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Adrenalin 26.6.2: AMD bestätigt Treiber-Probleme unter Windows 10


Adrenalin 26.6.2: AMD bestätigt Treiber-Probleme unter Windows 10

Der gestern erschienene Adrenalin-Treiber der Version 26.6.2, mit dem AMD erstmals das KI-Upsampling FSR 4.1 offiziell für Grafikkarten der Serie Radeon RX 7000 freischaltet, lässt sich unter Windows 10 teilweise nicht ordentlich installieren, wie AMD jetzt bestätigt hat. Die ComputerBase-Community bestätigt die Probleme.

Frühstart mit Fehlzündung unter Windows 10

Nachdem AMD für FSR 4.1 auf Radeon RX 7000 vor rund fünf Wochen einen Start im Juli in Aussicht stellte, ging gestern Nachmittag alles ganz schnell. Das moderne KI-Upsampling ist mit dem Adrenalin-Treiber 26.6.2 (Release Notes, Download auf ComputerBase) ist ab sofort für alle Besitzer einer Grafikkarte vom Typ Radeon RX 7000 freigeschaltet – zumindest in der Theorie. Denn schon gestern Abend fiel zahlreichen ComputerBase-Lesern, die FSR 4.1 auf ihrer RX-7000-Grafikkarte ausprobieren wollten, auf, dass der neue Radeon-Grafiktreiber unter Windows 10 zu einer Fehlermeldungen führt beziehungsweise sich gar nicht erst korrekt installieren lässt.

Keine Chance, den Treiber unter Windows 10 zu installieren.

Community-Mitglied Modmaster

Auch bei mir funktioniert dieser Treiber leider nicht! Windows 10 LTSC 21H2 (Build 19044.7417), Karte: RX 7800 XT. Deinstalliert und zurück zum 26.6.1, alles wieder ok.

Community-Mitglied albihermi

So, [unter Windows] 10 ESU geht der 26.6.2 nicht. Hab den 26.3.1 drauf und alles ist wieder schick.

Community-Mitglied Hatsune_Miku

Ich hab schon alles runtergeschmissen – AMD Cleaner, DDU … und manuell alles gecleant. Chipsatztreiber mit runter. Alles sauber. Installiere ich die neusten Treiber ist wieder alles im Eimer. FanControl findet die Karte nicht einmal. Das kann es doch nicht sein? Was macht der Laden denn da bitte??? Echt die Schnauze dick!

Community-Mitglied RaptorTP

Der Frust über das Treiber-Problem ist angesichts der Tragweite der Version 26.6.2 mitunter groß. Im Laufe des nachfolgenden Tages hat jetzt auch AMD den Fehler öffentlich benannt. Betroffene Nutzer wissen damit immerhin, dass nicht ihr System respektive eine konkrete Windows-Installation schuld an den Problemen ist, sondern der Grafiktreiber selbst fehlerhaft ist.

Unter Windows 10 kann es mit dem Adrenalin 26.6.2 zu Problemen kommen, bestätigt AMD
Unter Windows 10 kann es mit dem Adrenalin 26.6.2 zu Problemen kommen, bestätigt AMD

Allerdings gibt es aktuell noch keinen Workaround, um den Adrenalin 26.6.2 unter den betroffenen Windows-10-Versionen zum Laufen zu bringen. Derzeit sei AMD noch damit beschäftigt, die Ursache hinter dem Problem zu untersuchen; anschließend soll es eine Fehlerbehebung geben. Wann damit zu rechnen ist, steht aber noch nicht fest.

In der Zwischenzeit empfiehlt AMD entsprechenden Anwendern, vorerst zum vorherigen Radeon-Treiber, dem Adrenalin 26.6.1, zurückzukehren. Auf diesem Weg haben auch zahlreiche Community-Mitglieder das eigene Windows-10-System wieder stabil bekommen. Der ältere Treiber lässt sich nach wie vor über den Download-Bereich auf ComputerBase beziehen.

(Wie) läuft der Adrenalin 26.6.2 auf deinem System?

An dieser Stelle bittet die Redaktion um eure Mithilfe: Wie verbreitet sind die Installations­probleme mit dem Adrenalin 26.6.2 unter Windows 10? Und ist unter Windows 11 alles in Ordnung?

Läuft der Adrenalin 26.6.2 auf deinem System?
  • Ja, der Treiber läuft auf meinem Windows-10-System einwandfrei.

  • Na ja, der Treiber läuft auf meinem Windows-10-System grundsätzlich, es kommt aber zu Fehlermeldungen oder Abstürzen.

  • Nein, der Treiber läuft auf meinem Windows-10-System gar nicht.

  • Ja, der Treiber läuft auf meinem Windows-11-System einwandfrei.

  • Na ja, der Treiber läuft auf meinem Windows-11-System grundsätzlich, es kommt aber zu Fehlermeldungen oder Abstürzen.

  • Nein, der Treiber läuft auf meinem Windows-11-System gar nicht.

Downloads

  • AMD Adrenalin Radeon-Treiber

    4,3 Sterne

    AMD Adrenalin (ehemals Crimson bzw. Catalyst) ist der Treiber für alle Radeon-Grafikkarten.

    • Version 26.6.2 (WHQL) Deutsch
    • Version 26.6.1 (WHQL) Deutsch
    • +5 weitere



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LineShine im Detail: Chinas Nummer-1-System ist ein wahres Monster


Eine CPU mit 304 Kernen, skaliert über 10.000e Nodes – heraus kommt LineShine aus China, der schnellste Supercomputer der Welt. Im Rahmen der ISC 2026 gab der Erstplatzierte einige weitere Details zu dem System und seinem Aufbau, der massiv auf Chiplets, HBM und viele Raffinessen setzt.

Die Präsentation glänzte dabei auch mit mehr als subtilen Understatements: „Man hatte einige Probleme zu überkommen, wie sie sich vorstellen können“, betonte Yutong Lu als Chief Designer des LineShine-Supercomputers und Director des National Supercomputer Center in Shenzhen. Schon im April offiziell enthüllt, lief das System aber dann doch eher unter dem Radar, um heute mit großem Knall seinen Auftritt zu haben. Fertig gebaut war es dabei schon im letzten Jahr, erklärte Lu auf der Bühne. In Betrieb ist es seit Beginn dieses Jahres.

LineShine im Detail
LineShine im Detail

13.789.440 Kerne sind im Supercomputer verbaut. Ein einzelner Prozessor, genannt LX2, basierend auf der Armv9-ISA inklusive SME und SVE, setzt dabei auf zwei Chiplets mit je 152 Kernen bei vergleichsweise geringem Takt von 1,55 GHz, flankiert von gleich vier I/O-Dies und acht HBM-Chips auf dem gleichen Package. Die acht HBM-Chips bieten insgesamt 32 GByte mit einer Bandbreite von 4 TByte pro Sekunde, es klingt nach einer Lösung auf Basis von HBM2e – einen Hersteller dafür nennt man natürlich nicht. Hier könnte eine Eigenentwicklung genutzt werden, da 4 GByte pro einzelnem HBM-Stapel doch vergleichsweise sehr gering sind.

LineShine im Detail
LineShine im Detail

Der HBM im Prozessor kann dabei im Flat oder Cache Mode eingesetzt werden – das Verhalten ist vom 2022 eingeführten Intel Xeon Max alias Sapphire Rapids mit HBM bekannt. Parallel dazu gibt es aber auch noch Off-Package-DRAM, von 128 GByte pro CPU-Chiplet in vier NUMA-Domains ist hier die Rede.

LineShine im Detail

Ein Supercomputer lebt aber vor allem von der Skalierung. Ein angepasstes Interconnect, optische Verbindungen und mehr sind deshalb ebenso dabei wie darauf angepasste Software. Und all das ist am Ende auch komplett flüssiggekühlt – auch hier hat sich Chinas neue Nummer 1 viel von westlichen Lösungen abgeschaut. Dort geht in Zukunft in diesem Bereich auch absolut nichts mehr ohne Flüssigkeitskühlung.

Der Bilderpool liefert einige Impressionen aus dem vor Ort gezeigten Video und der Präsentation des Systems.

LineShine im Detail zur ISC 2026

LineShine im Detail

Inwiefern Huawei als bekanntester und größter Hersteller und Ausrüster solcher Systeme darin involviert ist, wollte man nicht offiziell bekannt geben. Auch auf Nachfrage am Stand auf der ISC 2026 gab es dazu keine echte Antwort. Blumig gab man jedoch unter der Hand zu verstehen, dass Huawei „irgendwo“ aber bestimmt involviert war.

Ein Supercomputer nur aus CPUs ist dabei natürlich nicht so effizient wie GPU-basierte Lösungen, aber auch nicht so schlecht, wie vielleicht erwartet oder gedacht. 42,22 Megawatt sind zweifelsohne eine hohe Zahl, aber zum Vergleich: Der auf Intel-Technik basierende Aurora braucht für 1 ExaFLOP mit CPUs und GPUs 38,7 Megawatt. LineShine kommt mit über 2 EF so auf 52,07 Gigaflops/Watt, das reicht damit sogar für Platz 50 in der Green500-Liste. Dabei hilft die deutlich effizientere Ausnutzung der Hardware, El Capitan ist auf dem Papier theoretisch zu mehr fähig, liegt am Ende in der Praxis aber zurück.

LineShine im Detail
LineShine im Detail



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Burgenbau-RTS: Demo zu Stronghold 4 ist jetzt auf Steam verfügbar


Burgenbau-RTS: Demo zu Stronghold 4 ist jetzt auf Steam verfügbar

Bild: Firefly Studios

Anfang Juni hat Firefly mit Stronghold 4 den nächsten Teil der ikonischen Burgenbau-Spieleserie angekündigt. Schon damals haben die britischen Indie-Entwickler eine Demo-Version zum Echzeit­strategie­spiel angekündigt. Jetzt ist sie verfügbar.

Demo für über 250.000 wartende Burgenbauer

Nach wie vor gibt es keinen Termin an dem Stronghold 4 in den Early Access starten soll, über eine andere Kennzahl freuen sich die Entwickler aber ganz besonders: Über 250.000 Spieler haben das Mittelalter-RTS seit der Ankündigung am 8. Juni 2026 auf Steam zu ihrer Wunschliste hinzugefügt, so Firefly. Allen interessierten Burgen­baumeistern steht ab sofort eine Demo-Version zur Verfügung. Dem Inhalt der Anspiel­fassung widmen sich die Entwickler in einem knapp achtminütigen Video auf YouTube.

Wichtig ist Firefly demnach insbesondere das Sammeln von Spieler-Rückmeldungen, um die weitere Entwicklung des Spiels bis zum Early-Access-Release und darüber hinaus zu leiten. In die knapp 10 GB große Demo-Version sei ein entsprechendes Feedback-Formular eingebunden.

Klassischer Burgenbau in der Unreal Engine 5

Stronghold 4 soll „vor den Ereignissen des ursprünglichen Stronghold“ spielen, so Firefly. Das erlaube es unter anderem, bekannte Charaktere des ersten Teils einzubinden, darunter die Ratte, das Schwein und die Schlange sowie Sir Longarm. Im Zentrum der Handlung steht wiederum der Hirte Penryn, der unverhofft zu Ruhm und Ehre gelange.

Versprochen wird für den Early-Access-Start eine Story-Kampagne mit 22 Missionen, hinzu kommen eine Skirmish-Kampagne, benutzerdefinierte Gefechte mit acht verschiedenen KI-Gegnern und ein freier Baumodus. Später soll es darüber hinaus einen Online-Mehrspielermodus, eine Koop- und eine Wirtschafts­kampagne geben.

Entwickelt wird Stronghold 4 in der Unreal Engine 5, die für mehr Realismus als in den älteren Teilen sorgen soll. Es gibt größere Karten, die Wirtschaft und ebenso Kampfmechaniken sollen verbessert worden sein und zudem werden ein dynamisches Wetter-System sowie In-Game-Ereignisse in Aussicht gestellt. Dem Grundprinzip mit dem Bau und dem Verwalten einer Burg sowie Belagerungen mit allerlei mittelalterlichen Konstruktionen bleibt Firefly treu.

Systemanforderungen für Stronghold 4



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Neue Umfrage: Europäer versuchen verstärkt US-Techkonzerne zu meiden


Neue Umfrage: Europäer versuchen verstärkt US-Techkonzerne zu meiden

Bild: Pexels/Daniel Kružík

Eine neue Umfrage deutet darauf hin, dass Europäer den US-Tech-Konzernen kritisch gegenüberstehen. Das Schweizer Unternehmen Proton hat insgesamt 3.000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu dieser Thematik befragt.

Aktuell nutzen mehr als 74 Prozent der in Europa ansässigen Unternehmen Produkte von US-Technologiekonzernen wie Microsoft oder Google. Dabei wächst die Skepsis der europäischen Bürger offenbar zunehmend, wie aus einer neuen Proton-Studie hervorgeht. Hier sind die wichtigsten Inhalte dieser Untersuchung im Überblick.

US-Tech wird laut Umfrage zunehmend kritisch von europäischen Bürgern gesehen

So sagen 45 Prozent der Studienteilnehmer der Umfrage von Proton, dass sie Produkte und Dienste, die ihre Kundendaten über US-Unternehmen verwalten, wahrscheinlich vermeiden werden. Als Gründe hierfür werden ein Misstrauen gegenüber der Datennutzung und Sicherheitsbedenken genannt. Die größten Sorgen bereiteten den Umfrageteilnehmern Instant-Messaging-Dienste, Social-Media und E-Mail.

Darüber hinaus halten es 66 Prozent der Befragten, also zwei Drittel, für wichtig, dass kleine und mittelständische europäische Betriebe auch Tech-Produkte und -Dienste aus Europa statt aus den Vereinigten Staaten verwenden sollten. Und für 80 Prozent der Umfrage-Teilnehmenden ist die Nutzung von europäischen Tech-Produkten und -Diensten ein Gesichtspunkt, der hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Unternehmen berücksichtigt wird.

Für 56 Prozent der Befragten ist die Relevanz bei der Nutzung von europäischer Tech-Infrastruktur gestiegen, im Vergleich mit einem Jahr zuvor.
Für 56 Prozent der Befragten ist die Relevanz bei der Nutzung von europäischer Tech-Infrastruktur gestiegen, im Vergleich mit einem Jahr zuvor. (Bild: Proton)

Die Entwicklungen des vergangenen Jahres scheinen zudem deutliche Auswirkungen darauf zu haben, wie die Teilnehmenden der Proton-Studie zur Nutzung von europäischer Tech-Infrastruktur durch in Europa ansässige Unternehmen stehen. Demnach halten insgesamt 56 Prozent es im Vergleich mit einem Jahr zuvor für wichtiger, dass „European Tech“ der Vorzug vor den Angeboten der US-Tech-Konzerne gegeben wird.

So können europäische Alternativen gefunden werden

Wer eine Hilfe beim Umstieg auf europäische Tech-Produkte und Online-Dienste benötigt, dem sei ein Blick auf die Webseite European Alternatives empfohlen. Hier können Tech-Angebote aus Europa auf Basis von Kategorien wie „Suchmaschinen“ oder „Webbrowsern“ gefunden werden. Zudem können über eine gesonderte Seite auch direkt über bekannte Dienste von US-Konzernen wie Gmail, Microsoft Teams oder WhatsApp nach Alternativen aus Europa angezeigt werden.



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