Apps & Mobile Entwicklung
EcoFlow x EverHome: IR-Lesekopf nun mit Stream-Balkonkraftwerk kompatibel

Das Balkonkraftwerk-System EcoFlow Stream ist ab sofort mit dem EverHome EcoTracker IR kompatibel, was eine Kopplung der Ausgangsleistung des PV-Systems von EcoFlow an den Verbrauch über den Infrarot-Lesekopf von EverHome ermöglicht. EcoFlow hatte die Integration im Dezember 2025 in Aussicht gestellt, nun ist sie umgesetzt.
Aufgesetzter IR-Lesekopf statt eingebautes Messgerät
Für die direkte Kopplung der Ausgangsleistung des Balkonkraftwerks und des tatsächlichen Verbrauchs des Haushalts sind häufig Energiemessgeräte wie der Shelly Pro 3EM oder Hersteller-eigene Geräte nötig, die einen Anschluss im Schaltkasten durch eine Elektrofachkraft erforderlich machen. Mit der Integration des knapp 80 Euro teuren EverHome EcoTracker IR* ist genau dies nicht mehr nötig, da er mit Infrarot-Lesekopf einfach auf den digitalen Stromzähler aufgesetzt wird und so dessen Daten ausliest, ohne in den Stromkreis integriert werden zu müssen.
Direkte Verbindung statt Cloud-Anbindung
Ziel der Integration ist es, den Eigenverbrauch des Balkon-PV-Systems mit Speicher zu maximieren und möglichst gut an den tatsächlichen Bedarf des Haushalts anzupassen. Die Integration basiert dabei auf einer direkten Geräte-zu-Geräte-Verbindung anstelle einer cloudbasierten Anbindung, was die Kommunikation schneller und zuverlässiger machen soll.
Die neue Integration umfasst die gesamte Stream-Produktreihe von EcoFlow, vom Stream Ultra X (Test), Stream Ultra (Test) bis hin zum Stream AC Pro (Test) und dem Stream Mikro-Wechselrichter.
Auch Eigenbau mit Raspberry Pi möglich
Wie man ein solches, smartes Energiemessgerät mit einem Raspberry Pi und einem IR-Lesekopf für Home Assistant selbst bauen kann, hat ComputerBase bereits in einem Bericht im Jahr 2022 gezeigt.
EverHome auch bei Zendure integriert
Neben EcoFlow bietet auch Zendure eine Integration des EverHome EcoTrackers in das eigene Balkonkraftwerksystem an. Diese zur IFA 2024 vorgestellte Integration wurde bereits Ende 2024 umgesetzt.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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iPhone 18 erst 2027?: Lieferketten-Bericht deutet Verspätung an

Das iPhone 18 soll erst im Frühjahr 2027 erscheinen, wie ein neuer Lieferketten-Bericht andeutet. Im September 2026 sollen die iPhone-18-Pro-Modelle und das iPhone „Fold“ auf den Markt kommen, wodurch Apple nach langer Zeit von seiner üblichen Veröffentlichungsstrategie abweichen würde.
Die Verschiebung des iPhone 18 auf das kommende Jahr, wodurch das Standard-iPhone im gleichen Zeitraum wie ein mögliches iPhone 18e auf den Markt kommen würde, geht bereits aus mehreren Insider-Berichten hervor. Und nun hat Apple-Lieferant Largan Precision im Rahmen einer Aktionärskonferenz erklärt, dass ein „bedeutsamer Kunde aus den USA“ den Start eines neuen Modells auf das Jahr 2027 verschoben habe, wie BigGo Finance schreibt.
Marktstart des iPhone 18 erst im Jahr 2027?
Zwar wird in der Stellungnahme von Largan Precision kein Name genannt, allerdings gilt das taiwanische Unternehmen als maßgeblicher Zulieferer für die Kameralinsen des iPhone. Zudem spricht Chairman Lin En-Ping davon, dass die Werksauslastung Ende 2026 dadurch höher als angenommen ausfällt, damit bestimmte Bauteile Anfang 2027 zur Verfügung stehen. Damit gilt ein Marktstart des iPhone 18 im Frühjahr 2027 als wahrscheinlich.
Eine Veröffentlichung der iPhone 18 Pro und des neuen faltbaren iPhone „Fold“/„Ultra“ im September 2026 sowie ein Start des iPhone 18 zusammen mit dem iPhone 18e und einem iPhone Air 2 im Frühjahr 2027 würde für eine Entzerrung des Release-Zyklus sorgen. Zudem ermöglicht ein Marktstart der verschiedenen Modelle mit einem Abstand von rund sechs Monaten konstantere Verkäufe über das Jahr gesehen.
Erste Abweichung des Veröffentlichungszyklus seit dem iPhone 4S
Sollten sich die aktuellen Gerüchte bewahrheiten und Apple das iPhone 18 erst Anfang 2027 auf den Markt bringen, wäre dies die erste Abweichung des Veröffentlichungszyklus seit dem iPhone 4S, das 2011 erschienen ist. Bislang nutzte Apple das Frühjahr lediglich für die Vorstellung der Einsteiger-Smartphones iPhone 16e und 17e, die erwartungsgemäß jedoch weniger Aufsehen erregen als die Standard-Smartphones.
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Linux-Distribution: SteamOS 3.8 mit erster Unterstützung für die Steam Machine

Valve hat die Gaming-fokussierte Linux-Distribution SteamOS 3.8 veröffentlicht, die mit weitreichenden Änderungen aufwartet. Dabei macht der Hinweis auf einen „ersten Support für die kommende Steam Machine“ in den Patchnotes Hoffnung auf einen baldigen Release der Steam Machine.
Bislang hat Valve lediglich bestätigt, dass die Steam Machine im Sommer dieses Jahres auf den Markt kommen soll, ohne einen konkreten Erscheinungstermin zu nennen. Insider-Berichte gehen von einer Ankündigung von Valves Wohnzimmer-PC im Zeitraum zwischen dem 22. und 30. Juni aus. Die Veröffentlichung von SteamOS 3.8, die erstmals Unterstützung für die kommende Steam Machine bietet, lässt erneut Spekulationen über einen baldigen Marktstart hochkochen. Im aktuellen Podcast konnten Fabian und Jan auch bestätigen, das Muster im Umlauf sind.
SteamOS 3.8 mit aktuellerem Linux-Kernel und frischer Paketbasis
SteamOS 3.8 wechselt zum Linux-Kernel 6.16, während in der Vorgängerversion noch der Kernel 6.11 zum Einsatz kam. Zudem wird KDE Plasma auf Version 6.4.3 aktualisiert und auch im Desktop-Modus standardmäßig Wayland verwendet, das zuvor nur im Game-Modus aktiviert war. Darüber hinaus hat Valve die Arch-Linux-Paketbasis aktualisiert, wie es in den Patchnotes heißt.
Valve bringt mit SteamOS 3.8 umfangreiche Änderungen im Bereich Displays und Grafikdarstellung. So gibt es erstmals eine vorläufige Unterstützung von HDMI-VRR für Geräte mit nativem HDMI-Ausgang und der Grafiktreiber soll mit einer höheren Performance und Stabilität aufwarten. Ferner soll die Leistung des Desktop-Modus nun dank Korrekturen weniger Performance-Einbrüche zeigen und Unterstützung für VRR- und HDR-Displays bieten.
Darüber hinaus ist jetzt das Aufwachen aus dem Ruhezustand mit einem Steam Controller möglich, kommende SteamOS-Updates werden zügiger installiert und der Game-Mode unterstützt das Teilen des Bildschirms über OBS, Discord und Co. Zudem hat Valve Probleme mit schlechterer WLAN-Leistung nach dem Standby korrigiert und die Videoausgabe friert dank Fehlerkorrekturen nicht mehr bei Verwendung von Remote Play ein.
Bessere Unterstützung für Gaming-Handhelds abseits des Steam Deck
Erfreulich ist, dass Valve mit SteamOS 3.8 die Unterstützung für Gaming-Handhelds von Drittanbietern weiter ausbaut. So gibt es jetzt erstmals Controller-Support für das Lenovo Legion Go 2 und die OneXPlayer X1-Reihe, während andere Handhelds wie der GPD Win 5 oder das ursprüngliche Legion Go eine bessere Controller-Unterstützung spendiert bekommen. Zudem sinkt die Eingabelatenz nun deutlich.
Für eine ganze Reihe an Gaming-Handhelds, darunter auch das Asus ROG Xbox Ally und das MSI Claw, sollen SD-Karten zuverlässiger funktionieren. Allgemein verbessert SteamOS 3.8 die Kompatibilität mit aktuellen AMD- und Intel-Chips, während der Videospeicher bei diskreten Grafikkarten deutlich besser verwaltet werden soll. Wer weitere Informationen zu den umfangreichen Änderungen von SteamOS 3.8 erfahren möchte, dem sei ein Blick in die englischsprachigen Patchnotes empfohlen.
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Lokales KI-Modell aus China: GLM-5.2 verdrängt Claude Fable 5 bei Web-Design von der Spitze
Das chinesische KI-Modell GLM-5.2 hat sich überraschend an die Spitze der Design-Arena-Rangliste für HTML-Webdesign gesetzt. Erstmals wurde damit Claude Fable 5 vom Spitzenplatz verdrängt. Das quelloffene Modell arbeitet dabei nicht nur zuverlässig, sondern verursacht auch deutlich geringere Kosten als die Konkurrenz.
Anthropic entrohnt
GLM-5.2 ist das neueste Modell des chinesischen KI-Spezialisten Zhipu AI. Im Single-Turn-Webdesign-Benchmark von Design Arena konnte es seine Leistungsfähigkeit nun unter Beweis stellen und das bislang dominierende Claude Fable 5 von Anthropic erstmals vom ersten auf den zweiten Platz verdrängen. Auch die Versionen Claude Opus 4.6 und 4.7 ließ der Neuling hinter sich. Gegenüber dem Vorgänger GLM-5.1 gelang dem Modell ein Sprung um fünf Plätze, wodurch es in der Kategorie „Code Categories“ einen Elo-Wert von rund 1.360 erreichte.
Bemerkenswert ist dabei, dass GLM-5.2 mit 744 Milliarden Parametern dieselbe Größe wie sein Vorgänger besitzt, diese Werte bei der Konkurrenz Schätzungen zufolge dagegen mehr als sechsmal so groß ausfallen sollen. Diese Effizienz spiegelt sich auch bei den Kosten wider: Laut Design Arena werden 1,40 US-Dollar pro eine Million Eingabetoken und 4,40 US-Dollar pro eine Million Ausgabetoken veranschlagt. Claude Fable 5 verlangt für dieselbe Menge dagegen 10 beziehungsweise 50 US-Dollar.
Hohe Zuverlässigkeit und hochwertige Grundlagen
Einer Analyse von Design Arena zufolge basiert der Erfolg von GLM-5.2 vor allem auf seiner hohen technischen Zuverlässigkeit. Zudem soll die Anwendung Bibliotheken wie Chart.js oder Three.js deutlich zuverlässiger einsetzen als viele Konkurrenten. Darüber hinaus verwendet GLM-5.2 laut Analyse in 91 Prozent aller Sitzungen TailwindCSS und greift in mehr als der Hälfte der Fälle auf Font Awesome zurück. Dadurch lassen sich komplexere Designs und aufwendigere Interaktionen erzeugen, andere Modelle nutzen diese Werkzeuge deutlich seltener.
Vor allem die Verwendung besonders hochwertiger Grundvorlagen ermöglicht dem Modell anspruchsvolle und zugleich saubere Layouts, wobei es Gleichzeitig auf Bilder aus externen Quellen zurückgreift. Animationen, Typografie und visuelle Strukturen wirken laut Analyse zudem häufig ausgearbeiteter als bei konkurrierenden Modellen. Zugleich vermeidet GLM-5.2 typische Schwächen früherer KI-Systeme wie übermäßige Farbverläufe oder unausgewogene Layouts.
Open Source als weitere Vorteil
Ein weiterer Vorteil liegt in der Offenheit des Systems. GLM-5.2 wird unter einer MIT-Lizenz veröffentlicht und bietet ein Kontextfenster von einer Million Token. Entwickler können das Modell somit lokal betreiben, anpassen und in eigene Anwendungen integrieren, ohne an proprietäre Dienste gebunden zu sein.
Noch Defizite in anderen Bereichen
Ein uneingeschränkter Überflieger ist GLM-5.2 allerdings nicht. Bei der Spieleentwicklung, Datenvisualisierung und dem 3D-Design konnte Claude Fable 5 seine Spitzenpositionen weiterhin behaupten. Im Bereich der UI-Komponenten erreicht GLM-5.2 zudem lediglich Platz vier. Darüber hinaus weisen viele der generierten Webseiten gewisse Ähnlichkeiten auf, während Claude Fable 5 in diesem Bereich deutlich vielfältiger und abwechslungsreicher arbeitet.
Die komplexeren Designs können sich zudem an anderer Stelle negativ auswirken. GLM-5.2 erzeugt im Durchschnitt rund 25 Prozent mehr Code und benötigt mit etwa 305 Sekunden ungefähr doppelt so lange wie Claude Fable 5. In agentischen Szenarien legt das Modell außerdem mehr Dateien an.
Dominanz großer Modelle wird aufgebrochen
Dennoch dürfte der Erfolg von GLM-5.2 für die Entwicklergemeinschaft einen wichtigen Meilenstein markieren, der Vorsprung geschlossener Spitzenmodelle im Bereich Webdesign beginnt damit sichtbar zu schrumpfen. Die Kombination aus Open-Source-Lizenz, vergleichsweise niedrigen Betriebskosten und hoher Qualität verdeutlicht, wie schnell sich quelloffene Modelle der Leistungsfähigkeit proprietärer Systeme annähern oder diese sogar übertreffen können.
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