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Datei-Manager: Multi Commander 15.7 bringt über 40 Verbesserungen


Datei-Manager: Multi Commander 15.7 bringt über 40 Verbesserungen

Bild: Multi-Commander

Die Entwickler von Multi Commander erhöhen das Tempo: Nachdem bereits die Vorgängerversion mit über 90 Änderungen und Verbesserungen aufwarten konnte, bringt die nun veröffentlichte Version weitere 40 Anpassungen mit sich. Neben zahlreichen Fehlerbehebungen sind auch einige Neuerungen in die aktuelle Ausgabe eingeflossen.

Zahlreiche Neuerungen in Version 15.7

Unter anderem wurde ein Workaround integriert, damit Multi Commander weiterhin unter Windows 7 startet – ein Aspekt, der insbesondere für virtuelle Maschinen interessant sein dürfte. Laut den Entwicklern handelt es sich dabei lediglich um eine vorübergehende Umsetzung, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist. Zudem wurden die Protokollierungen verbessert, die nun unter anderem Verbindungsabbrüche bei FS-SFTP und Drop-Datei-Operationen besser erfassen. Auch die Fehlermeldung für den Dateioperationsfehler „Unbekannter Fehler“ wurde überarbeitet: In vielen Fällen verbirgt sich dahinter ein unbehandelter Windows-Fehlercode, dessen zugehöriger Text nun angezeigt wird.

Darüber hinaus lässt sich der Programmstart der Anwendung jetzt so konfigurieren, dass kein paralleles Laden mehr möglich ist. Zwar verlängert sich dadurch laut den Entwicklern die Startzeit, im Gegenzug können jedoch seltene Startprobleme behoben werden. Neu ist außerdem die Möglichkeit, Audio-Dateien in einer Schleife abzuspielen. Dafür wurde im Audio-Popup-Menü der Einstellungen die Option „Loop“ zum benutzerdefinierten Befehl „MC.PlayAudio“ hinzugefügt. Auch die Videoeigenschaften der MCVideoTool-Erweiterung aktualisieren nun ihren zwischengespeicherten Wert, wenn eine erzwungene Aktualisierung notwendig ist.

Viele Fehler behoben

Neben den neuen Funktionen haben die Entwickler zahlreiche Fehler beseitigt. So kam es bislang vereinzelt zu Problemen beim Entpacken von RAR-Archiven, die Hardlinks enthielten – dieser Fehler sollte nun behoben sein. Ebenso wurde ein Problem korrigiert, das beim Entfernen von Proxy-Einstellungen aus einem Standortprofil bei FS-SFTP auftreten konnte. Auch das Drag & Drop von Dateien mit internen MC-Drop-Daten sollte nun wieder wie gewohnt funktionieren.

Zudem konnte es in der Vergangenheit vorkommen, dass beim Beenden des Multi Commanders gespeicherte Registerkarten gelöscht wurden. Dieses Verhalten wurde ebenfalls korrigiert. Darüber hinaus wurde die Spalte, die die tatsächliche Dateigröße für komprimierte und Ersatzdateien angibt, erweitert. Fehler beim Öffnen von Archiven auf Netzwerkpfaden, die anschließend nicht immer korrekt geschlossen wurden, sind behoben.

Insgesamt wollen die Entwickler zudem 18 nicht näher benannte Stabilitätsprobleme beseitigt haben. Darüber hinaus sollen umfangreiche Code-Bereinigung und Umstrukturierung der Codebasis für Kernkomponenten des Multi Commanders vorgenommen worden sein. Eine vollständige Übersicht aller Änderungen bieten wie gewohnt die Release Notes.

Ab sofort verfügbar

Der für Windows verfügbare und kostenlose Multi Commander 15.7 steht ab sofort über die Website des Entwicklers bereit. Alternativ kann der Datei-Manager auch bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase heruntergeladen werden.

Downloads

  • Multi Commander

    4,1 Sterne

    Multi Commander ist ein gelungener Dateimanager, welcher den Windows-Explorer hinter sich lässt.

    • Version 15.7 Build 3132 Deutsch



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Pre-GTC-Gerüchte: Nvidia Feynman nutzt TSMC A16, SK Hynix‘ HBM4 mit Problem?


Pre-GTC-Gerüchte: Nvidia Feynman nutzt TSMC A16, SK Hynix‘ HBM4 mit Problem?

Zwei Wochen vor der Nvidia GTC 2026 arbeitet die Gerüchteküche auf Hochtouren. Diesmal dabei die Feynman-GPU, aber auch das Dauerthema HBM4. Letzteres soll bei SK Hynix in Probleme gelaufen sein, die Auswirkungen könnten drastisch sein – deshalb ist Vorsicht vor diesen Aussagen geboten. Feynman wiederum soll A16 voll ausnutzen.

Nvidias AI-Zukunft braucht HBM4

Das Dauerthema HBM4 ist auch in dieser Woche präsent. Wie bereits zuletzt dargelegt, bleibt dabei FUD ein großes Thema, weshalb Informationen vor allem zu angeblich gravierenden Problemen bei einem der drei großen Speicherhersteller stets erst einmal mit Vorsicht behandelt werden müssen. Doch was ist passiert?

Seit Dienstag werden primär in sozialen Medien Informationen verbreitet, denen zufolge SK Hynix bei HBM4 auf ein Problem mit dem bei TSMC in einem 12-nm-Prozess gefertigten Base-Die gestoßen sein soll. Beim Stacking, also dem Stapeln der Speicherchips auf den Base-Die, soll es daher aktuell zu nicht näher genannten Komplikationen kommen.

Eventuell soll eine deutliche Überarbeitung nötig werden, die die Auslieferungen verzögern könnten. Da SK Hynix der größte Lieferant für Nvidia ist und Samsung und Micron das keinesfalls ausgleichen können, würde sich in Folge dessen (Vera) Rubin um zwei bis vier Monate verzögern. Dies scheint jedoch noch vergleichsweise optimistisch zu sein, wenn SK Hynix wirklich erst im vierten Quartal dieses Jahres die Lieferungen wieder aufnehmen sollte.

Neue, auch sehr negative Gerüchte im Marktumfeld zu Nvidia nur Stunden vor der Bekanntgabe der offiziellen Unternehmenszahlen und dem Ausblick auf das Gesamtjahr sind indes nichts Neues. Es bleibt abzuwarten, was an der Geschichte dran ist.

Feynman nutzt die gesamte A16-Produktion

Der für das Jahr 2028 erwartet neue Nvidia-Chip Feynman wird laut Medienberichten die gesamte Auftaktproduktion von TSMC A16 nutzen. Diese Gerüchte sind nicht neu, Nvidia könnten sie zur GTC 2026 im März jedoch erstmals offiziell detaillierter darlegen. Im Rahmen von Nvidias Hausmesse in den USA werden ohnehin weitere Details zu den Zukunftsplänen erwartet, die gesamte AI-Welt schaut dann ins Silicon Valley.





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Mehr Kapazität: Auch SK Hynix baut 6 Reinräume in ein riesiges Fabrik­gebäude


Mehr Kapazität: Auch SK Hynix baut 6 Reinräume in ein riesiges Fabrik­gebäude

Bild: SK Hynix

SK Hynix bestückt die neuen Fabriken im Yongin Semiconductor Cluster ebenfalls mit sechs großen Reinräumen, Phasen genannt. Phase 1 wird sogar um einige Monate vorgezogen, soll nun bereits ab Februar 2027 die Produktion aufnehmen. Bis der riesige Bau fertig ist, wird es jedoch 2030 – und dann folgen eventuell drei weitere.

Die Dimensionen moderner Speicherfabriken suchen ihresgleichen. Nachdem für Samsungs Neubauten kürzlich bekannt wurde, dass auch diese bald auf sechs Phasen in einem Gebäude zurückgreifen, überrascht nicht, dass auch der stärkste Konkurrent im eigenen Land ganz ähnlich baut. SK Hynix wird also auch sechs große Reinräume in einer riesigen Fabrik unterbringen. Da Schemata dem oft nicht gerecht werden, zeigen koreanische Medien Drohnenaufnahmen von der Baustelle, die einen etwas besseren Eindruck vermitteln.

Ein Blick auf die Baustelle von SK Hynix
Ein Blick auf die Baustelle von SK Hynix (Bild: Yonap via The Korea Times)

21,5 Milliarden US-Dollar sollen bis Ende 2030 insgesamt in dieser ersten Fabrik verbaut werden, 15 Milliarden davon wurden nun für die Phasen 2 bis 6 freigegeben, 6,5 Milliarden waren zuvor bereits im Juli 2024 bewilligt worden. Das schließt aber ausdrücklich die Installation der technischen Anlagen nicht (vollständig?) ein, wie SK Hynix erklärt – die Summe wäre sonst auch vergleichsweise gering ausgefallen.

Insgesamt wird das Investment deshalb viel größer ausfallen als ursprünglich einmal geplant – das hatte sich bereits im letzten November angedeutet, als SKs Chairman insgesamt rund 410 Milliarden US-Dollar für den gesamten Komplex als Investitionssumme über Jahrzehnte ins Spiel brachte.

Phase 1 soll in dem bereits gut erkennbaren Rohbau bereits ab Anfang 2027 einsatzbereit sein – der Zeitplan wurde ganz offiziell von Mai 2027 auf Februar 2027 vorgezogen. Die Phasen 2 bis 6 sollen dann aber schnell folgen, die Investitionssumme ist bis Dezember 2030 geplant – das dürfte auch der anvisierte Zeitrahmen zur Inbetriebnahme des ersten Komplexes sein.

Der Komplettbau in zwei großen Bauabschnitten
Der Komplettbau in zwei großen Bauabschnitten (Bild: SK Hynix)

Am Ende ist diese Fabrik aber eigentlich nur die erste von vier geplanten Bauten. Wie das ganze dann eventuell Ende der 2030er Jahre mal aussehen könnte, hatte SK Hynix bereits vor vielen Jahren gezeigt, im vergangenen Jahr hatte es dann aber endlich Fahrt aufgenommen.

SK Hynix im Yongin-Cluster
SK Hynix im Yongin-Cluster (Bild: SK Hynix)



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Viel KI, kleine Hardware-Revolution » nextpit


Wir konnten alle drei Modelle bereits einen Nachmittag lang ausprobieren. Und auch wenn das Ultra erwartungsgemäß im Mittelpunkt steht, betreffen viele der Neuheiten, über die wir hier sprechen, die gesamte Serie.

Design vom S26 Ultra: Einheitlicher, ruhiger – aber nicht perfekt

Samsung bringt erstmals seit Jahren wieder klare visuelle Konsistenz in die Galaxy-S-Reihe. Das S26, S26+ und S26 Ultra folgen jetzt alle derselben Designlinie mit flacher Vorder- und Rückseite und abgerundeten Ecken.

Auffälligste Änderung ist die neue Kameraeinheit. Statt einzelner, aufs Gehäuse aufgesetzter Linsen sitzen die Kameras jetzt in einer gemeinsamen Insel. Bei S26 und S26+ ergibt das ein harmonisches Gesamtbild. Beim Ultra ist die Integration weniger elegant: Die zusätzliche Teleoptik und der Autofokus-Sensor sitzen etwas verloren neben der Hauptkameraeinheit. Funktional ist das natürlich egal, ästhetisch hätte Samsung hier noch sauberer arbeiten können.

Samsung Galaxy S26 Ultra und S26+ von hinten gezeigt
Das Samsung Galaxy S26 und S26+ (rechts) sehen aufgeräumter auf als das S26 Ultra (links). Bildquelle: nextpit

Die Materialqualität entspricht dem erwarteten Flaggschiffniveau. Alle Geräte fühlen sich extrem stabil und hochwertig an. Samsung setzt außerdem bei allen Modellen auf Gorilla Armor 2 über dem Display. Das Ultra bleibt das einzige Modell mit integriertem S-Pen. Der Stylus funktioniert wie gewohnt zuverlässig und präzise, bekommt aber keine neuen Funktionen.

Insgesamt wirkt die S26-Serie erwachsener und konsistenter. Revolutionär ist das Design nicht – aber endlich klarer.

Video: Galaxy-S26-Serie im ersten Test

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Display: Das Galaxy S26 Ultra setzt sich sichtbar ab

Bei den Displays zeigt sich die Hierarchie innerhalb der Serie deutlich. Alle drei Geräte nutzen hochwertige Dynamic-AMOLED-Panels mit FHD+ (2340×1080 Pixel, S26) beziehungsweise QHD+ (3120×1440 Pixel, S26+ und S26 Ultra). Alle Panel schaffen 120 Hz Bildwiederholrate, sehen toll aus und bieten eine starke Helligkeit. Das Ultra bekommt jedoch zwei Funktionen, die es klar vom Rest abheben.

Zum einen gibt’s hier wieder ein reflexionsarmes Display. Im direkten Vergleich mit dem S26 oder S26+ fällt sofort auf, dass das Ultra deutlich weniger spiegelt. Gerade bei hellem Umgebungslicht verbessert das die Lesbarkeit spürbar. Inhalte wirken kontrastreicher, Schwarzwerte tiefer, das gesamte Bild ruhiger.

Foto zeigt, wie stark die Displays im Samsung Galaxy S26 Ultra und im S26+ im direkten Vergleich spiegeln.
Das Display des Samsung Galaxy S26 Ultra (links) reflektiert deutlich weniger als jene im S26 und S26+. Bildquelle: nextpit

Zum anderen führt Samsung einen neuen Privacy-Modus ein. Dabei werden gezielt jene OLED-Pixel deaktiviert, die einen breiten Abstrahlwinkel haben. Das Ergebnis: Von vorne bleibt das Display hell und klar, von der Seite kippen Kontrast und Farben deutlich ab. Der Effekt erinnert an ältere LCD-Panels mit schwachen Blickwinkeln – nur eben diesmal bewusst eingesetzt.

Der Modus lässt sich recht granular konfigurieren. Ihr könnt festlegen, für welche Apps er gilt oder zu welchen Zeiten er aktiv sein soll. Und besonders cool: Das Privacy Display lässt sich auch für einzelne Bildbereiche aktivieren, beispielsweise für aufpoppende Notifications, die dann von der Seite schwarz erscheinen. Insgesamt lässt sich so praktisch verhindern, dass Sitznachbarn im Zug oder Flugzeug mitlesen. Nur eine ortsbasierte Aktivierung wäre noch schön.

Fotomontage zeigt den Effekt des Private Displays im Galaxy S26 Ultra direkten Vergleich.
Fotomontage: Links ist das Private Display abgeschaltet, rechts ist es aktiviert. Bildquelle: nextpit

Insgesamt liefert Samsung hier eines der besten und innovativsten Smartphone-Displays des Jahres – insbesondere im Ultra.

OS und KI-Funktionen: Samsung baut ein KI-Ökosystem

Die größte Veränderung der S26-Serie liegt nicht im Design und auch nicht in der Kamera, sondern im Betriebssystem. Samsung treibt die Integration von KI-Features immer weiter voran, zuletzt auch mit der Partnerschaft mit Perplexity – aber dazu gleich noch mehr.

Viele Funktionen laufen direkt auf dem Gerät. Das bringt niedrigere Latenzen, bessere Datenschutzoptionen und auch Offline-Fähigkeit. Ein Beispiel ist die neue Bildbearbeitung in der Galerie. Fotos lassen sich jetzt direkt per Prompt bearbeiten, Ihr könnt beispielsweise Objekte hinzufügen oder den Hintergrund ändern. Die Verarbeitung erfolgt lokal, genehmigt sich allerdings immer eine spürbare Gedenkpause. Die Ergebnisse wirken im ersten Eindruck erstaunlich gut, müssen sich aber im ausführlichen Test noch gegen Konkurrenten wie Nanobanana & Co. behaupten.

Ebenfalls neu ist ein Screenshot-Analyzer. Wer regelmäßig Screenshots speichert, kennt das Chaos in der Galerie. Das System erkennt Inhalte automatisch und organisiert die Screenshots nach Kategorien wie Aufnahmeort, Social Media, Shopping oder Events. Anschließend lassen sich Inhalte gezielt durchsuchen oder kontextabhängig wiederfinden. Gerade für Power-User dürfte das eines der unterschätzten Features sein.

KI-Agent im Samsung Galaxy S26 Ultra bestellt ein Uber
Der KI-Agent im Samsung Galaxy S26 Ultra kann Euch auch ein Uber bestellen. Bildquelle: nextpit

Samsung geht außerdem stärker in Richtung agentischer Assistenz. Die KI soll künftig auf Wunsch auch Kalender, Nachrichten und Mails durchsuchen, um Aufgaben vorzubereiten. Wenn Ihr etwa eine Fahrt zu einem Termin buchen wollt, müsst Ihr nicht die Adresse im Kopf haben, solange die beispielsweise in Eurem Kalender hinterlegt ist. Auf den Geräten, die uns zum Testen zur Verfügung standen, ließ sich das Feature leider noch nicht aktivieren.

Spannend ist auch die KI-Strategie selbst – und etwas überwältigend. Samsung integriert mehrere Systeme parallel: Perplexity für Recherchen, Gemini für generative und praktische Aufgaben und Bixby für Gerätesteuerung. Im Alltag soll der Nutzer aber nicht ständig zwischen den einzelnen KI-Systemen springen müssen – stattdessen soll das Smartphone automatisch entscheiden, welche KI für eine Aufgabe am sinnvollsten ist.

Eine kleine, aber clevere Neuerung ist „Now Nudge“. Beim Schreiben in Messaging-Apps erscheinen kontextbasierte Vorschläge oberhalb der Tastatur – etwa Kalenderlinks oder Hinweise auf Terminkonflikte. Das wirkt wie ein intelligenter Layer über dem gesamten System und kann im Alltag tatsächlich Zeit und Nerven sparen.

Aktivierte Funktion Now Nudge im Samsung Galaxy S26
Die Funktion „Now Nudge“ zeigt Euch hier, ob Ihr gerade einen Terminkonflikt riskiert. Bildquelle: nextpit

Dazu kommen Funktionen wie ein Audio-Radierer für Videoinhalte von YouTube, Netflix & Co., ein KI-Anrufassistent für unbekannte Nummern und ein verbesserter Dokumentenscanner. Nicht alles ist revolutionär, aber in Summe entsteht ein sehr dichtes KI-Ökosystem.

Kamera: Starke Basis, bekannte Schwächen

Bei der Kamera setzt Samsung auf Kontinuität. Das gilt besonders für das S26 und S26+, die im Wesentlichen die altbekannte Hardware der Vorgänger weiterführen. Es gibt wieder drei Sensoren mit 50, 12 und 10 Megapixeln als Hauptkamera, Ultraweitwinkel und 3x-Telekamera.

Das Ultra bleibt das Kamera-Flaggschiff. Die Hauptkamera mit 200 Megapixeln wird von zwei 50-Megapixel-Sensoren für Ultraweitwinkel und 5x-Tele unterstützt. Dazu kommt weiterhin eine 3x-Zoomkamera – und genau hier liegt das Problem. Dieser Sensor ist nämlich deutlich schwächer als die anderen Module. Zwischen 3,0- und 4,9-facher Vergrößerung entsteht dadurch ein spürbares Qualitätsloch.

Kamera des Samsung Galaxy S26 Ultra im Detail
Die drei hochauflösenden Kameras im Samsung Galaxy S26 Ultra mit 200, 50 und 50 Megapixeln haben lichtstärkere Objektive bekommen. Bildquelle: nextpit

Samsung verbessert zudem die Lichtstärken einiger Objektive erheblich, doch ausgerechnet beim 3x-Zoom bleibt alles beim Alten. Rein rechnerisch wie praktisch ist das die größte Schwäche des Kamera-Systems. Gerade im Vergleich zu aggressiven Entwicklungen bei chinesischen Herstellern wirkt Samsung hier etwas zu konservativ.

Im Videobereich gibt es hingegen interessante Neuerungen. Ein neues Feature namens „Horizontal Lock“ hält den Bildausschnitt stabil waagrecht ausgerichtet, selbst wenn Ihr das Smartphone während der Aufnahme wild dreht, beispielsweise weil Ihr mit dem Smartphone in der Hand rennt oder sogar versehentlich beim Filmen vom Hoch- ins Querformat wechselt.

Insgesamt bleibt die Kameraqualität der S26-Serie auf sicherlich sehr hohem Niveau. Ein echter Hardware-Sprung bleibt allerdings leider aus.

Prozessor: Mehr als genug Leistung

Unter der Haube setzt Samsung erneut auf eine Zwei-Chip-Strategie. Im S26 und S26+ arbeitet der neue Exynos 2600, während das Ultra mit einer höhergetakteten „for Galaxy“-Version des Snapdragon 8 Elite Gen 5 ausgestattet ist.

Im Alltag dürfte die Leistungsdifferenz für die meisten von Euch kaum spürbar sein. Alle drei Geräte reagieren extrem schnell, starten Apps ohne Verzögerung und haben auch bei anspruchsvollen KI-Funktionen oder Spielen keinerlei Probleme. Das Ultra bietet theoretisch mehr Reserven, doch selbst die Basisversion wirkt bereits mehr als ausreichend.

Spannend wird sein, wie sich die unterschiedlichen Chips auf Effizienz und Akkulaufzeit auswirken. Das lässt sich im Hands-on noch nicht final beurteilen.

Akku: Endlich schneller beim Ultra

Apropos Akku: Beim Laden macht Samsung kleine, aber wichtige Fortschritte. Das S26 Ultra unterstützt jetzt bis zu 60 Watt und soll in rund 30 Minuten auf etwa 75 Prozent kommen. Damit hat Samsung zwar den größten Rivalen Apple deutlich überholt, doch viele chinesische Android-Hersteller bleiben deutlich schneller.

Das S26 und das S26+ sind insgesamt konservativer. Hier gibt es weiterhin 25 beziehungsweise 45 Watt. Wireless Charging liegt beim Ultra und Plus bei 25 Watt, beim Basismodell bei 15 Watt. Das ist solide, aber auch nicht berauschend. Schreibt uns gerne mal in die Kommentare, wie viel Ladeleistung Ihr von einem aktuellen Handy erwarten würdet.

Technische Daten: S26-Serie im Vergleich

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Erste Einschätzung: Evolution mit klarem Fokus

Die Galaxy-S26-Serie ist kein radikaler Neustart. Design und Kamera entwickeln sich behutsam weiter, echte Hardware-Revolutionen bleiben aus. Stattdessen verschiebt Samsung den Fokus deutlich in Richtung KI, Display-Technologie und Systemintegration.

Das Ultra bleibt das spannendste Modell – vor allem wegen des Displays und der neuen KI-Funktionen. Gleichzeitig profitieren auch S26 und S26+ vom neuen Software-Ansatz. Wer ein klassisches Hardware-Upgrade erwartet hat, wird vielleicht enttäuscht sein. Wer sehen will, wohin sich Smartphones als persönliche Assistenzsysteme entwickeln, bekommt hier einen sehr interessanten Ausblick.

Ob das reicht, um sich gegen die zunehmend starke Konkurrenz aus China zu behaupten, wird sich im ausführlichen Test zeigen – und rund um den MWC in Barcelona erwarten wir ja auch noch die eine oder andere weitere Neuheit.



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