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Digital Business & Startups

5 neue Startups: therapie1, baba.gg, LeadScraper, Nifty IP, DACL Technologies


#Brandneu

Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: therapie1, baba.gg, LeadScraper, Nifty IP und DACL Technologies.

5 neue Startups: therapie1, baba.gg, LeadScraper, Nifty IP,  DACL Technologies

Frische Ideen, neue Firmen: deutsche-startups.de präsentiert heute wieder junge Startups, die kürzlich gegründet wurden oder gerade ihren Stealth-Mode beendet haben. Wer noch mehr Neugründungen entdecken möchte, sollte unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren.

therapie1
Bei therapie1 aus München dreht sich alles um Physiotherapie und Osteopathie. Das Team rund um Gründer Tobias van der Linden übernimmt dabei alle „Prozesse und zentralen Abläufe“ – wie Terminierung, Abrechnung und Reinigung. „Wir wollen Raum für echte Therapie schaffen“, lautet das Motto des Startups.

baba.gg
baba.gg aus Berlin, von Matthias Baasch und Jakob Bauers an den Start gebracht, möchte sich als „Operating System for Urban Sports“ etablieren. Das Team verspricht dabei: „We are solving Gen Z’s biggest pains in leisure time, by applying gaming lobby mechanics to real-world activity and delivering simple and fast, low-friction access to multiplayer experiences.“

LeadScraper
Die frische Firma LeadScraper aus Hamburg bietet DSGVO-konforme „KI-gestützte B2B-Leads, die wirklich konvertieren“. „Leadscraper scannt das Internet in Echtzeit und findet genau die Unternehmen, die zu deinem Angebot passen – frisch, präzise und hocheffektiv“, verspricht das von Janik Deimann angeschobene Startup.

Nifty IP
Hinter Nifty IP aus Wien, von Sabrina Masur, Benjamin Zingsem und Marco Masur gegründet, steckt „die erste forensische Plattform, die Kreativen dabei hilft, ihren einzigartigen Stil im Zeitalter der KI nachzuweisen, zu schützen und zu vermarkten“. „Wir erkennen unbefugte Nutzung, überprüfen die Urheberschaft mit juristischer Präzision und geben Kreativen und Marken die Kontrolle über ihr geistiges Eigentum“, erklärt das Team.

DACL Technologies
Das Startup DACL Technologies aus München, von Johannes Flotzinger, Max Buchs und Jonas Zausinger auf die Beine gestellt, kümmert sich um automatisierte Gebäudeinspektion. „DACL ist Ihr Komplettanbieter für die digitale Transformation der Infrastrukturinstandhaltung. Wir schließen die Lücke zwischen manuellen Vor-Ort-Inspektionen und datengestütztem Lebenszyklusmanagement“, so das Unternehmen.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Varm sammelt 17,5 Millionen ein – Jupus bekommt 13 Millionen – Kyrok erhält 3,1 Millionen


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ ClimateTech Varm sammelt 17,5 Millionen ein +++ LegalTech Jupus bekommt 13 Millionen +++ IndustrialTech Kyrok erhält 3,1 Millionen +++ ClimateTech-Gruppe House of Gaia übernimmt Codio Impact +++

Varm sammelt 17,5 Millionen ein – Jupus bekommt 13 Millionen – Kyrok erhält 3,1 Millionen

Im #DealMonitor für den 23. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

Varm
+++ Der niederländische Impact-Investor ABN Amro Sustainable Impact Fund, GET Fund, Aurum Impact, Emerge Partners, Pale Blue Dot und noa investieren 17,5 Millionen in Varm. Das Berliner Startup, das 2023 vom homefully-Gründer Sebastian Würz und Vitalon-Macher Christian Grüner gegründet wurde, setzt auf die Dämmung von Einfamilienhäusern. Emerge, Pale Blue Dot, noa und Foundamental investierten zuletzt 5,7 Millionen in die Jungfirma. „Das neue Kapital fließt in den Ausbau des Partnerprogramms, die Weiterentwicklung von JARVIS und die Expansion europaweit“, teilt das Team mit. Emerge hielt zur der aktuellen Investmentrunde knapp 13,5 % an Varm. Mehr über Varm

Jupus
+++ Semapa Next, der Venture-Arm der portugiesischen Semapa Group, NRW.Venture, Acton Capital und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 13 Millionen Euro in Jupus. Das Kölner LegalTech, 2022 von René Fergen und Jannis Gebauer gegründet, möchte sich als „KI-Sekretariat speziell für Anwaltskanzleien“ etablieren. Acton Capital, HTGF, Combination VC und Business Angels wie Felix Plog investierten zuvor bereits rund 8 Millionen in die Jungfirma. Mit dem frischen Kapital möchte das Team „die juristische Arbeits-KI weiterentwickeln, im deutschen Markt skalieren und europaweit expandieren“. Acton hielt vor der aktuellen Investmentrunde knapp 17 % an Jupus. Mehr über Jupus

Kyrok
+++ Der Wiener Investor Speedinvest, Arve Capital, das Family Office des Unternehmens Sanner, sowie Business Angels wie Marcell Vollmer, André Heeg, Stephan Rohr, Jonas Beisswenger, Tobias Kemkes, Lennard Schmidt und Rodrigo Martinez (helloworld.vc) investieren 3,1 Millionen Euro in Kyrok. Das Berliner IndustrialTech, 2025 von Daniel Hofinger und Lukas Bierfreund gegründet, entwickelt ein KI-Betriebssystem für Supply-Chain-Teams im Pharma- und Chemie-Mittelstand. „Kyroks Betriebssystem legt sich als Anwendungsebene über bestehende ERP-Systeme (Enterprise-Resource-Planning), ganz ohne Systemmigration“, heißt es zum Konzept. Mehr über Kyrok

MERGERS & ACQUISITIONS

House of Gaia Codio Impact
+++ Das erst kürzlich formierte House of Gaia-Gruppe übernimmt das 2022 gegründete Berliner Startup Codio Impact, das sich um Nachhaltigkeitsmanagement kümmert. „Die Übernahme stärkt das Produktportfolio der Kernsoftware Code Gaia um Branchen-Expertise, die generalistischen Anbietern fehlt“, heißt es in einer Presseaussendung. Erst im Mai 2026 haben sich die beiden ESG-Softwareanbieter Planted und Code Gaia zu House of Gaia zusammengeschlossen. Der Zukauf von Codio Impact soll „der Startpunkt einer anorganischen Wachstumsstrategie“ sein. Mehr über House of Gaia

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Foto (oben): azrael74



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Jetzt auch bei Defense dabei: Earlybird startet 500-Mio.-Fonds


Earlybird schließt eine VC-Allianz mit AVP – und will damit den europäischen Rüstungsmarkt stärken.

Hendrik Brandis, Mitgründer der Wagniskapitalfirma Earlybird.

Hendrik Brandis, Mitgründer der Wagniskapitalfirma Earlybird.
Earlybird

Eine deutsch-französische Allianz für mehr europäische Souveränität – das planen zumindest die beiden VCs Earlybird und AVP. Zusammen starten sie E2D: Einen 500-Millionen-Euro-Fonds, der ausschließlich in sogenannte Dual-Use- und Defense-Startups aus Europa investieren soll.

Das Besondere dabei: Der Fonds sei offiziell unabhängig von Earlybird – die VC-Firma agiere aber als aktiver Berater bei Deals. Zusammen mit dem französischen Investor AVP (ehemals Axa Venture Partners), wolle man so bis zu 20 Growth-Startups finanzieren und die europäische Fragmentierung im Rüstungs-Markt beenden.

Was es genau damit auf sich hat? Gründerszene hat bei Hendrik Brandis, General Partner und Gründer von Earlybird, nachgehakt.

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Defense – früher Pfui, heute Hui

In der Vergangenheit seien Investments in Rüstungs-Startups bei Earlybird nicht möglich gewesen. Investoren des VCs hätten sich damals bewusst dagegen entschieden. „Unsere bestehenden Earlybird-Fonds durften wegen ESG-Vorgaben nicht in Defense investieren – deshalb brauchte es eine neue, separate Struktur“, sagt Brandis zu Gründerszene.

Wir glauben, dass Defense-Investments notwendig sind, um Europas Resilienz zu stärken.

Earlybird-Partner Hendrik Brandis

Mit E2D sei dies nun gelungen: Es handele sich um keinen klassischen Earlybird-Fonds, sondern um eine Eingliederung in eine unabhängige Luxemburger Gesellschaft. Earlybird und AVP würden dabei im Fonds offiziell beratend agieren.

Brandis unterstreicht dabei: „Wir glauben, dass Defense-Investments notwendig sind, um Europas Resilienz zu stärken – und dass wir als Deep-Tech-Investor hier einen echten Beitrag leisten können.“ Dabei sehe man Defense-Investments als gesellschaftlich sinnvoll – auch wenn es dazu unterschiedliche, auch kritische Perspektiven gäbe.

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Deutsch-französische Allianz für Europa

Warum dafür eine europäische Allianz nötig sei? Brandis hat hier eine klare Meinung: „Europa leidet massiv unter Fragmentierung – zu viele parallele Systeme. Deshalb war die deutsch-französische Zusammenarbeit für uns ein zentraler Ansatz.“

Ein besonderer Fokus liege dabei auf dem Growth-Segment. Also der Phase eines Startups, in der es besonders stark wächst. Hier sehe man besonders viel Potenzial, meint Brandis. Der Early-Stage-Bereich hingegen sei schon vergleichsweise gut finanziert.

Wir suchen gezielt nach Technologien an der Schnittstelle zwischen kommerziellen und Defense-Anwendungen.

Earlybird-Partner Hendrik Brandis

Wie dabei die genaue Struktur des Fonds sowie Earlybirds Rolle aussehen? Brandis sagt dazu: „Formal hat der Fonds seinen Sitz in Luxemburg – wir treiben aber das Sourcing und die Investmentprozesse.“ Bedeutet: E2D ist zwar kein klassischer Earlybird Fonds, der deutsche VC agiert aber regulär als Investor.

Dual-Use: kein Marketing, sondern Exit-Strategie

Für E2D ist der Dual-Use-Charakter entscheidend. „Wir wollen nicht nur vom Defense-Markt abhängig sein“, sagt Brandis. Deshalb suche man gezielt Unternehmen mit technologischer Alleinstellung, deren Lösungen sowohl kommerzielle als auch militärische Anwendungen haben und in großen Märkten skalieren können.

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Europäische DNA und Ziele des Fonds

E2D sei nur in Europa aktiv. Und das habe einen Grund, sagt Brandis: „Das ist für uns die Grundlage für technologische Souveränität.“ Für den Verkauf der Technologie gebe es aber keine Grenzen, betont er: „Es gibt keine Einschränkung, dass Portfoliofirmen nur an EU- oder NATO-Staaten verkaufen dürfen – im Gegenteil, globale Nachfrage ist ein Qualitätssignal.“

Staatliche Investoren sind aktuell noch nicht an Bord. „Bisher kommt das Kapital vor allem von Corporates und institutionellen Investoren“, meint Brandis. Deswegen gelte: Renditen hätten nach wie vor oberste Priorität als zentrale Verantwortung gegenüber den Investoren. Ein „sicherheitspolitischer Effekt“ entstehe laut dem Earlybird-Gründer automatisch – zur KPI würde man ihn deswegen nicht machen.





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Kai Wegner geht auf Berlins Poller los


Kai Wegner übt Kritik an Pollern und Straßensperren in der Hauptstadt und fordert ein Umdenken in der Verkehrspolitik.

Kai Wegner geht auf Berlins Poller los

Kai Wegner hält die zunehmende Zahl von Pollern in Berlin für den falschen Weg.
Gründerszene

Wer in Berlin Auto fährt, kennt das Spiel: Neue Poller tauchen auf, Straßen sind gesperrt und autoreduzierte Kiezblocks sorgen für Diskussionen. Für Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner geht diese Entwicklung inzwischen zu weit.

Diese Pollerei soll beendet werden

In der neuen Podcastfolge von Royal GS fand Wegner deutliche Worte zur Verkehrspolitik in einigen Berliner Bezirken. Klar sei für ihn, dass lebenswerte Kieze und sichere Straßen wichtig seien. Doch die immer größere Zahl an Pollern hält er für den falschen Weg. Vor allem Handwerker, Lieferdienste sowie Feuerwehr und Polizei würden dadurch ausgebremst.

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Seine Kritik fiel direkt aus: „Ich sage auch ganz klar, ich trete mit dem sehr klaren
Konzept an, dass diese Pollerei beendet wird in dieser Stadt.“ Die Idee, ganze Straßenzüge mit Sperren für Autofahrer unattraktiv zu machen, löse aus seiner Sicht keine Probleme – sondern schaffe neue.

Selbst Wegner stand plötzlich vor Pollern

Wegner berichtete sogar von eigenen Erlebnissen. Auch er sei schon mehrfach durch Berlin gefahren und habe plötzlich vor neu aufgestellten Pollern gestanden. Für ihn ein Zeichen dafür, dass es bei manchen Maßnahmen inzwischen zu weit geht. Oder auch nicht mehr weiter, weil da ein Poller steht.

Berlin wird nie eine autogerechte Stadt sein

Wegner machte aber auch klar, dass er keine Rückkehr zur klassischen autogerechten Stadt fordert. Berlin werde das nie sein können, dafür sei die Hauptstadt zu dicht, zu groß und zu komplex. Sein Ansatz ist, dass alle Verkehrsteilnehmer ihren Platz haben sollen. Also Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger und die Menschen, die täglich mit Bus und Bahn unterwegs sind.

Streit, der die Stadt spaltet

Kaum ein Thema wird in Berlin so emotional diskutiert wie die Frage, wem der öffentliche Raum gehört. Befürworter von Kiezblocks verweisen auf mehr Sicherheit, weniger Verkehr und eine höhere Lebensqualität. Kritiker sehen darin dagegen eine Einschränkung der Mobilität und Nachteile für Anwohner und Unternehmen.

Die Diskussion um Poller, Kiezblocks und den Autoverkehr dürfte in den kommenden Monaten weiter an Fahrt aufnehmen und im nächsten Berliner Wahlkampf eine wichtige Rolle spielen.





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