Apps & Mobile Entwicklung
Asus ProArt PA602 Wood Edition: Edel-Gehäuse trägt nun braunes Eschenholz

Asus legt das dezente ProArt-Gehäuse PA602 in einer mit dunkelbraunem Eschenholz veredelten Version auf. Sie gibt dem Midi-Tower tatsächlich einen anderen Look. „Klassisches Material für modernen Luxus“, schreibt der Hersteller dazu.
Bei den Wood-Edition-Gehäusen von Asus kommt an mehreren Stellen Holz zum Einsatz. Das ist bei den Griffen an der Oberseite des Gehäuses der Fall sowie an der Front, wo ein langes Zierelement sowie die „Kühlrippen“ aus Holz bestehen. Auch das I/O-Panel habe einen Holz-Hintergrund, schreibt Asus.
Das Material soll aus nachhaltigen Quellen stammen und durch eine Thermobehandlung sowie Beschichtung haltbarer werden. Durch die Oberflächenbehandlung soll außerdem die Maserung hervorgehoben werden und das Material weniger glänzen, so der Hersteller. Durch die dunkle Farbgebung wirkt das Braun als Akzent wesentlich dezenter als etwa ein Antec Flux Pro Noctua Edition (Test), ist aber durch seine größere Fläche wesentlich präsenter als noch beim PA401 Wood Edition von Asus.
Das kann der Midi-Tower
Beim PA602 handelt es sich um ein geräumiges Gehäuse, das auch größte Komponenten und Kühler aufnehmen kann. Längen- und Größenangaben für CPU-Kühler und Grafikkarte bedeuten übersetzt, dass es aktuell praktisch keine Einschränkungen gibt. An anderer Stelle wird ebenso groß gedacht: Das Gehäuse kann maximal neun Festplatten aufnehmen.
Zur Kühlung werden drei Lüfter mitgeliefert. Zwei 38 Millimeter tiefe 200-mm-Lüfter (300 bis 1.000 U/Min) arbeiten an der Vorderseite, ein 140-mm-Modell im Heck. Luftleitelemente am Mainboard-Tray sowie der Netzteil-Abdeckung sollen Luft besser zu den Komponenten führen. Ein PWM-Hub für sechs Lüfter erleichtert die Drehzahlsteuerung.
(Auf-)Preis und Verfügbarkeit
Für die neue Variante nennt Asus eine Preisempfehlung von rund 250 Euro. Im Handel wird das PA602 in der Wood Edition aber schon für knapp 210 Euro in einer Variante mit Seitenteil aus Metall sowie einer Fenster-Version gelistet. Damit kostet es immer noch mehr als die Standardversion sowie das Modell mit schwarzen Holzakzenten, die beide aktuell für jeweils rund 190 Euro angeboten werden.
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Zeitreise in das Jahr 1996: Neues Fan-Projekt macht Shooter-Legende Quake 1 im Browser spielbar

Ein neues Fan-Projekt macht Quake 1 erneut über einen Webbrowser spielbar. Dabei ist lediglich eine Maus und eine Tastatur notwendig, um den Singleplayer- und QuakeWorld-Online-Multiplayer-Modus des Retro-Klassikers zu spielen.
Quake erschien im Jahr 1996 und war einer der ersten First-Person-Shooter, der vollständig auf einer 3D-Umgebung mit Polygonen basierte. Rund 30 Jahre später kann das genreprägende Retro-Spiel im Rahmen eines neuen Fan-Projektes im Webbrowser der eigenen Wahl gespielt werden. Damit bekommen Spieler neben NetQuake und Co. eine weitere Option, Quake 1 über das Internet im Browser zu spielen.
So wird Quake 1 im Browser gespielt
Die Online-Version von Quake 1k kann über eine auf Pieter.com gehostete Website gespielt werden. Es handelt sich dabei um ein inoffizielles und nicht-kommerzielles Fan-Projekt, das nicht mit id Software zusammenhängt. Ferner wird für die Webbrowser-Ausgabe von Quake 1 hierbei FTE QuakeWorld genutzt, eine Open-Source-Engine mit Unterstützung für verschiedene idTech-Spiele. Den Quellcode von Quake 1 hat id Software zudem bereits im Jahr 1999 veröffentlicht.
Im Rahmen der Browser-Variante von Quake 1 kann der Singleplayer ausprobiert werden, wobei hier aus Lizenzgründen nur die Shareware-Version zur Verfügung steht. Darüber hinaus ist es auch möglich, den Online-Multiplayer-Modus über QuakeWorld zu spielen, wodurch hierbei Matches mit bis zu 8 Spielern möglich sind. Wie bei einem Browser üblich erfolgt die Steuerung über Maus und Tastatur.
Die Steuerung im Detail
Die Steuerung ist dabei auch im Browser identisch mit der regulären Version von Quake 1, wie OS X Daily schreibt. Demnach wird die Maus zum Zielen genutzt, während ein Linksklick für das Schießen verwendet wird. Die Bewegung des eigenen Charakters erfolgt wie üblich mittels über WASD auf der Tastatur: Mit der W-Taste wird sich nach vorne bewegt und mit der S-Taste rückwärts. Bewegungen nach links und rechts erfolgen bekanntlich über die A- und D-Tasten.
Die Leertaste ermöglicht das Springen, um so gegnerischen Angriffen auszuweichen oder über Lücken zu gelangen. Mit der Escape-Taste öffnet sich das Hauptmenü, wo unter anderem der Single- und Multiplayer-Modus ausgewählt werden kann sowie das Options-Menü aufgerufen wird. In den Optionen können beispielsweise die Tasten neu belegt oder das Field-of-View (FOV) und die Mausgeschwindigkeit angepasst werden.
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Bis zu 10 GB/s: Samsungs stellt neuen UFS-5.0-Speicher vor
Samsung hat nach eigenen Angaben den ersten UFS-5.0-Speicher der Branche entwickelt. Die Lösung soll deutlich höhere Übertragungsraten als UFS 4.1 liefern und richtet sich laut Samsung vor allem an künftige Geräte, auf denen KI-Funktionen lokal ausgeführt werden.
Bis zu 10,8 GB/s beim Lesen
Der neue Speicher basiert auf dem aktuellen UFS-5.0-Standard der JEDEC und erreicht laut Samsung eine sequenzielle Leserate von bis zu 10,8 GB/s. Beim Schreiben nennt der Hersteller bis zu 9,5 GB/s. Damit soll der Speicher mehr als doppelt so schnell arbeiten wie Lösungen nach UFS 4.1.
Samsung positioniert UFS 5.0 vor allem mit Blick auf lokale KI-Anwendungen. Große Sprachmodelle und andere generative KI-Funktionen werden zukünftig vermehrt direkt auf Endgeräten ausgeführt, statt ausschließlich in der Cloud. Dadurch steigen auch die Anforderungen an Speicherbandbreite und Reaktionszeiten.
Geringere Abmessung, höhere Effizienz
Neben der Geschwindigkeit nennt Samsung auch eine verbesserte Energieeffizienz. Der neue Speicher soll mehr als 40 Prozent effizienter arbeiten als Samsungs bisherige UFS-4.1-Lösung. Erreicht werde das unter anderem durch Techniken wie Clock Gating und unterschiedliche Spannungsbereiche.
Auch beim Platzbedarf gibt es Änderungen. Der UFS-5.0-Speicherbaustein misst 7,5 × 13 × 0,9 Millimeter und fällt damit 16,7 Prozent kleiner aus als beim Vorgänger. Das soll Herstellern mehr Spielraum beim internen Aufbau mobiler Geräte geben.
Serienproduktion ab Ende 2026
Die Massenproduktion von UFS 5.0 soll im vierten Quartal 2026 beginnen. Samsung plant Varianten mit Kapazitäten von bis zu 1 TB. Als Zielgeräte werden unter anderem Flaggschiff-Smartphones, XR-Headsets und KI-Wearables genannt. Konkrete Endgeräte mit UFS 5.0 nennt Samsung bisher aber noch nicht. Entsprechend bleibt offen, wann der neue Speicher erstmals in Smartphones oder anderen Geräten für Endkunden auftauchen wird.
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Schwachstellen-Benchmark: GPT-5.5-Cyber von OpenAI übertrifft Claude Mythos 5
OpenAI baut Daybreak weiter aus und ergänzt seine Cyber-Sicherheitsinitiative um ein spezialisiertes KI-Modell für Sicherheitsforscher und Verteidiger. Auch Codex Security erhält neue Funktionen für die automatisierte Analyse und Behebung von Schwachstellen. Erste Benchmarks sehen die Kombination vor Claude Mythos 5.
Beeindruckende Zahlen, aber immer noch Schwächen
Seit seiner Vorstellung im März dieses Jahres hat Codex Security laut OpenAI mehr als 30 Millionen Commits in über 30.000 Codebasen analysiert und dabei 70.000 Probleme erkannt, die von menschlichen Prüfern als behoben markiert wurden. Mehr als 500.000 weitere Meldungen sollen zudem automatisiert als gelöst eingestuft worden sein.
Bei der Entdeckung neuer Schwachstellen haben verschiedene KI-Werkzeuge ihre Fähigkeiten bereits unter Beweis gestellt, bei der Bewertung, Behebung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bestanden bislang jedoch noch Defizite. Genau dafür will OpenAI nun eine Lösung gefunden haben, mit der Sicherheitsteams durch speziell auf diesen Bereich zugeschnittene Werkzeuge entlastet werden sollen.
Die aktualisierte Version des KI-Agenten kann jetzt auch tiefgehende Code-Analysen durchführen, Änderungen überprüfen, Angriffswege nachvollziehen, Sicherheitsberichte erzeugen und anschließend maßgeschneiderte Patches für eine spätere menschliche Prüfung vorbereiten. Unterstützt wird zudem die Auswertung externer Quellen wie Bug-Bounty-Meldungen, Advisories und Ticket-Systeme. Darüber hinaus lassen sich die Ergebnisse in bestehende Systeme eines Schwachstellen-Managements integrieren.
OpenAI erklärt, dass es GPT-5.5-Cyber ausschließlich verifizierten Verteidigern zur Verfügung stellen wird. Dafür arbeitet das Unternehmen eng mit US-Behörden wie dem Center for AI Standards and Innovation, dem Office of the National Cyber Director und dem Office of Science and Technology Policy zusammen.
Erste Ergebnisse lassen aufhorchen
Die ersten Benchmark-Ergebnisse des neuen Systems können sich durchaus sehen lassen. In OpenAIs eigenem Benchmark CyberGym erreichte GPT-5.5-Cyber eine Punktzahl von 85,6 Prozent. Das reguläre GPT-5.5 kam hier lediglich auf 81,8 Prozent, während Claude Mythos 5 von Anthropic seinerzeit 83,8 Prozent erzielte und damit die Spitze übernahm, die sich OpenAI nun zurückerobert hat.
Im ExploitGym-Test fällt der Abstand noch deutlicher aus: Hier erreichte GPT-5.5-Cyber 39,5 Prozent gegenüber 25,95 Prozent für GPT-5.5. Auch im SEC-Bench Pro lag das Modell mit 69,8 Prozent vor dem Basismodell, das noch auf 63,1 Prozent kam.
Nachdem Anthropic mit Claude Mythos 5 die KI-Branche überrascht hatte, ist die Konkurrenz inzwischen aus ihrer Schockstarre erwacht und hat deutlich aufgeholt. Vor allem OpenAI und Anthropic treten damit in einem weiteren Bereich in direkter Konkurrenz zueinander.
„Patch the Planet“ für quelloffene Software
Darüber hinaus hat OpenAI mit dem Daybreak Cyber Partner Program seine Technologie für Sicherheitsanbieter und Dienstleister geöffnet. Zu den ersten Partnern zählen unter anderem Accenture, Akamai, Cisco, Cloudflare, CrowdStrike, IBM, Palo Alto Networks, Proofpoint, SentinelOne, Wiz und Zscaler. Diese Unternehmen sollen GPT-5.5-Cyber über ein Trusted-Access-Modell in ihre Produkte und Dienstleistungen integrieren können.
Parallel hat OpenAI gemeinsam mit Trail of Bits, HackerOne und Calif die Initiative „Patch the Planet“ mit dem Ziel gestartet, kritische Open-Source-Infrastruktur mithilfe KI-gestützter Analysen und menschlicher Sicherheitsforscher besser abzusichern.
Schutz kritischer Infrastruktur wird international ausgeweitet
Ausgeweitet hat der Konzern zudem seine Zusammenarbeit mit zahlreichen Regierungen und Behörden in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan und Südkorea. Ebenso sind europäische Institutionen wie die Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit ENISA Teil der Kooperation. Auch hier ist es das erklärte Ziel, kritische Infrastrukturen und staatliche Netzwerke besser gegen Cyberangriffe abzusichern.
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