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iPhone Ultra: Apple erhöht offenbar Foldable-Bestellungen


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Apple scheint von seinen Foldable-Plänen für diesen Herbst überzeugt zu sein. Einem Bericht aus Asien zufolge wurde daher das Produktionsziel für das „iPhone Ultra“ von bislang 7 bis 8 Millionen Einheiten auf 10 Millionen Stück in diesem Jahr erhöht. Im Vergleich zu den „normalen“ Modellen ist das zwar wenig, angesichts des angepeilten Preises von vermutlich 2500 Euro und mehr dennoch optimistisch.

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Bislang ist der iPhone-Konzern bekannt dafür, mit „Sondermodellen“ seiner regulären Smartphones, also die Standard- und Pro-Varianten (aktuell: iPhone 17, 17 Pro und 17 Pro Max), weniger Erfolg zu haben. So liefen etwa die mini-Varianten von iPhone 12 und iPhone 13 schlecht, ähnlich wie das iPhone Air. Die Zahlen stammen jeweils allerdings nicht von Apple selbst, sondern von Marktanalysten; der Konzern nennt nur noch Umsatz-, aber keine Stückzahlen, schon gar keine nach Modellreihen getrennte.

Insgesamt soll Apple in diesem Jahr je nach Prognose zwischen 220 und 240 Millionen iPhones produzieren lassen. In der zweiten Jahreshälfte sollen es bei den neuen Modellen zusammen mit dem iPhone Ultra insgesamt 80 Millionen Stück sein, so der Finanznachrichtendienst Nikkei Asia. Neben dem ersten iPhone-Foldable plant Apple noch iPhone 18 Pro und 18 Pro Max ein. iPhone 18 und 18e sowie möglicherweise ein Air 2 sollen hingegen erst im Frühjahr 2027, also entweder Februar oder März, erscheinen

Apple kämpft weiter gegen die hohe Inflation bei RAM- und SSD-Kosten. Diese führten bereits zu einer Tariferhöhung bei Mac, iPad und Zubehör, das iPhone könnte im Herbst mit den neuen Modellen dran sein. Während Konkurrenten ihre Produktion teilweise reduzieren, soll davon bei Apple keine Rede sein. Die Verlagerung der Standardmodelle ins Frühjahr könnte helfen, Lieferproblemen entgegenzuwirken. Apple soll „aggressiv“ daran sein, die notwendigen Komponenten zu sichern.

Aufgrund der hohen Stückzahlen ist Cupertino in der Lage, nach wie vor vergleichsweise ordentliche Preise zu sichern. Zuletzt versuchte Apple, mit der US-Regierung über den Ankauf von RAM und SSDs von zwei chinesischen Lieferanten zu verhandeln. Diese sollen auch nur in chinesischen Geräten landen, allerdings stehen die Firmen auf US-Blockadelisten, was Apple Schwierigkeiten bereiten könnte.

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(bsc)



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Künstliche Intelligenz

Test von KI im Auto: Gemini soll Umgebung und Verkehrsschilder erklären


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Google hat eine experimentelle Gemini-Funktion für Android Automotive demonstriert, mit der Gemini Fragen zur Umgebung außerhalb des Fahrzeugs beantworten kann. Hierfür greift die KI auf Befehl der Fahrerin oder des Fahrers temporär auf die Frontkamera des Fahrzeugs zu. Die neue Funktion hat Android-Ökosystem-Chef Sameer Samat im Rahmen der Google-Developer-Reihe „Release Notes“ mit Logan Kilpatrick, Produktleiter bei Google AI Studio, vorgeführt.

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Für die Funktion hat Google einen Volvo EX60, der im Januar dieses Jahres vorgestellt wurde und noch nicht ausgeliefert wird, angepasst. Das Fahrzeug basiert softwareseitig auf Android Automotive und hat als KI-Assistenz Gemini an Bord. Um die Funktion zu starten, sagt man lediglich „Hey Google, was siehst du um uns herum?“. Der Befehl aktiviert die Frontkamera des Fahrzeugs, Gemini analysiert die Umgebung und erklärt, was zu sehen ist. Samat betont im Hinblick auf den Datenschutz, dass Gemini keinen ständigen Zugriff auf die Kamera habe. „Erst wenn man es aufruft und eine Frage stellt, liefern die Kameras für einen bestimmten Zeitraum diese Bilder an Gemini“, so der Google-Manager. Nach Beantwortung der Frage werde der Zugriff wieder beendet.

Im Video zeigt Google, dass man Gemini auch während der Fahrt nach Informationen etwa zu Gebäuden am Straßenrand und Orten fragen kann. Bei der Fahrt durch Mountain View, wo Googles Hauptquartier ist, fragte Samat etwa danach, um was für eine Skulptur es sich handle und was für ein Gebäude sich dahinter befinde, das auf der rechten Seite zu sehen sei. Gemini nannte dann nach einer gewissen Denkpause nicht nur den Namen der Skulptur, sondern auch, woraus sie besteht und weitere Hintergründe. Ebenso auskunftsfreudig zeigte Gemini sich bei dem Gebäude.

Die Funktionsweise dürfte manchen bekannt vorkommen, denn sie ähnelt dem Kameramodus von Gemini Live auf Android-Smartphones. Anstatt das Smartphone auf die Umgebung zu richten, nutzt Gemini letztlich die Kamera des Autos als Augen. „Wir wollten herausfinden, was möglich wäre, wenn Gemini – mit deiner Erlaubnis – die Welt so sehen könnte, wie du sie beim Fahren erlebst“, erklärte Samat während der Demo.

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Google ist dabei nicht das erste Unternehmen, das die Außenkameras von Fahrzeugen mit KI kombiniert. So hatte BMW im Jahr 2019 sein Konzept BMW Natural Interaction präsentiert, mit dem sich Funktionen nicht nur per Gesten und Sprache im Fahrzeug steuern lassen, auch konkrete Fragen zu Dingen der Umwelt soll eine KI beantworten können. Bis heute hat der Konzern dies aber nicht in dieser Form umgesetzt. Ob Google seine experimentelle Funktion für Serienfahrzeuge anbieten wird, hat der Konzern noch nicht verraten.

Weiter sagte Samat, dass Google noch daran arbeite, den besten Weg zu finden, um diese Funktion in Fahrzeuge zu integrieren. Ferner prüfe der Konzern Möglichkeiten, wie sie sich im realen Straßenverkehr als nützlich erweisen könnte. Als Beispiel nannte er die Verwendung von Gemini, um während der Fahrt Verkehrsschilder in einer fremden Sprache zu übersetzen.

Einige KI-Funktionen für Android Automotive, die sich teilweise auch die Frontkamera zunutze machen sollen, hat Google im Zuge der I/O 2026 im Mai angekündigt. So könne Gemini künftig etwa Fragen beantworten, die speziell auf ein Fahrzeug zugeschnitten seien – beispielsweise die Identifizierung einer Kontrollleuchte auf dem Armaturenbrett oder, ob der Fernseher, den man abholen möchte, in den Kofferraum passe.

Ferner soll die immersive Navigation in Google Maps in kompatiblen Fahrzeugen mithilfe der Live-Spurführung präziser sein. Diese funktioniere vollständig im Fahrzeug und analysiere die Straße über die Frontkamera des Fahrzeugs. Die Live-Spurführung erkenne überdies, auf welcher Spur man sich befinde, und könne in Echtzeit Hinweise geben, wann man die Spur wechseln oder abfahren müsse. Diese Funktionen sollen im Laufe dieses Jahres freigegeben werden.

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(afl)



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Sony macht Schluss: PlayStation Store auf PS3 und PS Vita schließt bis Juli 2027


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Sony zieht bei Playstation 3 und PS Vita den Stecker: Der PlayStation Store wird auf beiden Konsolen abgeschaltet. In Mexiko, Honduras, Nicaragua und weiteren lateinamerikanischen sowie nahöstlichen Märkten geht es noch dieses Jahr los, weltweit folgt die Abschaltung im Juli 2027. Danach können Besitzer dieser Geräte keine neuen digitalen Spiele oder Inhalte mehr kaufen. Bereits erworbene Titel sollen sich aber vorerst weiterhin herunterladen lassen.

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In der offiziellen Meldung gibt sich Sony verständnisvoll: Man wisse, dass die Entscheidung für treue PS3- und Vita-Fans schwer zu verdauen sei. Als Grund führt Sony an, dass der PlayStation Store auf moderne Handelssysteme und aktuelle Zahlungsstandards umgestellt werde. PS3 und PS Vita könnten da schlicht nicht mehr mithalten. Was genau die alte Hardware nicht mehr schafft – ob es an veralteten Verschlüsselungsprotokollen liegt oder an Vorgaben der Kreditkartenindustrie – lässt Sony offen. Die PS3 erschien 2006, die Vita 2012. Beide Geräte sind seit Jahren nicht mehr in Produktion.

Wer jetzt ein Déjà-vu hat, liegt richtig: Schon im März 2021 hatte Sony angekündigt, die Stores auf PS3 und PS Vita zu schließen, ruderte aber nach Fan-Protesten zurück. Ein erneutes Einlenken ist unwahrscheinlich, denn Sony scheint sich gerade dringend von „Altlasten“ befreien zu wollen. Parallel zur Abschaltung des Stores auf den älteren Generationen treibt Sony auch den Abschied von physischen Medien voran: Ab Januar 2028 produziert der Konzern keine Blu-ray-Discs mehr für neue PlayStation-Titel. Weil Sony der einzige Hersteller dieser Datenträger ist, gilt das für sämtliche Studios. Neue Spiele gibt es dann nur noch als Download.

Es wird zwar weiterhin physische Boxen in Geschäften geben, diese werden allerdings mit Download-Codes statt CDs bestückt sein. Rockstar Games macht das mit „GTA 6“ gerade vor. Sony spricht von einem „natürlichen Schritt“, um sich an die Vorlieben der Mehrheit anzupassen. Bereits gekaufte Discs sollen weiterhin funktionieren. Ob die kommende PlayStation 6 überhaupt noch ein Laufwerk bekommt, steht in den Sternen.

Wer alte Spiele bewahren will, hat es künftig noch schwerer. Die Video Game History Foundation hat in einer Studie bereits ermittelt, dass 87 Prozent aller klassischen Videospiele kommerziell nicht mehr erhältlich sind. Jede Store-Schließung verschärft dieses Problem, denn wenn Sony den digitalen Zugang kappt und gleichzeitig keine Discs mehr herstellt, bleibt für ältere Titel schlicht kein legaler Weg mehr zur Erhaltung übrig.

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(joe)



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#TGIQF: Das Quiz rund um Grafikkarten


Die Speicherkrise treibt seltsame Blüten. Seitdem der KI-Hype die Speicherpreise fast mit dem in Goldpreis koppelt, reagieren Grafikkartenhersteller kreativ: Jüngst ist die über fünf Jahre alte Nvidia RTX 3060 wieder auf den Markt gekommen, nachdem sie Ende 2025 eigentlich aus den Regalen verschwunden war.

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Die mittlerweile veraltete und nur bedingt KI-taugliche Ampere-Architektur lockt gewiss keine Katze mehr hinter dem Ofen hervor, eher schon die verbauten 12-Gigabyte-Speicher. Dass der günstigere verbaute Speicher dem Ausschlag für die Wiederaufnahme der Produktion stand, liegt auf der Hand.

Dabei begleiten Grafikkarten die Computer daheim bereits seit den Pioniertagen des Homecomputings: Anfangs waren sie eine Möglichkeit einen Rechner für verschiedene Regionen oder Spezifikationen fit zu machen, waren sie insbesondere als IBM-PCs langsam im Gaming ankamen, eine Möglichkeit die Rechner länger aktuell zu halten. In den 1990ern begann das Wettrüsten: Erst um immer höhere Auflösungen und gleichzeitig darstellbare Farben, dann ab Mitte des Jahrzehnts zogen 3D-Technologien ein. Die Grafikkarten wuchsen mit ihren Aufgaben.

Der neueste Trend sind KI-Funktionen. Gerüchteweise ist für diesen Sommer ein nächstes Topmodell in der Planung. Doch welche Grafikkarte wurde so heiß, dass sie einen eigenen Spitznamen erhielt und deswegen von einem anderen Hersteller in einem Werbespot verulkt wurde? Das wollen wir von Ihnen in unserer letzten Hürde vor dem Sommerwochenende.

Auch in dieser Woche stellte Moderatorin Anna Bicker der heiseshow-Stammcrew Dr. Volker Zota und Redakteur Malte Kirchner drei Fragen vorab. Sie haben fast brasilianisch die Fallen des Quizmasters umdribbelt und souverän ihre Punkte geholt

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Sie können in Ruhe in 10 Fragen maximal 100 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik sind wie immer gern gelesen.

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Und falls Sie Ideen für eigene Quizze haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster auch bekannt als Herr der fiesen Fragen.


(mawi)





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