Online Marketing & SEO
ChatGPT bekommt nützliche Upload Library
Wenn du auf ChatGTP eine Datei hochlädst oder kreierst, wird sie ab jetzt in der neuen Bibliothek für künftige Verwendung gespeichert.
Jede Woche greifen über 900 Millionen Accounts auf ChatGPT zu. Und jede Woche werden über zwei Milliarden Dateien auf ChatGPT hochgeladen. Gerade Power User, die viele Dateien hochladen oder kreieren, können da schon mal den Überblick verlieren, wenn es um die Weiterverarbeitung oder eine Referenz spezifischer Dateien geht. Deshalb liefert OpenAI den Usern jetzt eine hilfreiche Neuerung: die Update Library.
In dieser Bibliothek vereint ChatGPT alle hochgeladenen oder kreierten Dateien, die automatisch gespeichert werden. Das können Bilder sein, aber auf PDFs und Spreadsheets. So können User künftig auf kürzlich verwendete oder hochgeladene Dateien in der Toolbar zugreifen und darüber hinaus über die Sidebar den Library Tab nutzen, um alle bisherigen Uploads zu durchsuchen. Wie OpenAIs offizieller ChatGPT Account auf LinkedIn angibt, wird die Funktion aber zunächst nur für Business, Plus und Pro User ausgerollt. Der Roll-out erfolgt global, wird im Europäischen Wirtschaftsraum, der Schweiz und im Vereinigten Königreich aber erst etwas später ankommen.
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Endlich: Bericht zur AI Citation Performance in der Suche
Was Google noch vermissen lässt, bieten die Bing Webmaster Tools mit dem AI Performance Dashboard. Dort lassen sich jetzt Erwähnungen im Kontext der User-Anfragen in KI-Umgebungen tracken.
Microsoft bietet SEOs und GEOs dank des noch jungen AI Performance Reports einen Einblick in ihre Sichtbarkeit in KI-Umgebungen. Seit Februar können User mithilfe der dedizierten Bing Webmaster Tools (BWT) erkennen, wo sie in KI-Antworten auftauchen. Neuerdings ist es zudem weltweit möglich, mit dem Feature Grounding Query – Page Mapping aufzuschlüsseln, welche Seiten bei welchen Suchanfragen von der KI zitiert werden.
„Diese Medien werden am häufigsten von KI-Chatbots zitiert“
– warum solche Rankings in die Irre führen können

Citations, Visibility-Trends und mehr: Was du im AI Dashboard der Bing Webmaster Tools einsehen kannst
The way people search has changed and so should the way marketers analyze search performance,
betonen die Microsoft-Autoren Krishna Madhavan und Meenaz Merchant in ihrem Blog Post zur Vorstellung des AI Performance Dashboards. Dieses bietet einen Ansatzpunkt für die Analyse von Sichtbarkeit im Kontext der KI-Suche. Interessierte User können diesen Bereich der Bing Webmaster Tools nutzen und ihre Seite verifizieren oder eine via Google Search Console verifizierte Domain integrieren. In der Folge können sie erkennen, welche ihrer Seiten bei Bing — und dort in KI-generierten Zusammenfassungen –, im Copilot und in Microsofts Partner-Suchkontexten referenziert werden. Das Tool bietet eine Übersicht über die Gesamtzahl der Citations, über eine Durchschnittszahl der erwähnten Seiten und über die Grounding Queries, also Anfragen, die der Erwähnung zugrunde liegen.
With the AI performance dashboard, website owners can track total citations, average cited pages, grounding queries, page-level insights, and trends over time – supporting early Generative Engine Optimization (GEO) and enabling deeper understanding of how published content…
— Microsoft Bing Dev (@MSBing_Dev) February 10, 2026
Des Weiteren können User die Erwähnungsaktivität auf Seitenlevels einsehen, um zu prüfen, welche Seiten am häufigsten erwähnt werden. Mithilfe dieser Insights lassen sich ebenso Sichtbarkeitstrends im Verlauf der Zeit abbilden.

Neu ist das Feature Grounding Query – Page Mapping. Damit können User ab jetzt weltweit konkrete Suchanfragen beziehungsweise Prompts mit Seitenerwähnungen zusammenbringen. Madhavan und Merchant erklären:
[…] Select a grounding query to see its cited pages or select a page to see its associated grounding queries. Keep in mind, one grounding query may be mapped to multiple pages and vice versa.

GEO Tool mit Einschränkungen
Diese nützlichen Analyseoptionen für die GEO dürften vielen Seitenbetreiber:innen helfen, besser zu verstehen, welche ihrer Inhalte in der KI-Suche zum Tragen kommen. Allerdings betont Microsoft, dass Owner-Präferenzen von Websites beachtet werden, sodass Ausschlüsse durch robots.txt oder andere unterstützte Mechanismen, die eine Integration in solchen Aufzählungen verbieten sollen, gewährleistet sind.
Auch gilt es zu beachten, dass die Analyse sich einzig auf Microsofts KI-gestützte Suchumgebung bezieht – inklusive der Partner:innenumgebungen. Immerhin ist Bing weltweit sowie in Deutschland mit Abstand die zweitwichtigste Suchmaschine. Platz eins gebührt Google, das bisher noch keine konkreten Analysefunktionen für die KI-Sichtbarkeit bereitgestellt hat. Zuletzt wurden aber in der Search Console Brand-Filter integriert, um die Sichtbarkeit in markenbezogenen Suchen evaluieren zu können.
Google bringt Filter für Brand-Suchen in die Search Console

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Creator-Kampagne: So witzig lockt Deichmann seine Community mit „heißer Ware“
Die Creator Arel Aslan (links) und Luna Haver werden für Deichmann zu echten Dealern
„Beste Ware zum besten Preis“ – klingt irgendwie nach dubiosen Deals von zwielichtigen Straßenhändlern. Genau diese Assoziation nutzt Schuhverkäufer Deichmann für das Narrativ seiner neuen Social-First-Kampagne, in der vier reichweitenstarke TikToker ihren Sinn für Humor beweisen.
Luna Haver, Arel Aslan, Cyprian Onye Nwanguma und Robert Lindemann verzeichnen zusammengenommen fast eine Million Follower auf TikTok und sind alle vier für kreativen und humorvollen Content bekannt. Für Deichmann vereinen sie vor der Kamera ihr Comedy-Talent in 28 unterschiedlichen Assets, in denen klassische Szenen und Sprüche mit Popkultur-Bezug aufgegriffen und in die Markenwelt des Schuhhändlers übertragen werden. Die Kampagne setzt dabei auf humoristische Überzeichnung und Meme-Kultur rund um die begehrte „heiße Ware“.
Die Kampagne läuft seit dem 23. März für vier Wochen in Deutschland. Ausgespielt werden die Assets auf TikTok, Instagram und YouTube. Zusätzlich erweitert Deichmann die Channel-Strategie erstmals um Snapchat.
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Maus, Keyboard, Screen: Claude bedient jetzt deinen Computer
Du kannst Claude jetzt vorgeben, auf deinem Computer Aufgaben selbst zu erledigen, in deinen Apps, im Browser oder in Spreadsheets. Aber Vorsicht ist geboten.
Stell dir vor, du sagst deinem Computer: „Fülle die geöffneten Spreadsheets aus und sortiere meine Mails!“ Dann wendest du dich anderen Dingen zu und kannst später auf die getane Arbeit des Computers zugreifen.
Das Zeitalter agentischer KI ist wahrlich angebrochen. Den nächsten Fingerzeig auf diese Entwicklung liefert Anthropic mit dem neuen Claude Computer Use Feature. Denn dieses kann deine Aufgaben auf dem Computer automatisierte übernehmen. Dabei geht es um verschiedene To-dos, die du normalerweise selbst vor dem Bildschirm abarbeiten würdest. Du kannst sogar Aufgaben via Mobilgerät zuweisen und den Computer arbeiten lassen. Dabei setzt Claude auf verknüpfte Apps wie Slack oder deinen Kalender. Bei Apps ohne Verknüpfung wird um eine Freigabe gebeten.
Vorteile, Warnungen und Verfügbarkeit
Dieser Computer User Mode für Claude reiht sich in die Neuerungen ein, die Anthropic zur einfacheren Aufgabenbewältigung mit AI einführt. Dazu gehören Channels, mit denen User Claude Code via Messenger bedienen können und zum Beispiele eine mobile Fernbedienung für Claude Code. Claude Code und das von Claude Code abgeleitete Claude Cowork sind auch die Umgebungen, für die der neue Computer User Mode bereitgestellt wird – zunächst aber in der Preview nur für macOS und nur für zahlende Max und Pro User. Die Windows-Version soll in den nächsten Wochen folgen.
Während Claude dank dieser Neuerung sogar für dich browsen und lästige Routineaufgaben übernehmen kann, mahnt Anthropic zur Vorsicht. Denn obwohl eine Abfrage zu den Kernnutzungen der KI erfolgt, wird nicht jeder Schritt überprüft. Und manche Aktionen könnten nicht umkehrbar sein. Außerdem könnten freigegebene Apps andere Apps öffnen, für die keine Freigabe erfolgt ist. Auch könnten besuchte Websites Malware enthalten. So rät Anthropic dazu, mit Aufgaben zu beginnen, bei denen etwaige Fehler einfach zu korrigieren sind. Und: Du solltest sensible Inhalte nicht geöffnet lassen, wenn der Computer Use Mode in Aktion ist. Er sieht seinen Screen und nutzt dein Keyboard sowie deine Maus.
Today, we’re releasing a feature that allows Claude to control your computer: Mouse, keyboard, and screen, giving it the ability to use any app.
I believe this is especially useful if used with Dispatch, which allows you to remotely control Claude on your computer while you’re… pic.twitter.com/tthl6vpID2
— Felix Rieseberg (@felixrieseberg) March 23, 2026
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