Künstliche Intelligenz
LG stellt ersten Gaming-Monitor mit nativen 1000 Hz in Full-HD vor
Laut LG ist der neue UltraGear 25G590B der erste Monitor eines großen Elektronikkonzerns, der 1000 Hz direkt bei 1920 × 1080 Pixeln darstellt. Bisherige Ansätze arbeiteten oft mit reduzierter Auflösung oder speziellen Modi. Acer ermöglicht die 1000 Hz beim Predator XB273U F6 beispielsweise nur über einen Umschaltmodus mit 720p, beim Philips Evnia ist es ähnlich. Die maximale Bildrate des verbauten IPS-Panels bleibt laut LG dauerhaft aktiv. Weder Auflösung noch Bildfläche müssen also während des Spielens angepasst werden.
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Fokus auf eSports
Das südkoreanische Unternehmen, das auf der diesjährigen CES eine neue OLED-TV-Modellreihe vorgestellt hat, beschreibt den Bildschirm als Werkzeug für schnelle Spiele wie Ego-Shooter, bei denen niedrige Reaktionszeiten und klare Bewegungen wichtig sind. Auch das 24,5-Zoll-Panel entspricht der bei Gaming-Monitoren im E-Sport verbreiteten Größe, bei der alle wichtigen Bildbereiche im Blick behalten werden können, ohne mit den Augen wandern zu müssen.
Eine entspiegelte Oberfläche soll Reflexionen reduzieren. Hinzu kommen natürlich auch die mittlerweile obligatorischen KI-Funktionen zur Bild- und Tonanpassung, die direkt im Gerät berechnet werden, Inhalte analysieren und Darstellung sowie Klang automatisch anpassen sollen. Ergänzend nennt LG seine „Motion Blur Reduction Pro“-Technologie zur Reduzierung von Bewegungsunschärfe, die schnelle Objekte schärfer darstellen soll.
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Trotz der hohen Zahl bleibt die Frage, wie gut sich 1000 Hz mit einem IPS-Panel umsetzen lassen. Bei LC-Displays verändern Flüssigkristalle ihre Ausrichtung, um Bilder darzustellen. Dieser Vorgang wird als Reaktionszeit gemessen. Bei 1000 Hz steht pro Bild nur etwa eine Millisekunde zur Verfügung. Pixel, die nicht schnell genug wechseln, erzeugen Schlieren oder Überschwinger.
Wie gut die Umsetzung tatsächlich klappt, soll sich noch dieses Jahr klären. LG plant die Markteinführung des UltraGear 25G590B für die zweite Jahreshälfte 2026, zunächst in ausgewählten Regionen. Preise nannte das Unternehmen bislang nicht.
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(joe)
Künstliche Intelligenz
Kompressor-Kühlbox Mobicool MCF32 im Test: Kühlt stationär und mobil bis -10 °C
Die Mobicool MCF32 Kompressor-Kühlbox bietet 31 l Volumen, kühlt bis -10 °C und läuft an 12/24 V sowie 230 V. Wir zeigen, wie sie sich im Alltag schlägt.
Mobicool zählt seit Jahren zu den bekannten Namen bei mobilen Kühllösungen. Mit der MCF32 schickt der Hersteller eine handliche Kompressor-Kühlbox ins Rennen, die sich besonders an Camper, Wohnmobilisten, Bootsfahrer und Vielfahrer richtet.
Das Fassungsvermögen von 31 l reicht für Getränke und Lebensmittel für einen Wochenendausflug, gleichzeitig bleibt die Box kompakt genug für den Kofferraum. Dank der flexiblen Stromversorgung per 12 V, 24 V und 230 V ist die MCF32 sowohl im Fahrzeug als auch zu Hause einsatzbereit. Im Test zeigt sich, ob der mobile Kühlschrank ab 160 Euro hält, was Mobicool verspricht – und wo die Grenzen liegen.
Design & Verarbeitung
Optisch gibt sich die MCF32 klassisch: blau-weißes Kunststoffgehäuse, ein stabiler Klappgriff und ein klappbarer Deckel. Das Material wirkt nicht besonders hochwertig, ist aber sauber verarbeitet und robust genug für den mobilen Einsatz. Positiv fällt der abnehmbare Deckel auf, der die Reinigung erleichtert. Ein Wasserablauf im Innenraum fehlt allerdings – Schmelzwasser oder Reinigungsflüssigkeit muss man mit einem Tuch aufnehmen.
Die noch kompakten Abmessungen und die niedrige Bauhöhe eignen sich besonders für beengte Räume, etwa im umgebauten Transporter oder im vollgepackten Kofferraum. Im Inneren bietet die Box Platz für bis zu 52 Getränkedosen oder sechs 1,5-l-Flaschen. Auch 1-l-Flaschen lassen sich aufrecht lagern. Eine praktische LED-Innenbeleuchtung sorgt dafür, dass man den Inhalt auch im Dunkeln zuverlässig findet. Die stabilen Tragegriffe erleichtern den Transport – Rollen oder einen Teleskopgriff wie bei größeren Modellen gibt es hier aber nicht.
Bilderstrecke – Mobicool MCF32
Bedienung & Ausstattung
Die Bedienung erfolgt über ein simples Bedienfeld an der Front. Neben einer digitalen Temperaturanzeige gibt es die Tasten „On/Off“, „Set“ sowie „Up“ und „Down“. Damit stellt man die gewünschte Zieltemperatur präzise ein – der Bereich reicht laut Hersteller von +20 °C bis -10 °C. Das Display zeigt die aktuelle Temperatur klar ablesbar an, eine App-Steuerung oder WLAN-Anbindung sucht man vergeblich. Für den Preisbereich ist das aber verschmerzbar.
Ein großes Plus ist die flexible Stromversorgung: Die MCF32 arbeitet an 12 V und 24 V per Zigarettenanzünder (12-/24-V-Steckdose) sowie an 100 bis 240 V Wechselstrom über die Steckdose. Damit eignet sie sich für PKW, LKW, Wohnmobil, Boot und den Heimgebrauch gleichermaßen. Die passenden Kabel liegen bei. Der vollhermetische, kompakte Kompressor mit integrierter Steuerelektronik arbeitet effizient und zuverlässig. Zubehör wie einen Akku oder Solar-Anschluss bietet Mobicool bei diesem Modell nicht – wer autark kühlen möchte, muss auf eine externe Powerstation zurückgreifen.
Kühlleistung
Im Praxistest zeigt die Mobicool MCF32 eine solide, aber keine rekordverdächtige Leistung. Von einer Raumtemperatur von 22 °C auf eine Innentemperatur von 5 °C benötigt die leere Box exakt 30 Minuten. Nach 47 Minuten erreicht sie -5 °C, und die niedrigste Temperatur von -10 °C ist nach einer Stunde und 26 Minuten erreicht. Damit liegt sie im Mittelfeld, manche Konkurrenten sind hier nicht nur schneller, sondern schaffen zudem -18 °C oder sogar -20 °C.
Wer echtes Gefriergut wie Speiseeis oder tiefgefrorenes Fleisch lagern möchte, sollte diese Limitationen beachten. Für gekühlte Getränke, Wurst, Käse, Obst und Gemüse reicht die Leistung der Mobicool MCF32 dagegen locker aus.
Positiv fällt die Temperaturstabilität auf: Ist die Zieltemperatur einmal erreicht, hält die MCF32 diese über Stunden zuverlässig, sowohl an der Steckdose als auch am 12-V-Anschluss im Auto. Der Kompressor schaltet dann nur noch periodisch nach und läuft nicht dauerhaft.
Auch bei sommerlichen Außentemperaturen bleibt die Kühlleistung konstant, größere Schwankungen im Innenraum konnten wir nicht feststellen. Legt man warme Getränke oder Lebensmittel nach, benötigt die Box entsprechend etwas Zeit, um wieder auf die Zieltemperatur zu kommen – ein typisches Verhalten bei Kompressorboxen dieser Größenklasse.
Beim Stromverbrauch zeigt sich die MCF32 sparsam. Im Kühlbetrieb bei 5 °C liegt die Leistungsaufnahme im Durchschnitt bei rund 40 Watt, im Gefrierbetrieb bei -10 °C sind es etwa 45 Watt – jeweils gemessen bei sommerlicher Raumtemperatur.
Da der Kompressor nach Erreichen der Zieltemperatur nur noch nachregelt, liegt der tatsächliche Verbrauch über den Tag deutlich niedriger. Damit eignet sich die Box auch gut für den Betrieb an einer Powerstation oder einem Solar-Setup unterwegs. Ein integrierter Batteriewächter schützt zudem die Fahrzeugbatterie vor Tiefentladung und schaltet die Kühlbox bei geringer Ladung automatisch ab.
Die Lautstärke des Kompressors empfinden wir als gut erträglich. Im Wohnzimmer oder Büro stört das Betriebsgeräusch nicht wesentlich, direkt neben dem Bett würden wir die Box aber nicht platzieren.
Preis
Die Mobicool MCF32 ist aktuell bei diversen Shops reduziert und schon ab 159 Euro erhältlich – der Normalpreis liegt zwischen 200 und 260 Euro. So liegt sie jetzt im unteren Preissegment und bietet mit Blick auf den großen Innenraum ein sehr faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Die sonst üblichen 200 Euro sind zwar angemessen, aber eben kein Schnäppchen.
Fazit
Die Mobicool MCF32 ist eine solide Kompressor-Kühlbox für alle, die eine kompakte und auch bezahlbare Kühllösung suchen. Mit einem Volumen von 31 l bietet sie ausreichend Platz für Wochenendausflüge, Campingtrips oder lange Abende mit Freunden. Verarbeitung, Bedienung und Lautstärke gehen in Ordnung, die flexible Stromversorgung an 12/24 V und 230 V macht sie zum echten Allrounder.
Die Kühlleistung ist in der Praxis locker ausreichend, auch wenn die Box mit -10 °C nicht ganz an Gefriertruhen heranreicht und beim Herunterkühlen etwas länger benötigt als manche Konkurrenten.
Wer Wert auf App-Steuerung, Akkubetrieb oder tiefe Minusgrade legt, sollte zu einem anderen Modell greifen. Für alle anderen bietet die MCF32 ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Künstliche Intelligenz
Cloud wird zur Achillesferse der deutschen Wirtschaft
Cloud Computing ist in deutschen Unternehmen praktisch flächendeckend angekommen – und damit auch Risiken bei der Ausfallsicherheit. Fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) geht laut dem Cloud-Report 2026 des Digitalverbands Bitkom davon aus, dass ein länger anhaltender Cloud-Ausfall den Geschäftsbetrieb letztlich zum Erliegen bringen würde. 9 Prozent müssten ihre Arbeit nach eigener Einschätzung sofort einstellen.
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Im Durchschnitt könnten Cloud-Nutzer noch rund drei Tage ohne die Dienste arbeiten. „Eine funktionsfähige Cloud ist für Unternehmen so wichtig wie stabile Stromversorgung und Zugang zum Internet. Büro-Software, Kommunikation, Datenbanken oder auch KI-Lösungen sind bei einer Cloud-Störung nicht verfügbar, dabei sind sie unverzichtbar für den Geschäftsbetrieb vieler Unternehmen“, sagt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst.
Er verweist zugleich auf die Vorteile: „Gleichzeitig ist die Nutzung von Cloud-Diensten häufig sicherer und stabiler, als auf eigene Server zu setzen. Wichtig ist deshalb, die Cloud in ein Sicherheitskonzept für das Unternehmen zu integrieren.“
Die Zahlen aus dem Bitkom-Cloudreport untermauern die Bedeutung von Cloud-Computing für deutsche Firmen deutlich: 86 Prozent nutzen demnach bereits Cloud-Dienste. Unternehmen verlagern zunehmend Anwendungen dorthin und setzen verstärkt auf KI-Dienste.
Unternehmen rüsten sich gegen Ausfälle
Die zunehmend zentrale Bedeutung der Cloud spiegelt sich auch in den Vorsorgemaßnahmen wider. 28 Prozent der Cloud-Nutzer berichten von gravierenden Cloud-Ausfällen innerhalb der vergangenen zwölf Monate. 82 Prozent verfügen inzwischen über Notfall- und Wiederanlaufpläne. Drei Viertel sichern wichtige Daten zusätzlich außerhalb der Cloud. Zwei Drittel (69 Prozent) überwachen ihre Cloud-Dienste selbst, ebenfalls zwei Drittel (66 Prozent) können bei Bedarf auf lokale Systeme ausweichen.
Dagegen setzen bislang nur 8 Prozent zur Absicherung auf einen zweiten Cloud-Anbieter. Generell arbeiten zwar 38 Prozent der Unternehmen mit Multi-Cloud-Lösungen und 34 Prozent mit Hybrid-Cloud-Ansätzen – doch das primäre Motiv ist dabei selten die Ausfallsicherheit.
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Grundlage des Cloud Report 2026 ist eine repräsentative telefonische Befragung von 603 Unternehmen in Deutschland mit mindestens 20 Beschäftigten, die Bitkom Research zwischen Kalenderwoche 14 und 20 des Jahres 2026 durchgeführt hat.
(fo)
Künstliche Intelligenz
Apple Car Key im VW: Software bestätigt, Apple bereitet vor
Ein iPhone oder eine Apple Watch genügt: Dank der Car-Key-Funktion in der Apple Wallet kann man sein Fahrzeug ohne physischen Schlüssel öffnen und starten und den Zugang sogar an andere Personen weitergeben. Allerdings hält sich die Anzahl der Fahrzeuge, die den digitalen Autoschlüssel in iOS und watchOS unterstützen, bislang noch in Grenzen. In Deutschland sind dies etwa einzelne Modelle von Mercedes und Audi, außerdem Kia, Volvo und Hyundai. Besonders stark auf Car Key setzt ansonsten auch BMW (nahezu alle aktuellen Baureihen) und dessen Tochter Mini. Was bislang noch fehlt, ist die bekannte Wolfsburger Marke Volkswagen. Einem Leak zufolge könnte sich das alsbald ändern, zudem hat Volkswagen selbst in den Infos zur „neuesten ID-Software“ bereits Angaben dazu gemacht.
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Server-Code schon für Volkswagen vorbereitet
Wie Macrumors über Anfragen bei Apple-Servern festgestellt hat, bereitet sich der iPhone-Hersteller serverseitig auf Car Key bei VW vor. Der entdeckte Code benennt weder Modelle noch lässt sich daraus ein Zeitplan ablesen. Volkswagen selbst schreibt in einem Erläuterungsdokument zu einem „digitalen Schlüssel für Deinen ID“, dass die ID-Software 6 damit ausgerüstet werde. „Mit der optional verfügbaren Vorbereitung für den digitalen Schlüssel kannst du deinen Volkswagen über die Wallet-App deines kompatiblen Smartphones ent- bzw. verriegeln sowie starten“, so VW. Das klappt aber nach Vorbereitung erst dann, wenn ein Softwareupdate ausgerollt ist – und das kann noch dauern.
Apple hatte zuletzt im vergangenen Sommer eine ganze Reihe neuer Modelle zu Car Key hinzugefügt. Dabei handelte es sich um Acura (Luxusmarke von Honda), Cadillac, Chery (China), Chevrolet, GMC, Hongqi (China), Lucid, Porsche, Rivian, Smart, Tata (Indien), Voyah (China) und WEY (China). Umgesetzt ist dies allerdings noch nicht vollständig. Im vergangenen Jahr kamen somit insgesamt 33 Automarken zusammen, die Car Key unterstützen.
NFC – und UWB für mehr Sicherheit
Die Implementierungsart unterscheidet sich dabei. Am simpelsten ist die Nutzung von Near Field Communication (NFC, ab dem iPhone XS beziehungsweise SE 2). Technisch möglich soll auch Ultra-Wideband-Nutzung (UWB) werden, was mehr Sicherheit aufgrund genauerer Abstandsmessung verspricht.
Apple ist auch Teil des Standards Digital Key. Hier engagiert sich das Car Connectivity Consortium, das ähnlich wie der Matter-Standard im Smart-Home-Bereich versucht, herstellerunabhängige Lösungen zu finden, damit möglichst viele Autos, Handys und Smartwatches mit der Technik arbeiten.
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(bsc)
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