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Für 90+ Prozent Marge: SK Hynix baut mehr DDR5 statt HBM während Samsung lauert


Laut koreanischen Medien könnte SK Hynix beim Ausbau DRAM gegenüber HBM bevorzugen, die Knappheit hier führt zu extremen Preisen und kann für Margen theoretisch jenseits der 90 Prozent sorgen. Unterdessen lauert Samsung mit HBM-Rekordauslieferungen, noch nie hat das Unternehmen in so kurzer Zeit einen Milliardenumsatz erzielt.

Samsung feiert Milliardenumsatz mit HBM4 …

Südkoreanische Medien haben in Samsung stets ihren Favoriten, SK Hynix wiederum hat es dort stets etwas schwerer. Und so passt auch der Tenor dieses Mal: Während Samsung HBM-Umsatz nach vier Monaten wohl die Milliardenmarke geknackt hat und natürlich auch ein großer Erfolg ist, berichtet Yonhap, wird die Strategie von SK Hynix doch eher kritisch gesehen.

… während SK Hynix DDR5/LPDDR5 ausbaut

Dabei ist der Fokus auf die Breite des Marktes von SK Hynix und neben der Fertigung von zusätzlichem HBM auch die Adressierung von DDR5 und LPDDR5 als die wohl knappeste Ressource in den kommenden Monaten mit Aussicht auf extreme Gewinne, der insgesamt betrachtet vielleicht sogar bessere Weg. Denn im Zweifel oder bei größeren Fluktuationen in den kommenden Jahren könnten diese Produktionslinien bei SK Hynix schließlich auch noch schnell für NAND genutzt werden, dem nächsten boomenden Markt.

SK Hynix überholt Samsung beim Börsenwert

Der Ausgangspunkt bei SK Hynix ist aber auch ein ganz anderer. Über 40 Prozent des Umsatzes erzielt das Unternehmen bereits mit HBM, bei Samsung ist der Wert viel geringer. Nach dem HBM3e-Fiasko hat Samsung aber bei HBM4 immerhin einen sauberen Start ohne Probleme hinbekommen. Dennoch führte das dazu, dass der Börsenwert von SK Hynix diese Woche erstmals den von Samsung übertroffen hat und so Südkoreas wertvollster Konzern wurde. Auch das ist letztlich eine Geschichte für die Bücher: 2002/2003 stand SK Hynix kurz vor dem Kollaps und Verkauf an Micron, war de facto pleite und ein Pennystock.

Ausbau der gesamten Produktpalette

Die Anpassung von SK Hynix hinsichtlich einer gesteigerten Produktion von DDR5 und LPDDR5 wird auch damit begründet, dass angeblich die Rubin-Prognosen angepasst wurden. Dafür gibt es jedoch keinerlei Anzeichen, außer die Chosun heute von einem Insider bezieht, zuletzt sah es eher nach dem Gegenteil aus: Die Nachfrage könnte noch steigen.

Langfristig gesehen werden beide Hersteller stark expandieren und sich vermutlich auch etwas mehr angleichen. Dass der Marktanteil von Samsung bei HBM steigen wird, ist dabei auch klar und erwartet worden, SK Hynix wiederum nimmt nun aber die gesamte Produktpalette beim Ausbau ins Visier. Denn laut Schätzungen fertigt Samsung bisher auch noch etwas mehr DRAM als SK Hynix – knapp 700.000 Wafer im Monat zu knapp 600.000 Wafer im Monat – hier füllt letztlich SK von dieser Seite die Lücke. Das heißt wiederum auch nicht, dass SK Hynix HBM liegen lassen wird. Auch hier ist eher das Gegenteil der Fall, auch die Produktion wird nach wie vor ausgebaut.

Ein Blick auf die Baustelle von SK Hynix
Ein Blick auf die Baustelle von SK Hynix (Bild: Yonap via The Korea Times)

Zuletzt erklärte das Unternehmen offiziell, binnen acht Jahren die Speicherfertigung verdreifachen zu wollen. Ganz so aggressiv ist Samsung offiziell bisher nicht, beschleunigt zwar die Ausbauten in Pyeongtaek, das Volumen dort bleibt insgesamt betrachtet vermutlich aber unter dem von SK Hynix anvisierten.

Weitere Pläne zur Maximierung der Kapazität dürften aber auch bei Samsung vermutlich noch in diesem Jahr folgen, ursprünglich wollte auch Samsung im gleichen Yongin Semiconductor Cluster wie SK Hynix einmal Fabriken bauen. Bisher gibt es davon aber nur Renderings.

Samsungs geplante Fabriken Yongin
Samsungs geplante Fabriken Yongin (Bild: Hankookilbo)



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Zeitreise in das Jahr 1996: Neues Fan-Projekt macht Shooter-Legende Quake 1 im Browser spielbar


Zeitreise in das Jahr 1996: Neues Fan-Projekt macht Shooter-Legende Quake 1 im Browser spielbar

Bild: Steam/id Software

Ein neues Fan-Projekt macht Quake 1 erneut über einen Webbrowser spielbar. Dabei ist lediglich eine Maus und eine Tastatur notwendig, um den Singleplayer- und QuakeWorld-Online-Multiplayer-Modus des Retro-Klassikers zu spielen.

Quake erschien im Jahr 1996 und war einer der ersten First-Person-Shooter, der vollständig auf einer 3D-Umgebung mit Polygonen basierte. Rund 30 Jahre später kann das genreprägende Retro-Spiel im Rahmen eines neuen Fan-Projektes im Webbrowser der eigenen Wahl gespielt werden. Damit bekommen Spieler neben NetQuake und Co. eine weitere Option, Quake 1 über das Internet im Browser zu spielen.

So wird Quake 1 im Browser gespielt

Die Online-Version von Quake 1k kann über eine auf Pieter.com gehostete Website gespielt werden. Es handelt sich dabei um ein inoffizielles und nicht-kommerzielles Fan-Projekt, das nicht mit id Software zusammenhängt. Ferner wird für die Webbrowser-Ausgabe von Quake 1 hierbei FTE QuakeWorld genutzt, eine Open-Source-Engine mit Unterstützung für verschiedene idTech-Spiele. Den Quellcode von Quake 1 hat id Software zudem bereits im Jahr 1999 veröffentlicht.

Im Rahmen der Browser-Variante von Quake 1 kann der Singleplayer ausprobiert werden, wobei hier aus Lizenzgründen nur die Shareware-Version zur Verfügung steht. Darüber hinaus ist es auch möglich, den Online-Multiplayer-Modus über QuakeWorld zu spielen, wodurch hierbei Matches mit bis zu 8 Spielern möglich sind. Wie bei einem Browser üblich erfolgt die Steuerung über Maus und Tastatur.

Die Steuerung im Detail

Die Steuerung ist dabei auch im Browser identisch mit der regulären Version von Quake 1, wie OS X Daily schreibt. Demnach wird die Maus zum Zielen genutzt, während ein Linksklick für das Schießen verwendet wird. Die Bewegung des eigenen Charakters erfolgt wie üblich mittels über WASD auf der Tastatur: Mit der W-Taste wird sich nach vorne bewegt und mit der S-Taste rückwärts. Bewegungen nach links und rechts erfolgen bekanntlich über die A- und D-Tasten.

Die Leertaste ermöglicht das Springen, um so gegnerischen Angriffen auszuweichen oder über Lücken zu gelangen. Mit der Escape-Taste öffnet sich das Hauptmenü, wo unter anderem der Single- und Multiplayer-Modus ausgewählt werden kann sowie das Options-Menü aufgerufen wird. In den Optionen können beispielsweise die Tasten neu belegt oder das Field-of-View (FOV) und die Mausgeschwindigkeit angepasst werden.



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Bis zu 10 GB/s: Samsungs stellt neuen UFS-5.0-Speicher vor


Samsung hat nach eigenen Angaben den ersten UFS-5.0-Speicher der Branche entwickelt. Die Lösung soll deutlich höhere Übertragungsraten als UFS 4.1 liefern und richtet sich laut Samsung vor allem an künftige Geräte, auf denen KI-Funktionen lokal ausgeführt werden.

Bis zu 10,8 GB/s beim Lesen

Der neue Speicher basiert auf dem aktuellen UFS-5.0-Standard der JEDEC und erreicht laut Samsung eine sequenzielle Leserate von bis zu 10,8 GB/s. Beim Schreiben nennt der Hersteller bis zu 9,5 GB/s. Damit soll der Speicher mehr als doppelt so schnell arbeiten wie Lösungen nach UFS 4.1.

Samsung positioniert UFS 5.0 vor allem mit Blick auf lokale KI-Anwendungen. Große Sprachmodelle und andere generative KI-Funktionen werden zukünftig vermehrt direkt auf Endgeräten ausgeführt, statt ausschließlich in der Cloud. Dadurch steigen auch die Anforderungen an Speicherbandbreite und Reaktionszeiten.

Geringere Abmessung, höhere Effizienz

Neben der Geschwindigkeit nennt Samsung auch eine verbesserte Energieeffizienz. Der neue Speicher soll mehr als 40 Prozent effizienter arbeiten als Samsungs bisherige UFS-4.1-Lösung. Erreicht werde das unter anderem durch Techniken wie Clock Gating und unterschiedliche Spannungsbereiche.

Auch beim Platzbedarf gibt es Änderungen. Der UFS-5.0-Speicherbaustein misst 7,5 × 13 × 0,9 Millimeter und fällt damit 16,7 Prozent kleiner aus als beim Vorgänger. Das soll Herstellern mehr Spielraum beim internen Aufbau mobiler Geräte geben.

Serienproduktion ab Ende 2026

Die Massenproduktion von UFS 5.0 soll im vierten Quartal 2026 beginnen. Samsung plant Varianten mit Kapazitäten von bis zu 1 TB. Als Zielgeräte werden unter anderem Flaggschiff-Smartphones, XR-Headsets und KI-Wearables genannt. Konkrete Endgeräte mit UFS 5.0 nennt Samsung bisher aber noch nicht. Entsprechend bleibt offen, wann der neue Speicher erstmals in Smartphones oder anderen Geräten für Endkunden auftauchen wird.



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Schwachstellen-Benchmark: GPT-5.5-Cyber von OpenAI übertrifft Claude Mythos 5


OpenAI baut Daybreak weiter aus und ergänzt seine Cyber-Sicherheitsinitiative um ein spezialisiertes KI-Modell für Sicherheitsforscher und Verteidiger. Auch Codex Security erhält neue Funktionen für die automatisierte Analyse und Behebung von Schwachstellen. Erste Benchmarks sehen die Kombination vor Claude Mythos 5.

Beeindruckende Zahlen, aber immer noch Schwächen

Seit seiner Vorstellung im März dieses Jahres hat Codex Security laut OpenAI mehr als 30 Millionen Commits in über 30.000 Codebasen analysiert und dabei 70.000 Probleme erkannt, die von menschlichen Prüfern als behoben markiert wurden. Mehr als 500.000 weitere Meldungen sollen zudem automatisiert als gelöst eingestuft worden sein.

Bei der Entdeckung neuer Schwachstellen haben verschiedene KI-Werkzeuge ihre Fähigkeiten bereits unter Beweis gestellt, bei der Bewertung, Behebung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bestanden bislang jedoch noch Defizite. Genau dafür will OpenAI nun eine Lösung gefunden haben, mit der Sicherheitsteams durch speziell auf diesen Bereich zugeschnittene Werkzeuge entlastet werden sollen.

GPT-5.5-Cyber kann nicht nur Schwachstellen erkennen, sondern selbstständig Patches erstellen
GPT-5.5-Cyber kann nicht nur Schwachstellen erkennen, sondern selbstständig Patches erstellen (Bild: OpenAI)

Die aktualisierte Version des KI-Agenten kann jetzt auch tiefgehende Code-Analysen durchführen, Änderungen überprüfen, Angriffswege nachvollziehen, Sicherheitsberichte erzeugen und anschließend maßgeschneiderte Patches für eine spätere menschliche Prüfung vorbereiten. Unterstützt wird zudem die Auswertung externer Quellen wie Bug-Bounty-Meldungen, Advisories und Ticket-Systeme. Darüber hinaus lassen sich die Ergebnisse in bestehende Systeme eines Schwachstellen-Managements integrieren.

OpenAI erklärt, dass es GPT-5.5-Cyber ausschließlich verifizierten Verteidigern zur Verfügung stellen wird. Dafür arbeitet das Unternehmen eng mit US-Behörden wie dem Center for AI Standards and Innovation, dem Office of the National Cyber Director und dem Office of Science and Technology Policy zusammen.

Erste Ergebnisse lassen aufhorchen

Die ersten Benchmark-Ergebnisse des neuen Systems können sich durchaus sehen lassen. In OpenAIs eigenem Benchmark CyberGym erreichte GPT-5.5-Cyber eine Punktzahl von 85,6 Prozent. Das reguläre GPT-5.5 kam hier lediglich auf 81,8 Prozent, während Claude Mythos 5 von Anthropic seinerzeit 83,8 Prozent erzielte und damit die Spitze übernahm, die sich OpenAI nun zurückerobert hat.

Im CyberGym-Benchmark hat GPT-5.5-Cyber wieder die Spitze übermommen
Im CyberGym-Benchmark hat GPT-5.5-Cyber wieder die Spitze übermommen (Bild: OpenAI)

Im ExploitGym-Test fällt der Abstand noch deutlicher aus: Hier erreichte GPT-5.5-Cyber 39,5 Prozent gegenüber 25,95 Prozent für GPT-5.5. Auch im SEC-Bench Pro lag das Modell mit 69,8 Prozent vor dem Basismodell, das noch auf 63,1 Prozent kam.

Auch in anderen Benchmarks kann GPT-5.5-Cyber zulegen
Auch in anderen Benchmarks kann GPT-5.5-Cyber zulegen (Bild: OpenAI)

Nachdem Anthropic mit Claude Mythos 5 die KI-Branche überrascht hatte, ist die Konkurrenz inzwischen aus ihrer Schockstarre erwacht und hat deutlich aufgeholt. Vor allem OpenAI und Anthropic treten damit in einem weiteren Bereich in direkter Konkurrenz zueinander.

„Patch the Planet“ für quelloffene Software

Darüber hinaus hat OpenAI mit dem Daybreak Cyber Partner Program seine Technologie für Sicherheitsanbieter und Dienstleister geöffnet. Zu den ersten Partnern zählen unter anderem Accenture, Akamai, Cisco, Cloudflare, CrowdStrike, IBM, Palo Alto Networks, Proofpoint, SentinelOne, Wiz und Zscaler. Diese Unternehmen sollen GPT-5.5-Cyber über ein Trusted-Access-Modell in ihre Produkte und Dienstleistungen integrieren können.

Parallel hat OpenAI gemeinsam mit Trail of Bits, HackerOne und Calif die Initiative „Patch the Planet“ mit dem Ziel gestartet, kritische Open-Source-Infrastruktur mithilfe KI-gestützter Analysen und menschlicher Sicherheitsforscher besser abzusichern.

Schutz kritischer Infrastruktur wird international ausgeweitet

Ausgeweitet hat der Konzern zudem seine Zusammenarbeit mit zahlreichen Regierungen und Behörden in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan und Südkorea. Ebenso sind europäische Institutionen wie die Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit ENISA Teil der Kooperation. Auch hier ist es das erklärte Ziel, kritische Infrastrukturen und staatliche Netzwerke besser gegen Cyberangriffe abzusichern.



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