Apps & Mobile Entwicklung
Das nächste Event wirft seine Schatten voraus
Nachdem Samsung im letzten Monat seine neuen faltbaren Galaxy-Smartphones und die Galaxy Watch vorgestellt hat, ist das Unternehmen noch nicht fertig. Für den 4. September kündigt Samsung nun ein Galaxy-Event an, auf dem neue Produkte vorgestellt werden sollen, darunter ein neues Galaxy S25 und Premium-Tablets mit KI-Unterstützung.
So könnt Ihr das Galaxy-Event sehen
Samsung wird das Galaxy-Event am kommenden Donnerstag um 11:30 Uhr deutscher Zeit live auf seiner Website und seinem YouTube-Kanal übertragen. Fans sind herzlich eingeladen, live dabei zu sein.
Das Timing stimmt mit der IFA 2025 in Berlin überein, die offiziell am nächsten Tag beginnt. Samsung hat bestätigt, dass es während der Messe auch eine Pressekonferenz abhalten und seine Produkte an Messeständen präsentieren wird.
Gleichzeitig findet die Veranstaltung nur wenige Tage vor der erwarteten Vorstellung des iPhones von Apple statt, womit Samsung versuchen könnte, seinem größten Konkurrenten etwas vom Rampenlicht zu stehlen.
Galaxy S25 FE
Samsung hat zwar noch nicht bestätigt, welches Galaxy S25 (Ultra-Review) angekündigt wird. Leaks und der Zeitplan deuten jedoch stark darauf hin, dass es das Galaxy S25 FE sein wird. Das budgetfreundliche Flaggschiff ist in mehreren Berichten aufgetaucht und zeigt ein ähnliches Design wie sein Vorgänger und das normale Galaxy S25. Erwarte ein flaches Äußeres, das durch Gorilla Glass geschützt wird und nach IP68 staub- und wasserdicht ist.
Im Inneren des Geräts soll der Standard-Exynos 2400-Chip stecken und nicht der abgespeckte Exynos 2400e des Galaxy S24 FE (Testbericht). Es könnte auch einen größeren 4.900-mAh-Akku und eine schnellere 45-Watt-Ladung (statt 25 Watt) haben. In der Kameraabteilung könnte zusätzlich zum Dreifachsensor auf der Rückseite eine neue 12-MP-Frontkamera eingeführt werden.
Galaxy Tab S11 und Tab S11 Ultra Tablets
Bei den von Samsung angepriesenen Tablets handelt es sich wahrscheinlich um das Galaxy Tab S11 und das Tab S11 Ultra, die beide in den letzten Leaks aufgetaucht sind.
Laut den von Roland Quandt geteilten Renderings und technischen Daten ähnelt das Galaxy Tab S11 dem Tab S9, da es kein Tab S10 gab. Es verfügt über ein 11-Zoll-AMOLED-Display und unterstützt von Haus aus den S Pen. Das Tablet ist wasserfest, etwas dünner und leichter, misst 253,8 x 165,3 x 5,5 Millimeter und wiegt 482 Gramm.

Das Galaxy Tab S11 Ultra ist das Premium-Modell und der Nachfolger des Tab S10 Ultra (Testbericht). Sein Äußeres bleibt weitgehend unverändert, obwohl es einen größeren 11.600-mAh-Akku haben soll. Es verfügt über eine einzelne Kamera auf der Vorderseite und das bekannte Dual-Linsen-Setup auf der Rückseite.
Beide Tablets sollen mit One UI 8 booten und mit dem MediaTek Dimensity 9400 Prozessor laufen, wobei das Tab S11 mit 12 GB RAM und das Ultra-Modell mit 16 GB ausgestattet ist.
One UI 8 Rollout noch unbestätigt
Obwohl das September-Event eine hervorragende Gelegenheit bietet, hat Samsung noch kein öffentliches Veröffentlichungsdatum für One UI 8, seine angepasste Version von Android 16, bekannt gegeben. Die Veranstaltung könnte als offizieller Startpunkt für das große Software-Update dienen.
Andere mögliche Enthüllungen: Project Moohan und Galaxy Tri Fold
Neben dem Galaxy S25 und dem Tab S11 könnte Samsung auch sein erstes Android XR-Headset vorstellen, das als Project Moohan bekannt ist. Das Reality-Headset wurde auf der I/O 2025 im Mai vorgestellt und wird voraussichtlich auf dem Snapdragon XR2 Plus Gen 2 Chip mit Gemini-Integration laufen.
Es gibt auch Spekulationen über ein Debüt des gerüchteweise angekündigten Galaxy Tri-Fold-Smartphones, obwohl die Chancen dafür eher gering sind. Aber da das Galaxy-Event nur noch eine Woche entfernt ist, wird die Wartezeit nicht mehr lang sein.
Was glaubt Ihr, wird Samsung am 4. September ankündigen? Teilt Eure Vorhersagen in den Kommentaren.
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Google kopiert diese clevere iPhone-Funktion
Google Fotos ist seit langem ein beliebtes Cloud-Fotoalbum für viele Nutzerinnen und Nutzer, auch auf dem iPhone, aber es fehlen ein paar neue Funktionen. Eine davon ist ein integrierter Sticker-Grabber, der durch Apples „Lift and Hold“-Tool bekannt wurde. Jetzt bringt Google endlich eine ähnliche Funktion in seine Galerie-App.
Auf iOS können Nutzer/innen Fotos ganz einfach in Sticker verwandeln, indem sie auf ein klares Motiv tippen und es festhalten. Von dort aus könnt Ihr den Sticker teilen, zu Eurer Sammlung hinzufügen oder sogar eine animierte Version oder ein GIF erstellen.
Google Fotos fügt eine iPhone-ähnliche Sticker-Funktion hinzu
In der neuesten Version von Google Fotos für iOS hat Google eine ähnliche Methode zum Erstellen von Stickern hinzugefügt. Laut dem Telegram-Nutzer AdanBR (via Android Authority) stellt ein neuer Splash-Screen die Funktion vor und zeigt, wie sie funktioniert.
Tippt auf ein Motiv in einem Foto und haltet es gedrückt, bis es hervorgehoben ist. Dann werden Optionen zum „Kopieren“ des Motivs als Sticker und zum Einfügen in Messaging-Apps oder zum „Teilen“ direkt auf unterstützten Plattformen angezeigt.

Genau wie Apples nativer Sticker Maker lassen sich die in Google Fotos erstellten Sticker in iOS integrieren, d.h. sie werden in Eurer Stickersammlung und im Verlauf der Zwischenablage angezeigt.
Aber was fehlt noch? Derzeit bietet Google Fotos keinen eigenen Bereich zur Verwaltung von Stickern. Es ist auch unklar, ob die Funktion animierte Versionen für lebende oder sich bewegende Motive unterstützt. Es wäre toll, wenn der Suchmaschinenriese diese Funktionen ausbauen würde. Aber im Moment ist es noch zu früh, um das zu sagen.
Wird Android diese Funktion auch bekommen?
Interessanterweise deutet diese neue Funktion auf eine mögliche künftige Integration mit der Objektsuche hin, die Apple bereits mit seiner Funktion „Nachschlagen“ anbietet. Wenn Google diese Funktion hinzufügt, könnte sie als praktische Alternative zur Bildersuche oder Circle to Search auf Android dienen.
Vorerst wird der Sticker-Creator von Google Fotos nur für ausgewählte Nutzer/innen und Regionen eingeführt. Es kann einige Zeit dauern, bis er ein breiteres Publikum erreicht. Es ist noch nicht bekannt, wann auch Android-Nutzer diese Funktion erhalten werden. Wenn Ihr mit Android unterwegs seid und Sticker verwenden wollt, findet ihr ähnliche Tools in Gboard und der Nachrichten-App.
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Dünnes Foldable: Honor bringt Magic V5 mit 5.820-mAh-Akku nach Deutschland
Honor bietet das seit Anfang in Juli in China verfügbare Foldable Magic V5 jetzt auch offiziell in Deutschland an. Das Smartphone zeichnet eine dünne Bauweise von lediglich 8,8 mm aus, die dennoch nicht einem großen dimensionierten Silizium-Kohlenstoff-Akku mit 5.820 mAh im Weg steht. Das Honor Magic V5 kostet 1.999,90 Euro.
Honor kombiniert 8,8 mm mit 5.820 mAh
Das Magic V5 spielt in puncto Bautiefe in einer Liga mit dem Samsung Galaxy Z Fold 7 (Test). Beide Hersteller hatten zu Beginn mit der Eigenschaft des derzeit dünnsten Foldables geworben, aktuell geht dieses Merkmal mit hauchdünnem Vorsprung aber an Samsung. Dennoch: Das Magic V5 misst geschlossen lediglich 8,8 mm, geöffnet sind es 4,1 mm an der dünnsten Stelle jeder der zwei Hälften. Das ist laut Datenblatt etwas weniger als bei Samsung, tatsächlich ist das Galaxy Z Fold 7 in der Praxis aber minimal dünner. Das Magic V5 wiegt 217 g, das Modell von Samsung kommt auf 215 g. Gegen Staub und Wasser soll bei Honor eine IP58/IP59-Zertifizierung schützen.
Honor hat es hingegen geschafft, dank der Silizium-Kohlenstoff-Technologie einen deutlich größeren Akku mit 5.820 mAh in das Magic V5 zu integrieren. Das ist zwar etwas weniger als bei der China-Variante des Foldables, die bei 6.100 mAh liegt, aber deutlich mehr, als Samsung mit 4.400 mAh in dem Galaxy Z Fold 7 geschafft hat unterzubringen. Bei Honor lässt sich der Akku mit bis zu 66 Watt per Kabel und mit bis zu 50 Watt drahtlos laden.
OLED-Displays mit 5.000 nits
Das Magic V5 ist auf der Vorderseite mit einem 6,43 Zoll großen LTPO-OLED-Panel ausgerüstet, das in der Spitze 5.000 nits erreichen soll. Die Auflösung liegt mit 2.376 × 1.060 Pixeln über Full-HD-Niveau, die maximale Bildwiederholfrequenz beträgt 120 Hz. Der äußere Bildschirm lässt sich zudem per Stylus bedienen, was auch für das innere OLED-Panel kommt, das sich über 7,95 Zoll erstreckt und dabei eine annähernd quadratische Form mit 2.352 × 2.172 Pixeln aufweist. Auch für diesen Bildschirm gibt Honor bis zu 5.000 nits und bis zu 120 Hz an.
Sieben Jahre Android-Updates
Das neue Foldable läuft zur Markteinführung mit Android 15 und MagicOS 9.0 von Honor und soll für sieben Jahre vom Hersteller mit Updates versorgt werden. Für einige der KI-Funktionen vertraut Honor auf die Kooperation mit Google und deren Gemini-AI-Assistent. Gemini lässt sich auf dem Magic V5 auf Wunsch über doppeltes Tippen auf der Rückseite des Telefons aktivieren.
Qualcomm Snapdragon 8 Elite und 512 GB Speicher
Unterbau des Ganzen bildet der Qualcomm Snapdragon 8 Elite, der in Deutschland mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher kombiniert wird. Weitere Hardware-Merkmale sind eine Triple-Kamera mit Auflösungen und Brennweiten von 13 mm/50 MP, 23 mm/50 MP und 70 mm/64 MP, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, USB-C 3.1 mit DisplayPort 1.2 sowie der Support von Nano-SIM und eSIM.
300 Euro Rabatt bis Ende September
Honor bietet das Magic V5 in Deutschland in den Farben Ivory White, Black und Dawn Gold zum regulären Preis von 1.999,90 Euro an. Noch bis zum 30. September 2025 lässt sich im Shop des Herstellers ein Sofortrabatt in Höhe von 300 Euro einlösen, außerdem erhalten Käufer ein 66-Watt-Netzteil, einen Stylus und einen Displaytausch in den ersten 12 Monaten nach Kauf aktuell kostenlos.
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KI im Wohnzimmer: Samsung bringt Microsoft Copilot auf Fernseher und Monitore
Samsung bringt Künstliche Intelligenz auf den Bildschirm im Wohnzimmer (und Büro). Das Unternehmen bietet den Microsoft Copilot jetzt für Fernseher und Smart-Monitore des Jahrgangs 2025 an. Der AI-Assistent soll Informationen zu den Inhalten auf dem Bildschirm liefern und interaktive Konversationen mit dem Nutzer führen können.
Microsoft Copilot für Fernseher und Smart-Monitore
Der Microsoft Copilot lässt sich auf Samsung-Fernsehern des Jahrgangs 2025 der Modellreihen Micro RGB, Neo QLED, OLED, The Frame Pro und The Frame nutzen. Bei Samsungs Smart-Monitoren werden die Baureihen M7, M8 und M9 unterstützt.
Bixby wird nicht ersetzt
Zugriff auf den Copilot erhalten Anwender über einen Sprachbefehl oder die Fernbedienung, die auch den Monitoren beiliegt. Der Copilot kommt dabei nicht als alleiniger AI-Assistent zum Einsatz, Samsung ermöglicht auch weiterhin die Nutzung des eigenen Assistenten Bixby, der aber mehr als On-Device-Helfer für Funktionen agieren soll, während der Copilot ein erweitertes kontextbezogenes „Smart-Display-Erlebnis“ möglich machen soll.
Informationen zu Schauspielern und Sendungen
Samsung integriert den Copilot zum Beispiel in die eigene Lifestyle-App „Samsung Daily+“, wo Dienstleistungen rund um Entertainment, Wellness und Ernährung angeboten werden. Darüber hinaus lässt sich Microsofts KI-Dienst über den Startbildschirm des für Fernseher und Smart-Monitore genutzten Tizen OS sowie über die Funktion „Click to Search“ nutzen. Bei „Click to Search“ können Anwender mittels „Vision AI“ Informationen zu Schauspielern, der laufenden Sendung oder anderen Themen durch Drücken der AI-Taste (oder Home-Taste) auf der Fernbedienung erhalten. Samsungs Smart-Monitore laufen zwar ebenfalls mit Tizen OS und verhalten sich weitgehend wie Fernseher, sie sind aber nicht mit TV-Tunern ausgestattet.
Microsoft will KI auch im Wohnzimmer sehen
Der Copilot kann in diesen Szenarien zum Beispiel Informationen zu Schauspielern oder Sportlern liefern, die Handlung eines Inhalts zusammenfassen oder bei der Übersetzung von Fremdsprachen unterstützen. Der Copilot sei ein KI-Begleiter fürs Wohnzimmer, sagte David Washington, Partner General Manager für Microsoft AI.
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