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Intel-AI-Beschleuniger mit Xe3P: Crescent Island braucht 20 LPDDR5X-Chips für 160 GByte


Intel-AI-Beschleuniger mit Xe3P: Crescent Island braucht 20 LPDDR5X-Chips für 160 GByte

Bild: Intel

Intel ist beim AI-Zug mit reinen Beschleunigern abgehängt, also musste ein Notfallplan her. In Form von Crescent Island auf Xe3P-Basis soll der anscheinend aber nur Reste nutzen, denn 20 LPDDR5X-Chips zu nutzen um lediglich 160 GByte Kapazität zu ermöglichen geht heutzutage eigentlich mit viel weniger, Stichwort: SOCAMM2.

Mitte Oktober im letzten Jahr angekündigt war schon damals klar, dass es sich bei Crescent Island um so etwas wie einen Schnellschuss als Notfalllösung handeln muss, um beim Thema der reinen AI-Beschleuniger überhaupt noch ein Wort mitreden zu können. Seinerzeit war noch nicht so klar abzusehen, dass die CPU-Nachfrage wieder explodieren würde – hier hat Intel deutlich mehr zu bieten. Aber bis Intel Jaguar Shores als AI-Lösung kommt, dauert es eben noch.

Die Gerüchte über die Notfalllösung – Falcon Shores wurde zuvor gecancelt, ebenso Rialto Bridge und Ponte Vecchio war auch kein Erfolg – werden nun untermauert durch die Spezifikationen und den Aufbau von Crescent Island. Dass er 160 GByte LPDDR5X nutzen wird, war bereits bestätigt worden. Dass dies aber über 20 8-GByte-Chips passiert, ist neu. Gemunkelt wird in der Gerüchteküche dabei, dass es sich hierbei quasi um Überreste der gleichen Chips handelt, die eigentlich für Intel Lunar Lake gedacht waren – zwei davon auf einem Package bieten 16 GByte, mit denen Lunar Lake im Notebook und Mini-PC zumeist im Handel steht.

LPDDR5X gibt es schon in viel größeren Chips

Dass LPDDR5X heutzutage eigentlich bereits in viel größeren Konfigurationen zur Verfügung steht, zeigen andere Lösungen wie SOCAMM2. Mit vier LPDDR5X-Chips werden hier 192 oder gar 256 GByte realisiert, ein Chip fasst entsprechend bereits 48 respektive 64 GByte. Die 160 GByte von Crescent Island wären so also mit nur vier Chips umsetzbar.

Doch warum überhaupt LPDDR5X? Während der Hersteller zwar die Effizienz bei einem AI-Beschleuniger dann in den Vordergrund rückt, hat es wohl eher logistische Gründe: HBM ist nicht mehr erhältlich, da de facto ausverkauft. Wer als Hersteller so spät die Party betritt, findet die besten Dinge nicht mehr vor. In dem Dilemma steckt nicht nur Intel, auch Qualcomms AI-Beschleuniger nutzt deshalb nur LPDDR5X.



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Nachhaltigkeits­berichte: Amazon und Google entfernen sich weiter von Klimazielen


Nachhaltigkeits­berichte: Amazon und Google entfernen sich weiter von Klimazielen

Amazon und Google haben neue Nachhaltigkeitsberichte vorgelegt. Die Zahlen sind aus Sicht des Klimaschutzes sehr ernüchternd, denn beide sorgten im vergangenen Jahr nochmals für deutlich höhere Treibhausgasemissionen als im Jahr davor. Der Ausbau von Rechenzentren für KI-Anwendungen gilt als Hauptgrund für diese Entwicklung.

Amazon verursacht 16 Prozent mehr Treibhausgase

Bei Amazon stieg der kumulierte Ausstoß von Treibhausgasen laut Bericht (PDF) von 69,55 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent im Jahr 2024 auf 80,85 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent im Jahr 2025. Das entspricht einem Anstieg von 16 Prozent. Das von Amazon selbst ausgelobte Ziel, bis zum Jahr 2040 CO2-neutral zu sein, rückt damit noch ein Stück weiter weg.

Die Amazon-Rechenzentren spielen in dieser Rechnung mit 3,74 Millionen Tonnen für angekauften Strom noch eine relativ kleine Rolle. Ihr Wasserverbrauch wird auf 9,4 Milliarden Liter beziffert. Jüngst hatte Amazon Wassersparmaßnahmen für den Standort Deutschland angekündigt.

Bei Google steigen Emissionen um fast 19 Prozent

Bei Google sind die Rechenzentren hingegen für den Großteil der Emissionen verantwortlich. Diese beliefen sich laut dem Bericht (PDF) insgesamt auf rund 18,9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent, ein Jahr zuvor waren es noch etwa 15,9 Millionen Tonnen. Der Anstieg liegt somit bei fast 19 Prozent. Dabei wollte Google seine Emissionen eigentlich bis zum Jahr 2030 halbieren. In einem Bericht des Stern wird eine Google-Mitarbeiterin zitiert, die sich dazu äußerte, dass der Ausbau der KI-Infrastruktur schlicht schneller voranschreite als die Dekarbonisierung des Stromnetzes.

Wie Der Standard berichtet, verbrauchte Google insgesamt 44 Terawattstunden an Energie. Davon entfielen 43,5 TWh auf Strom, wovon mit 42,4 TWh fast alles in die Rechenzentren geflossen ist. Deren Energiebedarf sei gegenüber dem Vorjahr um fast 50 Prozent gestiegen. Der Wasserverbrauch soll mit nun 41,14 Milliarden Litern um etwa ein Drittel zugenommen haben.

KI-Boom sprengt alle Vorsätze

Bei beiden Tech-Riesen wie auch bei anderen Größen der Branche ist der Ausbau der Rechenzentren für den Bedarf von KI-Anwendungen der Hauptgrund für die gestiegenen Emissionen. Passend dazu wurde kürzlich eine Studie von Allianz Research veröffentlicht, in der es heißt, dass der weltweite Stromverbrauch von Rechenzentren im Jahr 2025 auf rund 515 Terawattstunden angestiegen sei. Bis 2030 könne sich dieser Wert noch verdoppeln, warnt die Frankfurter Rundschau.



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Neue SSD-Serie: Samsung 990 ohne „Evo“ und „Pro“ in den Startlöchern


Neue SSD-Serie: Samsung 990 ohne „Evo“ und „Pro“ in den Startlöchern

Neben den SSD-Serien 990 Evo (Plus) und 990 Pro wird Samsung augenscheinlich eine weitere SSD dieser Reihe anbieten. Zwischenzeitlich war bereits eine Produktseite zu einer Samsung 990 (ganz ohne Suffix) online gegangen. Die M.2-SSD nutzt PCIe 4.0, besitzt keinen DRAM-Cache und dürfte mit QLC-Speicher den neuen Einstieg bilden.

Samsung 990 SSD vorab enthüllt

Während Samsung die Produktseiten mittlerweile wieder offline gestellt hat, belegen Screenshots, dass die neue Serie Modelle mit 1 TB und 2 TB Speicherplatz umfasst. Im gewohnten M.2-2280-Format werden maximale Transferraten von 7.250 MB/s beim Lesen und 6.450 MB/s beim Schreiben für das Modell mit 2 TB genannt. Das Modell mit 1 TB soll noch mit 7.150 MB/s lesen und ebenso mit 6.450 MB/s schreiben können.

Samsung SSD 990 als drittes Modell der Serie neben Evo und Pro
Samsung SSD 990 als drittes Modell der Serie neben Evo und Pro (Bild: Samsung (via Overclocking.com))

Ein Händler liefert Angaben zur Leistungsaufnahme, laut denen das 2-TB-Modell im Leerlauf 55 mW und im Schlafmodus 3 mW benötigt. Beim Lesen soll die SSD durchschnittlich 4,3 Watt und beim Schreiben 3,8 Watt anliegen. Die Garantie liegt bei nur 3 Jahren, während sonst meist 5 Jahre gelten.

Händler nennt Eckdaten (Bild: Connection)

Zumindest ein Indiz für den Einsatz von QLC-Speicher sind die Angaben zu den Total Bytes Written (TBW): Diese liegen beim 1-TB-Modell nur bei 400 TB und beim 2-TB-Modell bei 800 TB. Das ist deutlich weniger als bei Samsung 990 Evo, 990 Evo Plus und Samsung 990 Pro, die allesamt TLC-Speicher nutzen und mit 600 TB und 1.200 TB jeweils 50 Prozent höhere TBW-Werte besitzen. Die TBW werden von Herstellern als Schreiblimit festgelegt, nach dessen Überschreiten die Garantie vorzeitig erlischt. QLC-Speicher ist mit 4 Bit pro Zelle langsamer und weniger haltbar als TLC-Speicher der gleichen Generation. Daher liegen die TBW bei QLC-SSDs in der Regel deutlich niedriger als bei SSDs mit TLC.

Preise bleiben abzuwarten

Wann Samsung die 990-Serie in den Markt entlassen wird, bleibt abzuwarten. Ebenso gibt es noch keine brauchbaren Hinweise zum Preisniveau, da vorschnelle Händler anscheinend Platzhalter verwenden, die viel zu hoch angesetzt sind. Gemäß der vorliegenden Spezifikationen dürfte sich die 990 unterhalb der 990 Evo Plus einordnen. Die Leistung ist auf dem Papier höher als bei der 990 Evo (Test), die maximal 5.000 MB/s schafft. Die 990 Evo Plus ist beim Durchsatz ähnlich wie der Neuling, hat aber den Vorteil der höheren TBW sowie 5 Jahre Garantie.



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Doch 32 GB statt 64 GB RAM: Entwickler von Cinder City ändern Systemanforderungen


Doch 32 GB statt 64 GB RAM: Entwickler von Cinder City ändern Systemanforderungen

Bild: Steam

Das Team hinter dem kommenden PvE-Shooter Cinder City hat die offiziellen Systemanforderungen korrigiert. Die Empfehlung liegt nun bei 32 GB Arbeitsspeicher statt den zuvor genannten 64 GB. Allerdings bleibt das Minimum weiterhin bei 32 GB stehen und somit eine hohe Hürde. Bei der Grafikkarte wird nun aber mehr verlangt.

Mit ungewöhnlich hohen Anforderungen an den Arbeitsspeicher sorgte das NC-Studio Big Fire Games kürzlich für Aufsehen. Mindestens 32 GB wurden verlangt und sogar 64 GB empfohlen. Doch jetzt rudert das Studio zurück und korrigiert die Empfehlung auf 32 GB. In einer kurzen Mitteilung auf Steam ist von einem Fehler die Rede. Das Studio bittet, diesen zu entschuldigen und hat die Systemanforderungen für Cinder City entsprechend angepasst. Diese lauten jetzt wie folgt.

Systemanforderungen für Cinder City (korrigiert am 2. Juli)

Dabei zeigt sich, dass auch an anderer Stelle Änderungen vorgenommen wurden. Als Empfehlung für die Grafikkarte steht nun die schnellere GeForce RTX 4070, statt der zuvor genannten GeForce RTX 4060 in der Tabelle. Außerdem wurden die Angaben zum nötigen Speicherplatz (50 GB) nun komplett gestrichen.

Letztlich sind die Systemanforderungen aber ohnehin noch nicht in Stein gemeißelt, darauf weist auch das Entwicklerteam hin: „Bitte beachtet, dass die aktuellen Systemanforderungen auf unserer aktuellen Entwicklungsversion basieren. Im Zuge der weiteren Optimierung können die endgültigen Systemanforderungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung geringer ausfallen als die derzeit aufgeführten. Wir werden euch kurz vor der Veröffentlichung aktualisierte und genauere Systemanforderungen zur Verfügung stellen.“

Bis zum Release, der zuletzt zumindest noch in diesem Jahr erwartet wurde, kann sich also bei den Anforderungen noch etwas ändern.

Die Redaktion dankt „BloodReaver87“ für den Hinweis.



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