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Künstliche Intelligenz

Donnerstag: Metas populäre Smart Glasses, keine Blu-ray-Recorder mehr von Sony


Die Nachfrage nach Metas Smart Glasses steigt. Der mit dem Facebook-Konzern kooperierende Brillenhersteller hat 2025 mehr als dreimal so viele Wearables wie im Vorjahr verkauft. Die Nachfrage ist so hoch, dass die Produktionskapazität weiter ausgebaut wird und es nicht genügend Meta Ray-Ban Display gibt, um sie auch in Europa anzubieten. Dagegen sind Blu-ray-Disc-Recorder kaum noch gefragt, sodass diese der Popularität der Streaming-Dienste zum Opfer fallen. Sony bietet ab sofort keine BD-Recorder mehr an. Auch Nachfolger sind nicht geplant. Blu-ray-Player wird es zwar weiterhin geben, aber Sony verabschiedet sich damit von einer weiteren Hardware-Sparte. In Deutschland beleuchten Forscher die Kluft in der digitalen Bürgerbeteiligung zwischen Stadt und Land sowie Ost und West – mit großen Überraschungen für kleinere Kommunen. Die Studie zeigt, dass prozentual deutlich mehr ostdeutsche Kommunen die Bürger digital beteiligen als in den alten Bundesländern – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Meta hat im vergangenen Jahr mehr als sieben Millionen Smart Glasses verkauft. Das geht aus dem Jahresbericht des weltgrößten Brillenherstellers EssilorLuxottica hervor, der die smarten Brillen zusammen mit Meta entwickelt und verkauft. Vor einem Jahr hieß es noch, dass zwei Millionen Smart Glasses verkauft worden seien und die jährliche Produktionskapazität bis Ende 2026 auf 10 Millionen Stück erhöht werden solle. Im Sommer teilte das Unternehmen dann mit, dass sich die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht hätten. Ein Quartal später erklärte EssilorLuxottica, die Smart Glasses machten mittlerweile ein Drittel seines Umsatzwachstums aus, und dass die Pläne zur Produktionssteigerung weiter beschleunigt würden: Meta hat sieben Millionen Smart Glasses verkauft.

Nicht mehr verkauft werden Sonys Blu-ray-Disc-Recorder, denn die Auslieferung aller bislang noch produzierten Modelle wird bereits diesen Monat beendet. Neue BD-Recorder gibt es schon seit mehr als einem Jahr nicht mehr. Zuletzt kam mit dem BDZ-ZW1900 ein neues Modell 2024 auf den Markt. Auch möglichen Spekulationen um eventuelle Nachfolger erteilt Sony eine klare Absage. Dieser Schritt dürfte Marktbeobachter nicht überraschen, denn schon vor rund einem Jahr hatte Sony das Aus für BD-R, MiniDiscs und MiniDV verkündet. Beschreibbare Blu-ray-Medien von Sony selbst gibt es also bereits seit einer ganzen Weile nicht mehr. Da war das Ende der entsprechenden Blu-ray-Disc beschreibenden Geräte eigentlich abzusehen: Sony stellt Verkauf von Blu-ray-Recordern endgültig ein.

Wer glaubt, dass digitale Teilhabe in den wohlhabenden Regionen Westdeutschlands ihre Hochburg hat, irrt. Eine aktuelle Erhebung zeichnet ein Bild, das die gängigen Klischees der deutschen Digitalisierungslandschaft auf den Kopf stellt. Ein Forschungskonsortium hat über 10.000 Kommunen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist eine Art digitaler Ost-West-Tausch: Besonders in der Fläche hat der Osten die Nase vorn. So bieten nur 43 Prozent der westdeutschen Kleinstädte digitale Beteiligung an. In Ostdeutschland sind es dagegen bereits 62 Prozent. Auch bei den mittelgroßen Städten führt der Osten mit 85 zu 70 Prozent deutlich. Lediglich in den Metropolen wendet sich das Blatt zugunsten des Westens bei digitaler Demokratie: Ostdeutsche Kleinstädte hängen den Westen ab.

Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin hat eine autonome Unterwasserdrohne für den militärischen Einsatz entwickelt, die sich zur energiesparenden Fortbewegung in den Ozeanen an eigene Schiffe und U-Boote sowie die befreundeter Militärpartner heften kann. Das Lamprey Multi-Mission Autonomous Undersea Vehicle kann so größere Strecken überwinden, ohne dafür selbst Energie aufwenden zu müssen. Zugleich lädt die Unterwasserdrohne dabei über Mini-Turbinen ihre internen Batterien auf. Viele Details verrät Lockheed Martin nicht, aber der Nutzraum kann je nach Missionsart etwa mit leichten U-Boot-Abwehrtorpedos, Störgeräten für die elektronische Kampfführung, akustischen Täuschkörper zur Nachahmung anderer Schiffe oder elektronischem Aufklärungsequipment ausgestattet werden: Militärische Unterwasserdrohne dockt an Schiffe zur stromsparenden Fortbewegung.

In der heutigen Ausgabe der #heiseshow besprechen wir unter anderem, dass ein Gericht Meta zur Zahlung von 30 Millionen Euro an die Telekom verurteilt hat. Der Grund: die Nutzung der Netzinfrastruktur. Sollten Tech-Giganten sich an den Kosten für Datenleitungen beteiligen? Welche Auswirkungen hätte das auf die Netzneutralität? Derweil übernehmen KI-Systeme zunehmend Aufgaben, die früher Berufseinsteigern vorbehalten waren. Welche Folgen hat das für junge Arbeitnehmer und deren Karrierechancen? Zudem diskutieren wir iPhones im Weltall, denn Astronauten dürfen nun moderne Smartphones mit ins All nehmen. Welche Vorteile bieten Consumer-Geräte gegenüber speziell entwickelter Raumfahrt-Hardware? Das sind die Themen heute um 17 Uhr live in der #heiseshow: Fair Share, KI im Arbeitsmarkt, iPhones im All.

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Auch noch wichtig:

  • Aus unterschiedlichen Gründen ist Starlink für Moskau und Teheran ein großes Problem. Abhilfe soll jetzt vom Weltraumbüro der Vereinten Nationen kommen. Ist Starlink völkerrechtswidrig? Iran und Russland wenden sich an Vereinte Nationen.
  • Mit Wero soll ein europäisches Gegengewicht zu amerikanischen Diensten wie Paypal entstehen. Nun ändert Deutschlands zweitgrößte Privatbank ihre Meinung: Zweitgrößte Privatbank stärkt europäische Bezahl-App Wero.
  • Das Bundesamt fordert, klassische asymmetrische Verschlüsselungsverfahren ab 2032 nur noch in Kombination mit Post-Quanten-Kryptographie einzusetzen. Damit naht das Ende für RSA und ECC: Neue Verschlüsselungs-Empfehlungen des BSI.
  • Ring-Kameras können automatisch nach verlorenen Hunden suchen, dank KI. Eine Werbung für „Search Party“ beim Super Bowl sorgt nun für Kritik an der „Dystopie“. Ein Politiker meint, es „geht definitiv nicht um Hunde“: Kritik an KI-Funktion für die Ring-Kameras.
  • Es sind wichtige Sicherheitsupdates für unter anderem Exchange Server, Hyper-V, Office und Windows erschienen. Es gibt bereits Attacken, denn Angreifer nutzen Windows- und Word-Lücken aus: Patchday Microsoft.
  • Der Flaschenhals in der Softwareentwicklung war nie das Programmieren, sondern das Verstehen des Problems. Über den unterschätzten ROI von Verständnis und den wahren Engpass: Warum schnelleres Coden Projekte nicht beschleunigt.
  • Das FTTR-System verteilt Glasfaser in jeden gewünschten Raum. Händler verkaufen jetzt alle nötigen Komponenten für eine einfache Glasfaser-Verlegung: Huaweis Fiber to the Room jetzt für alle verfügbar.
  • Zum Jubiläum der Grundgleichung der Quantenphysik zeigt sich, dass ein frustrierendes Gedankenexperiment aktueller ist als je zuvor. Warum die Katze noch immer nicht tot ist: 100 Jahre Schrödingergleichung.
  • Version 26.3 liefert primär Bugfixes für iPhones, Macs und iPads. Aber Apple bereitet auch weitere Öffnungsschritte für iOS vor [–.] nicht nur in der EU: iOS 26.3 für leichteren Android-Switch und mehr EU-Funktionen veröffentlicht.
  • Microsoft kündigt deutlich verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für Windows an – die wenigstens zweifelhaft bis kontraproduktiv sind, analysiert Moritz Förster in seinem Kommentar: Neue Windows-Regeln – fraglich für die Sicherheit, nervig für Nutzer.
  • Das FritzOS 8.20 kann die Geschwindigkeit drosseln, wenn eine Fritzbox hinter einem Glasfasermodem hängt. Abhilfe ist angekündigt für die Fritzboxen: Hersteller bestätigt Fehler in FritzOS 8.20.


(fds)



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Über acht Milliarden Zahlungen: Girocard baut Führungsrolle aus


Die Girocard bleibt das Maß der Dinge im deutschen Bezahlkartengeschäft. 2025 wurde die Debitkarte der deutschen Kreditwirtschaft rund 8,3 Milliarden Mal eingesetzt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 4,8 Prozent. Der Umsatz liegt mit rund 308 Milliarden Euro allerdings nur knapp über dem Vorjahresniveau.

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Parallel dazu wuchs die Akzeptanz im Handel deutlich. 2025 bezahlten Kunden erstmals an bis zu 1.344.000 aktiven Terminals, was einem Anstieg von 11,3 Prozent entspricht. Ob im Einzelhandel, in der Gastronomie oder bei Dienstleistern: Die Karte bleibt damit nahezu flächendeckend einsetzbar. Auch für Händler bleibt die Girocard attraktiv, weil sie vergleichsweise geringe Gebühren verursacht und eine Zahlungsgarantie bietet.

Niedrigere Beträge werden ebenfalls immer häufiger mit der Girocard beglichen. Bäckereien, Kioske und Verkaufsautomaten akzeptieren zunehmend Kartenzahlungen. Dadurch sank der durchschnittliche Belegbetrag weiter und lag 2025 bei 37,25 Euro (2024 waren es 38,85 Euro).

Kontaktlose Transaktionen dominieren weiterhin: Im Dezember 2025 wurden rund 88,5 Prozent aller Girocard-Zahlungen kontaktlos abgewickelt, ein neuer Höchstwert (2024 waren es 86,8 Prozent).

Neben der physischen Karte gewinnt die digitale Girocard auf Smartphones und Smartwatches an Bedeutung. Sie lässt sich über gängige Wallets oder direkt über Banking-Apps auf iOS- und Android-Geräten nutzen. Durch neue EU-Regeln (Digital Markets Act) können Banken seit Kurzem auch kontaktlose Zahlungen mit der Girocard direkt auf dem iPhone anbieten, ohne auf Apple Pay angewiesen zu sein, etwa über die VR-Banking-App genossenschaftlicher Institute, die die NFC-Schnittstelle nutzt.

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Der Trend zur digitalen Nutzung spiegelt sich in aktuellen Daten wider: Laut einer Untersuchung der Bundesbank bleiben physische Plastikkarten immer häufiger stecken, während ihre digitalen Pendants in Wallets deutlich zulegen. Deren Anteil stieg von rund 5 Prozent im zweiten Halbjahr 2022 auf knapp 16 Prozent in der zweiten Jahreshälfte 2024.

Insgesamt zeigt sich: Die Girocard bleibt das Rückgrat des deutschen Kartenzahlungsverkehrs, sowohl bei den Transaktionszahlen als auch bei der Akzeptanz im Handel. Dennoch sind internationale Anbieter wie Visa und Mastercard insbesondere über Direktbanken im Vormarsch und dominieren auf europäischer Ebene mit einem Marktanteil von 69 Prozent, wie die Untersuchung der Bundesbank zeigt.


(tobe)



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Dell schließt unzählige Sicherheitslücken in Avamar, iDRAC und NetWorker


Die Entwickler von Dell haben in Avamar und NetWorker massenhaft Schwachstellen in Komponenten wie Apache Tomcat und Spring Security geschlossen, die die Backuplösungen nutzen. Die Server-Fernverwaltung iDRAC bekommt ebenfalls ein Sicherheitsupdate.

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In drei Warnmeldungen listet Dell die nun geschlossenen Sicherheitslücken in Komponenten von Drittanbietern auf, die Avamar und NetWorker betreffen.

Darunter fallen Komponenten wie Apache HTTP Server, Expat, OpenSSL und Vim. Der Großteil der geschlossenen Lücken stammt aus dem Jahr 2025. Darunter sind auch „kritische“ Schwachstellen (etwa Samba CVE-2025-10230), über die Schadcode auf Systeme gelangen kann. Es wurden aber auch Lücken geschlossen, die schon über zehn Jahre alt sind (zum Beispiel Apache HttpClient CVE-2015-5262 „mittel“).

Server-Admins sollten iDRAC-Service-Module für Linux und Windows auf den aktuellen Stand bringen. Geschieht das nicht, können sich Angreifer mit niedrigen Nutzerrechten aufgrund von Fehlern bei der Zugriffskontrolle höhere Nutzerrechte verschaffen (CVE-2026-23856). In einer Warnmeldung versichern die Entwickler, das Sicherheitsproblem in der Ausgabe 5.4.1.1 gelöst zu haben. Alle vorigen Versionen sollen verwundbar sein.

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(des)



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Redis 8.6 beschleunigt Durchsatz um das Fünffache


Die In-Memory-Datenbank Redis ist in Version 8.6 erschienen. Das Update steigert den Durchsatz bei Caching-Workloads auf ARM-Prozessoren um mehr als das Fünffache gegenüber Redis 7.2. Auf einem 16-Kern-System in der AWS-Cloud mit einem Graviton4-Prozessor erreichte Redis 8.6 in Benchmarks bis zu 3,5 Millionen Operationen pro Sekunde.

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Die Entwickler optimierten zahlreiche Komponenten: Sorted Sets verzeichnen eine Latenzreduktion von bis zu 35 Prozent, GET-Operationen bei kurzen Strings führt Redis 15 Prozent schneller durch. Beim Speicherverbrauch sinkt der RAM-Bedarf für Hashes um 16,7 Prozent, für Sorted Sets sogar um 30,5 Prozent. Diese Verbesserungen betreffen nicht nur ARM-Systeme – auf Intel- und AMD-Plattformen zeigen sich ähnliche Verbesserungen.

Für KI- und Machine-Learning-Anwendungen bringt Redis 8.6 beschleunigte Vektor-Operationen: Die Geschwindigkeit beim Einfügen von Vektoren steigt um 43 Prozent, Abfragen werden 58 Prozent schneller durchgeführt. Dies gilt besonders bei binärer und 8-Bit-Quantisierung auf x86-64-Systemen.

Eine weitere zentrale Neuerung betrifft Redis Streams. Der XADD-Befehl unterstützt jetzt idempotente Produktion durch die Parameter IDMP und IDMPAUTO. Damit lassen sich Duplikate vermeiden, wenn Produzenten nach Netzwerkfehlern oder Abstürzen Nachrichten erneut senden. Jeder Produzent erhält eine eindeutige Producer-ID, jede Nachricht eine Idempotency-ID – entweder manuell vergeben oder automatisch aus dem Nachrichteninhalt generiert.

Administratoren können die Haltedauer dieser IDs über XCFGSET STREAM IDMP-DURATION steuern und die maximale Anzahl pro Producer mit IDMP-MAXSIZE begrenzen. Die idempotente Produktion ist besonders wichtig bei Systemen mit mehreren Consumer-Groups: Stürzt etwa der Producer bei einer Essensbestellung nach dem Senden ab, verhindert die Idempotenz, dass Küche, Lager und Lieferdienst die Bestellung doppelt verarbeiten. Eine Einschränkung gibt es jedoch: Die Kombination aus idempotenter Produktion und AOF-Persistierung ohne RDB-Preamble führt derzeit zu Problemen – ein Patch soll folgen.

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Mit den LRM-Policies (Least Recently Modified) erweitert Redis 8.6 die Eviction-Strategien. Anders als die etablierten LRU-Policies (Least Recently Used) berücksichtigt LRM nicht den letzten Lesezugriff, sondern ausschließlich Schreiboperationen. Das ist vorteilhaft bei write-intensiven Anwendungen oder KI-Workloads, wo Lesezugriffe die Relevanz eines Eintrags nicht beeinflussen sollen. Verfügbar sind volatile-lrm für Keys mit TTL und allkeys-lrm für alle Schlüssel.

Cluster-Betreiber profitieren vom neuen HOTKEYS-Befehl. Er identifiziert CPU- oder Netzwerk-intensive Schlüssel pro Slot und ermöglicht gezielte Optimierungen. In Kombination mit der in Redis 8.4 eingeführten atomaren Slot-Migration lassen sich Hotspots im Cluster gezielt beseitigen. Die Analyse startet mit HOTKEYS START, wobei Metriken, Stichprobenrate und Dauer konfigurierbar sind.

Für mTLS-Umgebungen vereinfacht Redis 8.6 die Authentifizierung: Clients können sich automatisch über ihr TLS-Zertifikat anmelden, wenn der Common Name des Zertifikats einem ACL-Benutzer entspricht. Die Konfiguration erfolgt mit tls-auth-clients-user CN und ACL SETUSER on nopass. Damit entfällt die separate Passwort-Authentifizierung – das Zertifikat dient als einzige Credential.

Time-Series-Datenbanken unterstützt Redis 8.6 mit NaN-Werten (Not a Number) in TS.ADD und TS.MADD. Neue Aggregatoren wie COUNTNAN und COUNTALL behandeln fehlende Messwerte korrekt, während bestehende Aggregatoren NaN-Werte ignorieren.

Alle Informationen zum neuen Release finden sich im Blog des Projekts. Redis 8.6 ist als Open-Source-Software unter der AGPLv3-Lizenz verfügbar. Die Unified Distribution enthält alle Funktionen einschließlich RedisTimeSeries, RedisBloom und RedisJSON in einem Paket. Binaries stehen für Docker, Snap, Homebrew sowie als RPM- und Debian-Pakete bereit. Die Version haben die Entwickler auf Ubuntu 22.04/24.04, Rocky Linux, AlmaLinux, Debian und macOS getestet.


(fo)



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