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Bei Flink bestellen die Deutschen am liebsten Cherrytomaten
Überraschender Spitzenreiter: Dieses Produkt landet bei Flink öfter im Warenkorb als alles andere. Es ist nicht Champagner.
Der klassische Wocheneinkauf war gestern. Heute wird gescrollt, gesucht, unterbrochen – und später weitergemacht. Eine Auswertung vom Lieferdienst-Startup Flink zeigt, wie sich das digitale Einkaufsverhalten der Deutschen verändert hat und was 2025 tatsächlich im Warenkorb landet.
Unangefochtener Spitzenreiter unter den Produkten sind Cherrytomaten (250 Gramm). Der meistgesuchte Begriff in der App: Eier. Kaum überraschend, denn sie gehören laut Flink-Deutschlandchef Lucas Rietz „zu den absoluten Basics im deutschen Alltag – egal ob Frühstück, Mittagessen oder Kuchen backen“.
Um diese Uhrzeit wird am öftesten geshoppt
Der durchschnittliche Warenkorb umfasst 17 Artikel und kostet rund 45 Euro. Im Schnitt brauchen Nutzer 27 Klicks vom ersten Produkt bis zur Bestellung.
Besonders abends wird der Einkauf zum Nebenbei-Prozess: Während morgens zwischen 7 und 9 Uhr alles in rund 25 Minuten erledigt ist, zieht sich der Einkauf nach 22 Uhr im Schnitt über mehrere Stunden. Insgesamt liegen zwischen App-Öffnung und Bestellung etwa 60 Minuten – nicht, weil aktiv eingekauft wird, sondern weil der Prozess immer wieder unterbrochen wird.
Die höchste Aktivität verzeichnet Flink am Nachmittag zwischen 15 und 19 Uhr. Und: Je schlechter das Wetter, desto besser das Geschäft. Bei Hitze oder Starkregen schnellen die Bestellungen nach oben. Die größte Einzelbestellung des Jahres lag bei 1240 Euro (wer das war, sollte sich bei uns mal melden!).
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Die ersten 50 Mitglieder entscheiden alles: So entsteht eine echte Community
Die richtige Community ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs. Martin Eyerer und Nikita Fahrenholz erklären, wie man eine Community aufbaut, von der man auch profitiert.
Nikita Fahrenholz hat mehrere Startups gegründet. Mit dreien war er erfolgreich, mit einem ist er jedoch gescheitert: Actio – eine Social-App. Genauer: Live-Kurse für Pilates, Fitness und Meditation per Video. Obwohl Fahrenholz für seine Idee 2020 eine Finanzierung in Höhe von 8,5 Millionen Euro abgeschlossen hatte, habe das Geschäftsmodell zu der Zeit nicht funktioniert, wie er in unserem Podcast Royal GS (jeden Donnerstag eine neue Folge!) sagt.
Eine Community aufzubauen, ist also nicht so einfach, wie es scheint. Genau darüber sprechen Fahrenholz und Martin Eyerer (Ex-CEO Factory Berlin, Unternehmer, Techno-DJ) in der aktuellen Folge.
Was ist eine Community?
Für Fahrenholz ist eine Community eine Gruppe von Menschen, die ein gemeinsamer Nenner eint. Das könne ein Zweck, ein Ziel, eine Vision oder eine moralische Überzeugung sein – sowohl im echten Leben als auch virtuell.
Eyerer bringt noch weitere Aspekte ein, die eine Community ausmachen: Laut ihm sei eine gute Community immer kuratiert. „Eine Community lebt auch davon, Menschen auszuschließen“, sagt er. Dabei gehe es aber nicht um Exklusivität. „Du schließt die aus, die zur Experience drin nichts beitragen, sondern die nur nehmen wollen.“ Das könne man beispielsweise in Clubs beobachten – vor allem in Berlin.
Hört die Folge hier: Spotify und Apple Podcast
Allerdings bedeute das laut Eyerer nicht, dass Communitys komplett homogen sein sollen. Im Gegenteil: Eine Community müsse bunt sein und lebendig. Diese Erfahrungen habe er sowohl als DJ als auch als ehemaliger CEO der Factory Berlin gemacht. Um bei der Factory Berlin zu bleiben, als sie noch ein Coworking-Space war. Viele Startups hatten dort ihre Arbeitsplätze, beispielsweise Gorillas. Dementsprechend bot die Factory auch ein Programm für ihre Community an. Als Eyerer zur Factory kam, sei seine Aufgabe gewesen, Künstler reinzuholen, um die Community mehr zu durchmischen.
Welche Community-Modelle gibt es?
- Social-Media-Plattformen
- zweiseitige Marktplätze
- Brand Loyalty Programs
- Membership-Communities bzw. Relationship-Communities
Eyerer strebe immer eine Relationship-Community an. Diese ziele darauf ab, „eine Community von Mitgliedern zu bilden, die ähnliche Interessen und Perspektiven teilen“, sagt er. „Und der Fokus liegt hier auf Member Retention. Retention bedeutet, dass die Leute immer wieder gerne zurückkommen und sich aktiv beteiligen.“
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Die Währung einer Community sei laut Eyerer Vertrauen zwischen den Menschen, damit sie funktioniere. Der Benefit einer Community sei: „Connection, wo du drauf vertrauen kannst, die verschwenden nicht deine Zeit“, sagt Eyerer.
Möchte man sich selbst eine Community aufbauen, so seien laut Eyerer die ersten 50 Leute entscheidend, die man reinhole. „Gute Leute bringen gute Leute mit“, sagt er. Vorher müsse man jedoch die Werte und das Ziel der Community definieren. Und einen Tipp gibt Eyerer im Podcast noch: „Es gibt Leute, die haben ein großes Netzwerk, und es gibt andere, die aktiv Netzwerke verbinden. Du brauchst beides“ sagt er. „Es kann auch sein, dass jemand, der in der Community der beste Connector ist, kein eigenes Netzwerk hat.“ Entscheidend sei die Fähigkeit, Menschen mit ähnlichen Interessen oder Zielen zusammenzubringen.
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