Apps & Mobile Entwicklung
„Gute Arbeit, Star Fox“: Nintendo legt Star Fox 64 als Remake für die Switch 2 auf

Der zweite Teil des Shoot’em’Ups Star Fox von der legendären Nintendo 64 wird für die Switch 2 komplett neu aufgelegt und soll schon im Sommer veröffentlicht werden. Die Weltraum-Kämpfe, die der Fuchs und seine tierische Söldertruppe im Namen der Freiheit austragen, dürfen diesen Namen erstmals tragen.
Das schlicht „Star Fox“ genannte Remake basiert auf „Lylat Wars“. Dabei handelt es sich um nichts anderes als Star Fox 64 und damit den zweiten Serienteil, der in Europa und Australien aufgrund eines „Starfox“-Spiels für einen Sinclair-Heimcomputer umbenannt werden musste.
Spielerisch bleibt das neue Star Fox dem Original im Prinzip treu. Spieler steuern ein Raumschiff im Weltraum, über Planetenoberflächen und in der Tiefsee, um das Lylat-Sternsystem zu befreien. Grafik und Charaktere wurden dazu von Grund auf neu erstellt, was schon auf den ersten Blick auf das Bildmaterial deutlich wird. Charaktere des Spiels können zudem im GameChat als Avatar genutzt werden, der sowohl Kopf- als auch Mundbewegungen synchronisiert.
Details aus der Direct
Weitere Details verrät Nintendo im Rahmen der gesamt dem Remake gewidmeten Direct-Show (ab 9:19). Die Kampagne etwa verläuft dynamisch. Abhängig von den erreichten Missionszielen, abgeschossenen Gegnern und „anderen Faktoren“ verändert sich der Weg durch das System. Verschiedene Planeten präsentieren unterschiedliche Biome, darunter Dschungel oder eine von Lava dominierte Umgebung. Zwischen Missionen sollen neue Briefings zusätzliche Details über die Figuren verraten und ihnen mehr Leben einhauchen.
Nach der Kampagne wartet ein Challenge-Modus. Dort lassen sich Level nochmals mit neuen Missionszielen auf zwei Schwierigkeitsstufen in Angriff nehmen. Darüber hinaus können zwei Spieler im Schlachtmodus um Punkte kämpfen, die durch Abschüsse und das Erreichen von Missionszielen vergeben werden.
Neue (alte) Steuerung
Gespielt werden kann Star Fox ab dem 25. Juni 2026, die Vorbestellung ist ab sofort für rund 50 Euro im Nintendo eShop möglich. Die Steuerung erfolgt entweder per Nintendo-64-Gamepad für die Switch oder Joycons. Diese ermöglichen weitere Steuerungsmöglichkeiten. Wird ein Joycon wie eine Maus gehalten, aktiviert das den „Maus-Zielmodus“, der Raumschiff-Steuerung und Zielen erleichtern soll. Ein zweiter Spieler kann zudem den zweiten Joycon in Gamepad-Haltung einsetzen. Dies teilt die Steuerung des Raumschiffs zwischen Pilot und Richtschütze auf.
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CB-Funk-Podcast #168: 10 Jahre GeForce GTX 10 und der neue GPU-Testparcours 2026

Im Podcast lassen Jan und Fabian diese Woche Nvidias Grafikkarten-Serie GeForce GTX 10 Revue passieren. Anschließend blicken die beiden auf Wolfgangs runderneuerte GPU-Benchmarks mit aktuellen GPUs, auf 41 Millionen „Gamer“ in Deutschland und schließlich massive Internet-Probleme mit .de-Domains am Dienstagabend.
CB-Funk: Die einhundertachtundsechzigste Episode
Vor zehn Jahren hat Nvidia die ersten beiden Grafikkarten der Pascal-Generation vorgestellt, die GeForce GTX 1080 (Test) und die GeForce GTX 1070 (Test). Wieso diese Grafikkarten der letzten waschechten GTX-Serie vielen Spielern so gut in Erinnerung geblieben sind und wo die größten Unterschiede zu heutigen Gaming-GPUs zu finden sind, besprechen Jan und Fabian im Podcast.
Von der GPU-Vergangenheit geht’s danach direkt ins Hier und Jetzt: Ein neuer GPU-Testparcours ist da! Warum er wie ausgefallen ist, davon weiß Jan zu erzählen. Und wer sich laut Fabian eigentlich „Gamer“ schimpfen darf und wie es die DENIC geschafft hat, am Dienstagabend quasi alle de.-Domains lahmzulegen, sind weitere Themen in dieser Episode. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören und freuen uns auf eure Kommentare!
Wir beantworten eure Fragen
Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder zu unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!
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Übersicht zu den bisherigen Episoden
Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.
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App-Starts bis zu 40 Prozent schneller: Integrierter CPU-Boost soll Windows 11 beschleunigen

Um Windows 11 im Alltag geschmeidiger laufen zu lassen, will Microsoft einen Performance-Boost integrieren. Wenn bei bestimmten Aktionen wie dem Start von Programmen mehr Leistung erforderlich ist, soll kurzfristig die CPU hochtakten.
Von der neuen Funktion berichtet Windows Central unter Berufung auf interne Quellen. Microsoft bezeichnet den kurzfristigen Performance-Boost demnach als „Low Latency Profile“. Dabei wird die CPU-Taktrate für ein bis drei Sekunden auf das Maximum erhöht, wenn Aufgaben mit hoher Priorität anstehen. Dazu zählt neben dem Starten von Apps etwa das Öffnen von Windows-Systemen wie dem Startmenü.
Ist die Funktion aktiviert, sollen Microsoft-Apps wie Edge und Outlook bis zu 40 Prozent schneller starten. Beim Startmenü verspricht man sich einen Vorteil von bis zu 70 Prozent. Auch Drittanbieter-Apps sollen spürbar profitieren. Generell reagiere das Betriebssystem mit dem CPU-Boost also deutlich schneller.
Noch nicht offiziell, aber als versteckte Funktion aktivierbar
Offiziell angekündigt wurde das „Low Latency Profile“ noch nicht. Laut Windows Central ist die Funktion aber bereits in die aktuellen Insider-Build-Versionen integriert, jedoch noch nicht allgemein freigeschaltet. Noch handelt es also um ein frühes Teststadium, ein Zeitraum für die Veröffentlichung ist bislang nicht bekannt.
Interessierte können das „Low Latency Profile“ mit Apps wie ViVeTool – und auf eigenes Risiko hin! – aktivieren. Der Windows-Beobachter Phantomearth nennt auf X die ID-Nummern.
Kaum Einfluss auf Akkulaufzeit
Ob Nutzer selbst irgendwann wählen können, ob sie das „Low Latency Profile“ aktivieren wollen, ist noch nicht klar. Möglich ist auch, dass dieses standardmäßig im Hintergrund läuft. Der Einfluss auf die Akkulaufzeit sowie die CPU-Temperatur soll aufgrund der Kürze des Perfomance-Boosts nur gering sein.
Die „Low Latency Profile“ sind Teil von Microsofts Windows-11-Runderneuerung, die intern unter dem Codenamen K2 läuft. Neben einer optimierten Benutzeroberfläche, einem beschleunigten Umstieg auf WinUI 3 und der KI-Reduktion zählt auch eine bessere Performance zu den Plänen. Microsoft dreht dabei an diversen Stellschrauben. Die „Low Latency Profile“ wären ein passender Baustein, damit sich das Betriebssystem im Alltag schneller anfühlt.
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DDR5-8000 nach JEDEC-Norm: Neue Speicher-Kits von Geil, Team Group und Adata
The Show must go on. Auch wenn RAM in diesen Tagen sündhaft teuer ist, kommen neue Speicherkits auf den Markt. GeIL und Team Group bieten erstmals DDR5-8000 mit 1,1 Volt JEDEC-Spannung – doch nur bei GeIL kann damit direkt gebootet werden. Bei Adata steht hingegen der Effekt eines „Infinity Spiegels“ im Fokus.
Geil bringt 8.000 MT/s im JEDEC-SPD
DDR5-Speicherriegel mit 8.000 MT/s (und mehr) gibt es zwar schon eine ganze Weile, doch bisher handelte es sich um Module, deren volle Leistung nur über ein Overclocking-Profil mit teils deutlich erhöhter Betriebsspannung von rund 1,4 Volt abgerufen werden konnte. Dafür war also stets ein manuelles Eingreifen der Nutzer erforderlich.
Doch zur Computex 2026, die in knapp vier Wochen beginnt, will GeIL neue Module vorstellen, bei denen 8.000 MT/s im Standardprofil nach JEDEC-Norm verankert sind. Das bedeutet zugleich einen Betrieb mit der Standardspannung von nur 1,1 Volt. Damit sollen die Module direkt ab Werk und ohne Eingriff ins BIOS mit dieser Geschwindigkeit arbeiten. Das ist unter anderem für Fertig-PCs sowie weniger versierte Anwender relevant.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Hochfrequenzmodulen, die manuelle BIOS-Einstellungen oder Übertaktungsprofile erfordern, bieten die JEDEC-8000-MT/s-Module von GeIL ein echtes „Plug-and-Play“-Erlebnis.
Die Sache hat allerdings einen Haken, denn für den Betrieb bei dieser Geschwindigkeit mit lediglich 1,1 Volt müssen die Timings gelockert werden. Mit CL64-64-64-128 liegen diese viel höher als bei den Overclocking-Modulen, die bei 8.000 MT/s oft mit CL38-48-48-128 arbeiten. Entsprechend besser sind deren Latenzen.
Abbildungen deuten an, dass die wohl schnellsten Module nach JEDEC-Norm in der Serie Spear V erscheinen werden. Screenshots belegen die Validierung auf Intels Arrow-Lake-Plattform mit Prozessoren wie dem Core Ultra 270K Plus auf Mainboards mit Z890- und B860-Chipsatz. Es werde aber auch schon die Eignung für die nächsten Generationen (Intel Nova Lake) geprüft.
GeIL Aquarius Diamond RGB
Bei der neuen Serie Aquarius Diamond RGB werden noch keine technischen Angaben gemacht. Stattdessen steht das Design klar im Fokus, frei nach dem Motto „Shine Bright like a Diamond“. Ein Bild zeigt die hoch aufragenden Aluminium-Kühler, an deren oberer Kante eine RGB-Leuchtleiste sitzt, die an das Funkeln von Edelsteinen erinnern soll. Die Farben „Graphite Black“ und „Glacier White“ stehen zur Auswahl. Auch diese Speicherriegel sollen auf der Computex ihr Debüt geben.
8.000 MT/s auch bei Team Group mit 1,1 Volt, aber …
Auch Team Group wirbt mit vollständig JEDEC-konformen DDR5-Speicherriegeln, die 8.000 MT/s bei nur 1,1 Volt erreichen. Die Timings sind mit CL56-56-56-128 sogar etwas geringer als bei GeIL. Allerdings verraten Screenshots, dass dafür immer noch ein XMP- oder EXPO-Profil abgerufen werden muss. Ohne vorherigen Eingriff ins BIOS werden diese Module also nicht mit dieser Geschwindigkeit booten.
Ein weiterer Unterschied besteht bei der Herkunft der Speicherchips: GeIL bezieht diese laut den obigen Screenshots von Micron, während bei Team Group welche von SK Hynix verwendet werden.
Team Group liefert allerdings schon konkretere Informationen zur Verfügbarkeit. In den Serien Elite Plus DDR5 und Elite DDR5 sollen Module mit 8.000 MT/s als Kits mit 2 × 16 GB im Juni 2026 über Amazon in Nordamerika erhältlich sein. Validiert wurde der Betrieb auf Intel Z890 und AMD X870E.
Adata Novakey RGB DDR5
Ganz auf optische Reize zielt Adata mit der neuen Serie Novakey RGB DDR5 ab. Diese besitzen das laut Hersteller erste „Infinity Mirror“-Design, das sich Adata sogar patentieren ließ. Das futuristische Design soll mit speziellen geometrischen Formen an der Oberseite der Module für einen „faszinierenden 3D-Effekt“ sorgen. Der Begriff „Infinity Mirror“ bedeutet übersetzt „Unendlichkeitsspiegel“ und meint die Illusion von unendlicher Tiefe.
Die Module arbeiten mit 6.400 MT/s eher gemächlich und sollen auch eher Mainstream-Gamer und Creator ansprechen. Geplant sind Kits mit 16 GB und 32 GB und niedrigen Latenzen bis hinab auf CL30 – genauer wird es heute noch nicht. Unterstützt werden AMD Expo wie auch Intel XMP 3.0.
Die Leiterplatte soll über 10 Lagen verfügen, während beim Heatsink recyceltes Aluminium und ebenfalls aufbereiteter Kunststoff Verwendung finde.
In der Pressemitteilung vom 5. Mai heißt es, dass die globale Einführung bereits am 24. April erfolgen sollte. Noch finden sich die Speicherriegel aber nicht im Handel.
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