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Stop Killing Games: EU-Bürgerinitiative scheitert am Urheberrecht


Stop Killing Games: EU-Bürgerinitiative scheitert am Urheberrecht

Bild: Stop Killing Games

Eine Reaktion der EU-Kommission auf die Europäische Bürgerinitiative „Stop Destroying Videogames“ liegt jetzt vor, enttäuscht aber die Erwartungen der Spielergemeinde. Es wird kein Gesetz zum Erhalt der Spielbarkeit von Videospielen geben.

Laut der offiziellen Pressemitteilung der EU-Kommission ist vor allem das Urheberrecht der Grund dafür, warum den Publishern keine Vorgaben zum Erhalt von Videospielen nach ihrem Verkaufsende gemacht werden.

Die Kommission ist der Auffassung, dass sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine rechtliche Verpflichtung vorschlagen kann, Videospiele spielbar zu halten, nachdem sie nicht mehr kommerziell bereitgestellt werden. Dies liegt auch an den bestehenden Rechten an geistigem Eigentum. Nach dem EU-Urheberrecht genießen Rechteinhaber ausschließliche Rechte an ihren Werken. Neben dem Urheberrecht können auch andere Rechte des geistigen Eigentums relevant sein, da sie verschiedene visuelle und technologische Aspekte eines Videospiels schützen können.

Auszug aus Pressemitteilung der EU-Kommission (maschinell übersetzt)

Ein „Verhaltenskodex“ als Kompromiss

Das Thema soll aber nicht ganz im Sand verlaufen und so hat sich die Kommission zumindest dazu verpflichtet, zwischen der Videospielindustrie und Verbrauchervertretern zu vermitteln, um gemeinsam „einen Verhaltenskodex für die Verwaltung des „Lebensendes“ von Videospielen auszuarbeiten“. Ohne rechtliche Grundlage ist der Erfolg eines solchen Kodex im Bezug auf die Interessen der Bürgerinitiative allerdings höchst fraglich.

Hintergrund

Die Kampagne, die im Original „Stop Killing Games“ heißt, hatte Ross Scott, auch bekannt unter dem YouTube-Kanal Accursed Farms, im April 2024 ins Leben gerufen. Anlass war die Abschaltung des Rennspiel-MMO The Crew, das Ubisoft am 31. März 2024 komplett eingestellt hatte. Als Always-Online-Spiel ausgelegt, bedeutete das Abschalten zur Empörung langjähriger Fans, dass sich der Titel gar nicht mehr spielen ließ. Einen Offline-Modus gibt es nicht, diesen will Ubisoft nach der Beschwerdewelle zumindest beim Nachfolger The Crew 2 einbauen.

Im Zuge der EU-Bürgerinitiative „Stop Destroying Videogames“ wurden schließlich 1,4 Millionen Unterschriften gesammelt, die die Kommission zu einer Reaktion verpflichtet hatten.

Der Kampf geht weiter

Für die Initiative kam die Entscheidung nicht unerwartet, wie sie auf X verlauten ließ. „Wir können auch ohne die Kommission und ihre Nichtentscheidung weitermachen“, heißt es weiter. Man wolle nun die Aufnahme von „Stop Killing Games“ in den Digital Fairness Act vorantreiben.



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Jim Kellers Firma: Qualcomm soll Tenstorrent übernehmen wollen


Jim Kellers Firma: Qualcomm soll Tenstorrent übernehmen wollen

Bild: Tenstorrent

Um fehlendes eigenes Know-How vor allem im größeren AI-Umfeld auszugleichen, probiert sich Qualcomm angeblich erneut an einer Übernahme. Das Ziel dieses Mal: Tenstorrent. Das kleine Unternehmen unter der Führung des bekannten Ingenieurs Jim Keller würde in seiner Bewertung um viele Milliarden US-Dollar anwachsen.

Offiziell ist Tenstorrent noch ein AI-Startup, letzte Bewertungen sahen es dennoch bereits bei rund 3 Milliarden US-Dollar. Laut The Information soll Qualcomm Interesse am Unternehmen zeigen und Gespräche führen, als Preis für eine mögliche Übernahme stehe aber bereits eine Zahl zwischen 8 und 10 Milliarden US-Dollar im Raum.

Für Qualcomm wäre das problemlos stemmbar, dank dem Smartphone-Geschäft verdient das Unternehmen jedes Quartal Milliarden. Damit werden die Bereiche ausgeglichen, in denen es nicht so gut läuft, dazu zählt bisher auch das AI-Geschäft in größerem Stil. Dieses hat Qualcomm zum Start ziemlich verschlafen und läuft nun hinterher, versucht sich dabei mit Beschleunigern mit LPDDR5 und bald auch einem Wiedereinstieg ins CPU-Geschäft im Datacenter. Apropos CPU: Die aktuellen CPU-Kerne stammen schließlich auch aus einer Übernahme, Nuvia gab es seinerzeit aber für vergleichsweise günstige 1,4 Milliarden US-Dollar.

Tenstorrent, gegründet bereits 2016, arbeitet an AI-Beschleunigern auf Basis von RISC-V, Jim Keller wechselte im Jahr 2021 dorthin. Anders als viele andere Start-ups brachte Kellers Team dabei schnell echtes Silizium in den Markt und nicht nur Powerpoint-Folien und Vaporware. Die Lösungen waren aber nicht frei von Problemen. Zu Beginn des Jahres musste deshalb ihr Produkt quasi im laufenden Betrieb kastriert werden, sowohl die Anzahl der Kerne als auch TDP wurden dabei deutlich zurückgeschraubt.

Beide Firmen gaben erwartungsgemäß keinen Kommentar zu den Gerüchten ab. Qualcomms Pläne für das Datacenter und AI werden in der kommenden Woche offiziell dargelegt, im Rahmen seines Investor Days will das Unternehmen endlich die Karten offenlegen. Mit Spannung wird dabei vor allem auch die neue CPU-Generation erwartet, die seit einem Jahr ohne Details in der Luft hängt.



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Specs: Snap gibt AR-Brille für 2.200 USD zur Vorbestellung frei


Im Rahmen der Augmented World Expo 2026 hat Snap die neueste Generation der AR-Brille Specs vorgestellt und sie zur Vorbestellung freigegeben. Die Specs kosten 2.195 US-Dollar vor Steuern und sollen ab Herbst zuerst in den USA, UK und Frankreich verfügbar sein. Die autarke AR-Brille wird von Snap in zwei Größen angeboten.

Snap (das Unternehmen hinter Snapchat) bietet Brillen seit 2016 an. Zuerst gab es eine Kamera-Sonnenbrille, wie sie vergleichbar mit den verschiedenen Ray-Ban Meta beim Konkurrenten zu finden sind, später folgten von Snap auch echte AR-Brillen. Seit 2021 entwickelte das Unternehmen die Spectacles (Specs) zunehmend als AR-Plattform für Entwickler weiter.

Die neuesten Generationen setzen auf transparente Displays und fortschrittliche AR-Technologien, um digitale Inhalte direkt in das Sichtfeld der Nutzer einzublenden und langfristig den Weg zu alltagstauglichen AR-Brillen zu ebnen.

Snaps erste AR-Brille für Consumer

Ergänzend dazu hat Snap jetzt die erste für Endkunden angekündigte AR-Brille unter dem Namen „Specs“ vorgestellt. Sie baut technisch auf der fünften Spectacles-Generation auf, wird aber erstmals als kommerzielles AR-Produkt vermarktet. Snap ruft 2.195 US-Dollar vor Steuern für das Consumer-Modell auf und verlangt 200 US-Dollar Anzahlung, die sich Käufer bis zur geplanten Auslieferung im Herbst erstatten lassen können.

Die Specs kommt in zwei Größen

Snap bietet die Specs in zwei Größen an: mit schmaler Passform (47 mm), die 132 g wiegt, und einer breiteren (52 mm), die auf 136 g kommt. Zum Vergleich: Reguläre Brillen liegen oftmals im Bereich von 30 g, die Ray-Ban Meta Wayfarer (Gen 2) wiegt rund 50 g. Die Specs wiegen demnach das Drei- bis Vierfache.

Snap Specs (Bild: Snap)

Elektrochromatische Gläser mit Waveguide-Technologie

Die Specs ist mit elektrochromatischen Gläsern ausgestattet, die innerhalb von 10 Sekunden zu einer vollständigen Tönung wechseln sollen. Wahlweise stehen auch Gläser mit Sehstärke zur Auswahl. Die AR-Brille verfügt über von Snap eigens entwickelte Liquid-Crystal-on-Silicon-Displays (LCoS) mit 51 Grad Sichtfeld und 16 Millionen Farben. Das Sichtfeld entspricht dem Hersteller zufolge in der Wahrnehmung etwa einem 24-Zoll-Display zum Arbeiten oder einem 115-Zoll-Heimkino in rund drei Metern Entfernung.

Das Unternehmen setzt dabei auf die sogenannte Waveguide-Technologie. Dabei wird das von einem Mikrodisplay erzeugte Bild über einen optischen Wellenleiter (Waveguide) in die transparente Brillenlinse eingekoppelt und durch feine optische Strukturen (Milliarden laut Snap) im Glas zum Auge geleitet. So können digitale Inhalte wie Texte, Symbole oder 3D-Objekte in das Sichtfeld eingeblendet werden, während die reale Umgebung weiterhin sichtbar bleibt. Der große Vorteil besteht darin, dass die Brille deutlich kompakter und leichter gebaut werden kann als bei herkömmlichen optischen Systemen, was Waveguides zu einer der wichtigsten Technologien für alltagstaugliche AR-Brillen macht.

Navigation im Sichtfeld (Bild: Snap)

Qualcomm steuert Snapdragon-Chips bei

Angetrieben werden die Specs von zwei Snapdragon-Prozessoren: einer für Computer Vision, einer für Lenses. Dadurch soll schnelles Hand-Tracking, natürliche Interaktionen und eine Motion-to-Photon-Latenz von 7 Millisekunden erreicht werden. Die Akkulaufzeit beträgt laut Snap bis zu vier Stunden im „Mixed Use“; das mitgelieferte Ladecase ermögliche unterwegs bis zu 20 Stunden Nutzungszeit insgesamt.

Screen-Casting (Bild: Snap)
KI-Unterstützung (Bild: Snap)

Das Unternehmen schreibt sich auf die Fahnen, mit den Specs erstmals Augmented Reality für Menschen im Alltag nutzbar zu machen. Anwendungsbeispiele sind etwa die Navigation direkt im Sichtfeld, räumliche Messungen, kontextuelle KI-Unterstützung, Streaming, Screen-Casting, Whiteboards oder kollaborative Arbeitsflächen.

Snap Specs im Etui zum Laden
Snap Specs im Etui zum Laden (Bild: Snap)

Brille soll „Privacy by Design“ haben

Dabei sei die AR-Brille mit „Privacy by Design“ entwickelt worden. Die Brille frage nach, bevor sensible Informationen genutzt werden, außerdem verfüge sie über eine LED-Anzeige bei Aufnahmen, priorisiere On-Device-Processing und soll Nutzern Kontrolle darüber geben, was gespeichert, synchronisiert, geteilt oder gelöscht wird.



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Sandisk Optimus GX PRO 850P: Neuer Name, neuer Kühler, neuer Preis mit alter Technik


Sandisk Optimus GX PRO 850P: Neuer Name, neuer Kühler, neuer Preis mit alter Technik

Bild: Sandisk

Medien berichten über eine „neue“ Sandisk-SSD für die PlayStation 5 mit einem extrem hohen Preis. Die Sandisk Optimus GX PRO 850P kostet in der 8-TB-Version mehr als 3.000 Euro. Allerdings sind nur der Name und das Kühlerdesign neu. Es handelt sich um die umbenannte WD_Black SN850P.

Seit gut einem Jahr ist Sandisk wieder von Western Digital getrennt und Anfang dieses Jahres wurde im Zuge der neuen Eigenständigkeit eine Umbenennung diverser Marken angekündigt. Aus WD_Black wird zum Beispiel Optimus GX (Pro). Und so wird auch die einstige „PlayStation-SSD“ WD_Black SN850P neuerdings als Optimus GX PRO 850P vermarktet.

In diesem Fall gibt es aber nicht nur einen neuen Namen und einen neuen Aufkleber, sondern auch ein leicht verändertes Kühlerdesign. An den Spezifikationen ändert sich wiederum nichts und so bleibt es bei der gleichen SSD-Technik mit PCIe 4.0, die auch schon die WD_Black SN850X (Test) bietet, nur eben nicht mit offizieller PlayStation-Lizenz.

Bildvergleich: Sandisk Optimus GX PRO 850P (Bild: Sandisk) WD_Black SN850P (Bild: Sandisk)

„Neu“ betrifft in diesem Fall aber auch das Preisniveau, denn für die Optimus GX PRO 850P verlangt Sandisk noch einmal deutlich mehr als für die WD_Black SN850P – Fehler im Sandisk-Shop sind allerdings nicht ausgeschlossen. Zumindest gestaltet sich die Preisgestaltung am 17. Juni 2026 wie folgt:

Sandisk Optimus GX PRO 850P
Sandisk Optimus GX PRO 850P (Bild: Sandisk)
WD_Black SN850P
WD_Black SN850P (Bild: Sandisk)

Sofern unbedingt auf eine PlayStation-Lizenz wert gelegt wird, sollten Spieler die alte WD_Black SN850P vorziehen, da diese die gleiche Technik zum kleineren Preis bietet. Im freien Online-Handel lässt sich noch einmal viel Geld sparen, denn dort gibt es die 8 TB zurzeit noch für unter 1.000 Euro.

Alternativ kann auch die WD_Black SN850X erworben werden, deren Kühler ebenfalls in die PlayStation 5 passt. Die WD-Black SN850X wird wiederum in Optimus GX Pro 850X umbenannt und im Zuge dessen wohl ebenso kaum günstiger als das Original.



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