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E-Mobilität: Bundestag macht Weg frei für bidirektionales Laden
Der Bundestag hat eine entscheidende Hürde für bidirektionales Laden beseitigt. Mit einer Novelle des Energiewirtschafts- und des Stromsteuergesetzes hat er den Weg für Vehicle-to-Grid (V2G) – also das Einspeisen von Strom aus der E-Auto-Batterie zurück ins Stromnetz – geebnet. Die zentrale Hürde für die wirtschaftliche Umsetzung von V2G war bislang die doppelte Belastung des wieder eingespeisten Stroms mit Netzentgelten und Abgaben. Bisher wurde Strom, der aus einer Fahrzeugbatterie zurück ins Netz floss, wie normaler Verbrauch behandelt und daher erneut mit Gebühren belegt.
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Mit der Reform des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) haben die Abgeordneten diese Ungleichbehandlung aufgehoben. E-Autos werden nun regulatorisch wie Pumpspeicher oder stationäre Großspeicher behandelt, die schon immer nur einmal Netzentgelte zahlen. Rückgespeister Strom wird so künftig wie Speicherstrom behandelt und nicht mehr doppelt mit Netzentgelten belegt.
Für das Gesetzespaket stimmten die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD, dagegen die AfD und die Grünen. Die Linke enthielt sich. Die Anpassung schafft laut dem federführenden Wirtschaftsausschuss die Voraussetzung dafür, dass Betreiber von Stromspeichern – und damit auch E-Auto-Besitzer – anteilig wieder ins Netz eingespeiste Strommengen wirtschaftlich bereitstellen können, da sie für diese Mengen von der Netzentgeltbefreiung Gebrauch machen können.
Speichervermögen von bis zu 5 GWh
Der auf die Vermarktung von Batteriespeichern spezialisierte Anbieter The Mobility House erläutert, dass so erstmals ein fairer, wirtschaftlicher Rahmen entstehe, der bidirektionales Laden auch für Verbraucher attraktiv mache. Dies schaffe Anreize, die dringend benötigte Flexibilität auf der Nachfrageseite in das Energiesystem zu integrieren. E-Autos würden zu flexiblen Speichern, die erneuerbare Energie aufnehmen und bei Bedarf zurückspeisen könnten. Das entlaste das Stromsystem, schaffe Spielraum für mehr Wind- und Solarenergie und senke langfristig Kosten für Verbraucher und Netz.
Deutschland kann demnach das bislang ungenutzte Speicherpotenzial der über 1,65 Millionen zugelassenen Elektroautos für das Energiesystem nutzbar machen. Basierend auf bereits zugelassenen E-Autos und einer realistischen Anschlussquote von 20 bis 30 Prozent erschließt dies laut The Mobility House ein dezentrales Speichervermögen von rund 3,3 bis 5 GWh. Dies entspreche einer flexiblen Leistung in der Größenordnung eines Großkraftwerks (1,0 bis 1,5 GW).
Die Entlastung bei den Netzentgelten tritt zum 1. Januar 2026 in Kraft. Ab dem 1. April folgen neue Marktregeln für die Bilanzierung von Stromspeichern und Lastgängen (MiSpeL) der Bundesnetzagentur, die V2G technisch und regulatorisch vereinfachen. Diese legen fest, wie Strommengen aus Speichern messtechnisch und bilanziell zu behandeln sind. Anschließend benötigen Netzbetreiber laut Marktinsidern sechs bis 12 Monate für die Systemanpassung, sodass die Technik im kommenden Jahr schrittweise in den Markt wachsen könne. Für die volle Entfaltung des V2G-Potenzials sei aber auch ein schnellerer Ausbau digitaler Smart Meter nötig.
VDA fordert weitere Korrekturen
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„Das bidirektionale Laden ist eine zentrale Zukunftstechnologie – für die Attraktivität der E-Mobilität ebenso wie für ein erneuerbares, flexibles Energiesystem“, erklärt Marcus Bollig, Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Es sei gut, dass das Parlament Hürden dafür abgebaut habe. Zudem entfalle die Stromsteuer zumindest für einige zentrale Anwendungsfälle. Beides seien wichtige Schritte, um das bidirektionale Laden für die Verbraucher attraktiver zu machen und den Markthochlauf der E-Mobilität zu stärken.
Unverständlicher bleibt für Bollig aber, warum die Abschaffung der stromsteuerlichen Doppelbelastung im Anwendungsfall V2G zunächst auf Nutzer mit eigener Photovoltaikanlage begrenzt bleiben soll. Die Empfehlung des Finanzausschusses, weitere Vereinfachungen im Stromsteuerrecht für Vehicle-to-Grid zu prüfen, müsse zügig aufgegriffen und entsprechend umgesetzt werden.
Die Automobilindustrie habe bidirektionale Ladetechnologien erfolgreich zur Marktreife entwickelt, hebt der Branchenvertreter hervor. Alle deutschen Hersteller böten bereits bidirektionale E-Fahrzeuge an. Umso wichtiger sei es, dass für den Einstieg der Technologie in den Massenmarkt politisch weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht würden. Dazu zählten einfache Zähl- und Messkonzepte zur Abgrenzung der netzentgeltlich und stromsteuerlich zu begünstigenden Strommengen.
Energy Sharing wird einfacher
Zur Umsetzung der novellierten Strombinnenmarktrichtlinie haben die Abgeordneten auch Vorgaben zum sogenannten Energy Sharing sowie im Bereich des Netzanschlusses in das EnWG aufgenommen. Damit soll etwa sichergestellt werden, dass Endverbraucher aktiv am Markt teilnehmen und informierte Entscheidungen treffen können. Der Wirtschaftsausschuss hat hier ergänzt, dass die Regeln zum Teilen von Stromquellen auf Bürgerenergiegenossenschaften ausgeweitet werden. Auch kleine kommunale Betriebe erhalten so mehr Möglichkeiten. Eine gewerbliche Tätigkeit soll keinen Hemmschuh mehr darstellen.
Ferner wollen die Parlamentarier mit weiteren Vereinfachungen im Messstellenbetriebsgesetz den Smart-Meter-Rollout beschleunigen, indem vor allem grundzuständigen Messstellenbetreibern Kooperationen erleichtert werden. Der Bundestag moniert in einer Entschließung, dass das Tempo beim Hochlauf intelligenter Stromzähler noch immer unzureichend sei. An die Bundesregierung geht der Appell, mit der nächsten Novelle des Messstellenbetriebsgesetzes eine deutliche Verschärfung des Sanktionsregimes gegen säumige grundzuständige Messstellenbetreiber auf den Weg zu bringen und dabei auch verpflichtende Abhilfemaßnahmen vorzusehen, wenn sich die Zahlen kurzfristig nicht erheblich verbessern.
(nen)
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Entwicklungsumgebung Eclipse Theia 1.68 integriert GitHub-Copilot-Anbindung
EclipseSource hat die Veröffentlichung von Eclipse Theia 1.68 bekanntgegeben, einer quelloffenen Entwicklungsplattform für Web- und Cloud-basierte Tools. Das aktuelle Release erlaubt das Verwenden von GitHub Copilot out-of-the-box und lässt KI-Agenten – noch als Alpha-Feature – Skills verwenden. Neben zahlreichen KI-bezogenen Updates gibt es auch weitere Neuerungen, unter anderem zur Verbesserung der Accessibility.
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Aufgabenplanung zum Mitverfolgen
KI-Agenten können in Eclipse Theia durch das neue Tool todo_write den Fortschritt mehrstufiger Aufgaben visuell darstellen: Sie können To-do-Listen erzeugen, die im Chatfenster angezeigt und aktualisiert werden. Die Aufgaben erhalten, ihrem Status entsprechend, Icons für „noch nicht erledigt“, „in Arbeit“ oder „erledigt“. Um das Feature nutzen zu können, muss der neue Agenten-Modus „Agent Mode (Next)“ aktiviert sein. Dieser soll sich dadurch auszeichnen, dass er Coding-Aufgaben effektiver, zuverlässiger und autonomer durchführt.
Das Entwicklungsteam zeigt ein Beispiel: Ein Prompt fordert den KI-Agenten auf, eine To-do-Liste für das Kochen einer Mahlzeit zu erstellen und so zu tun, als würde er die dafür nötigen Schritte ausführen.

Der KI-Agent arbeitet eine virtuelle To-do-Liste ab.
(Bild: EclipseSource)
GitHub Copilot in Eclipse Theia 1.68
Entwicklerinnen und Entwickler mit aktivem GitHub-Copilot-Abo können dieses nun direkt innerhalb der Theia IDE sowie in mit Theia AI erstellten Tools verwenden. Sie benötigen dafür weder zusätzliche API-Keys noch Abos. Dahinter steht technisch das neue Package @theia/ai-copilot, das GitHub Copilot als Language-Model-Anbieter in Eclipse Theias KI-Framework integriert, mitsamt Authentifizierung per OAuth.
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Wie der Authentifizierungsvorgang aussieht, demonstriert das EclipseSource-Team:

GitHub Copilot lässt sich direkt aus Eclipse Theia 1.68 heraus nutzen.
(Bild: EclipseSource)
Skills für KI-Agenten
Als Alpha-Feature können KI-Agenten in Eclipse Theia nun Agent Skills nutzen. Diese bestehen aus wiederverwendbaren Anweisungen und Domänenwissen, die Agenten aus SKILL.md-Dateien beziehen. Unter anderem können Agenten im Verzeichnis ~/.theia/skills/ vorhandene Skills automatisch entdecken, spezifische Skills per Entwickleranweisung mithilfe des Befehls /skillName nutzen oder Skills nach Bedarf laden. Für Letzteres dient die Variable {{skills}}, die Entwicklerinnen und Entwickler in Agenten-Prompts einfügen können.
Das Erstellen von Skills mithilfe des CreateSkill-Agenten befindet sich ebenfalls im Alpha-Status. Um projektspezifische Skills festzulegen, dient das KI-Chat-Interface. Dort können Developer den gewünschten Skill beschreiben, und der Agent wird eine korrekt strukturierte SKILL.md-Datei mitsamt entsprechendem YAML-Frontmatter und Markdown-Inhalt erstellen.
Updates für Accessibility und VS-Code-Kompatibilität
Für eine verbesserte Barrierefreiheit sind im Chat nun Fokusnavigationsbefehle verwendbar, um per Tastatur zwischen Input und Antworten zu navigieren (Strg/Cmd+oben/unten). Auch sind alle Chat-Buttons jetzt per Tastatur zugänglich, und für Screenreader stehen umfassende ARIA-Attribute bereit.
Daneben wurde die Kompatibilität mit Erweiterungen für Visual Studio Code auf die API-Version 1.108.0 erhöht und das Theia-Team hat einige Bugs behoben, wie der Blogeintrag zur Ankündigung aufführt.
(mai)
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Bahn-Sicherheitsgipfel: Forderungen nach mehr Zweierteams und Bodycam-Einsatz
Vor dem von der Deutschen Bahn für heute in Berlin angesetzten Sicherheitsgipfel hat Nordrhein-Westfalen ein Maßnahmenpaket vorgeschlagen und Forderungen an den Bund aufgestellt. Demnach soll der Einsatz von Zweierteams bei den Zugbegleitern ausgebaut werden. Für das Tragen von Bodycams im ÖPNV, bislang auf freiwilliger Basis, soll die Bundesregierung Rechtssicherheit schaffen. Die Technik zur Alarmierung und Verfolgung von Tätern soll ausgebaut und die Videoüberwachung soll noch effektiver eingesetzt werden. Ausgeweitet werden soll auch der zum Schutz von Fahrgästen und Zugpersonal eingesetzte Einsatz von Sicherheitsteams.
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Anfang Februar hatte es in Rheinland-Pfalz bei einer Ticketkontrolle einen Angriff auf einen Zugbegleiter der Deutschen Bahn gegeben. Der 36-Jährige war zwei Tage später an seinen schweren Verletzungen gestorben. Die Bahn hat daraufhin die Bundesregierung, die Bundespolizei, Vertreter der Bahnbranche, die Länder und Aufgabenträger für den Regionalverkehr sowie die Gewerkschaften zu einem Sicherheitsgipfel eingeladen.
Aggressiver Ton
„Die Aggressivität und die Tonlage ist bei Auseinandersetzungen in Bussen und Bahnen härter geworden. Das empfinden viele Menschen so, und deshalb löst die Gewalttat in Rheinland-Pfalz auch so viele grundsätzliche Fragen aus. Die Fahrgäste fühlen sich in manchen Situationen subjektiv nicht sicher und wir müssen sie und unser Bahnpersonal besser schützen“, sagte NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne).
Der NRW-Verkehrsminister hatte sich in der Woche mit Vertretern von Deutscher Bahn, Aufgabenträgern, Verkehrsunternehmen und der Bundespolizei an einen Tisch gesetzt. Dabei habe Einigkeit geherrscht, dass zwar landesweit ein leichter, aber kein extremer Anstieg von Gewalttaten zu verzeichnen sei. Das subjektive Bedrohungsgefühl bei vielen Menschen sei unabhängig von den Zahlen aber gewachsen, teilte das NRW-Verkehrsministerium mit.
Mehr zum Thema Deutsche Bahn
(fpi)
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Cisco erweitert AgenticOps mit KI für Netzwerk und Security
Auf der Cisco Live in Amsterdam hat der Netzwerkausrüster am Dienstag die nächste Ausbaustufe seines AgenticOps-Modells vorgestellt. Das im letzten Jahr eingeführte Konzept setzt auf KI-Agenten, die IT-Infrastruktur kontinuierlich beobachten, Probleme eigenständig diagnostizieren und nach Bestätigung Maßnahmen einleiten. Die neuen Funktionen erstrecken sich nun über Campus-, Rechenzentrums-, Service-Provider- und Security-Umgebungen.
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Vom Dashboard zum autonomen Troubleshooting
Im Pressegespräch beschrieb DJ Sampath, SVP AI Software and Platform bei Cisco, das grundlegende Skalierungsproblem: „Man kann Systeme, die mit Agenten-Geschwindigkeit laufen, nicht mit Betriebsmodellen auf menschlicher Geschwindigkeit managen.“ Bislang arbeiteten IT-Teams meist Alarm-getrieben mit statischen Dashboards. In einer Welt, in der KI-Agenten als neuartige Workloads der Kunden hohe Infrastrukturanforderungen stellen, skaliere dieses Modell laut Sampath nicht mehr.
Für Campus-, Branch- und Industrienetzwerke sollen daher drei neue Kernfunktionen Abhilfe schaffen. Beim autonomen Troubleshooting validieren Agenten im Störungsfall mehrere Hypothesen gleichzeitig und führen deterministische Korrekturen aus – Cisco wirbt hier mit einer Präzision auf CCIE-Niveau, um die mittlere Reparaturzeit auf Minuten zu drücken. Parallel dazu überwacht die Continuous Optimization Erfahrungsmetriken wie Verbindungszeit, Kapazität und Roaming, um Parameter wie WLAN-Frequenzen oder QoS eigenständig anzupassen, noch bevor Nutzer Beeinträchtigungen bemerken. Ergänzend prüft die Trusted Validation geplante Netzwerkänderungen automatisch gegen Live-Topologien und Telemetriedaten, wobei Deep-Reasoning-Techniken auch komplexe Aufgaben wie Compliance-Checks übernehmen sollen.
Über den Cisco AI Assistant können Administratoren darüber hinaus eigene Workflows erstellen, um wiederholbare Automatisierungen an bestimmte Bedingungen zu knüpfen. Die Einführung dieser Funktionen für Campus und Branch startet noch im Februar 2026.
Für Rechenzentrums-Netzwerke integriert Cisco AgenticOps in Nexus One. Strategisch dient Nexus One dabei als Klammer, um die verschiedenen Fabrics (Hyperfabric, VXLAN, ACI) zu vereinen und nach oben hin operationalisierbar zu machen. Früherkennung und intelligente Ereigniskorrelation sollen hier präskriptive Empfehlungen liefern. Die Verfügbarkeit ist jedoch erst für Juni 2026 geplant. Im Service-Provider-Bereich soll Crosswork AI herstellerübergreifende Netzwerkprobleme diagnostizieren – dieses Feature befindet sich vorerst in einer Beta-Phase.
KI in der Firewall als Antwort auf die KI-Explosion
Ein wesentlicher Treiber für den Einsatz von Agenten in der Security ist laut Cisco die massive Zunahme externer KI-Aktivitäten. Wenn Dienste wie OpenAI oder autonome Agenten von Drittanbietern unvorhersehbare Prozessketten und Traffic-Muster generieren, entsteht ein variables System, das mit statischen Regeln kaum noch beherrschbar ist. Technisch begegnet Cisco dem mit KI-Agenten in der Security Cloud Control. Sie analysieren Traffic, Kapazität und Konfigurationen.
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Dabei sollen die Agenten proaktiv Zero-Trust-Lücken in sensiblen Anwendungen identifizieren und direkt One-Click-Lösungsvorschläge unterbreiten. Für das Troubleshooting verspricht der Hersteller, dass die KI Performance-Fresser wie sogenannte Elephant Flows inklusive Kontextanalyse selbstständig erkennt. Ergänzend prüft die Funktion Continuous Compliance das Regelwerk der Firewall fortlaufend auf Abweichungen von Standards wie PCI-DSS. Raj Chopra, SVP & Chief Product Officer, Security, betonte im Pressegespräch, dass es das Ziel sei, Security-Teams vom reaktiven Feuerlöschen zu einer kontinuierlichen Optimierung zu führen. Die allgemeine Verfügbarkeit dieser Funktionen ist für Mai 2026 geplant.
Spannend ist der Ansatz bei der Observability-Tochter Splunk: Das neue AI Agent Monitoring (verfügbar ab 25. Februar) visualisiert und überwacht die KI-Agenten selbst. Es kontrolliert Performance, Kosten und Verhalten der autonomen Helfer. In Zukunft soll dies mit Cisco AI Defense gekoppelt werden, um KI-spezifische Risiken wie Halluzinationen, Datenlecks oder Prompt Injection in den Agenten zu erkennen.
Telemetrie als Burggraben
Technisches Fundament ist Ciscos Cross-Domain-Telemetrie. Signale aus Networking, ThousandEyes, Firewalls und Splunk fließen zusammen. DJ Sampath nannte drei Pfeiler für das System: Echte Systemdaten statt Zusammenfassungen als Basis für die KI-Logik (Reasoning), ein Ensemble spezialisierter Modelle mit eingebetteten Runbooks sowie Agenten, die sich domänenübergreifend gegenseitig validieren.
Der Mensch bleibt dabei explizit „in the loop“. Governance sei „by Design“ eingebaut, so Cisco. Die Agenten sollen erst eskalieren, wenn menschliches Urteil gefragt ist – ein Paradigmenwechsel vom „Arbeit erledigen“ zum „Ergebnisse beaufsichtigen“.
Weitere Informationen zu den Updates finden sich bei Cisco.
(fo)
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