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Amkor × TSMC: Packaging-Boom lässt Amkor zusätzliche Erweiterung planen


Einen Steinwurf von TSMC entfernt baut Amkor in Arizona eine riesige Anlage auf. Nun wurden weitere Ländereien zugekauft – für die Zukunft, heißt es. Denn das Packaging ist gekommen um zu bleiben, nicht nur für KI-Beschleuniger, sondern viele andere Dinge.

Die Arbeiten an Amkors neuer Fabrik sind in vollem Gange, denn je eher der Komplex fertiggestellt ist, desto eher wird hier auch Geld verdient. Die Anlage soll vor TSMCs eigenem Packaging-Werk in Arizona fertiggestellt werden, sodass Amkor die ersten TSMC-Packaging-Aufgaben hier übernimmt. Die Wege dafür sind kurz, in Amkors neuestem Baustellenbild ist sogar TSMCs Campus in Arizona am oberen rechten Rand erkennbar.

Amkors Packaging-Komplex in Arizona entsteht, TSMC liegt die Straße runter oben rechts
Amkors Packaging-Komplex in Arizona entsteht, TSMC liegt die Straße runter oben rechts (Bild: Amkor)

Der bisher genehmigte Platz für Amkors Neubau beträgt 104 Acres (knapp 42,1 Hektar). Nun wurde ein Kaufvertrag über die benachbarte Parzelle geschlossen, die das Gebiet noch einmal um 67 Acres erweitert. Laut Peoria City Council kostet das Amkor 32,5 Millionen US-Dollar. Amkor erklärt dazu, dass das Unternehmen dadurch „strategic flexibility to support future expansion and evolving customer demand“ erhalte.

Dabei hat Amkor den jetzt genutzten Platz erst in letzter Minute im Oktober 2025 überhaupt erhalten. Nachdem es Anwohnerproteste gegen den 54 Acres großen Komplex weiter südlich in der Nähe der Stadt gegeben hatte, zog Amkor weiter hinaus in die Nähe von TSMC und verdoppelte die Fläche dabei bereits nahezu. Nun sind aus den anfänglich einmal geplanten 56 Acres letztlich bereits 171 Acres (rund 69 Hektar) geworden, eine ziemlich exakte Verdreifachung der ursprünglich geplanten Fläche.

Dabei erhöhte sich auch die Investitionssumme deutlich: Ursprünglich war die Investitionssumme mit 2 Milliarden US-Dollar beziffert worden, inzwischen sind daraus bereits 7 Milliarden US-Dollar geworden – eine weitere Aufstockung nicht ausgeschlossen. Ende des kommenden Jahres soll es in Arizona losgehen, große Stückzahlen dann 2028 für externe Kunden getestet und verpackt werden – OSAT (outsourced semiconductor assembly and test). Dazu gehören neben TSMC auch Apple, Nvidia, Arm und Intel, die ihr EMIB-Know-how zuletzt Amkor zur Verfügung gestellt hatten. Und da auch Intel etwas weiter südlich von Phoenix ebenfalls modernste Fabs hat, können hier schnell verschiedene Dinge ineinandergreifen.



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E-Ink-Panel „Inkterface“: So wird das DIY-Frontpanel für die Steam Machine nachgebaut


E-Ink-Panel „Inkterface“: So wird das DIY-Frontpanel für die Steam Machine nachgebaut

Bild: JSAUX

Valve hat Dateien zum Selbstbau des E-Ink-Frontpanels „Inkterface“ für die Steam Machine zur Verfügung gestellt. Dank einer Liste der benötigten Bestandteile und einer Anleitung können DIY-Enthusiasten nun die Faceplate nachbauen, die Valve bereits bei der Enthüllung der Steam Machine gezeigt hat.

Für den Bau des „Inkterface“-Panels für Valves neue Steam Machine werden ein 5,83 Zoll großes E-Ink-Panel, ein ESP32 Feather V2 sowie ein eInk Breakout Friend von Adafruit benötigt. Zudem werden eine Batterie (LP803860), vier Magnete (J&J SB443-OUT) und 13 Schrauben (M2,6 x 5 mm) sowie mehrere Bauteile aus dem 3D-Drucker benötigt.

Steam Machine mit DIY-E-Ink-Frontplate

Neben der benötigten Hardware stellt Valve auch eine Bauanleitung in englischer Sprache inklusive eines Video-Tutorials auf GitLab zur Verfügung. Zunächst müssen insgesamt sechs Kunststoffteile mit einem 3D-Drucker erstellt werden, wofür jeweils gesonderte Dateien bereitstehen (Battery Retainer, Board Plate, Faceplate, Midplate Left, Midplate Right, Print Plate). Anschließend müssen der ESP32-Feather und der eInk Breakout Friend auf der 3D-gedruckten Board Plate mit vier Schrauben befestigt werden.

Das „Inkterface“ von Valve kann beispielsweise zum Anzeigen der Systemauslastung der Steam Machine verwendet werden.
Das „Inkterface“ von Valve kann beispielsweise zum Anzeigen der Systemauslastung der Steam Machine verwendet werden. (Bild: Valve/X)

Nun gilt es, die Pins der beiden Boards durch Anlöten von Kabeln zu verbinden, woraufhin das E-Ink-Panel in die entsprechende Aussparung im Faceplate-Bauteil eingesetzt werden muss. Daraufhin sollen DIY-Selbstbau-Enthusiasten die beiden Midplates mit vier Magneten versehen und anschließend die Board Plate mittels Magnete über der Midplate ausrichten.

Im nächsten Schritt müssen Anwender die Board Plate mit insgesamt acht Schrauben befestigen, das E-Ink-Panel mit dem Breakout-Board verbinden und die Batterie in die passende Aussparung der 3D-gedruckten Bestandteile einsetzen. Abschließend wird die Batterie mit einer Abdeckung befestigt und die Batterie mit dem ESP32 Feather V2 verbunden.

Inoffizielle Version von JSAUX geplant

Auch interessant: JSAUX Gaming plant offenbar eine bereits zusammengesetzte kommerzielle Variante des „Inkterface“-Panels anzubieten. Auf der Website des Herstellers findet sich aktuell jedoch lediglich der Hinweis, dass die E-Ink-Frontplate „im Jahr 2026 erscheint“. Zudem ist nicht klar, ob JSAUX Gaming von Valve eine Genehmigung erhalten hat, das „Inkterface“-Panel für die Steam Machine anbieten zu dürfen.





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Valve: Neue SteamOS-Beta mit „stark verbessertem VRAM-Management“


Valve: Neue SteamOS-Beta mit „stark verbessertem VRAM-Management“

Bild: Valve

Valve hat die Beta-Version von SteamOS 3.8.20 veröffentlicht, die neben einem deutlich verbesserten VRAM-Management ein Update für den Mesa-Grafiktreiber mitbringt. Zusätzlich enthält das neue Beta-Update auch Fehlerbehebungen aus SteamOS 3.8.12.

Es steht wieder ein Beta-Update von Valves Arch-basierter Linux-Distribution SteamOS für Steam Deck und Co. zum Download bereit. Der Zugang zu Beta-Versionen kann in den Steam-Einstellungen unter „System“ -> „System Update Channel“ aktiviert werden, wodurch Spieler bereits vor dem Release der stabilen SteamOS-Versionen neue Funktionen ausprobieren können.

SteamOS 3.8.20 Beta mit zwei Verbesserungen

Dabei finden sich zwei Punkte in den Patchnotes von SteamOS 3.8.20 Beta: Einerseits hat Valve den Mesa-Grafiktreiber auf eine nicht näher bezeichnete Hauptversion aktualisiert, der zahlreiche Performance-Verbesserungen beim Raytracing sowie andere Leistungs- und Funktionalitäts-Optimierungen bieten soll. Das klingt vielversprechend und macht neugierig, wie sich das jüngste SteamOS-Update in Benchmarks schlagen wird.

Außerdem wartet die jüngste Beta von Valves Gaming-fokussierter Linux-Distribution mit einem „stark verbesserten VRAM-Management“ auf. Das soll insbesondere in Fällen mit hoher VRAM-Auslastung für höhere Stabilität und bessere Performance sorgen. Möglicherweise bildet hierbei laut Videocardz ein Mechanismus die Grundlage, der dafür sorgt, dass ein aktuell laufendes Spiel nicht aus dem Videospeicher der Grafikeinheit ausgelagert wird.

Drei Fehlerbehebungen aus stabiler SteamOS-Version

Darüber hinaus finden insgesamt drei Fehlerbehebungen aus der stabilen SteamOS-Version 3.8.12 den Einzug in die aktuelle Beta. Demnach konnte ein Problem behoben werden, das beim Streamen von Spielen bei Vollbild-Anzeige im Desktop-Modus aufgetreten ist. Ferner hat Valve einen Fehler im Grafiktreiber korrigiert, wodurch das Hauptmenü von Sniper Elite 5 zuvor nicht korrekt dargestellt wurde. Und schließlich hat Valve verschiedene Probleme mit dem SD-Kartenleser bei einigen Modellen des Handheld-PCs Lenovo Legion Go S behoben.



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Finanzierungsprobleme: Internationale Computerspiele­sammlung vor dem Aus


Mehr als 60.000 Computer- und Videospiele sollten in einer gemeinsamen Struktur dauerhaft bewahrt werden. Nach Jahren der Vorbereitung und öffentlicher Förderung wird die Internationale Computerspielesammlung nun jedoch nicht wie geplant fortgeführt.

Ein Archiv für die Geschichte der Computerspiele

Die Internationale Computerspielesammlung, kurz ICS, sollte eines der weltweit umfangreichsten Archive für Computer- und Videospiele werden. Das Projekt bündelt Bestände verschiedener deutscher Institutionen, darunter das Computerspielemuseum Berlin und die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK).

Zusammen verfügen die beteiligten Einrichtungen über mehr als 60.000 Spiele. Zum Bestand gehören jedoch nicht nur die eigentlichen Titel auf Modulen, Disketten oder optischen Datenträgern. Auch Verpackungen, Handbücher, Werbematerialien und historische Hardware werden gesammelt.

Die ICS war dabei nicht als klassisches Museum mit einer großen öffentlichen Dauerausstellung gedacht. Stattdessen sollten die vorhandenen Bestände gemeinsam dokumentiert, erschlossen und langfristig bewahrt werden. Wissenschaftler, Medien und andere Interessierte sollten dadurch auf eine zentrale Sammlung zur Geschichte des Mediums Videospiel zugreifen können.

Eine gemeinsame Online-Datenbank mit Zehntausenden Einträgen ging bereits 2019 an den Start. Langfristig war zudem vorgesehen, die bislang verteilten physischen Bestände an einem gemeinsamen Standort zusammenzuführen.

Dauerhafte Finanzierung kommt nicht zustande

Für den weiteren Aufbau wurde 2023 eine gemeinnützige GmbH gegründet. In einer öffentlich geförderten Projektphase wurden die Bestände weiter erfasst, organisatorische Strukturen geschaffen und die Datenbank ausgebaut. Der Berliner Senat und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien stellten dafür insgesamt rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Förderung endete im April 2026. Für einen dauerhaften Betrieb wäre anschließend eine langfristige öffentliche Finanzierung notwendig gewesen. Eine solche institutionelle Förderung kommt jedoch vorerst nicht zustande. Wie GamesWirtschaft berichtet, wurde eine Finanzierung durch das Bundesforschungsministerium geprüft. Das vorgelegte Konzept sei unter anderem mit Blick auf Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und den vorgesehenen Aufgabenumfang nicht als tragfähig bewertet worden. Die Gesellschafter der ICS haben deshalb einstimmig beschlossen, das Projekt unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht weiterzuverfolgen.

Die mehr als 60.000 Spiele bleiben erhalten

Mit dem Ende des Projekts verschwinden die gesammelten Spiele allerdings nicht. Die physischen Bestände verbleiben bei ihren bisherigen Eigentümern und damit beispielsweise in den Archiven der USK oder des Computerspielemuseums.

Unklar ist hingegen, wie es mit der gemeinsamen Datenbank und den bereits aufgebauten Strukturen weitergeht. Derzeit werden rechtliche und technische Fragen geprüft. Die Initiatoren hoffen weiterhin auf eine Möglichkeit, das Projekt zur Bewahrung von Computerspielen als Kulturgut in anderer Form fortzuführen.

Die Redaktion dankt „Tevur“ für den Hinweis.



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