung von Patches.
Um dies zu erreichen, sollen die Sicherheitsforscher von Trail of Bits, die weltweit führende Plattform für ethisches Hacking und Cyber-Sicherheit HackerOne sowie die Sicherheitsspezialisten von Calif direkt mit den Betreuern von Open-Source-Projekten zusammenarbeiten. Trail of Bits soll dabei die Rolle eines technischen Ersthelfers übernehmen und bei der Priorisierung sowie Analyse potenzieller Sicherheitsprobleme unterstützen.
Mithilfe von OpenAIs Sicherheitswerkzeugen sollen so mögliche Fehler und Schwachstellen identifiziert, bewertet und behoben werden. Statt Maintainer wie üblich mit einer Vielzahl von Meldungen zu überfluten, werden die Ergebnisse im Vorfeld von Experten geprüft. Darüber hinaus sollen Prozesse geschaffen werden, die langfristig zu einer höheren Sicherheit beitragen. Zu den ersten beteiligten Projekten zählen unter anderem cURL, NATS Server, pyca/cryptography, Sigstore, aiohttp, das Go-Projekt, freenginx, Python und python.org.
Projekt setzt nicht nur auf Automation
Im Raum steht allerdings die Frage, wie sich das Projekt langfristig skalieren lässt und wie viele Projekte gleichzeitig betreut werden können. Nach Angaben von OpenAI arbeitet Trail of Bits inzwischen mit GPT-5.5-Cyber und Codex an insgesamt 19 Open-Source-Projekten, um Bedrohungsmodelle, Angriffstaxonomien sowie invariante und eigenschaftsbasierte Tests zu entwickeln, die auf Projektspezifikationen und RFCs basieren. Auf diesem Weg sollen bereits mehrere hundert Sicherheitsprobleme entdeckt worden sein.
Darüber hinaus entstanden binnen kürzester Zeit wiederverwendbare Werkzeuge wie Fuzzing-Umgebungen, Testsysteme, Bedrohungsmodelle und Pipelines zur Analyse bekannter Sicherheitslücken. Ein vollständiger Fuzzing-Laboraufbau, der üblicherweise mehrere Wochen Entwicklungszeit beanspruchen würde, sei laut OpenAI mithilfe der KI innerhalb eines Tages entstanden. Trail of Bits arbeitet zudem daran, die Tests weiter auszubauen und zu verfeinern.
Eine weitere Entwicklung des Projekts ist ein automatisierter Prozess zur Suche nach Varianten bereits bekannter Schwachstellen. Dafür werden bekannte CVE-Daten analysiert, Muster extrahiert und ähnliche Fehler in aktuellen Code-Basen aufgespürt. Mehrere KI-Agenten filtern anschließend Fehlalarme und Duplikate heraus, bevor die Ergebnisse von Sicherheitsexperten überprüft werden. Jede gemeldete Schwachstelle wird zudem vor der Weitergabe an die Entwickler manuell überprüft, um Fehlalarme zu reduzieren.
Die Teilnehmer des Projekts erhalten von OpenAI zudem Zugang zu ChatGPT Pro, entsprechendes API-Guthaben sowie einen eingeschränkten Zugriff auf Codex Security.
Bereits erste Erfolge vorzuweisen
Erste Ergebnisse zahlreicher Untersuchungen hat OpenAI ebenfalls veröffentlicht. So sollen allein im Linux-Kernel mehr als 30 Millionen Zeilen Code untersucht worden sein, wobei GPT-5.5-Cyber dabei zahlreiche sicherheitsrelevante Probleme erkannt und unter anderem acht Proof-of-Concepts für Speicherlecks sowie 24 lokale Privilegien-Eskalationen erzeugt haben soll. Im OpenBSD-Kernel wurde zudem ein 23 Jahre alter Use-after-Free-Fehler entdeckt, der Root-Rechte ermöglichen könnte. Für FreeBSD wurden insgesamt 34 Schwachstellen bestätigt und sieben lokale Privilegien-Eskalationen demonstriert.
Auch im Browser-Bereich war Daybreak erfolgreich: Innerhalb einer Woche wurden allein fünf ausnutzbare Schwachstellen in Googles V8-JavaScript-Engine sowie mehr als zehn Sicherheitsprobleme in Apples WebKit gefunden. Darüber hinaus entdeckte das Preparedness-Team eine WebAssembly-Schwachstelle in Firefox, die Mozilla noch vor dem Wettbewerb Pwn2Own Berlin schließen konnte. In der Folge zogen fünf von sechs angemeldeten Firefox-Teilnehmern ihre Angriffe zurück.
Nicht alle gefundenen Schwachstellen werden offengelegt
OpenAI macht allerdings deutlich, dass die Ergebnisse bewusst nur teilweise veröffentlicht werden. Details zu Exploit-Techniken und einzelnen Projekten sollen erst nach abgeschlossenen Offenlegungsprozessen bekanntgegeben werden. Damit verfolgt OpenAI einen ähnlichen Ansatz wie Google, die detaillierte Informationen zu Sicherheitslücken ebenfalls erst später veröffentlichen, um Anwendern ausreichend Zeit für Updates einzuräumen und potenziellen Angreifern keine zusätzlichen Informationen zu liefern. OpenAI kündigte zudem weitere technische Berichte an und will zusätzliche Open-Source-Projekte in das Programm aufnehmen. Maintainer können sich aktiv für eine Teilnahme bewerben.
Apps & Mobile Entwicklung
Zeitreise in das Jahr 1996: Neues Fan-Projekt macht Shooter-Legende Quake 1 im Browser spielbar

Ein neues Fan-Projekt macht Quake 1 erneut über einen Webbrowser spielbar. Dabei ist lediglich eine Maus und eine Tastatur notwendig, um den Singleplayer- und QuakeWorld-Online-Multiplayer-Modus des Retro-Klassikers zu spielen.
Quake erschien im Jahr 1996 und war einer der ersten First-Person-Shooter, der vollständig auf einer 3D-Umgebung mit Polygonen basierte. Rund 30 Jahre später kann das genreprägende Retro-Spiel im Rahmen eines neuen Fan-Projektes im Webbrowser der eigenen Wahl gespielt werden. Damit bekommen Spieler neben NetQuake und Co. eine weitere Option, Quake 1 über das Internet im Browser zu spielen.
So wird Quake 1 im Browser gespielt
Die Online-Version von Quake 1k kann über eine auf Pieter.com gehostete Website gespielt werden. Es handelt sich dabei um ein inoffizielles und nicht-kommerzielles Fan-Projekt, das nicht mit id Software zusammenhängt. Ferner wird für die Webbrowser-Ausgabe von Quake 1 hierbei FTE QuakeWorld genutzt, eine Open-Source-Engine mit Unterstützung für verschiedene idTech-Spiele. Den Quellcode von Quake 1 hat id Software zudem bereits im Jahr 1999 veröffentlicht.
Im Rahmen der Browser-Variante von Quake 1 kann der Singleplayer ausprobiert werden, wobei hier aus Lizenzgründen nur die Shareware-Version zur Verfügung steht. Darüber hinaus ist es auch möglich, den Online-Multiplayer-Modus über QuakeWorld zu spielen, wodurch hierbei Matches mit bis zu 8 Spielern möglich sind. Wie bei einem Browser üblich erfolgt die Steuerung über Maus und Tastatur.
Die Steuerung im Detail
Die Steuerung ist dabei auch im Browser identisch mit der regulären Version von Quake 1, wie OS X Daily schreibt. Demnach wird die Maus zum Zielen genutzt, während ein Linksklick für das Schießen verwendet wird. Die Bewegung des eigenen Charakters erfolgt wie üblich mittels über WASD auf der Tastatur: Mit der W-Taste wird sich nach vorne bewegt und mit der S-Taste rückwärts. Bewegungen nach links und rechts erfolgen bekanntlich über die A- und D-Tasten.
Die Leertaste ermöglicht das Springen, um so gegnerischen Angriffen auszuweichen oder über Lücken zu gelangen. Mit der Escape-Taste öffnet sich das Hauptmenü, wo unter anderem der Single- und Multiplayer-Modus ausgewählt werden kann sowie das Options-Menü aufgerufen wird. In den Optionen können beispielsweise die Tasten neu belegt oder das Field-of-View (FOV) und die Mausgeschwindigkeit angepasst werden.
Apps & Mobile Entwicklung
Bis zu 10 GB/s: Samsungs stellt neuen UFS-5.0-Speicher vor
Samsung hat nach eigenen Angaben den ersten UFS-5.0-Speicher der Branche entwickelt. Die Lösung soll deutlich höhere Übertragungsraten als UFS 4.1 liefern und richtet sich laut Samsung vor allem an künftige Geräte, auf denen KI-Funktionen lokal ausgeführt werden.
Bis zu 10,8 GB/s beim Lesen
Der neue Speicher basiert auf dem aktuellen UFS-5.0-Standard der JEDEC und erreicht laut Samsung eine sequenzielle Leserate von bis zu 10,8 GB/s. Beim Schreiben nennt der Hersteller bis zu 9,5 GB/s. Damit soll der Speicher mehr als doppelt so schnell arbeiten wie Lösungen nach UFS 4.1.
Samsung positioniert UFS 5.0 vor allem mit Blick auf lokale KI-Anwendungen. Große Sprachmodelle und andere generative KI-Funktionen werden zukünftig vermehrt direkt auf Endgeräten ausgeführt, statt ausschließlich in der Cloud. Dadurch steigen auch die Anforderungen an Speicherbandbreite und Reaktionszeiten.
Geringere Abmessung, höhere Effizienz
Neben der Geschwindigkeit nennt Samsung auch eine verbesserte Energieeffizienz. Der neue Speicher soll mehr als 40 Prozent effizienter arbeiten als Samsungs bisherige UFS-4.1-Lösung. Erreicht werde das unter anderem durch Techniken wie Clock Gating und unterschiedliche Spannungsbereiche.
Auch beim Platzbedarf gibt es Änderungen. Der UFS-5.0-Speicherbaustein misst 7,5 × 13 × 0,9 Millimeter und fällt damit 16,7 Prozent kleiner aus als beim Vorgänger. Das soll Herstellern mehr Spielraum beim internen Aufbau mobiler Geräte geben.
Serienproduktion ab Ende 2026
Die Massenproduktion von UFS 5.0 soll im vierten Quartal 2026 beginnen. Samsung plant Varianten mit Kapazitäten von bis zu 1 TB. Als Zielgeräte werden unter anderem Flaggschiff-Smartphones, XR-Headsets und KI-Wearables genannt. Konkrete Endgeräte mit UFS 5.0 nennt Samsung bisher aber noch nicht. Entsprechend bleibt offen, wann der neue Speicher erstmals in Smartphones oder anderen Geräten für Endkunden auftauchen wird.
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenEmpfehlungsalgorithmen bei TikTok erklärt: Die Maschine hinter dem Endlos‑Feed
-
Social Mediavor 3 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniX-Workshop Angriffsziel lokales AD − Schwachstellen finden und beheben
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten„Don’t Starve Elsewhere“: Survival‑Hit kehrt nach zehn Jahren zurück
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenWeitere Entlassungswelle bei Disney: Bis zu 1000 Mitarbeiter betroffen
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenKine‑Exakta: Die erste Spiegelreflexkamera fürs Kleinbild
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
xTool P3 im Test: CO₂-Laser mit 80 Watt schneidet und graviert auch Acryl
-
Social Mediavor 1 MonatMetas neuer Creative Setup Workflow: Was sich wirklich ändert – und warum das nicht nur eine UI-Frage ist!
