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Im Test vor 15 Jahren: MSIs Twin Frozr II war die bessere GeForce GTX 470

Die Nvidia GeForce GTX 470 hatte viele der gleichen Probleme wie die größere GeForce GTX 480: sie war zu heiß, zu energiehungrig und vor allem zu laut. Mit der GeForce GTX 470 Twin Frozr II (Test) ging MSI dieses Problem mit einem eigenen Kühlerdesign an.
Neues Gewand mit altbekanntem Kern
MSI beschränkte sich bei der GeForce GTX 470 Twin Frozr II auf Änderungen beim Kühlsystem, während die Taktraten der GPU und des Grafikspeichers denen des Referenzdesigns glichen. Damit bot die Grafikkarte die altbekannten 1.280 MByte GDDR5-Speicher mit einer Frequenz von 1.674 MHz sowie den üblichen 607 MHz bei der GPU selbst. Wie gewohnt erfolgte die Energiezufuhr über zwei 6-Pin-PCIe-Stecker sowie den PCIe-Steckplatz für eine maximal spezifizierte Leistungsaufnahme von 225 Watt.
Das PCB der Grafikkarte glich ebenfalls dem des Referenzdesigns, wobei die 24,5 cm lange Grafikkarte ohne Probleme in die meisten Gehäuse passte. Bei dem Twin-Frozr-II-Kühler handelte es sich um einen Dual-Slot-Kühler mit zwei 75-mm-Axiallüftern. Diese bliesen Frischluft über den großen Aluminiumkühlkörper, der mittels fünf Heatpipes an eine Bodenplatte aus Aluminium angebunden war.
Hohe Leistung und schonend für die Ohren
Die GeForce GTX 470 Twin Frozr II lieferte die gewohnt hohe Leistung knapp vor einer Radeon HD 5850 oder Radeon HD 6870. Gegenüber der Radeon HD 5870 musste sie im Durchschnitt um etwa acht Prozent zurückstecken, obwohl beide Grafikkarten für etwa 250 Euro verfügbar waren. Wer die meiste Leistung pro Euro wollte, für den war der von MSI verlangte Aufpreis von etwa 50 Euro für den Twin-Frozr-II-Kühler gegenüber dem Referenzdesign nicht gerechtfertigt.
Wer seine Ohren schonen wollte, der sollte hingegen bei der Twin Frozr II genauer hinschauen. Im Leerlauf war die GeForce GTX 470 Twin Frozr II quasi unhörbar, wohingegen sie unter Last auf hörbare 47 dB(A) aufdrehte. Damit stand sie jedoch deutlich besser da als eine Radeon HD 5850/5870 mit 56 dB(A) oder – noch schlimmer – dem Referenzdesign der GeForce GTX 470 mit ohrenbetäubenden 64 dB(A). Zugleich fiel die GPU-Temperatur unter Last satte 20 Kelvin geringer als bei dem Referenzdesign. Anders sah es bei der Leistungsaufnahme aus, die nahezu unverändert bei 369 Watt für das Gesamtsystem lag. Dafür bot die GeForce GTX 470 Twin Frozr II ein gutes Übertaktungspotenzial, das dank des starken Kühlers auch ausgespielt werden konnte. Im Test ließen sich so weitere 15 bis 16 Prozent Leistung erzielen.
Fazit
Mit einem Aufpreis von 50 Euro gegenüber dem Referenzdesign ohne zusätzliche Leistung war die GeForce GTX 470 Twin Frozr II nicht für diejenigen gedacht, denen Leistung pro Euro wichtig war. Wer sich an der hohe Lautstärke oder den Temperaturen des Referenzdesigns störte, für den war die GeForce GTX 470 Twin Frozr II jedoch perfekt. Wer nicht unbedingt eine Nvidia-Grafikkarte wollte, der konnte für das gleiche Geld auch eine schnellere Radeon HD 5870 von AMD erhalten.
In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:
Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.
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In Win W50: Dieses Glaskasten-Gehäuse lebt die „W“-Form

Rechteckige Glaskästen setzt In Win das W50 entgegen. Das wölbt sein Glas zur Seite und bringt es wie seine gesamten Linien in zackig-auffallende „W“-Form. Überaus geräumig ist es mit einem Volumen von gut 100 Litern obendrein.
Für „mutige Baumeister“ sei das W50, erklärt In Win. Trotz zahlreicher Glasflächen, die in Dreiecksform gestaltet sind, soll der Fokus des Towers auf der Kühlung von Komponenten liegen, unter anderem durch das Platzangebot als Joker.
Kühlung im Detail
Denn das lässt Raum für CPU-Kühler und Grafikkarten praktisch beliebiger Größen und damit der höchsten Leistungsklassen. Festplatten werden hinter dem Mainboard-Tray an einer Halterung aus dem Weg geräumt, die entweder zwei 2,5″- oder 3,5″-Festplatten aufnimmt. Theoretisch reicht das Volumen auch, um mehrere Radiatoren für eine Wasserkühlung zu nutzen. Je ein 360-mm-Wärmetauscher passt an Front und Oberseite.
Beim Blick auf die Belüftung erscheint diese Behauptung für das Gehäuse allerdings erklärungsbedürftig, zumindest wenn sie mit maximierter Kühlleistung der Spitzenklassen gleichgesetzt wird. Als Glaskasten verbietet sich die – hier angeschrägte – Front als Ort für Lüfter, am Boden sitzt bereits das Netzteil.
So bleiben im W50 nur Heck, Deckel und das rechte Seitenteil, um Lüfter mit direktem Zugang zur Außenluft zu installieren. Zwei weitere 120-mm-Lüfter können, sofern überlange Schrauben vorhanden sind, von oben auf dem Netzteil-Shroud zur Unterstützung des GPU-Kühlers montiert werden. Mesh-Gehäuse können mehr, bei Glaskästen liegt der Fokus aber auch primär auf der Präsentation, nicht dem letzten Grad Komponententemperatur.
Mitgeliefert werden vier beleuchtete VX120-Vortex-Lüfter. Sie können über ein PWM-Signal zwischen 600 und 1.600 U/min betrieben werden, die maximale Lautstärke liegt laut Hersteller bei 31,7 dBA. Die Beleuchtung wird an einem integrierten Hub synchronisiert.
Preis und Verfügbarkeit
Wann und zu welchem Kurs das W50 im Handel erhältlich sein wird, ist noch unklar. In Win selbst listet es noch nicht einmal im eigenen Webshop. Da die Spezifikationen bereits feststehen und die Produktseite vollständig ist, kann mit einer Verfügbarkeit in den kommenden Monaten gerechnet werden.
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Beliebtes Nuki Smart Lock samt Keypad zum Bestpreis sichern
Das Nuki Smart Lock Pro der 5. Generation zählt zu den schnellsten Geräten seiner Art. Der Hersteller verlangt dafür jedoch eine ordentliche Stange Geld. Allerdings reduziert der Smart-Home-Experte tink das intelligente Türschloss samt Keypad jetzt deutlich.
Smart Locks bilden einen guten Einstieg in die Welt des intelligenten Zuhauses. Sie sind schnell installiert, bieten über die App zahlreiche Funktionen und lassen sich in der Regel problemlos in bestehende Netzwerke integrieren. Auch das Nuki Smart Lock Pro (5. Gen) ist hier keine Ausnahme, gilt jedoch als eines der schnellsten und beliebtesten Türschlösser. In Kombination mit dem Keypad sind Preise über 400 Euro jedoch keine Seltenheit. Das ändert sich allerdings mit einem aktuellen Angebot bei tink deutlich.
Darum ist das Smart Lock von Nuki so beliebt
Bereits in unserem Test zum Nuki Smart Lock Pro war mein Kollege Thomas mehr als überzeugt. Beim Auspacken fällt direkt das neue Design ins Auge. Während die Vorgänger noch klobige kleine Kästen waren, ist das neue Smart Lock Pro deutlich platzsparender und erinnert eher an einen Türknauf. Im Vergleich zum Nuki Smart Lock Ultra ist die Pro-Variante nicht nur günstiger, sondern verlangt zudem keinen Zylindertausch – Glück gehabt.

Das smarte Türschloss bietet verschiedene Geschwindigkeitsmodi, die bis zum „Insane-Modus“ reichen. Dadurch könnt Ihr selbst darüber entscheiden, wie schnell Eure Tür aufgeschlossen werden soll. In der Nuki-App werden Euch zudem zahlreiche Funktionen geboten. Hier findet Ihr auch eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einbau des Smart Locks. Dank Matter-Integration könnt Ihr das Gerät auch problemlos in Euer Heimnetzwerk einbinden. Ebenfalls an Bord sind Funktionen wie Auto-Unlock und Geo-Fencing.
Jetzt zum Bestpreis bei tink sichern!
Das Nuki Smart Lock Pro (5. Gen) ist nicht gerade günstig. Allerdings bietet es einige geniale Features, die Ihr bei der Konkurrenz vergebens sucht. Einen tatsächlich guten Deal erhaltet Ihr aber erst in Verbindung mit dem Nuki Keypad 2.0. Denn für den Zusatz zahlt Ihr mindestens 146 Euro im Netz, wodurch Ihr auf Gesamtkosten in Höhe von über 400 Euro stoßen würdet. Der Online-Shop verlangt für das Nuki-Paket jetzt allerdings nur noch 339,95 Euro*.
Seid Ihr also schon länger auf der Suche nach einem neuen Smart Lock oder interessiert Euch ohnehin für das Nuki-Bundle, könnt Ihr jetzt ordentlich sparen.
Was haltet Ihr von den Angeboten? Sind die Nuki-Modelle interessant für Euch oder habt Ihr andere Hersteller in Eurem Zuhause integriert? Lasst es uns wissen!
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In Win Dlite Flex: Wohlfühl-Gehäuse dank ungewöhnlichen Farben
In Wins Midi-Tower Dlite Flex verpackt Hardware schlicht und edel in einem minimalistischen Look hinter wellenförmigem Mesh-Gitter. Der Aufbau ist Standard, bei den Farben bricht der Hersteller mit etablierten Konventionen.
Wohin die Reise beim Dlite geht, macht im Grunde schon der Name klar. Ausgesprochen klingt „Dlite“ wie „delight“ (dt. Entzücken, Freude). Dieses Wohlfühl-Setting fangen die Farben ein: Das Dlite Flex gibt es ausschließlich in Bronze mit mokkafarbenen Absetzungen oder Flieder mit silbernen Akzenten. Schwarz, Weiß oder Silber sucht man hingegen vergebens. Dass das Gehäuse sichtbares Designelement sein soll, stützt auch die Position der I/O-Ports am unteren Ende der Front.
Aufbau und Layout
Hinter dem Mesh an der Vorderseite in leichtem Wellenmuster, wartet ein herkömmliches Layout mit großzügigem Platzangebot. Nur beim Kühler kann es im Einzelfall Einschränkungen geben. 165 Millimeter in der Höhe reichen für eigentlich alle Modelle, exotische Riesen-Exemplare mit besonders viel Display-Aufbau wollen bisweilen noch ein wenig mehr.
Rund 57 Liter Volumen reichen ansonsten für praktisch beliebige Netzteile und Grafikkarten. Sie können zudem mit einem separat erhältlichen Riser-Bracket auch vertikal montiert werden. Festplatten sind auf den Produktbildern nicht zu sehen, sie werden gemäß dem etablierten Standard hinter dem Mainboard und vor dem Netzteil sitzen. Aufnehmen soll das Dlite jeweils zwei 2,5″- und 3,5″-Laufwerke.
Zur Belüftung installiert In Win vier XM120-Lüfter mit Hydrauliklager, die über ein PWM-Signal zwischen 850 und 1.500 U/min betrieben werden können. Die recht hohe minimale Drehzahlgrenze deutet darauf hin, dass die Abstimmung Performance-Orientiert ist. Maximal soll die Lautstärke 30,8 dBA erreichen.
Nachrüsten lassen sich Lüfter unter dem Deckel, am Boden sowie am rechten Seitenteil. Insgesamt sind so acht zusätzliche 120-mm-Ventilatoren möglich, an der Oberseite alternativ auch zwei 240-mm-Modelle. Zur Lüftersteuerung besitzt das Dlite Flex einen integrierten Hub mit je vier Anschlüssen für PWM-Lüfter und Leuchtmittel.
Preis und Verfügbarkeit
Im Handel kann das Dlite aktuell noch nicht bezogen werden. Im In-Win-Webshop lässt es sich aber bereits für rund 130 Euro zuzüglich Versandkosten kaufen.
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