Apps & Mobile Entwicklung
Doch 32 GB statt 64 GB RAM: Entwickler von Cinder City ändern Systemanforderungen

Das Team hinter dem kommenden PvE-Shooter Cinder City hat die offiziellen Systemanforderungen korrigiert. Die Empfehlung liegt nun bei 32 GB Arbeitsspeicher statt den zuvor genannten 64 GB. Allerdings bleibt das Minimum weiterhin bei 32 GB stehen und somit eine hohe Hürde. Bei der Grafikkarte wird nun aber mehr verlangt.
Mit ungewöhnlich hohen Anforderungen an den Arbeitsspeicher sorgte das NC-Studio Big Fire Games kürzlich für Aufsehen. Mindestens 32 GB wurden verlangt und sogar 64 GB empfohlen. Doch jetzt rudert das Studio zurück und korrigiert die Empfehlung auf 32 GB. In einer kurzen Mitteilung auf Steam ist von einem Fehler die Rede. Das Studio bittet, diesen zu entschuldigen und hat die Systemanforderungen für Cinder City entsprechend angepasst. Diese lauten jetzt wie folgt.
Dabei zeigt sich, dass auch an anderer Stelle Änderungen vorgenommen wurden. Als Empfehlung für die Grafikkarte steht nun die schnellere GeForce RTX 4070, statt der zuvor genannten GeForce RTX 4060 in der Tabelle. Außerdem wurden die Angaben zum nötigen Speicherplatz (50 GB) nun komplett gestrichen.
Letztlich sind die Systemanforderungen aber ohnehin noch nicht in Stein gemeißelt, darauf weist auch das Entwicklerteam hin: „Bitte beachtet, dass die aktuellen Systemanforderungen auf unserer aktuellen Entwicklungsversion basieren. Im Zuge der weiteren Optimierung können die endgültigen Systemanforderungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung geringer ausfallen als die derzeit aufgeführten. Wir werden euch kurz vor der Veröffentlichung aktualisierte und genauere Systemanforderungen zur Verfügung stellen.“
Bis zum Release, der zuletzt zumindest noch in diesem Jahr erwartet wurde, kann sich also bei den Anforderungen noch etwas ändern.
Die Redaktion dankt „BloodReaver87“ für den Hinweis.
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Neue SSD-Serie: Samsung 990 ohne „Evo“ und „Pro“ in den Startlöchern

Neben den SSD-Serien 990 Evo (Plus) und 990 Pro wird Samsung augenscheinlich eine weitere SSD dieser Reihe anbieten. Zwischenzeitlich war bereits eine Produktseite zu einer Samsung 990 (ganz ohne Suffix) online gegangen. Die M.2-SSD nutzt PCIe 4.0, besitzt keinen DRAM-Cache und dürfte mit QLC-Speicher den neuen Einstieg bilden.
Samsung 990 SSD vorab enthüllt
Während Samsung die Produktseiten mittlerweile wieder offline gestellt hat, belegen Screenshots, dass die neue Serie Modelle mit 1 TB und 2 TB Speicherplatz umfasst. Im gewohnten M.2-2280-Format werden maximale Transferraten von 7.250 MB/s beim Lesen und 6.450 MB/s beim Schreiben für das Modell mit 2 TB genannt. Das Modell mit 1 TB soll noch mit 7.150 MB/s lesen und ebenso mit 6.450 MB/s schreiben können.
Ein Händler liefert Angaben zur Leistungsaufnahme, laut denen das 2-TB-Modell im Leerlauf 55 mW und im Schlafmodus 3 mW benötigt. Beim Lesen soll die SSD durchschnittlich 4,3 Watt und beim Schreiben 3,8 Watt anliegen. Die Garantie liegt bei nur 3 Jahren, während sonst meist 5 Jahre gelten.
Zumindest ein Indiz für den Einsatz von QLC-Speicher sind die Angaben zu den Total Bytes Written (TBW): Diese liegen beim 1-TB-Modell nur bei 400 TB und beim 2-TB-Modell bei 800 TB. Das ist deutlich weniger als bei Samsung 990 Evo, 990 Evo Plus und Samsung 990 Pro, die allesamt TLC-Speicher nutzen und mit 600 TB und 1.200 TB jeweils 50 Prozent höhere TBW-Werte besitzen. Die TBW werden von Herstellern als Schreiblimit festgelegt, nach dessen Überschreiten die Garantie vorzeitig erlischt. QLC-Speicher ist mit 4 Bit pro Zelle langsamer und weniger haltbar als TLC-Speicher der gleichen Generation. Daher liegen die TBW bei QLC-SSDs in der Regel deutlich niedriger als bei SSDs mit TLC.
Preise bleiben abzuwarten
Wann Samsung die 990-Serie in den Markt entlassen wird, bleibt abzuwarten. Ebenso gibt es noch keine brauchbaren Hinweise zum Preisniveau, da vorschnelle Händler anscheinend Platzhalter verwenden, die viel zu hoch angesetzt sind. Gemäß der vorliegenden Spezifikationen dürfte sich die 990 unterhalb der 990 Evo Plus einordnen. Die Leistung ist auf dem Papier höher als bei der 990 Evo (Test), die maximal 5.000 MB/s schafft. Die 990 Evo Plus ist beim Durchsatz ähnlich wie der Neuling, hat aber den Vorteil der höheren TBW sowie 5 Jahre Garantie.
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Bei chinesischem Reseller aufgetaucht: Nintendo Switch 2 bald mit neuem LCD-Panel?

Bekommt die Switch 2 ein neues LCD-Panel von Sharp? Denn auf einer chinesischen Reseller-Website ist ein mögliches LCD-Panel für Nintendos portable Konsole aufgetaucht, das sich in einigen Punkten vom Innolux-Panel des Launch-Modells unterscheidet.
Das LCD-Panel der Switch 2 zeigt einer Analyse von Digital Foundry zufolge mehr Bewegungsunschärfe als das LCD-Panel des Release-Modells der ersten Switch. Dabei stammt das 7,9 Zoll große Panel von Sharp, das eine Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln, variable Bildraten bis 120 Hertz und HDR10-Unterstützung bietet.
Neues Sharp-Panel sorgt für Diskussionen
Doch jetzt ist ein LCD-Panel von Sharp bei einem Reseller aus China aufgetaucht, das den Spezifikationen des aktuell verwendeten Panels von Innolux entspricht. Während die allgemeinen technischen Spezifikationen übereinstimmen (7,9 Zoll, 1080p-Auflösung), weicht das Sharp-LCD-Panel, das die Typbezeichnung LS079T1SX10P trägt, in einigen Details vom Innolux-Panel ab.
Demnach unterscheidet sich das Panel bei der Leiterplatte, dem Anschluss und den Kabeln deutlich vom Innolux-Modell, wie Nintendo Patents Watch auf X schreibt. Dies könnte auf eine neue Panel-Revision hindeuten und nicht lediglich auf eine geringfügige Überarbeitung. Zudem soll bereits das Innolux-Panel LTPS-Displayglas von Sharp verwendet haben. Wie üblich bei solchen Informationen gilt jedoch: Offiziell bestätigt ist davon noch nichts.
Situation bleibt unklar
Ob Nintendo somit das aktuell verwendete Innolux-LCD-Panel künftig durch das Sharp-Modell austauscht oder die Panels beider Hersteller in der Switch 2 verbauen wird, ist derzeit nicht bekannt. Zudem ist noch nicht abzusehen, ob die Anpassungen des Sharp-LCD-Panels Motion Blur und Ghosting reduzieren könnten oder ob sich hier kein nennenswerter Unterschied zum Innolux-Pendant ergibt.
Während Nintendo zwar eine überarbeitete Modellversion der Switch 2 bestätigt hat, die dem europäischen Recht auf Reparatur entsprechen wird, gibt es seitens des japanischen Herstellers noch keine Ankündigungen zu einer Display-Revision der Hybrid-Konsole. Somit bleibt abzuwarten, wie sich die Situation um das bei einem chinesischen Reseller aufgetauchte Sharp-LCD-Panel weiterentwickeln wird.
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TinyRetroPad: Ex-Microsoft-Entwickler schreibt Notepad mit 2,5 KB neu
Es wirkt wie eine Gegenbewegung zu Microsofts aktueller Strategie, Software immer umfangreicher zu gestalten: Der ehemalige Microsoft-Ingenieur Dave Plummer hat einen nahezu vollständigen Windows-Texteditor entwickelt, der lediglich rund 2,5 KB groß ist und dabei ausschließlich bereits in Windows vorhandene Komponenten nutzt.
Alle nötigen Funktionen vorhanden
Trotz seiner geringen Größe soll der von Plummer, zu dessen beruflicher Vita unter anderem der Windows-Task-Manager zählt, entwickelte TinyRetroPad zahlreiche klassische Notepad-Funktionen bieten. Dazu gehören das Öffnen und Speichern von Dateien, Suchen und Ersetzen, Drucken, die Auswahl der Schriftart, Zeilenumbruch sowie die Abfrage beim Schließen ungespeicherter Dokumente. Als Ersatz für den modernen Editor von Microsoft versteht Plummer TinyRetroPad allerdings nicht, stattdessen soll das Projekt demonstrieren, wie leistungsfähig die bereits in Windows integrierten Systemkomponenten sind und wie weit sich die moderne Softwareentwicklung von diesem Prinzip entfernt hat. Gleichzeitig versteht sich TinyRetroPad als Kritik an der zunehmenden Komplexität und Funktionsüberladung aktueller Windows-Anwendungen wie Notepad unter Windows 11.
Neue Software benötigt meist deutlich mehr Speicherplatz
Während das klassische Notepad unter Windows XP noch aus einer einzigen rund 65 KB großen Datei bestand, fungiert die heutige notepad.exe lediglich als Startprogramm für eine moderne UWP-/WinUI-Anwendung, deren Gesamtgröße bei etwa 5 MB liegt. Hinzu kommt, dass Microsoft den einst bewusst schlanken Editor im Laufe der Jahre um immer mehr Funktionen erweitert hat, wodurch er sich zunehmend in Richtung WordPad entwickelte. Dazu zählen unter anderem Tabs, automatische Speicherung, Markdown-Unterstützung, Tabellenfunktionen, Bildunterstützung sowie die Integration von Copilot- beziehungsweise Writing-Tools. Von einem Editor, der schnell zum Anzeigen und Bearbeiten verschiedener Textformate genutzt werden kann, ist Notepad somit heute weit entfernt.
Ähnliches konnte Windows Latest bereits beim Vergleich des modernen Media Players mit dessen klassischem Vorgänger feststellen. So benötigt die aktuelle Version nicht nur mehrere Sekunden zum Starten, sondern belegt im Leerlauf mit rund 377 MB auch deutlich mehr Arbeitsspeicher als die klassische Variante mit lediglich etwa 103 MB. Dies dürfte einer der Gründe sein, weshalb frühere Windows-Versionen mit deutlich weniger RAM auskamen.
Effizienz keine Raketenwissenschaft
Plummer betont, dass die geringe Größe des Editors keineswegs ein Wunderwerk sei. Windows selbst stelle nahezu alle Funktionen bereit, die klassische Desktop-Anwendungen benötigen. Dazu gehören unter anderem Fensterverwaltung, Menüs, Dialogfenster, Zwischenablage, Druckfunktionen, Schriftartauswahl und Textsteuerungen, die bereits fester Bestandteil des Betriebssystems sind. Eine kleine Anwendung müsse diese Komponenten lediglich nutzen, anstatt eigene Bibliotheken oder Frameworks mitzuliefern. Dies beschreibt Plummer mit dem Vergleich, dass ein kleines Windows-Programm lediglich „mit einer Brotdose und einem Stadtplan“ anreise, während das Betriebssystem bereits die gesamte Infrastruktur bereitstelle.
Viele in Windows vorhandene Komponenten verwendet
Neu ist TinyRetroPad allerdings nicht, sondern basiert auf früheren Projekten Plummers. Ausgangspunkt war das experimentelle Projekt „tiny.asm“, mit dem der Entwickler bereits demonstrieren wollte, wie klein eine vollständige Windows-Anwendung ausfallen kann. Die Grundlage des neuen Editors bildet das seit Jahrzehnten in Windows vorhandene Steuerelement RICHEDIT50W, das nahezu sämtliche Aufgaben der Textverarbeitung übernimmt. Dazu zählen die Darstellung von Text, Cursorverwaltung, Textmarkierung, Ausschneiden, Kopieren und Einfügen, die Rückgängig-Funktion sowie die Verwaltung großer Dateien. Frühere Versionen nutzten noch das einfachere EDIT-Steuerelement und erreichten damit sogar eine Größe von lediglich 890 Byte. Aufgrund der starken Komprimierung kam es jedoch zu Problemen mit dem Windows Defender, der teilweise Fehlalarme auslöste. Mit dem Wechsel auf RICHEDIT konnten diese zwar beseitigt werden, allerdings stieg die Dateigröße zunächst auf rund 981 Byte an.
Um zu verdeutlichen, wie wenig Speicherplatz für einen funktionsfähigen Editor tatsächlich erforderlich ist, hat Plummer den Speicherbedarf der einzelnen Funktionen detailliert dokumentiert. So beanspruchte das Dateimenü 1.375 Byte, die Warnung bei ungespeicherten Änderungen 1.622 Byte, Suchen und Ersetzen 2.143 Byte und die Druckfunktion mit 2.476 Byte den größten Anteil. Zum geringen Speicherbedarf trägt zudem der spezielle Linker Crinkler bei, der ursprünglich aus der Demo-Szene stammt und ausführbare Dateien besonders effizient komprimiert sowie gleichzeitig den Maschinencode optimiert. Dadurch sollen sich neue Funktionen teilweise nahezu ohne zusätzlichen Speicherbedarf integrieren lassen.
Kein offizieller Release
Für den produktiven Einsatz ist TinyRetroPad derzeit allerdings noch nicht geeignet, weshalb bislang auch keine offizielle Release-Version existiert. Aufgrund der extremen Komprimierung können Antivirenprogramme weiterhin Fehlalarme auslösen. Zudem berichten Nutzer über verschiedene Probleme, darunter einen ungewöhnlich hohen Speicherverbrauch von etwa 500 MB unter Windows 7 (64 Bit) sowie Inkompatibilitäten mit Windows XP SP3.
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