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Herbstkampagne: Zalando lädt in eine Stadt voller Uma Thurmans
Zalando startet in die Herbstsaison mit einer weiteren Promi-Kampagne zum Thema Inspiration, die gleichzeitig auch ein neues Feature im Ökosystem des Online-Fashionhändlers bewerben soll. Star des neuen Auftritts ist Filmstar Uma Thurman, die sich in einer ganzen Stadt voller Doppelgängerinnen bewegt.
Anders als im ersten Flight von Zalandos „Was ziehe ich an?“-Kampagne setzt der Online-Modehändler dieses Mal allerdings auf zwei Werbebotschafterinnen. Neben Schauspielerin Uma Thurman wirbt Zalando auch mit der Musikerin PinkPantheress, die über eigene Videos ein jüngeres Publikum ansprechen soll. Hier schlägt sich die neue Plattformstrategie nach der Übernahme von About You nieder, der breit aufgestellte Modehändler zu sein, der für Kundinnen in allen Alterkategorien relevant sein möchte.
About-You-Übernahme
Wie Zalando mit der Elefantenhochzeit die E-Commerce-Marken stärken will
Ab sofort ist es offiziell. Das Übernahmeangebot ist eingereicht und bis zum Sommer hofft Zalando, seinen bisherigen Konkurrenten zum Teil des eigenen Unternehmens zu machen. Diese Vernunftehe könnte im deutschen E-Commerce Schule machen. Denn das Klima ist rauer geworden. …
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Die Top 100 AI Leader der Welt
Das TIME Magazine hat die 100 einflussreichsten Personen im Feld der Künstlichen Intelligenz 2025 gekürt. Neben bekannten Namen wie Elon Musk finden sich auf der Liste auch unerwartete Akteur:innen, die neue Perspektiven, innovative Ansätze und warnende Worte in die KI-Landschaft einbringen.
Künstliche Intelligenz beeinflusst nicht nur die Arbeitswelt der Digitalbranche, sondern verändert zusehends auch grundlegende Strukturen in den Medien, in der Wirtschaft und im Alltag der Gesellschaft. Hinter diesen Entwicklungen stehen Personen, die neue Konzepte entwickeln, Ideen umsetzen, die nötigen Rahmenbedingungen schaffen – und dabei die Risiken der Technologie nicht außer Acht lassen. Welche Menschen die AI-Landschaft im Jahr 2025 besonders prägen, hat TIME in der aktuellen Liste der 100 einflussreichsten AI Leader zusammengefasst, aufgeteilt in vier Kategorien (Anführer:innen, Innovator:innen, Gestalter:innen und Denker:innen). Auf der Liste finden sich nicht nur Pioniere wie Mark Zuckerberg und Sam Altman, sondern auch unerwartete Namen – wir zeigen dir alle 100 Personen im Überblick.
Die Anführer:innen
Auf der Liste der einflussreichsten Anführer:innen finden sich vor allem Unternehmer:innen und Visionär:innen, darunter viele CEOs der großen KI-Unternehmen – etwa xAI-Gründer Elon Musk, der einst auch OpenAI mitgründete, aktuell jedoch in Rechtsstreitigkeiten mit OpenAI und Apple verwickelt ist, OpenAI CEO Sam Altman, Meta-Gründer und CEO Mark Zuckerberg, Midjourney-Gründer David Holz sowie Fidji Simo, CEO of Applications bei OpenAI.

- Matthew Prince (CEO und Mitgründer von Cloudflare)
- Elon Musk (Gründer von xAI)
- Sam Altman (CEO von OpenAI)
- Jensen Huang (CEO von Nvidia)
- Fidji Simo (CEO of Applications bei OpenAI)
- Mark Zuckerberg (Gründer und CEO von Meta)
- Andy Jassy (President und CEO von Amazon)
- Allie K. Miller (CEO von Open Machine)
- Dario Amodei (CEO von Anthropic)
- Strive Masiyiwa (Gründer und Executive Chairman von Cassava Technologies)
- Cristiano Amon (President und CEO von Qualcomm)
- Liang Wenfeng (CEO von DeepSeek)
- Alexandr Wang und Nat Friedman (Co-Leads des Superintelligence Lab bei Meta)
- Ravi Kumar S (CEO von Cognizant)
- C.C. Wei (Chairman und CEO von TSMC)
- David Holz (Gründer von Midjourney)
- Ren Zhengfei (Gründer und CEO von Huawei)
- Steve Huffman (Mitgründer und CEO von Reddit)
- Masayoshi Son (Gründer, Chairman und CEO von SoftBank)
- Adam Evans (Executive Vice President und General Manager von Salesforce AI)
- Rene Haas (CEO von Arm)
- Wang Xingxing (CEO von Unitree Robotics)
- Amnon Shashua (President und CEO von Mobileye)
Die Innovator:innen
Die Liste der vom TIME Magazine gekürten einflussreichsten Innovator:innen umfasst vor allem Gründer:innen, die neue KI-Technologien und Anwendungen vorantreiben und so wesentlich zur Weiterentwicklung der AI-Landschaft beitragen. Dazu gehören unter anderem Alex Blania, Mitgründer und CEO von Tools for Humanity, Mati Staniszewski, Mitgründer und CEO von ElevenLabs sowie Peggy Johnson, CEO von Agility Robotics. Auch Schauspielerin Natasha Lyonne findet sich auf der Liste – Lyonne gründete das KI-Filmstudio Asteria Film Co. und produzierte den Film Uncanny Valley mithilfe von AI Tools.

- Natasha Lyonne (Mitgründerin von Asteria Film Co.)
- Refik Anadol (Künstler)
- Alex Blania (Mitgründer und CEO von Tools for Humanity)
- Mike Krieger (Chief Product Officer bei Anthropic)
- Maithra Raghu (Mitgründerin und CEO von Samaya AI)
- Rick Rubin (Musikproduzent)
- Mati Staniszewski (Mitgründer und CEO von ElevenLabs)
- Peggy Johnson (CEO von Agility Robotics)
- James Peng (Gründer und CEO von Pony.ai)
- Tareq Amin (CEO von Humain)
- Mfikeyi Makayi (CEO von KoBold Metals Africa)
- Sam Rodriques (Mitgründer und CEO von FutureHouse)
- Andy Parsons (Senior Director of Content Authenticity bei Adobe)
- Navrina Singh (Gründerin und CEO von Credo AI)
- David Ha (Mitgründer und CEO von Sakana AI)
- Edwin Chen (Gründer und CEO von Surge AI)
- Priya Donti (Assistant Professor am MIT)
- Alan Descoins (CEO von Tryolabs)
- Kakul Srivastava (CEO von Splice)
- Brandon Tseng (Mitgründer und President von Shield AI)
- Denise Herzing (Gründerin und Research Director des Wild Dolphin Project)
- Mitesh Khapra (Associate Professor am IIT Madras)
- Ana Helena Ulbrich (Mitgründerin und Director bei NoHarm)
- Jeff Leek (Vice President und Chief Data Officer am Fred Hutchinson Cancer Center)
Die Gestalter:innen
Unter den einflussreichsten Gestalter:innen finden sich verschiedenste Persönlichkeiten, die die Nutzung von KI als Entscheider:innen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft prägen und sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit AI-Technologien einsetzen. Dazu zählen Politiker:innen wie Clara Chappaz, Staatssekretärin für Künstliche Intelligenz und Digitales in Frankreich, Ethikexpert:innen wie Stuart Russell, Mitgründer der International Association for Safe and Ethical AI, und Aktivist:innen wie Elliston Berry und Megan Garcia.

- Stuart Russell (Mitgründer der International Association for Safe and Ethical AI)
- Fei-Fei Li (Professorin an der Stanford University und CEO von World Labs)
- Peter Thiel (Partner bei Founders Fund)
- David Sacks (KI- und Krypto-Berater im Weißen Haus)
- Henna Virkkunen (Exekutivvizepräsidentin für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie bei der Europäischen Kommission)
- Peter Kyle (Britischer Staatssekretär für Wissenschaft, Innovation und Technologie)
- Chris Lehane (Chief Global Affairs Officer bei OpenAI)
- Marsha Blackburn (US-Senatorin für Tennessee)
- Jeffrey Kessler (Unterstaatssekretär für Industrie und Sicherheit im US-Handelsministerium)
- Joshua Kushner (Gründer und geschäftsführender Partner von Thrive Capital)
- Paula Ingabire (Ministerin für IKT und Innovation von Ruanda)
- Bruce Reed (Head of AI bei Common Sense Media)
- Clara Chappaz (Staatssekretärin für Künstliche Intelligenz und Digitales in Frankreich)
- Sheikh Tahnoun bin Zayed Al Nahyan (Nationaler Sicherheitsberater der VAE und Vorsitzender von G42)
- Chris Murphy (US-Senator für Connecticut)
- Chase Lochmiller (Mitgründer und CEO von Crusoe)
- Elliston Berry (Aktivistin gegen Schäden durch KI)
- Doug Matty (Chief Digital and AI Officer im US-Verteidigungsministerium)
- Alex Bores (Mitglied der New York State Assembly)
- Bosun Tijani (Minister für Kommunikation, Innovation und Digitale Wirtschaft von Nigeria)
- Duncan Crabtree-Ireland (Geschäftsführender Direktor von SAG-AFTRA)
- Randi Weingarten (Präsidentin der American Federation of Teachers)
- Ed Newton-Rex (Gründer und CEO von Fairly Trained)
- Milagros Miceli (Gründerin der Data Workers’ Inquiry)
- Abhishek Singh (CEO der IndiaAI Mission)
- Megan Garcia (Aktivistin gegen Schäden durch Chatbots)
- Oliver Ilott (Direktor des U.K. AI Security Institute)
Romantische KI-Gespräche mit Teenagern:
Meta Leak zeigt gefährliche Lücke im Jugendschutz
Die Denker:innen
Die Menschen, die vom TIME Magazine als einflussreichste Denker:innen gelistet werden, beschäftigen sich maßgeblich mit den theoretischen, gesellschaftlichen und ethischen Fragen rund um Künstliche Intelligenz. Sie liefern damit die intellektuelle Grundlage für das Verständnis von KI-Technologien sowie deren Innovation. Zu ihnen zählen Pionier:innen wie Yoshua Bengio, Co-President und wissenschaftlicher Direktor bei LawZero, Wissenschaftler:innen wie Jeffrey Dean von Google und Professor:innen wie Yejin Choi von der Stanford University. Auch Papst Leo XIV. findet sich aufgrund seines Einsatzes für den verantwortungsvollen Umgang mit KI auf der Liste.

- Joanne Jang (Leiterin Modellverhalten bei OpenAI)
- Yoshua Bengio (Co-President und wissenschaftlicher Direktor bei LawZero)
- Jeffrey Dean (Leitender Wissenschaftler bei Google)
- Daniel Kokotajlo (KI-Forscher)
- Yejin Choi (Professorin an der Stanford University)
- Jakub Pachocki (Leitender Wissenschaftler bei OpenAI)
- Jared Kaplan (Mitgründer und Chief Science Officer bei Anthropic)
- Karen Hao (Journalistin)
- Papst Leo XIV. (Oberhaupt der katholischen Kirche)
- Cynthia Breazeal (Dekanin für digitales Lernen am MIT)
- Kyle Fish (Leiter Modellwohlfahrt bei Anthropic)
- Marius Hobbhahn (Mitgründer und CEO von Apollo Research)
- Josh Woodward (Vizepräsident bei Google Labs und Gemini)
- Regina Barzilay (Professorin am MIT)
- Anton Korinek (Professor an der University of Virginia)
- Hartmut Neven (Gründer und Leiter von Google Quantum AI)
- Latanya Sweeney (Professorin an der Harvard University)
- Miles Congreve (Chief Scientific Officer bei Isomorphic Labs)
- Heidy Khlaaf (Leitende KI-Wissenschaftlerin am AI Now Institute)
- Benjamin Rosman (Founding Director des MIND Institute)
- Paola Ricaurte Quijano (Professorin am Tecnológico de Monterrey)
- Ryoji Ikeda (Künstler)
- Dávid Jancsó (Film-Editor)
- Xue Lan (Dekanin des Schwarzman College an der Tsinghua University)
- Pliny the Liberator (Digitaler Jailbreaker)
Die vollständige Liste inklusiver Portraits aller genannten Personen findest du im Artikel des TIME Magazine. Auch das Rolling-Stone-Magazin hat kürzlich eine Auswahl einflussreicher Personen gekürt – allerdings nicht im KI-Kontext, sondern im Feld der Content-Erstellung. Welche Creator es auf die Liste der 25 derzeit einflussreichsten Content Creator in den USA geschafft haben, liest du im unten verlinkten Artikel.
Top 25 einflussreichste Creator 2025:
Wer ist dabei?

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Nachfolger von Max Müller: Amaury Marzloff wird neuer Direktor von Alpine Deutschland
Amaury Marzloff führt ab September Alpine in Deutschland
Mit Beginn des Septembers wird Amaury Marzloff wird neuer Direktor von Alpine Deutschland. Der 49-Jährige kommt von der RCI Banque S.A., Niederlassung Österreich zur Sportwagenmarke.
Seit 2021 führt Amaury Marzloff die Niederlassung in Österreich der Automobilbank RCI Banque. Er ist in Wien zudem CEO Mobilize Financial
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Top 100 KI-Apps 2025: Wer führt die Liste an?
Die aktuelle Ausgabe der a16z-Charts zeigt eine klare Marktverschiebung: Der Boom der KI-Newcomer flacht ab – lediglich 25 neue Apps haben es in die Top 100 geschafft. Wer vorne mitspielt und wer zu den Verlier:innen gehört, erfährst du im Artikel.
Der Markt für KI-Apps befindet sich nicht länger in einer Phase ungeordneter Experimente. Was vor zwei Jahren noch von einer Vielzahl unkoordinierter Innovationen geprägt war, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturierten und stabileren Ökosystem. Das zeigt die fünfte Ausgabe der Top 100 Gen AI Consumer Apps von Andreessen Horowitz a16z.
Die Charts listen die 50 erfolgreichsten Apps im Web und im Mobile-Bereich. Ganz oben dominieren ChatGPT und Gemini. Daneben halten sich spezialisierte Tools wie Remini, Photoroom oder Midjourney. Auffällig ist die starke Präsenz chinesischer Anbieter:innen wie Doubao, Quark oder der Meitu Apps, die vor allem den mobilen Markt prägen. Generative KI ist damit endgültig Teil des digitalen Alltags – von Suchmaschinen über Übersetzungen bis hin zu Foto- und Video-Apps.
Altman, Chappaz, Zuckerberg:
TIME kürt die Top 100 AI Leader weltweit

Die 7 Key Insights der Top 100 KI-Apps 2025
- Stabilisierung statt Chaos – weniger Newcomer, klare Konsolidierung der Märkte
- Google holt auf – vier Produkte in den Top 50 positionieren Google als stärkste Konkurrenz zu OpenAI
- Grok boomt, aber kontrovers – rasanter Zuwachs durch KI-Companions, doch mit ethischen Risiken
- China baut ein eigenes KI-Universum – lokale Anbieter:innen dominieren, westliche Modelle sind blockiert
- Neue Kategorien entstehen – Vibe Coding wächst zur neuen Infrastruktur für KI-gestützte Apps
- Die All Stars behaupten sich 14 etablierte Anwendungen sind seit der ersten Ausgabe durchgehend in der Liste vertreten
- Verlierer:innen geraten ins Straucheln – DeepSeek und Claude verlieren an Reichweite, Meta tritt auf der Stelle
Diese Entwicklungen – von den Vibing-Plattformen bis hin zu den All Stars der Szene – beleuchten wir im Detail.
Konsolidierung statt Chaos
Die aktuelle Liste unterscheidet sich deutlich von den vorherigen Ausgaben. Statt einer Flut an neuen Namen finden sich diesmal nur 25 frische Einträge. Im Ranking aus dem März waren es noch 34. Vor allem auf der Web-Liste ist der Zuwachs moderater. Bei mobilen Apps ist die Dynamik höher: Dort tauchten 14 neue Titel auf. Grund ist, dass App Stores härter gegen Copycats von ChatGPT und Co. vorgehen und dadurch Platz für originellere Produkte entsteht.


Die Rankings basieren auf Daten von Similarweb (Web) und Sensor Tower (Mobile). Sie spiegeln wider, welche Apps tatsächlich massenhaft genutzt werden. Für die Branche ist das relevant, weil es erstmals zeigt, welche Tools nicht nur kurzfristige Trends bedienen, sondern fest im Alltag von Millionen Nutzer:innen verankert sind.
Die beiden Newcomer Charts verdeutlichen diesen Wandel. Im mobilen Bereich schaffen es Anwendungen wie Grok, Wink oder PolyBuzz neu in die Top 50. Sie stehen neben klassischen Editing Apps wie YouCut oder AirBrush und zeigen, dass KI-Integration vor allem dort ankommt, wo Nutzer:innen ohnehin schon Inhalte erstellen. Auf der Web-Seite treten dagegen Plattformen wie Lovable oder Replit hervor, die den Trend des sogenannten Vibe Codings bedienen. Mit Qwen3 oder Quark tauchen zudem neue chinesische Anbieter:innen auf, die den globalen Wettbewerb verschärfen.
Google startet die Aufholjagd
Eines der auffälligsten Ergebnisse: Google ist aktuell mit vier Produkten in den Top 50 Web Apps vertreten. Hinter ChatGPT landet Gemini direkt auf Platz zwei. Das Modell erreicht rund zwölf Prozent der Visits, die OpenAIs Flaggschiff verzeichnet.
Auch AI Studio, eine Sandbox zum Bauen eigener Gemini-Modelle, schafft den Sprung in die Top Ten. NotebookLM, das sich vor allem an Studierende und Wissensarbeiter:innen richtet, ist neu dabei. Google Labs – die Plattform für Experimente – steigt mit Platz 39 ebenfalls ein.
Die Bedeutung dieser Produkte geht über die reinen Zahlen hinaus. Mit Gemini Live (für Sprache und Streaming) oder Tools wie dem Videomodell Veo 3 zeigt Google, dass es nicht nur bei Suchmaschinen mitmischen will, sondern im KI-Alltag vieler Menschen. Der Traffic von Labs stieg nach dem Veo-Launch um mehr als 13 Prozent – der stärkste Schub innerhalb eines Monats im gesamten Jahr.
Grok: Von null auf 20 Millionen
Zu den dynamischsten Entwicklungen zählt derzeit Grok. Der KI-Chatbot von X schoss innerhalb weniger Monate nach oben. Ende 2024 hatte Grok noch keine App. Heute steht das Produkt im Web auf Platz vier und mobil auf Platz 23 – mit über 20 Millionen monatlich aktiven Nutzer:innen.
Im Juli 2025 kam es zum Durchbruch. Grok 4 erschien mit besserer Argumentation, Realtime-Suche und Tools – und ist jetzt kostenfrei verfügbar. Kurz danach stellte X KI-Companions vor. Nutzer:innen können mit ihnen chatten oder sie als Begleiter:innen einsetzen. Besonders das Anime-Girlfriend Ani sorgte für Aufmerksamkeit. Ergebnis: fast 40 Prozent Wachstum in einem Monat. Doch das schnelle Wachstum ist umstritten. Die Vermischung von KI, Avataren und sexualisierten Inhalten wirft Fragen nach Jugendschutz und Ethik auf. Während Google auf langfristige Produktstrategien setzt, wirkt Groks Boom eher wie ein riskantes Strohfeuer – eindrucksvoll, aber strategisch unsicher.
Meta verliert den Anschluss
Während Google und Grok durchstarten, läuft es für Meta weniger rund. Meta AI debütierte Ende Mai 2025. Doch das Produkt kam bisher nicht ins Rollen. Auf der Web-Liste reicht es nur für Platz 46. In den mobilen Top 50 taucht Meta AI gar nicht auf.
Besonders ein Vorfall im Juni beschädigte das Vertrauen: Nutzer:innen entdeckten, dass Antworten von Meta AI unbeabsichtigt in öffentlichen Feeds erschienen. Für viele Beobachter:innen war dies ein Hinweis darauf, dass Meta die eigenen KI-Dienste technisch noch nicht ausreichend abgesichert hat. Seitdem stagniert die Nutzung und das Wachstum bleibt deutlich hinter der Konkurrenz zurück.
China baut ein eigenes KI-Universum
Ein klarer Trend: China etabliert ein eigenes KI-Ökosystem. Mit Quark, Doubao und Kimi sind gleich drei chinesische Produkte in den Top 20 Web Apps. Sie bedienen fast ausschließlich einheimische Nutzer:innen, da westliche Modelle wie ChatGPT oder Claude blockiert sind.
Wer in China KI anbieten will, braucht eine Lizenz, muss Daten lokal speichern und Inhalte filtern. Das schafft Vorteile für lokale Player. Auf Mobilgeräten ist der Effekt noch stärker: 22 der 50 erfolgreichsten Apps stammen aus China. Meitu platzierte allein fünf Foto- und Video-Apps (BeautyPlus, BeautyCam, Wink, AirBrush, YouCut). Auch Bytedance, TikToks Mutterkonzern, ist mit Doubao, Cici und Hypic prominent vertreten.
Die Daten zeigen: Quark erzielt über 96 Prozent seiner Nutzung in China, Doubao 93 Prozent, Kimi 78 Prozent. Westliche Modelle wie ChatGPT (0,55 Prozent) oder Meta AI (0,15 Prozent) sind dort praktisch irrelevant. Damit entsteht ein paralleles KI-Universum, weitgehend entkoppelt vom Westen.
Vibe Coding als neue Kategorie
Was vor einem Jahr noch nach Hobby wirkte, wächst rasant: Vibe Coding. Plattformen wie Lovable oder Replit erlauben es, Apps mit KI zu bauen, ohne selbst zu programmieren. Nutzer:innen geben einfache Anweisungen und erhalten komplette Anwendungen zurück.
Das Phänomen zeigt wirtschaftliche Folgen. Daten von Consumer Edge belegen, dass Ausgaben dieser Nutzer:innen sogar Monate nach der Anmeldung steigen – mit Revenue Cohorts von über 100 Prozent. Das spricht für nachhaltige Nutzung.
Zudem erzeugen die Projekte neuen Traffic: Websites, die über Lovable oder Replit entstehen, treiben Besucher:innenzahlen so stark, dass Lovable allein schon fast in den Top 50 rangieren würde. Die Top-4-Plattformen steigerten ihre Visits von 15 auf knapp 60 Millionen – ein klarer Hinweis, dass Vibe Coding mehr als ein kurzlebiger Trend ist.
Die All Stars der Szene
Neben den Neuzugängen hebt a16z 14 sogenannte All Stars hervor. Sie tauchen seit der ersten Ausgabe in jeder Liste auf. Dazu gehören ChatGPT, Perplexity und Claude (Assistenzen), Character.ai (Social-KI), Midjourney und Leonardo (Bildgenerierung) oder Photoroom und QuillBot (Produktivität).

Diese Apps repräsentieren einen Querschnitt dessen, wie Menschen KI im Alltag nutzen – von Kreativität bis Kommunikation. Sie stammen aus nur fünf Ländern: den USA, Großbritannien, Frankreich, Australien und China. Viele sind inzwischen von Investor:innen finanziert. Midjourney und Cutout Pro bilden die Ausnahme und arbeiten weiterhin ohne Risikokapital.
Die Grafik macht deutlich, wie heterogen diese Gruppe ist: Von kreativen Tools wie VEED über Entwickler:innenplattformen wie Civitai bis hin zu Sprachlösungen wie ElevenLabs – die All Stars zeigen, welche KI-Produkte es geschafft haben, sich unabhängig von kurzfristigen Hypes im Alltag zu verankern.
Was oft übersehen wird
Ein Detail, das leicht untergeht: Die Rankings umfassen nur KI-native Produkte. Apps wie Canva oder Notion, die KI-Features integriert haben, werden bewusst ausgeschlossen. Zudem lohnt ein Blick auf die Brink List – jene Apps, die knapp den Sprung verpasst haben. Darunter sind Talkie oder PixAI, die in kommenden Rankings relevant werden könnten.
Auch Rückgänge werden sichtbar: DeepSeek hatte Anfang des Jahres sogar ChatGPT in den Charts überholt, verliert jetzt aber über 40 Prozent seiner Visits gegenüber Februar. Claude, seit kurzem auch für Chrome verfügbar, schrumpft leicht. Sie zeigen, dass der Markt nicht nur Gewinner:innen kennt.
Die KI-Spielregeln ändern sich
Die Top 100 Gen AI Consumer Apps machen klar, dass der wilde Westen der KI-Ära vorbei ist. Gewinner:innen setzen sich fest, Verlierer:innen fallen zurück. Google ist endgültig im Rennen, Grok beweist, dass neue Formate wie KI-Avatare zu neuem Wachstum verhelfen können, und China zeigt, dass nationale Ökosysteme entstehen können.
Metas Rückstand verdeutlicht, dass sich KI-Produkte nicht allein über Reichweite behaupten können. Entscheidend ist, ob sie technisch stabil laufen, Vertrauen schaffen und in bestehende digitale Routinen integriert werden. Wer diese Faktoren verfehlt, verliert schnell Anschluss – selbst bei großer Markenbekanntheit.
„Be Bold. Move Forward.“
Verena Gründel über Marketing-Meisterschaft, DMEXCO-Fieber und KI

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