Künstliche Intelligenz
Im Test: Intel Core Ultra 250K Plus & 270K Plus – mehr Kerne fürs Geld
Nach rund anderthalb Jahren schickt Intel das Facelift der Arrow-Lake-Prozessoren ins Rennen. Zu den bisher elf im Einzelhandel angebotenen CPUs kommen die zwei K-Modelle Core Ultra 5 250K Plus und Core Ultra 7 270K Plus hinzu. Mit mehr Kernen, höherem Takt, Softwareoptimierungen und Unterstützung für schnelleren Speicher will Intel verlorenen Boden auf die AMD Ryzen 9000 wettmachen.
Dabei geht Intel mit attraktiven Preisen ins Rennen, vor allem, um die günstigen Sechs- und Achtkerner Ryzen 5 9600X und Ryzen 7 9700X anzugreifen. Bei Produktivanwendungen verspricht der Hersteller für die neuen Core Ultra 200S Plus bis zu doppelter Performance im Vergleich zu ähnlich teuren AMD-Pendants. Beim 3D-Gaming sollen die neuen CPUs im Schnitt 15 Prozent höhere Bildraten als die Vorgängern bieten, ganz ohne architektonische Änderungen. Ob die neuen CPUs diese Versprechen einlösen, zeigt aber erst der Vergleich.
Deshalb lassen wir den Core Ultra 7 270K Plus für 310 Euro und Core Ultra 5 250K Plus für 205 Euro nicht nur gegen die Vorgänger und die Ryzen-Konkurrenz antreten, sondern auch gegen Intels aktuelles Spitzenmodell Core Ultra 9 285K. Unser Testparcours umfasst 3D-Spiele, Produktivsoftware, aber auch wissenschaftliche Berechnungen. Zudem vergleichen wir, welche CPU am effizientesten rechnet.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Im Test: Intel Core Ultra 250K Plus & 270K Plus – mehr Kerne fürs Geld“.
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Künstliche Intelligenz
Valves Steam Controller wird bei neuen Bestellungen wohl erst 2027 ausgeliefert
Valve hat das eigene Bestellsystem für Steam-Hardware erneut überarbeitet. Dieses zeigt jetzt eines von drei Zeitfenstern an, in denen Kunden, die einen Steam Controller reserviert haben, mit ihrem Gerät rechnen dürfen. Dabei wird deutlich, dass die Firma die Nachfrage deutlich unterschätzt hat. Denn jetzt neu bestellte Steam-Gamepads werden voraussichtlich erst 2027 zu den Spielern gelangen.
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Anfang Mai war der für 99 Euro angebotene Steam Controller direkt zum Marktstart ausverkauft. Wegen vermutlich hoher Nachfrage kam es zu massiven Störungen im Steam Store. Schon am nächsten Tag war das Steam-Gamepad als „nicht vorrätig“ gelistet. Offenbar haben auch Scalper versucht, das Gerät zum schnellen Wiederverkauf per Kleinanzeige zu erwerben. Wenige Tage darauf führte Valve ein neues Reservierungssystem ein, sodass der Steam Controller nur noch mit sauberem Steam-Account gekauft werden darf.
Quartale als Zeitfenster für Auslieferungen
Jetzt hat das Unternehmen dieses Reservierungssystem für den Steam Controller erweitert. Wer dieses Gamepad bereits reserviert hat, bekommt nun ein Zeitfenster angezeigt. Abhängig vom Zeitpunkt der Reservierung heißt es dort entweder „bis September 2026“ oder „bis Dezember 2026“. Der Steam Controller kann auch weiterhin reserviert werden, aber neue Besteller müssen geduldig sein, denn für diese gilt das dritte Zeitfenster: 2027.
„Wir haben natürlich nicht vor, die Produktion des Steam Controller zu drosseln oder gar einzustellen, aber wenn wir die aktuelle Nachfrage mit den Stückzahlen vergleichen, die wir bis Ende dieses Jahres herstellen können, möchten wir die bestmögliche Transparenz herstellen, wann Kunden die Auslieferung ihres Gerätes erwarten können“, schreibt Valve.
Von Verspätungen betroffen sind auch Valves neues Komplettsystem und eine neue VR-Brille, die ursprünglich Anfang 2026 erscheinen sollten. Zuletzt hieß es seitens der Firma, dass Steam Machine und Steam Frame im Sommer erscheinen sollen. Bislang hat Valve allerdings keinen Preis genannt. Aufgrund der Speicherkrise dürfen Spieler aber keinen günstigen Gaming-Einstieg erwarten. Das gilt auch für bereits erhältliche Geräte: Ende Mai hat Valve die Preise für das Steam Deck erheblich erhöht.
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(fds)
Künstliche Intelligenz
Rheinmetall-Chef plädiert für Regulierung von KI-Waffeneinsatz
Angesichts des rasanten technischen Fortschritts in der Rüstungsbranche hat Rheinmetall-Chef Armin Papperger globale Regeln angemahnt, damit künftig weiterhin Menschen über die Schussabgabe in Kriegen entscheiden und keine Maschinen mit Künstlicher Intelligenz (KI).
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„Technologisch wird in den nächsten zehn Jahren sehr viel möglich sein – das geht exponentiell nach oben“, sagte der Manager der Deutschen Presse-Agentur bei der Rüstungsmesse Eurosatory in Villepinte bei Paris, die am Freitag endet. Man müsse Regeln vorschreiben, ähnlich wie bei Atomwaffen – „wo man eben sagt, hier sind die Grenzen“. „Das kann kein Unternehmen oder Individuum festlegen, sondern das muss man über einen Ethikrat oder über eine UN-Resolution machen.“
Entscheidung liegt beim Menschen
Rheinmetall stellt Drohnen, Militärfahrzeuge und Schiffe her, die auch dank Anwendungen der Künstlichen Intelligenz autonom gesteuert werden. Papperger betont, dass bei selbstständigen Waffensystemen immer der Mensch das letzte Wort habe, also die Entscheidung zur Gewaltanwendung treffe. „Wir stellen kein einziges System her, bei dem nicht der Mensch die finale Entscheidung trifft“, sagt der Vorstandschef. Das sei Rheinmetalls „ethischer Ansatz als Firma: Es gibt immer den ‚Human in the Loop’, der Mensch trifft die finale Entscheidung.“
Technologisch wäre es schon heute möglich, der KI die Entscheidung zu überlassen. Rheinmetall sowie dessen NATO-Kunden wollten dies aber nicht tun. Schwierig werde es allerdings, wenn in einem Konflikt auf der Welt eine feindliche Armee anders vorginge und der Künstlichen Intelligenz die letzte Entscheidung überlasse. Um das zu verhindern, wären weltweit gültige Regeln wichtig, sagt der Rheinmetall-Chef.
(olb)
Künstliche Intelligenz
„GTA 6“: Vorverkauf beginnt kommende Woche, die Marketingkampagne läuft los
Der Vorverkauf von „Grand Theft Auto 6“ soll kommenden Donnerstag beginnen und Rockstar Games hat jetzt das Cover für das heiß ersehnte Spiel vorgestellt. Mit der Ankündigung und weiteren Schritten hat das Spielstudio nicht nur die Marketingkampagne für das Spiel eingeleitet, sondern auch noch einmal bestätigt, dass der Veröffentlichungstermin nach zahlreichen Verzögerungen jetzt tatsächlich gehalten werden soll. Das hat Rockstar schon vor einem Monat versichert und damit anderen Spielefirmen die Gelegenheit gegeben, Veröffentlichungstermine für ihre Titel anzupassen, um „GTA 6“ möglichst aus dem Weg zu gehen. Rockstar hat jetzt unter anderem die eigenen Social-Media-Konten an die Veröffentlichung angepasst.
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Rockstar Games
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13 Jahre Wartezeit
„Grand Theft Auto“ gehört zu den weltweit bekanntesten Spielereihen, der erste Teil ist 1997 erschienen. Die Titel sind bekannt für die große spielerische Freiheit, die offenen Spielwelten können immer frei erkundet werden. Dafür stehen immer nicht nur viele verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung, sondern auch die unterschiedlichsten Aktivitäten. So können sich die Spielfiguren in Sportarten ausprobieren, Autorennen veranstalten oder einfach durch die Gegend laufen. Vom bislang jüngsten Teil „GTA 5“ wurden weltweit etwa 230 Millionen Kopien verkauft, nur Minecraft kommt auf noch mehr. Die Erwartungen an „GTA 6“ sind deshalb enorm. „GTA 5“ ist 2013 erschienen, Fans mussten also fast 13 Jahre auf den Nachfolger warten.
Wenn „Grand Theft Auto 6“ am 19. November 2026 erscheint, wird es auf der Playstation 5 und Xbox Series X/S gespielt werden können. Eine PC-Version ist weiterhin nicht angekündigt, dürfte aber zumindest mittelfristig geplant werden. Der erwartete Verkaufserfolg dürfte sich auch in den Verkaufszahlen für die Konsolen niederschlagen, bei der Rockstar-Mutter Take Two hat man die Strategie auch damit begründet, dass die Zielgruppe eben auf Konsolen spiele. Bei der Vorstellung der jüngsten Geschäftszahlen hat der Take-Two-CEO Strauss Zelnick „GTA 6“ als den „meist erwarteten Entertainment-Titel aller Zeiten“ bezeichnet, sein Konzern verspricht sich auch deshalb im aktuellen Geschäftsjahr Nettobuchungen von 8 bis 8,2 Milliarden Dollar.
(mho)
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