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Künstliche Intelligenz

Cimline P5 stopft Schlaglöcher in rund zwei Minuten


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Cimline, ein US-Spezialist für Straßenreparaturen, hat mit dem P5 ein Spezialfahrzeug im Programm, das Asphaltreparaturen in kurzer Zeit durchführen kann. Schlaglöcher und Risse können mit dem Fahrzeug innerhalb von etwa zwei Minuten verschlossen und so versiegelt werden, dass die Straße sofort wieder befahrbar ist. Der Personalaufwand dafür ist niedrig, der Fahrer des Fahrzeugs führt zugleich die Reparatur durch.

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Künstliche Intelligenz oder ausgeklügelte Algorithmen, die einen Reparaturroboter ansteuern, findet man beim Cimline P5 vergeblich. Hier muss noch ein Mensch ran, der das Fahrzeug auch zum Einsatzort fährt. Das Reparaturwerkzeug, das an einem beweglichen Arm an der Front des Fahrzeugs befestigt ist, wird manuell über einen Joystick vom Fahrer gesteuert. Der Fahrer kann über ein Kamerabild auf einem Bildschirm in der Fahrerkabine den Reparaturkopf verfolgen, Echtzeitinformationen über den Zustand des Materials abrufen und Auftragsdaten einsehen.

Mit einer Hochdruckdüse und Wasser wird ein Schlagloch zunächst von losem Material gereinigt. Danach folgt eine Flüssigkeit, die das poröse Loch abdichtet und dafür sorgt, dass das Asphalt-Bindemittelgemisch, das danach eingefüllt wird, besser hält. Ist das Loch aufgefüllt, wird die klebrige Oberfläche mit einem Granulat versehen, damit es nicht mehr klebt und der Straßenverkehr schnellstmöglich wieder darüberrollen kann.

Das benötigte Material wie Wasser, Dichtungsflüssigkeit, Asphalt und Granulat wird komplett auf der Ladefläche des Fahrzeugs mitgeführt oder aufbereitet.

Ein durchschnittlich großes Schlagloch soll so innerhalb von zwei Minuten repariert sein, verspricht Cimline. Auch großflächige Reparaturen seien damit möglich. Genug Baustoff dafür ist vorhanden. Gut 9 Tonnen Material können mitgeführt werden. Ein beheizbarer Drucktank mit einem Fassungsvermögen von umgerechnet knapp 1136 l sorgt dafür, dass das Material auch bei niedrigen Außentemperaturen verarbeitet werden kann. So sind auch Straßenreparaturen im Winter bei bis zu -15 °C möglich.

Das System ist in den USA bereits im Einsatz, hat jedoch auch seine Nachteile. So sollen mit dem P5 reparierte Schlaglöcher zwar länger halten als solche, die im herkömmlichen Verfahren befüllt worden sind. Allerdings wird die Oberfläche dabei nicht ausreichend geglättet, sodass es nach einiger Zeit zu Unebenheiten kommen soll.

Das P5-Fahrzeug von Cimline inklusive Reparatureinheit kostet derzeit etwa 150.000 US-Dollar.

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(olb)



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Künstliche Intelligenz

Hunderte infizierte FreePBX-Instanzen im Netz


Kriminelle attackieren bereits seit Ende 2025 bekannte Sicherheitslücken in der Open-Source-Bedienoberfläche FreePBX für Asterisk-Telefonanlagen. Die US-amerikanische IT-Sicherheitsbehörde CISA hat vor diesen beobachteten Angriffen gewarnt. Das reicht vielen IT-Verantwortlichen jedoch offenbar nicht, um ihre Anlagen auf den aktuellen Stand zu bringen: Hunderte infizierte Instanzen stehen zugreifbar im Internet.

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Davor hat die Shadowserver Foundation auf Mastodon gewarnt. Vergangene Woche haben sie mehr als 900 IP-Adressen entdeckt, an denen kompromittierte FreePBX-Instanzen lauschten. Die IT-Forscher erklären, dass die kompromittierten Geräte wahrscheinlich über die Schwachstelle CVE-2025-64328 geknackt wurden – das deckt sich mit einer der Lücken aus der CISA-Warnung.

Die aktuellen Daten der Shadowserver Foundation zeigen nur einen sehr geringen Rückgang an kompromittierten FreePBX-Servern. Bei der Aufschlüsselung nach Ländern liegen die USA unangefochten und mit Abstand an erster Stelle. Darauf folgen Brasilien, Kanada und bereits an vierter Stelle Deutschland, mit zum Zeitpunkt dieses Artikels noch 38 unterwanderten FreePBX-Instanzen.

Fortinet hat eine Analyse vorgelegt, der zufolge insbesondere eine Cybergruppierung mit dem Namen „INJ3CTOR3“ seit frühem Dezember 2025 die Schwachstelle CVE-2025-64328 in FreePBX (FreePBX Endpoint Manager 17.0.2.36 – 17.0.3) missbraucht, um eine Webshell namens „EncystPHP“ auf geknackte Systeme zu verfrachten.

Die Angreifer haben dabei Datenbank-Informationen aus der FreePBX-Konfigurationsdatei ausgelesen. Anschließend haben sie Cron-Jobs und diverse FreePBX-Nutzerkonten gelöscht, darunter „ampuser“, „svc_freepbx“, „freepbx_svc“ und weitere. Außerdem sucht „EncystPHP“ weitere Webshells und versucht, die zu löschen; das passiert ebenso mit einigen Dateien, die auf Infostealer-Einnistung deuten. Schließlich erlangt die Webshell Persistenz durch Einrichtung eines root-Nutzers „newfpbx“, setzt diverse User-Passwörter auf einen bestimmten Wert zurück und erhöhte deren Zugriffsrechte. Damit die Angreifer sich verbinden können, schleust die Webshell einen öffentlichen SSH-Key ein und verändert die Systemkonfiguration, damit Port 22 (SSH) offen bleibt. Dann lädt EncystPHP weitere Dropper-Software nach. Am Ende verändert sie noch die Log-Dateien und löscht das FreePBX-Endpoint-Manager-Modul „endpoint“.

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Die Malware greift noch weiter ins System ein, die Fortinet-Analyse liefert dazu Details und listet auch Hinweise für Infektionen (Indicators of Compromise, IOCs) auf. Damit können Admins ihr System auf Einbruchsspuren untersuchen.


(dmk)



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Künstliche Intelligenz

Wi-Fi 8 und Bluetooth 7.0: Qualcomm zeigt neuen Funkchip für Mobilgeräte


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Mit dem FastConnect 8800 hat Qualcomm einen neuen Funkchip für Smartphones, Notebooks und andere Mobilgeräte angekündigt. Das Unternehmen bündelt hier erstmals Wi-Fi 8 (IEEE 802.11bn), Bluetooth 7.0, Ultra-Wideband (UWB) sowie das vor allem im Smart-Home-Bereich relevante Protokoll Thread. Qualcomm ist einer der wichtigsten Zulieferer von Funktechnik für Smartphones.

Für den Bereich WLAN nennt Qualcomm zahlreiche Änderungen gegenüber dem Anfang 2024 vorgestellten Vorgänger FastConnect 7900. So soll die Übertragungsrate bis zu 11,6 Gbit/s erreichen, zuvor betrug das Limit 5,8 Gbit/s. Die Reichweite will das Unternehmen um den Faktor 3 verbessert haben, konkrete Werte fehlen allerdings. Hinzu kommen verschiedene Funktionen, die Bestandteil des Wi-Fi-8-Standards sind. Erwähnenswert ist die nun mögliche gleichzeitige Verbindung mit mehreren Basen (SMD, Seamless Mobility Domain).

Eine weitere wichtige Neuerung: Erstmals ermöglicht Qualcomm die Anbindung von vier Antennen an einem Funkchip für Mobilgeräte, um so vier MIMO-Streams abzubilden. Es darf allerdings bezweifelt werden, dass viele Gerätehersteller diese Möglichkeit voll ausschöpfen werden. Denn besonders in Smartphones ist der Platz knapp, zwei zusätzliche Antennen dürften oftmals nicht ins Gehäuse passen. Immerhin setzt 4-Stream-MIMO voraus, dass alle beteiligten Antennen mindestens eine halbe Wellenlänge Abstand voneinander haben. Im 2,4-GHz-Band wären dies etwa 6,5 Zentimeter. Anders sieht es bei 5 und 6 GHz aus: Hier würde ein Antennenabstand von 3 beziehungsweise 2,5 Zentimetern ausreichen. In Notebooks, für die der FastConnect 8800 ebenfalls konzipiert ist, wäre 4-Stream-MIMO mit höheren Kosten verbunden. Schließlich lassen sich die zusätzlichen Antennen hier nicht einfach mit Leiterbahnzügen auf der Platine realisieren. Stattdessen wären separate Antennen mit entsprechender Verkabelung nötig.

Unklar ist, in welcher Form die mit Wi-Fi 7 eingeführte Funktion Multi-Link Operation (MLO) nutzbar ist. Enhanced Multi-Link Single Radio (EMLSR), mit dem kompatible Clients in zwei Funkbändern gleichzeitig logische Verbindungen halten und anstehende Daten dynamisch über den jeweils besseren Link schicken können, sollte möglich sein. Zu Enhanced Multi-Link Multi-Radio (EMLMR) fehlen hingegen Angaben. Der Unterschied: Während EMLSR nur ein Funkmodul nutzt, kann EMLMR mehrere verwenden.

Neben Bluetooth 7.0 unterstützt der Chipsatz unter anderem auch Bluetooth Channel Sounding sowie die Qualcomm-eigene Lösung Snapdragon Sound und diverse Varianten des Audio-Codecs aptX. Die Übertragungsbandbreite steigt von 2 auf bis zu 7,5 Mbit/s. UWB erlaubt die präzise Ortung kompatibler Geräte, etwa Tracker für Koffer, Geldbörsen und Schlüsselbunde. Erste mit dem FastConnect 8800 bestückte Endgeräte sollen Ende 2026 in den Handel kommen.

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Für die ebenfalls vorgestellte 5G-Modem-RF-Plattform X105 nennt Qualcomm hingegen keinen Termin. Generell verrät das Unternehmen nur wenige Details. So kommt ein neuer KI-Co-Prozessor zum Einsatz, von dem vor allem KI-Agenten profitieren sollen. Die Energieeinsparung gegenüber der Vorgängerplattform X85 sollen bis zu 30 Prozent betragen. Gleichzeitig fällt der Chip 15 Prozent kleiner aus.



Qualcomm stattet die neue 5G-Modem-RF-Plattform X105 wie schon die vorherige Generation mit einem KI-Coprozessor aus.

(Bild: Qualcomm)

Das X105 soll neben klassischen Mobilfunkverbindungen auch 5G-Verbindungen über Satellitennetzwerke (New Radio Non-Terrestrial Networks, NR-NTN) ermöglichen. Laut Qualcomm können Nutzer dies für Sprachtelefonie, Textnachrichten, Videos und anderes nutzen. Für Satellitenortungsdienste kommt eine neue Plattform zum Einsatz, die vier Bänder (L1, L2, L5 und L6) verwendet. Das soll die Genauigkeit verbessern und die Effizienz steigern. So soll der Stromverbrauch im Ortungsbetrieb um bis zu 25 Prozent geringer ausfallen. Offen ist, welche Übertragungsraten das X105 erreichen kann

Hinweis: Qualcomm hat die Kosten für Reise und Unterbringung des Autors zum MWC 2026 übernommen.


(pbe)



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Künstliche Intelligenz

Wie Sie den richtigen Aufstellort für Ihre Wärmepumpe finden


Selbst wenn eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe auf dem Datenblatt effizient und leise erscheint, kann sie aufgestellt im Garten enttäuschen. Grund kann ein schlecht gewählter Standort der Außeneinheit sein.

Beim Kauf verbucht man das schnell unter dem Motto „wird schon passen“. Doch im Alltag zeigt sich, wie sensibel der Standort ist: Im Winter kann die ausgeblasene, deutlich kühlere Luft bei feuchter Witterung und niedrigen Temperaturen dazu führen, dass es auf Gehwegen oder Einfahrten unerwartet glatt wird. Versteckt man die Anlage aus optischen Gründen in einer Ecke oder hinter einem Sichtschutz, bekommt sie nicht genug Luft – die Effizienz sinkt, der Stromverbrauch und der Geräuschpegel steigen. Letzteres sorgt auch für Frust in der Nachbarschaft.

  • Der Standort einer Wärmepumpe entscheidet über Effizienz, Lärmbelästigung und letztlich den Nachbarschaftsfrieden.
  • Rechtliche Abstandsregelungen, Lärmschutzvorgaben und physikalische Mindestabstände müssen bei der Planung berücksichtigt werden.
  • Ein ungehinderter Luftstrom ist essenziell, um thermische Kurzschlüsse und Vereisung zu vermeiden.
  • Kondensatbildung und fehlerhafte Ableitung können Schäden und Komforteinbußen verursachen, wenn sie nicht fachgerecht behandelt werden.

Dieser Artikel sortiert die Standortbedingungen für Luft-Wasser-Wärmepumpen in Monoblock-Bauweise deshalb pragmatisch: Welche rechtlichen und sicherheitstechnischen Abstände sind Pflicht? Wie lassen sich Lärmschutz und Nachbarschaftsfrieden sichern? Und welche physikalischen Details entscheiden darüber, ob die Anlage effizient läuft?


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Wie Sie den richtigen Aufstellort für Ihre Wärmepumpe finden“.
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