Apps & Mobile Entwicklung
Antispy-Tool O&O ShutUp10: Mehr KI-Gegenmaßnahmen und neue Premium-Funktionen

Das beliebte Antispy- und Datenschutz-Tool O&O ShutUp10 für Windows 10 und 11 bleibt in den Grundfunktionen kostenlos, führt mit der neuen Version aber erstmals auch kostenpflichtige Premium-Funktionen ein. Gleichzeitig erweitert das Update den Funktionsumfang der Gratis-Version um zahlreiche neue Optionen.
Passend zur Veröffentlichung von Windows 10 erschien im Spätsommer 2015 auch O&O ShutUp10, um dem stetigen Hunger von Microsoft nach Telemetriedaten entgegenzuwirken. Bis heute bündelt die Anwendung zahlreiche und oftmals versteckte Windows-Einstellungen zentral an einem Ort, seit geraumer Zeit lässt sich das zeitweise auch als O&O ShutUp10++ vermarktete Antispy-Tool zudem unter Windows 11 einsetzen.
O&O ShutUp10 setzt künftig auch auf zahlende Kunden
Mit der jetzt veröffentlichten Version 3.0.1076 führen die Entwickler neben zahlreichen weiteren Neuerungen erstmals Premium-Funktionen ein, womit die Anwendung nicht länger vollständig kostenlos bleibt. Dazu zählen unter anderem Datenschutzprofile, mit denen sich deaktivierte und erlaubte Windows-Funktionen an unterschiedliche Einsatzszenarien anpassen lassen, etwa wenn bestimmte Windows-Funktionen für einzelne Tätigkeiten benötigt werden.
Darüber hinaus erhalten zahlende Nutzer einen automatischen Schutz vor „Einstellungsdurchsetzungen“, über die das Betriebssystem gewissen Einstellungen versucht beizubehalten. Zusätzlich stehen unter anderem ein Aktivitätsprotokoll sowie eine Statistik- und Nutzungsübersicht zur Verfügung.
Auch viele neue kostenlose Features
Aber auch die weiterhin kostenlosen Funktionen wurden mit dem Update deutlich erweitert: So lassen sich nun unter anderem der Cocreator sowie die KI-gestützte Bildfüllung in Microsoft Paint deaktivieren. Gleiches gilt für die Ausweitung der Windows-Suche über Bing sowie für das Suchfeld in der Taskleiste, die sich jetzt ebenfalls abschalten lassen.
Darüber hinaus kann über die Anwendung künftig auch das Edge Secure Network, also das integrierte VPN von Microsoft Edge, deaktiviert werden. Zusätzlich lassen sich zahlreiche drahtlose Verbindungen wie NFC, Mobilfunk-Breitband (WWAN) und WiFi Direct über die Software abschalten, darüber hinaus lässt sich nun die Bluetooth-Kopplung einschränken.
Gleichzeitig führt O&O ShutUp10 3.0.1076 einen Bearbeitungsmodus für fortgeschrittene Nutzer sowie einen neuen Einstellungsdialog ein. Zudem können optionale Updates einschließlich Vorschau-Updates künftig unterbunden werden.
Auch einige Fehler behoben
Neben den zahlreichen Neuerungen haben die Entwickler auch mehrere Fehlerkorrekturen vorgenommen. In vorherigen Versionen konnte es vorkommen, dass bei einer Werksrücksetzung ein Richtlinien-Registrierungsschlüssel zurückblieb, der Windows-Updates blockieren konnte. Dieses Problem soll mit der neuen Version nicht mehr auftreten. Ebenfalls behoben wurden Darstellungsfehler bei Unicode- und Symbolanzeigen in lokalisierten Ressourcen.
Die ausführlichen Release Notes listen alle Neuerungen und Änderungen übersichtlich auf.
Ab sofort verfügbar
O&O ShutUp10 3.0.1076 steht ab sofort über die Website des Herstellers zum Download bereit. Alternativ lässt sich das Antispy- und Datenschutz-Tool auch weiterhin bequem direkt über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase herunterladen.
Die Grundfunktionen bleiben auch mit der nun erfolgten Aufteilung weiterhin kostenlos. Für die Premium-Funktionen werden bei einer Lizenz für einen PC einmalig 19,90 Euro fällig. Bei mehreren Rechnern lässt sich hingegen pro Gerät sparen: So können bis zu fünf Geräte für 29,90 Euro versorgt werden.
Aktuell bietet der Entwickler auf beide Varianten Rabatte an, wodurch diese zum Zeitpunkt dieses Artikels für 14,90 Euro beziehungsweise 24,90 Euro erhältlich sind. Als Entscheidungshilfe stellt der Hersteller zudem eine Übersicht der verschiedenen Editionen bereit.
Downloads
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4,6 Sterne
O&O ShutUp10 ist ein Antispy-Tool für Windows 10 und 11 mit schnellem Zugriff auf wichtige Einstellungen.
- Version v3.0.1076 Deutsch
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Lego Icons: 2.274 Steine werden zum benutzbaren Flipper
Lego baut einen weiteren Gaming-Klassiker aus Klemmbausteinen nach. Mit dem Icons Flipperautomat 11374 kommt nun ein Modell hinzu, das nicht nur an einen Spielhallenautomaten erinnert: Kugelabschuss, Flipperhebel und Bumper funktionieren tatsächlich.
Spielbarer Flipper statt reines Ausstellungsstück
Der Lego-Icons-Flipperautomat setzt auf klassische mechanische Elemente eines Flippers. Eine federbetriebene Abschussvorrichtung befördert die Kugel auf das Spielfeld, während zwei Flipperhebel die Kugel im Spiel halten sollen. Hinzu kommen rotierende Bumper und eine Rampe, über die die Kugel geschickt werden kann.
Auch ein kleines Spielziel ist integriert. Auf dem Spielfeld befindet sich ein Asteroidenziel, das getroffen werden muss, um einen Astronauten und einen Baby-Astronauten wieder zusammenzuführen. Den Fortschritt zeigt eine mechanische Anzeige an, die sich anschließend zurücksetzen lässt. Eine Ersatzkugel liegt dem Set ebenfalls bei.
Elektronik oder ein digitales Punktesystem nennt Lego nicht. Der Flipper setzt damit vollständig auf seine mechanischen Funktionen und die aus den Klemmbausteinen aufgebauten Spielelemente.
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LEGO Icons Arcade Pinball Machine (Bild: LEGO)
Bild 1 von 6
Weltraumthema erinnert an klassische Lego-Sets
Optisch greift der Flipper die klassische Weltraumthemenwelt von Lego auf. Zum Set gehören ein Astronaut und ein Baby-Astronaut als Minifiguren. Das Spielfeld setzt das Weltraumthema weiter fort.
Das fertige Modell ist 24 Zentimeter hoch, 38 Zentimeter lang und 28 Zentimeter breit. Mit 2.274 Teilen richtet Lego das Set eher an Erwachsene. Auf Wunsch unterstützt beim Aufbau die Lego Builder App, die eine dreidimensionale Bauansicht und eine Fortschrittsanzeige bietet.
Lego hatte in den vergangenen Jahren bereits mehrere Gaming-Geräte und Spielsysteme als Klemmbausteinmodelle umgesetzt. Dazu gehören unter anderem ein Pac-Man-Spielautomat und der Nintendo Game Boy. Der neue Flipper ist allerdings mehr als nur ein Vitrinenobjekt.
Seit dem 4. Juli regulär erhältlich
Angekündigt wurde der Lego-Icons-Flipperautomat bereits am 17. Juni. Mitglieder des Lego-Insiders-Programms konnten das Set ab dem 1. Juli vorzeitig kaufen. Seit dem 4. Juli steht Modell 11374 regulär über Lego.com und in Lego Stores zum Verkauf.
In Deutschland verlangt Lego 209,99 Euro. Damit ist der Flipper deutlich teurer als kleinere Gaming-Modelle des Herstellers, liegt aber unter dem Pac-Man-Spielautomaten mit 2.651 Teilen, den Lego aktuell für 269,99 Euro anbietet.
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Disc-Laufwerk für die PS5: Sony limitiert Bestellungen wegen (k)einer hohen Nachfrage

Spieler wollen Spiele lieber digital kaufen, sagt Sony, die Nachfrage nach Download-Codes übertreffe die nach physischen Kopien deutlich. Deswegen werden Bestellungen des modularen Blu-ray-Laufwerks für die PlayStation 5 Slim und PlayStation 5 Pro aufgrund hoher Nachfrage weiterhin auf maximal ein Exemplar pro Haushalt begrenzt.
Spieler wollen keine Discs, aber Disc-Laufwerke?
Am vergangenen Mittwoch hat Sony im Fahrwasser der bereits abebbenden Debatte über die fehlende physische Version von GTA 6 einen Paukenschlag platziert: Spiele-Neuerscheinungen für die PlayStation soll es ab Januar 2028 nur noch rein digtal geben; die physische Fassung als Blu-ray-Disc entfällt. Der Konzern begründet die Entscheidung in erster Linie über die scheinbare Präferenz der Spieler: Sony folge lediglich einer „natürlichen“ Entwicklung, der Trend zu digitalen Spielekopien entspreche dem Wunsch der Spieler. Denn deren Vorliebe für digitale Käufe übertreffe die Nachfrage nach physischen Discs „signifikant“.
As consumer preferences and the broader entertainment industry continue to shift away from physical discs to digital, physical game disc production for all new games releasing on PlayStation consoles will be discontinued starting January 2028. […]
This is a natural direction for Sony Interactive Entertainment to adapt to consumer trends as the general preference for digital media significantly outpaces physical discs. This transition will enable us to align more closely with how most of our community prefers to access and play games today.
Sony
Ein entsprechender Hinweis hat es inzwischen auch auf Sonys Shopseite zum modular nachrüstbaren Disc-Laufwerk für die PlayStation 5 Slim und PlayStation 5 Pro geschafft. Gleich darunter findet sich wiederum eine zweite Anmerkung, fettgedruckt: Aufgrund einer „großen Nachfrage“ lässt sich aktuell nur ein Disc-Laufwerk je Haushalt bestellen. Die Einschränkung ist nicht neu, sondern besteht durchweg seit Januar 2025, wirkt vor neuem Hintergrund aber ironisch.
Aktuell ist eine breite Verfügbarkeit des Disc-Moduls weiterhin gegeben, allerdings nur direkt bei Sony zur unverbindlichen Preisempfehlung von rund 80 Euro. Über den Preisvergleich lässt sich das Laufwerk zwar auch bei vielen anderen Händlern ab Lager bestellen, allerdings erst ab 88 Euro.
Damit ist die Situation immerhin bei weitem noch nicht so angespannt, wie sie es im Herbst 2024 nach dem Marktstart der PlayStation 5 Pro war, als der Handelspreis für lieferbare Disc-Laufwerke auf bis zu 247 Euro kletterte. Damals reagierte Sony mit dem besagten Limit – und hält die Beschränkung bis heute aufrecht.
Widerspruch wirft Fragen auf
Es stellt sich aber unweigerlich die Frage: Was stimmt denn jetzt eigentlich, Sony? Besteht unter Spielern auf der PlayStation 5 tatsächlich keine Nachfrage nach physischen Disc-Versionen, wie es der Blogbeitrag zum Ende optischer Datenträger ab 2028 sagt? Oder gibt es durchaus eine hohe Nachfrage, wie es auf der Shopseite zum Laufwerk für optische Datenträger heißt?
Wenn die Reaktionen der Spieler auf Sonys Ankündigung letzten Mittwoch ein Indiz sein dürfen, drängt sich der Verdacht auf, dass in weiten Teilen der Spielerschaft tatsächlich noch ein Wunsch nach physischen Spiele-Discs für Konsolen besteht. Kritiker sehen hinter dem Aus für Spiele auf Blu-ray ohnehin bloß das strategische Ziel, den Gebrauchtmarkt für Spiele auszutrocknen, damit Sony im geschlossenen PlayStation-Ökosystem anschließend ein annäherndes Monopol auf den Verkauf von Videospielen zu halten. Obendrein werden auch dem Verleihen oder Teilen einmal gekaufter Spiele an Freunde und Familie Riegel vorgeschoben.
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Keine Discs ab 2028: Was haltet ihr von Sonys Schritt und physischen Spielen?
Mit der Ankündigung, PlayStation-Spiele ab 2028 nur noch rein digital veröffentlichen zu wollen, hat Sony der Redaktion diese Woche ein gehöriges Ei ins Sonntagsfragen-Nest gelegt. Wie sieht es also bei euch aus: Habt ihr eine Konsole? Unterstützt die Spiele auf Disc? Und glaubt ihr Sony, dass Spieler lieber digital kaufen?
Sony begräbt PlayStation-Spiele auf Disc
Seit letzter Woche lässt sich GTA 6 für die PlayStation 5 und Xbox Series X|S vorbestellen. Auch Käufer der „physischen Version“ werden am 19. November aber nur eine fast leere Hülle mit einem Download-Code in den Händen halten, denn als klassische Disc-Version wird es Rockstars neues Gangster-Abenteuer nicht geben.
Prompt folgte eine Debatte um die Vor- und Nachteile digitaler und physischer Spielekäufe, die Sony weiter befeuert: Zum Januar 2028 wird der PlayStation-Konzern die Produktion physischer Datenträger einstellen, zumindest für ab diesem Zeitpunkt auf den eigenen Konsolen neu erschienene Videospiele.
As consumer preferences and the broader entertainment industry continue to shift away from physical discs to digital, physical game disc production for all new games releasing on PlayStation consoles will be discontinued starting January 2028. Following this date, new games will be available on PlayStation Store and at retailers in digital formats only.
Sony
Sämtliche Spiele, die ab dem 1. Januar 2028 auf der PlayStation veröffentlicht werden, erscheinen nur mehr rein digital – ganz gleich, ob sie online im PlayStation Store oder aber mit physischer Verpackung im lokalen Einzelhandel erworben werden. Denn dort soll es die neuen PlayStation-Spiele zwar weiterhin geben, aber eben ohne Blu-ray-Disc in der Hülle, sondern bloß mit einem Download- und Aktivierungscode.
Habt ihr eine Spielkonsole (mit Disc-Laufwerk)?
Mutmaßlich dachte Sony, dass diese Ankündigung am Mittwoch gut platziert sei – einerseits im Fahrwasser der bereits abebbenden Debatte um GTA 6, mit dem Kalkül, dass sich die meisten Spieler nicht zweimal hintereinander zur selben Sache aufregen werden. Andererseits aber noch weit vor der nächsten neuen PlayStation, deren Ankündigung überschattet worden wäre. Der Unmut in der Spielerschaft war aber dennoch groß. Oder hat sich überwiegend eine lautstarke Minderheit echauffiert? Ob die heutige Sonntagsfrage das herausfinden kann, mag strittig sein; zumindest der Versuch soll aber unternommen sein.
Beginnen wir bei den Basics: Spielt ihr überhaupt auf einer PlayStation – oder überhaupt einer Gaming-Konsole?
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PC (inklusive Handhelds, GeForce Now etc.)
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Mac
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Steam Deck
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PlayStation 5 Pro
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PlayStation 5
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Xbox Series X
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Xbox Series S
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Nintendo Switch 2
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Nintendo Switch
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Mobilgeräte (iOS, iPadOS, Android etc.)
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auf keiner davon
Und falls ihr über eine PlayStation 5 oder Xbox Series X|S verfügt, habt ihr eine Variante mit Blu-ray-Laufwerk oder habt ihr euch für eine der ausschließlich digitalen Versionen entschieden? Falls ihr über eine der genannten vier Konsolen nicht verfügt, überspringt die beiden Antwortmöglichkeiten bitte. Wer also beispielsweise keine Xbox Series S hat, sollte auch nicht „Nein“ auswählen – das würde das Ergebnis verfälschen.
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Ja, meine PlayStation 5 (Slim) hat ein Laufwerk.
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Nein, meine PlayStation 5 (Slim) hat kein Laufwerk.
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Ja, meine PlayStation 5 Pro hat ein Laufwerk.
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Nein, meine PlayStation 5 Pro hat kein Laufwerk.
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Ja, meine Xbox Series S hat ein Laufwerk.
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Nein, meine Xbox Series S hat kein Laufwerk.
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Ja, meine Xbox Series X hat ein Laufwerk.
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Nein, meine Xbox Series X hat kein Laufwerk.
Wer wiederum gar keine der benannten Plattformen sein Eigen nennt, sollte sich bitte ganz enthalten. Das gilt im Folgenden für die meisten weiteren heutigen Fragestellungen. Entschuldigt bitte, falls ihr allein auf dem PC – oder gar nicht – spielt.
Wie kauft ihr eure Spiele für die Konsole?
Auf dem PC werden Spiele schon seit Jahren in erster Linie online als rein digitaler Download gekauft. Dabei besteht in der Regel die Wahl, bei welchem Händler der Kauf abgewickelt wird. Die Wahl der Plattform respektive des Launchers gibt es in den meisten Fällen obendrein. Und damit einhergeht bei einigen Spielen auch die Frage, ob es eine Accountbindung oder einen Kopierschutz geben soll – oder auf GoG eben nicht.
Auf den Spielkonsolen sieht die Welt wiederum anders aus. Wer ein Spiel digital kauft, kann sich vielleicht noch den Händler aussuchen; Plattform und Accountbindung sind dann aber gesetzt. Und auch die Preise sind oftmals ganz andere. Dementsprechend richtet sich die nachfolgende Umfrage ausschließlich an die Spieler, die auch auf Konsolen aktiv sind – auf dem PC sind andere Ergebnisse nämlich aufgrund des gänzlich anderen Kontexts offensichtlich. Insofern: Wie habt ihr in den vergangenen zwölf Monaten eure Videospiele für eure Spielkonsolen beschafft, sofern vorhanden?
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Als digitaler Download gekauft
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Als physische Edition mit Hülle gekauft, in der aber nur ein Download-Code war
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Als klassische physische Edition (Blu-ray oder Game Card) gekauft
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Als klassische physische Edition auf dem Gebrauchtmarkt gekauft oder weiterverschenkt bekommen
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Als klassisch physische Edition bei Freunden oder Familie ausgeliehen
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Als klassisch physische Edition in Bibliotheken etc. ausgeliehen
Erneut gilt hier, dass Teilnehmer ohne PlayStation, Xbox oder Nintendo Switch bitte auf Enthalten klicken müssen. Das gilt auch für die anschließende Umfrage: Wie sieht bei euch auf der Konsole das Verhältnis zwischen digitalen und physisch beschafften Spielen aus?
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100 Prozent – ich habe Spiele in den vergangenen 12 Monaten ausschließlich digital für meine Konsole(n) gekauft.
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Sehr hoch. Spiele habe ich in den vergangenen 12 Monaten überwiegend digital für meine Konsole(n) gekauft, es waren aber auch physische Editionen mit Datenträger dabei.
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Hoch. Ich habe in den vergangenen 12 Monaten mehr Konsolenspiele digital als physisch mit Datenträger erworben.
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Mittel. Ich habe in den vergangenen 12 Monaten ungefähr genau so viele Konsolenspiele digital erworben wie auch physische Editionen mit Datenträger.
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Niedrig. Ich habe in den vergangenen 12 Monaten mehr physische Editionen mit Datenträger erworben als rein digitale Konsolenspiele.
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Sehr niedrig. Ich habe meine Konsolenspiele in den vergangenen 12 Monaten überwiegend als physische Edition mit Datenträger beschafft. Es waren aber auch digitale Käufe dabei.
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0 Prozent. Ich setze bei Spielekäufen für meine Konsole(n) ausschließlich auf physische Editionen mit Datenträger.
Und woran liegt das? Welche Gründe sprechen für euch dafür, ein Spiel auf die eine oder die andere Weise zu erwerben?
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Ich kaufe kategorisch nur digital, falls verfügbar, da muss ich nichts entscheiden.
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Ich kaufe kategorisch nur physisch, falls verfügbar. Da muss ich nichts entscheiden.
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Ich wähle stumpf die im Moment des Kaufs günstigere – oder überhaupt verfügbare – Option.
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Ich wäge ab, wie teuer das Spiel (noch) ist, und entscheide mich für die physische Edition, falls ich das Spiel (ohne viel Verlust) gebraucht weiterverkaufen möchte.
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Ich entscheide danach, ob ich das Spiel allein spielen will oder ob auch Familienmitglieder oder Freunde Interesse haben könnten.
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Teure Spiele kaufe ich eher physisch, günstige oder kleinere Spiele eher digital.
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Ich bin da situativ und bequem – wenn ich Lust auf ein Spiel habe, aber nicht das Haus verlassen will, wird digital gekauft. Wenn ich Zeit habe oder eh in der Stadt bin, physisch.
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Ich mache das durchaus auch von der Optik und Aufmachung der Hülle abhängig: Will ich sie im Regal stehen haben oder nicht? Gibt es noch Goodies und Dreingaben?
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Mit einigen Spieleserien habe ich eine emotionale Bindung. Die kaufe ich dann lieber physisch.
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Hüllen mit Disc oder Karte sind einfach die besseren Geschenke!
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Das kommt auch auf die Plattform an – auf Konsole A kaufe ich lieber physisch, auf Konsole B lieber digital. Die Begründung liefere ich mit meinem Kommentar im Forum.
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Ich habe da ganz andere Gründe, siehe meinen Kommentar im Forum.
Gerne könnt ihr eure Vorlieben und die Gründe dahinter in den Kommentaren weiter ausführen.
Was haltet ihr von Sonys Ankündigung und der Argumentation dahinter?
Die Bestandsaufnahme sei damit abgeschlossen, also zurück zur PlayStation und Sonys Ankündigung: Spiele-Neuerscheinungen sollen es auf der PlayStation ab Januar 2028 nur noch digital geben. Habt ihr dazu eine Meinung?
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Das begrüße ich.
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Das finde ich nicht gut.
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Das tangiert mich zwar nicht direkt, aber ich sorge mich um die Signalwirkung und Auswirkungen auf die gesamte Branche.
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Das lässt mich gänzlich kalt.
Sony folge damit der generellen Richtung der Branche, heißt es in der Ankündigung. Die Abkehr von der Blu-ray sei eine „natürliche“ Entwicklung, mit der sich das Unternehmen den Wünschen der Spieler anpasse.
This is a natural direction for Sony Interactive Entertainment to adapt to consumer trends as the general preference for digital media significantly outpaces physical discs. This transition will enable us to align more closely with how most of our community prefers to access and play games today.
We’ll continue to prioritize our resources to drive innovation in how players can access games and provide choices as to where players prefer to purchase new games, whether that’s at retailers or PlayStation Store. We remain committed to delivering a world-class gaming experience to our fans and we thank you for your continued support.
Sony
Tatsächlich entfielen im Jahr 2024 nur noch rund 3 Prozent der Gaming-Umsätze Sonys auf den Verkauf physischer Datenträger. Der Wert trügt allerdings ein wenig, weil auch digitale Spiele nur auf rund 20 Prozent kommen; der Rest entfällt insbesondere auf Mikrotransaktionen, aber unter anderem auch auf Abonnements und Hardware. Im Mai hieß es überdies, im ersten Quartal 2026 seien nur noch 15 Prozent der PlayStation-Spiele als physische Disc gekauft worden.
Sony schlüsselt diesen Wert aber nur für alle PlayStation-Spiele und -Spieler gemeinsam auf – ganz gleich, ob ein Titel überhaupt als physische Version erschienen ist, ob es sich um neu erschienene First-Party-Blockbuster oder stark rabattierte, abgehangene AA-Stangenware handelt und ob Spieler über eine Konsole mit Laufwerk verfügen. Das alles sind Faktoren, die das Kaufverhalten beeinflussen können – die vorletzte Umfrage unterstreicht das. Konkrete Zahlen sind für all diese Eventualitäten aber kaum bis gar nicht zu ermitteln.
Was denkt ihr, geht ihr bei Sonys Begründung mit? Oder traut ihr dem Argument nicht?
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Das glaube ich Sony. Ich traue den Statistiken, die Zahlen sprechen für mich eine deutliche Sprache. Unabhängig davon, wie ich persönlich dazu stehe: Die allermeisten Spieler wollen einfach keine physischen Spiele mehr, auch auf der PlayStation nicht.
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Na ja. Es mag sein, dass es diesen Trend gibt. Es mag auch sein, dass inzwischen deutlich mehr Spieler digital kaufen als physisch. Aber bei der Statistik bin ich skeptisch. So eindeutig, wie Sony das Thema darstellt, ist es mit Sicherheit nicht. In Sonys Entscheidung werden auch andere Gründe eine Rolle gespielt haben.
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Die Vorlieben der Spieler haben damit doch gar nichts zu tun, ganz gleich, wie sie ausfallen: Für Sony geht es nur darum, die Kontrolle über den Spielemarkt auszuweiten und den Gebrauchtmarkt trockenzulegen.
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Das ist meiner Meinung nach eine blanke Lüge. Weder stimmt die Aussage, dass die allermeisten Spieler auf der PlayStation lieber digital kaufen, noch hat dieser Sachverhalt irgendetwas mit Sonys Entscheidung zu tun.
Zwei Gedankenspiele
Es sei Sony an dieser Stelle einmal unterstellt, dass die Abkehr von der Blu-ray in erster Linie wirtschaftliche Gründe hat – und nicht etwa, weil die Discs zu teuer in der Produktion sind, sondern die ausschließlich digitale Verkaufsstruktur höhere Einnahmen forcieren kann. Hypothetisch ließe sich das Problem also auch beilegen, wenn Sony die Disc-Versionen von Spielen im Vergleich zu digitalen Fassungen teurer verkaufen würde. Wärt ihr dabei?
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Ja, auf jeden Fall. Ich würde in diesem Fall gerne (deutlich) mehr zahlen.
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Na ja, das käme wohl auf den Aufpreis und das Spiel an. Grundsätzlich kann ich mir so etwas aber vorstellen.
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Nein, das ergäbe für mich keinen Sinn.
Falls es dem Hersteller wiederum tatsächlich nicht darum geht, dem Verleihen und Weiterverkaufen physischer Spiele einen Riegel vorzuschieben, sollte folgender Vorschlag kein Problem sein: Wie wäre es, wenn Spieler auch digitale Spiele verleihen oder verkaufen könnten? Sei es, weil der Key selbst wieder aus dem Account gelöst werden kann, oder etwa, weil er an einen physischen Schlüssel gebunden ist, der einer Hülle ohne Disc beiliegt. Modelle lassen sich für dieses Szenario reichlich erdenken. Was haltet ihr davon?
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Ja, das wäre eine gute Lösung, die die Vorteile einer physischen Edition mit dem digitalen Vertrieb vereinen würde. Damit könnte ich mich anfreunden – auch wenn es dann keine Discs etc. mehr gäbe.
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Na ja, das wäre besser als nichts. Aber ich wäre trotzdem traurig um die physischen Datenträger: Mir geht es nicht nur um die Wirtschaftlichkeit, das Verleihen und praktische Aspekte, sondern auch um die Haptik, Emotionen und das nostalgische Gefühl.
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Nein, das fände ich trotzdem blöd. Ich traue dem Braten einfach nicht: Solche Funktionen könnten einfach wieder eingestellt, streng reguliert oder monetarisiert werden. Nur mit einer physischen Edition ist man auf der sicheren Seite.
Was bedeutet das für euer Interesse an der PlayStation 6?
Was mit Sonys Ankündigung recht klar geworden ist: Die PlayStation 6, mit der nach aktuellem Kenntnisstand frühestens im 4. Quartal 2027 zu rechnen ist, wird ziemlich sicher ohne Blu-ray-Laufwerk erscheinen. Physische Datenträger für Spiele werden dann offenkundig keine Rolle mehr spielen. Ist die Next-Gen-Konsole damit für euch gestorben? Oder seid ihr trotzdem noch interessiert – vielleicht unter Auflagen?
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Ja, natürlich. Ich sehe bei einer rein digitalen PlayStation 6 kein Problem. Ich hätte sie sowieso als digitale Version gekauft.
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Ja, sehr wahrscheinlich. Die PlayStation hat bei mir Tradition und wenn Sony das so will, gehe ich notgedrungen mit – mit Laufwerk wäre mir aber lieber gewesen.
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Na ja, mal abwarten. Wenn Sony es schafft, dass ich meine Sammlung älterer PlayStation-4- und -5-Spiele auf Blu-ray trotzdem noch spielen kann, wahrscheinlich schon.
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Da bin ich skeptisch. Womöglich nur dann, wenn Sony einen Weg schafft, dass ich Spiele trotzdem verleihen oder gar weitergeben bzw. –verkaufen kann.
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Nein, das ist für mich ein K.-o.-Kriterium. Bislang wäre ich sehr wahrscheinlich interessiert gewesen, so wird mich die Konsole aber wohl oder übel kalt lassen.
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Nein – aber das ist mir ehrlich gesagt auch egal, denn die PlayStation 6 hätte mich auch mit Laufwerk nicht interessiert.
Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht
Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwortmöglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.
Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.
Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht
Motivation und Datennutzung
Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.
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