Künstliche Intelligenz
App Store Awards 2025: Finalisten aus Deutschland und Österreich
Mit dem nahenden Jahresende vergibt Apple traditionell seinen Redaktionspreis im App Store – so auch in diesem Jahr. Bei den App Store Awards 2025 sind unter den 45 Finalisten auch Entwickler aus Deutschland und Österreich dabei. Die Redakteurinnen und Redakteure vergeben die Trophäe in den Bereichen Innovation, Nutzererfahrung und kultureller Einfluss und in verschiedenen Geräteklassen.
Weiterlesen nach der Anzeige
„Insane“ – auf Deutsch: verrückt – Klemens Strasser aus Österreich bringt die Bedeutung der Nominierung für seine App „Art of Fauna“ mit einem Wort auf den Punkt. Tatsächlich war es für den unabhängigen Entwickler schon jetzt ein außergewöhnliches Jahr. Bereits im Sommer, im Juni, gewann er mit dem Puzzle, das sehr stark auf Inklusion setzt, den begehrten Apple Design Award.
Zwei Apple-Preise in einem Jahr
Sollte er nun auch in der Rubrik „Kultureller Einfluss“ der App Store Awards die Trophäe nach Hause tragen können, wäre er einer von weltweit ganz wenigen, die eine solche Kombination schon einmal geschafft haben. Der diesjährige Design-Preis war für ihn bereits der zweite, dreimal war er schon Finalist. Der Grazer arbeitete früher bei Flexibits und Nuki, bevor er sich selbstständig machte, um seine eigenen Ideen zu verwirklichen.
Auch Leo Mehlig kann sein Glück kaum fassen. Auf X zeigte er sich in einer ersten Reaktion stolz über die Nominierung. Seine App Structured, die er zusammen mit seinem Team in Berlin entwickelt, ist Finalist als iPad-App des Jahres. Die Chance auf die Trophäe ist mit nur zwei Mitbewerbern nicht gering. Structured ist ein Tagesplaner mit integrierter To-Do-Liste, der einen grafischen Ansatz verfolgt. Die App wurde inzwischen über 15 Millionen Mal heruntergeladen und liegt in 30 Sprachen vor.
Leistungsschau des App Stores
Wie in den Vorjahren hat Apple einen bunten Strauß aus Apps geknüpft, der sich über die verschiedenen Plattformen erstreckt und die Vielfalt des Angebots im App Store zeigen soll. Es ist eine Art Leistungsschau, was auf Apples Plattformen möglich ist, in wie viele Bereiche Apps hineinwirken und was die Entwickler so können. In der Rubrik „iPhone App des Jahres“ konkurrieren zum Beispiel eine To-Do-App (Tiimo), eine App für Krafttraining (LADDER) und eine App für Musiker (BandLab) um die Trophäe. Die komplette Liste kann bei Apple eingesehen werden.
Weiterlesen nach der Anzeige
Für die Entwickler ist ein App Store Award eine prestigeträchtige Auszeichnung. Die ausgewählten Apps sind im Laufe des Jahres alle schon einmal im App Store vorgestellt worden. Die zusätzliche Nominierung sorgt zum Jahresende, wenn viele Geräte verschenkt werden und die Menschen Muße haben, neue Apps und Spiele auszuprobieren, für weiteres Aufsehen. Im Grunde sind also alle Finalisten jetzt schon Gewinner – egal, ob es am Ende für den blauen Block im App-Store-Icon-Design reicht oder nicht.
(mki)
Künstliche Intelligenz
Cloudflare-Rekordstrafe: Italiens harter Anti-Piraterie-Kurs trifft DNS-Resolver
In einer weitreichenden Entscheidung hat die italienische Kommunikationsbehörde Agcom den Infrastrukturriesen Cloudflare zu einer Geldstrafe von exakt 14.247.698,56 Euro verurteilt. Mit dem Beschluss von Ende Dezember erreicht der Konflikt um das italienische Anti-Piraterie-System „Piracy Shield“ eine neue Eskalationsstufe (Az.: 333/25/CONS). Die Aufsichtsinstanz wirft dem US-Konzern vor, eine Auflage zum Sperren illegaler Streaming-Inhalte beharrlich ignoriert zu haben.
Weiterlesen nach der Anzeige
Der Ursprung des Streits liegt in einer im Februar 2025 von der Agcom erlassenen Anordnung. Damit verdonnerte der Regulierer Cloudflare, den Zugriff auf über 15.000 Domains und IP-Adressen zu unterbinden. Grundlage ist das italienische Anti-Piraterie-Gesetz von 2023 („Legge antipirateria“). Es verpflichtet Diensteanbieter dazu, gemeldete rechtsverletzende Inhalte innerhalb von nur 30 Minuten nach Meldung über die Plattform „Piracy Shield“ unzugänglich zu machen. Besonders im Fokus steht dabei der öffentliche DNS-Resolver 1.1.1.1 von Cloudflare. Laut Agcom ermöglicht es dieser italienischen Nutzern, systematisch bestehende Websperren zu umgehen und weiterhin auf illegale Live-Übertragungen von Sportveranstaltungen zuzugreifen.
Das Millionenbußgeld setzte die Behörde mit dem jetzt veröffentlichten Beschluss auf Basis von einem Prozent des globalen Jahresumsatzes von Cloudflare an. Sie rechtfertigt diese Berechnung mit der grenzüberschreitenden Struktur des Unternehmens: Da die Infrastruktur von Cloudflare weltweit ausgerichtet sei und die Umgehung lokaler Sperren erst ermögliche, müsse auch die Sanktion eine entsprechend „abschreckende Wirkung“ entfalten und über den nationalen Rahmen hinausgehen.
Agcom betont dabei die Schwere des Verstoßes: Cloudflare nehme eine „entscheidende Rolle“ bei der Verbreitung illegaler Inhalte ein, was laut Schätzungen zu massiven wirtschaftlichen Schäden im Sportsektor führe.
Cloudflare: Filteransatz ist unzumutbar
Cloudflare verteidigte sich im Verfahren mit massiven technischen und systemischen Einwänden. Das Unternehmen gab an, dass ein „Filter“ im DNS-Resolver 1.1.1.1 täglich rund 200 Milliarden Anfragen verarbeiten müsste. Dies sei eine „unverhältnismäßige und unzumutbare“ Lösung, die zu erheblichen Latenzproblemen führen und die Effizienz des gesamten Systems beeinträchtigen würde. Zudem warnte der Betreiber von Content Delivery Networks (CDN) vor den Gefahren des „Overblocking“, da die Sperrung von IP-Adressen auch unbeteiligte Webseiten vom Netz trennen könnte.
Die italienischen Regulierer ließen diese Argumente nicht gelten. Sie verwiesen auf die „hohe technologische Kompetenz“ des Konzerns, der sehr wohl in der Lage sei, zielgenaue Sperren zeitnah umzusetzen.
Weiterlesen nach der Anzeige
Auch Google und OpenDNS droht Ungemach
Die Entscheidung des Regulierers stützt sich auf Artikel 1 des Gesetzes 249/1997, das den Grundstein für die italienische Medienregulierung legt. Es ist die erste Sanktion dieser Größenordnung gegen einen CDN- und DNS-Anbieter in Italien. Die Behörde unterstreicht damit ihren Anspruch, internationale Konzerne ohne Sitz in Italien zur Einhaltung lokaler Gesetze zu zwingen, sofern ihre Dienste im Land genutzt werden. Cloudflare hat bereits angekündigt, die Entscheidung vor dem regionalen Verwaltungsgericht (Tar Lazio) anzufechten.
Der Fall hat laut TorrentFreak eine Bedeutung, die weit über Italien hinausreicht. Sollte die Strafe Bestand haben, müssten sich auch andere Anbieter wie Google oder OpenDNS darauf einstellen, ihre Dienste künftig nach den variierenden Vorgaben einzelner Nationalstaaten filtern zu müssen. Hierzulande urteilte das Oberlandesgericht Köln 2023: Cloudflare haftet als Dienstleister für den beschleunigten Abruf von Internetinhalten unter Umständen nicht nur als Störer, sondern auch als Täter von Urheberrechtsverletzungen.
(nie)
Künstliche Intelligenz
Leicas neuer Sensor und Pentax‘ Kampf ums Überleben: Fotonews der Woche 01/2026
Leica plant Rückkehr zu eigenen Sensoren
Weiterlesen nach der Anzeige
Die Luxusmarke Leica arbeitet offenbar an der Entwicklung eigener Bildsensoren. Wie Dr. Andreas Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Leica Camera AG, im Podcast „Leica Enthusiast“ verriet, ist das Unternehmen dabei, wieder einen eigenen Sensor mit „fortschrittlichem Design“ zu entwickeln.
„Wir entwickeln wieder unseren eigenen Sensor“, erklärte Kaufmann im Podcast. Während die M10 noch einen komplett in Europa entwickelten Sensor verwendete (AMS in Graz mit niederländischem Entwicklungsbüro und französischer Fertigung), wechselte Leica bei der M11 zu Sony-Sensoren. Nun scheint man bei Leica wieder auf Eigenentwicklungen zu setzen – ein Prozess, der laut Kaufmann bereits beachtliche Fortschritte gemacht hat.
Was genau „Eigenentwicklung“ in diesem Zusammenhang bedeutet, ob komplette Neuentwicklung oder Anpassung bestehender Designs – bleibt allerdings offen. Der Zeitrahmen für die Markteinführung wurde ebenfalls nicht konkretisiert.
Ricoh bekennt sich zu Pentax trotz ungewisser Zukunft
Die Marke Pentax, die seit Jahren kaum Neuheiten präsentiert hat, steht vor einer ungewissen Zukunft. In einem Interview mit PetaPixel bekräftigten Ricoh-Präsident Yasutomo Mori und Kazunobu Saiki, Leiter der Kamera-Geschäftssparte, ihr Bekenntnis zur Traditionsmarke – trotz der schwierigen Marktlage.
„Bei der Marke Pentax ist das neueste Modell die Pentax K3 Mark III, aber die ist schon eine ganze Weile auf dem Markt“, räumt Saiki ein. Die K3 Mark III wurde bereits 2021 vorgestellt, seitdem gab es kaum Neuigkeiten.
Weiterlesen nach der Anzeige
Mori erklärt: „Innerhalb von Ricoh entwickelte das A-Team die GR, das B-Team arbeitete an neuen Pentax-Produkten. Ich habe diese Teams zusammengelegt und sie beauftragt, etwas für die Marke Pentax zu entwerfen, das ein völlig neues Konzept darstellt.“ Dabei will man am DSLR-System festhalten – ein mutiger Schritt angesichts des allgemeinen Trends zu spiegellosen Kameras.
Die Führungskräfte sind sich der Herausforderung bewusst: „Wenn wir uns bei der Marke Pentax nur auf die aktuellen Kunden konzentrieren, wird die Marke nicht überleben. Die Ingenieure forschen und bemühen sich intensiv, die Frage zu beantworten, wie eine DSLR-Systemkamera aussehen sollte, die die jüngere Generation anspricht.“
Nach dem Erfolg der neuen GR IV sieht Saiki nun „eine gute Chance, in die Wiederbelebung von Pentax zu investieren“. Gleichzeitig räumt er ein: „Wir haben nicht unbegrenzt Zeit. Je länger wir warten, desto weniger Möglichkeiten haben wir.“
Kompaktkameras erleben überraschenden Aufschwung
Die Ricoh GR IV ist eine Kompaktkamera mit fest verbautem Objektiv. Diese Sparte erlebt nach der neuesten CIPA-Statistik einen bemerkenswerten Anstieg, ja, einen regelrechten Boom bei den Verkaufszahlen, während die von Systemkameras mit Wechselobjektiven etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen.
Besonders taschenfreundliche Modelle mit großen Sensoren und Kameras für Street-Fotografie treiben diesen Aufschwung an. Die Ricoh GR IV beispielsweise erfreut sich großer Beliebtheit bei Fotografen, die eine leichte Reisekamera mit schnellem Autofokus, hervorragender Bildqualität und einfacher Bedienung suchen.
c’t Fotografie Zoom In abonnieren
Ihr Newsletter mit exklusiven Foto-Tipps, spannenden News, Profi-Einblicken und Inspirationen – jeden Samstag neu.
E-Mail-Adresse
Ausführliche Informationen zum Versandverfahren und zu Ihren Widerrufsmöglichkeiten erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutz-Vorfall bei Calumet
Kämpfen muss nicht nur Pentax, sondern auch der auf Fotoprodukte spezialisierte Händler Calumet. Er ist Opfer eines IT-Vorfalls geworden. Wie das Unternehmen auf seiner Webseite mitteilt, erhielt „ein unbefugter Dritter kurzzeitig eingeschränkten Zugriff auf ein von uns genutztes System eines Drittanbieters“.
Nach Angaben von Calumet waren vor allem E-Mail-Adressen und möglicherweise Namen betroffen, während sensible Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kaufinformationen nicht kompromittiert wurden. Bereits im Sommer 2025 gab es erste Hinweise auf einen möglichen Datenabfluss, als nur bei Calumet verwendete E-Mail-Adressen plötzlich Spam-Nachrichten erhielten.
Das Unternehmen arbeitet mit der Hamburger Datenschutzbehörde zusammen und will betroffene Kunden bis zum 10. Januar persönlich kontaktieren. Calumet rät zur Wachsamkeit bei verdächtigen E-Mails oder Anrufen, die Phishing-Versuche darstellen könnten.
Ein Wechsel zum neuen Jahr
Zum Abschluss übergeben wir noch einmal an unseren bisherigen Kolumnisten Nico Ernst aus dem Heise-Newsroom:
Nach drei Jahren ist das Kind jetzt groß genug und kann auch laufen – also gebe ich die Kolumne „Fotonews“ voller Vertrauen in die Hände der Kolleginnen und Kollegen aus der Stammredaktion von c’t Fotografie. Mein Schwerpunkt im Heise-Universum verändert sich im neuen Jahr. Dennoch bitte nicht erschrecken, wenn ich dann und wann auch noch etwas über Foto-Machen und Foto-Hardware schreibe. Ich möchte mich ausdrücklich bei der Redaktion bedanken, die mich bei diesem anfangs etwas ungewöhnlichen Format unterstützt hat. Für Nostalgiker hier ein Link zur ersten Ausgabe.
Der größte Dank gilt natürlich allen, die es gelesen und im Forum kritisch, aber fast immer in vernünftigem Ton kommentiert haben. Auch wenn etwas gefehlt hat. Die Idee der Fotonews – ein besserer Name ist uns bis heute nicht eingefallen, also bleibt der auch – war nämlich nie ein Anspruch auf Vollständigkeit. Sondern vielmehr, mindestens zwei Themen der vergangenen Woche(n) unterhaltsam aufzuspießen und dabei auch über den Tellerrand zu blicken.
Zum Abschluss noch eine Bitte an alle, welche die Kolumne in Zukunft schreiben, und die, welche sie lesen: Fordert das Echtheitssiegel für Fotos, „Content Authenticity“, CAI, C2PA oder wie auch immer genannt, künftig noch mehr ein. Es zog sich samt dem Zögern von Kameraherstellern, Bildagenturen und Medien durch die letzten drei Jahre. In einer Welt, wo KI-Bildgeneratoren bald kaum noch inhaltlich zu erkennen sind, wird die nachprüfbare Herkunft eines Bildes immer wichtiger. Und natürlich auch die eines Videos.
Das Pressefoto, das in Sekunden um die Welt rast, ohne es lange anzusehen, ist jedoch immer noch eines der wichtigsten Instrumente der Berichterstattung. Bis das auf Nachrichten-Webseiten und in sozialen Medien für jeden auf Ort, Zeitpunkt, den Fotografen und Bearbeitung kontrollierbar ist, gilt: Jedes Bild ist als Fälschung anzusehen, solange seine Herkunft nicht eindeutig belegbar ist.
(tho)
Künstliche Intelligenz
Neue Spekulationen um Preis der Steam Machine
In den vergangenen Tagen haben mehrere Nutzer offenbar unabhängig voneinander Angebote für Valves neue Steam Machine im Onlineshop der großen tschechischen Handelskette Smarty.cz entdeckt. Auffällig daran sind die Preise, die sich im Quelltext der Webseite finden. Inklusive der tschechischen Umsatzsteuer von 21 Prozent kostet das Modell mit 512-GByte-SSD rund 988 Euro, die Version mit 2-TByte-SSD rund 1111 Euro. Der Aufpreis von 123 Euro entspricht den derzeit gängigen Marktpreisen für SSDs, der Rahmen erscheint also realistisch.
Weiterlesen nach der Anzeige
Entdeckt hatten die Angaben im Quellcode unter anderem Nutzer von Reddit, auch heise online kann die Listungen im HTML der Webseite am Samstagnachmittag noch nachvollziehen. Ob es sich dabei nur um Platzhalter handelt, wie sie in Onlineshops häufig eingesetzt werden, lässt sich nicht beurteilen. Angesichts der anhaltenden Speicherkrise, durch die DRAM- und Flash-Bausteine doppelt bis viermal so teuer geworden sind, könnte die Steam Machine allerdings wirklich derart teuer werden. Neben der SSD verfügt das Gerät auch über 16 GByte DDR5-RAM und 8 GByte Grafikspeicher aus GDDR6.

Die Preise der Steam Machine in tschechischen Kronen finden sich im Quelltext der Webseite von Smarty.cz.
(Bild: Screenshot Niklas Engelking, heise medien)
Speicherkrise könnte auch Valve treffen
Es ist nicht bekannt, ob sich Valve vor Beginn der Speicherkrise im Herbst 2025 mit langfristigen Verträgen zu festen Preisen abgesichert hat. Die wenigen großen DRAM- und Flash-Hersteller warnten in den vergangenen Monaten vor einer lange anhaltenden Knappheit, die mindestens während des ganzen Jahres 2026 anhalten soll. Hauptgrund ist der Boom von KI-Rechenzentren, für deren Bestückung ein Großteil der Produktion der Speicherhersteller umgestellt oder bereits vorab verkauft wurde.
Seit Valve die neue Steam Machine Mitte November vorgestellt hat, verweigert das Unternehmen jede konkrete Angabe zum Preis. Hieß es zuerst noch, das Gerät solle zu einem Preis von Konsolen auf den Markt kommen, so wurde später gesagt, es solle soviel kosten wie ein vergleichbarer PC. Seitdem rätseln zahllose Beobachter, auch heise online, was der tatsächliche Preis sein könnte. Bevor die Speicherpreise im Dezember regelrecht explodierten, galten rund 800 Euro für das 512-GByte-Modell als Konsens. Dass es nicht die rund 500 US-Dollar beziehungsweise Euro einer Playstation 5 werden, stand schon von Anfang an fest: Als der YouTuber Linus Sebastian (LTT) diesen Preis auf eine Frage von Valve nach einem vernünftigen Preis aufrief, herrschte seiner Beschreibung nach betretenes Schweigen im Raum.

Steam Machines im Shop von Smarty.cz
(Bild: Smarty.cz, Screenshot: heise medien)
Keine Subvention durch Spiele
Weiterlesen nach der Anzeige
Im Unterschied zu Konsolen etwa von Nintendo, Microsoft und Sony soll die Steam Machine nicht durch den Verkauf von Spielen subventioniert werden. Valve sagte von Anfang an, dass das Geschäft mit der Hardware „nachhaltig“ sein sollte. Das ergibt auch Sinn, denn viele Interessenten werden schon über eine gut gefüllte Steam-Bibliothek verfügen, die großen, exklusiven „System Seller“ wie bei klassischen Konsolen sind auch nicht in Sicht. Selbst der Vergleich mit einem ähnlichen PC aus Standardbauteilen fällt schwer, denn bei der neuen Steam Machine handelt es sich um einen sehr kompakten Custom-PC. Motherboard, Netzteil und Kühlung sind Sonderanfertigungen, samt zahlreicher anderer Spezialteile wie Antennen und den mehreren I/O-Platinen.
Überraschend an der Listung durch Smarty.cz ist zudem, dass es sie überhaupt gibt. Bisher achtete Valve bei seinen Geräten wie dem sehr erfolgreichen Steam Deck vor allem auf einen Direktvertrieb, bei dem sämtliche Margen bei Valve bleiben. Ob sich also der tschechische Händler ein besonderes Kontingent gesichert hat, und sich dieses dann gesondert bezahlen lässt, ist eine der weiteren Unklarheiten. Ebenso wie der Starttermin für die Steam Machine, denn auch den hat Valve bisher nur mit „Anfang 2026“ angegeben.
(nie)
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenIllustrierte Reise nach New York City › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenAus Softwarefehlern lernen – Teil 3: Eine Marssonde gerät außer Kontrolle
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenSK Rapid Wien erneuert visuelle Identität
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommandozeile adé: Praktische, grafische Git-Verwaltung für den Mac
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenNeue PC-Spiele im November 2025: „Anno 117: Pax Romana“
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenDonnerstag: Deutsches Flugtaxi-Start-up am Ende, KI-Rechenzentren mit ARM-Chips
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenArndt Benedikt rebranded GreatVita › PAGE online
