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Intel Arc Pro B70: Erste umfangreichere Gaming-Tests von Intels potenzieller Arc B770
Intels größere BMG-G31-GPU hatte eine schwere Geburt hinter sich. Unter anderem als professionelle Arc Pro B70 ist die Battlemage-GPU dann immerhin doch noch erschienen, die Gaming-Version Arc B770 wurde dagegen leider gestrichen. Spiele können aber auch auf der Profi-Karte dargestellt werden.
Spiele-Benchmarks mit der Intel Arc Pro B70
Die chinesische Seite Expreview (via Videocardz) hat in einem Test auch Spiele untersucht, sodass sich gut einschätzen lässt, in welchem Leistungsbereich eine potenzielle Arc B770 gelandet wäre. Mit den Ergebnissen zeigt sich auch ein Detail, warum eine Gaming-Version der BMG-G31-GPU auch ohne AI-Boom und Speicherkrise zumindest wirtschaftlich für Intel keinerlei Sinn ergeben hätte.
Getestet werden insgesamt acht Sequenzen mit dem 3DMark sowie fünf Spiele, jeweils mit Rasterizer- und Raytracing-Grafik. Als Gegenspieler treten eine GeForce RTX 5060 Ti mit 16 GB sowie eine Intel Arc B580 an, die sich gegen die Gunnir Arc Pro B70 TF in Full HD stellen. Zum Einsatz kommen Cyberpunk 2077, Monster Hunter Wilds, Marvel Rivals, Assassin’s Creed Shadows und Black Myth Wukong in den Rasterizer-Benchmarks sowie F1 25, Doom: The Dark Ages, Cyberpunk 2077, Assassin’s Creed Shadows sowie Monster Hunter Wilds bei den Raytracing-Tests.
RTX-5060-Ti-Performance wird erreicht
In den Raster-Tests liegt die Arc Pro B70 im Schnitt der fünf Spiele um 32 Prozent vor der Arc B580. In Anbetracht dessen, dass erstere 60 Prozent mehr Ausführungseinheiten hat, ist das kein sonderlich gutes Ergebnis, kann jedoch potenziell auch damit erklärt werden, dass unter anderem die Speicherbandbreite nicht im selben Maß skaliert. Je nach Spiel gibt es auch große Schwankungen. Marvel Rivals läuft zum Beispiel 41 Prozent schneller, Assassin’s Creed Shadows dagegen nur um 17 Prozent.
Mit den Ergebnissen kommt die Arc Pro B70 nicht ganz an die GeForce RTX 5060 Ti heran, die immer noch 8 Prozent schneller ist. In Cyberpunk 2077 kann sich die Intel-Karte zwar auch mal um 14 Prozent vor der GeForce platzieren, in den restlichen vier Spielen ist die Nvidia-Karte dagegen um bis zu 20 Prozent schneller.
Besser sieht es dann bei den Raytracing-Tests aus. Im Schnitt liefert die Arc Pro B70 39 Prozent mehr FPS als die Arc B580, sodass es einen Gleichstand mit der GeForce RTX 5060 Ti gibt. In Cyberpunk 2077, Doom: The Dark Ages und F1 25 ist die Intel-Grafikkarte schneller als das Gegenstück von Nvidia, in den anderen Spielen hingegen langsamer.
Intel braucht für die Leistung deutlich größere Chips als Nvidia (und AMD)
Damit ist die Intel Arc Pro B70 zumindest in den getesteten Rasterizer-Spielen etwas langsamer als die GeForce RTX 5060 Ti, in Raytracing-Titeln dagegen gleich schnell. Die BMG-G31-GPU von Intel ist mit einer Größe von 368 mm² in TSMC N5 jedoch massiv größer als der GB206 der RTX 5060 Ti, der im Vergleich auf winzige 181 mm² kommt – bei kaum besserer TSMC-4N-Fertigung. Im Vergleich zu AMDs RDNA-4-Portfolio sieht es nicht viel besser aus. Das zeigt, warum es zumindest wirtschaftlich auch außerhalb von Boom- und Krisenzeiten keinerlei Sinn ergibt, eine Arc B770 an Spieler zu verkaufen. Intel müsste im Vergleich zu AMD und Nvidia deutlich höhere Produktionskosten für dieselbe Leistung in Kauf nehmen.
Darüber hinaus gibt es in dem Artikel auch Benchmarks mit verschiedenen 3DMark-Tests, bei denen die Arc Pro B70 deutlich besser im Vergleich zur GeForce RTX 5060 Ti abschneidet. Intel-Grafikkarten sind im 3DMark jedoch traditionell deutlich besser als in Spielen, was jedoch keine praxisrelevante Bedeutung hat. Aus diesem Grund geht die Redaktion nicht weiter auf die Ergebnisse ein.
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Produktion von Apple-Chips: Intel Foundry und Samsung Foundry erneut in Apples Blick

Alle wollen mehr Chips! Apple sieht sich dabei auf dem Weg in den Hintergrund und evaluiert, Produkte bei Samsung und Intel zu fertigen. Das ist nicht automatisch der Abgesang von TSMC, denn an wirkliche Verfügbarkeit und vor allem große Mengen kommt ohnehin keiner heran. Das Vorhaben dürfte, wenn überhaupt, eher klein starten.
Fabless Unternehmen brauchen Foundries
So viel gleich vorab: Die sogenannten fabless companies, also Chip-Entwickler ohne eigene Herstellung wie Apple, AMD, Nvidia, Broadcom, Qualcomm und dutzende weitere Branchenriesen, sprechen stets mit vielen Firmen, die Chips dann wirklich produzieren – schließlich würden sie sonst kein eigenes Produkt auf den Markt bringen können. Das heißt jedoch niemals auch automatisch, dass daraus Aufträge erwachsen und eine Partnerschaft für Jahre oder Jahrzehnte entsteht. Dass letztlich alle dieser Konzerne auch mal bei Intel und Samsung vorsprechen, ist durchaus der Normalfall.
Apple will Alternativen zu TSMC – es gibt nur Zwei
Und so dreht sich zu Beginn der Woche einmal mehr vieles um Apple. Nach Jahrzehnten als Nummer-1-Kunde bei TSMC bekommt Apple in den letzten Jahren starke Konkurrenz durch nahezu jeden anderen Hersteller, der Chips benötigt. Denn nur TSMC kann in den gefragten Mengen modernste Chips nahezu perfekt skalieren und mit maximaler Ausbeute liefern. Sich davon vollständig zu trennen, ist für kein Unternehmen in der Branche derzeit vorstellbar, denn die Kapazität kann nicht aufgefangen werden.
Die Meldungen, dass sich Apple erneut bei Intel Foundry und Samsung Foundry umsieht, dienen der Erkundung, ob sich einer davon als zweite Lösung neben TSMC eignet. Die zuvor genannten Problemstellen kommen dabei aber direkt zum Vorschein, berichtet Bloomberg.
Wünschenswert wäre beispielsweise für Intel Foundry die Übernahme eines der Haupt-Chips, also beispielsweise der für das iPhone. Realistisch ist aber wohl eher erst einmal ein Testlauf aus einer anderen, kleineren Serie. Denn wenn Apple schon bei TSMC nicht so viele Chips bekommen kann, wie sie haben wollen, wie soll das dann bei Intel klappen? Intel schafft es aktuell nicht einmal, für sich selbst genug zu produzieren und rennt nun Milliarden an potenziell verlorenen CPU-Verkäufen und Umsatz hinterher.
Keine Entscheidung getroffen
Und was kam dabei heraus? Noch nichts. Also so, wie im Februar dieses Jahres schon einmal, und in Gerüchten davor auch im November des letzten Jahres.
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CCP Games: Eve-Online-Entwickler kauft sich von Pearl Abyss frei
Vor fast 8 Jahren hatte das koreanische Studio Pearl Abyss das isländische Entwicklerteam CCP Games, das hinter dem Weltraum-MMO-Dauerbrenner Eve Online steht, übernommen. Jetzt trennt sich Pearl Abyss wieder davon. Der Käufer ist CCP Games selbst und macht dabei noch Gewinn.
Darüber berichten verschiedene Medien aus Südkorea. Zudem liegt eine öffentliche Mitteilung von Pearl Abyss vor, die am 30. April erschienen ist. In dieser heißt es, dass sämtliche Anteile an CCP Games von Pearl Abyss gegen eine Zahlung in Höhe von 120 Millionen US-Dollar, in den Besitz von CCP Games unter Leitung von Hilmar Veigar Petursson übergehen sollen. Stichtag ist der 6. Mai 2026, also diesen Donnerstag.
Warum wird verkauft?
In der Mitteilung heißt es, dass Pearl Abyss durch den Verkauf sowohl seine Finanzstruktur als auch die Effizienz des Managements verbessern will. In einer zitierten Stellungnahme des Studios heißt es, man sei „nach Abwägung mittel- bis langfristiger Wachstumsstrategien zu dem Schluss gekommen, dass ein Verkauf an das derzeitige Management für beide Unternehmen von Vorteil wäre“. Eine künftige Zusammenarbeit sei aber denkbar.
Während Pearl Abyss aktuell auf der Erfolgswelle des neuen Action-Adventures Crimson Desert schwimmt, das sich inzwischen weltweit über 5 Millionen Mal verkauft hat, soll CCP Games seit der Übernahme im Jahr 2018 stets Verluste gemacht haben.
CCP Games kauft sich mit Gewinn frei
Im September 2018 war die Übernahme von CCP Games zu einem Kaufpreis von bis zu 425 Millionen US-Dollar vereinbart worden. Darin enthalten waren allerdings nur 225 Millionen US-Dollar als direkte Zahlung, während bis zu 200 Millionen US-Dollar als leistungsabhängige Zahlung für die Zukunft fließen sollten. Aufgrund der schlechten Resultate dürfte letztere Zahlung gering bis gar nicht zustande gekommen sein.
Doch auch ein Verkaufspreis von „nur“ 225 Millionen US-Dollar bedeutet für CCP Games beim jetzigen Rückkauf für 120 Millionen US-Dollar einen satten Gewinn. Im Gegenzug war die Übernahme für Pearl Abyss ein reines Verlustgeschäft.
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Gigantisches Modding-Projekt: Künstlerin Soda Baka steht in ihrem „Gaming-PC“

Die TechTuberin Soda Baka hat einen gigantischen „PC“ konstruiert, in dem die Künstlerin selbst stehen kann. Der überdimensionale Gaming-Rechner ist allerdings nur Kulisse und dient als Gaming-Raum. Das Display des nachgebildeten AIO-CPU-Kühlers ist der Monitor für den eigentlichen PC.
Gaming-PC in übergroß nachgebaut
Schon zuvor hat Soda Baka in China für Aufmerksamkeit gesorgt, indem sie PC-Komponenten in gigantischem Maßstab nachgebaut hat. Bei ihrem aktuellen Projekt hat sie nun aus riesigen Komponenten einen ganzen Gaming-PC nachgebaut, der allerdings nicht als solcher funktioniert, sondern vielmehr als Gaming-Raum und Kulisse für künftige Videos dient.
Der Korpus wurde aus Aluminium-Streben und viel Plexiglas erstellt. Er erinnert an einen typischen Midi-Tower mit großflächigem Sichtfenster, nur dass eine Person darin problemlos stehen kann. Selbst an ein I/O-Panel mit großem Power-Knopf und Slots für einen übergroßen USB-Stick wurde gedacht. Viel Liebe zum Detail gab es auch beim Mainboard mit Kühlkörpern und RAM-Riegeln, die aufgrund der Größe mit zwei Händen montiert werden mussten.
Ein All-In-One-CPU-Kühler wurde derart nachgebaut, dass eine symbolische Kühlplatte mit dem Ausmaß einer Autofelge zu sehen ist. Nach der Montage sitzt auf dem Pumpengehäuse ein Display, das im kleinen Original Dinge wie zum Beispiel die CPU-Temperatur anzeigt. In diesem Fall hat der Kühler aber keine Funktion und das Display dient als Monitor für einen echten PC in Originalgröße.
Klimaanlage sorgt für Belüftung
Auch wenn sich die riesigen Gehäuselüfter im Video drehen, sind sie ebenfalls mehr Schein als Sein. Zur Klimatisierung des „Gehäuses“ dient nämlich eine Klimaanlage mit 12 Kilowatt Leistung. Demonstriert wurde der Einsatz des offensichtlich vom Hersteller gesponserten Klimageräts, indem eine Art Saunaofen den Innenraum auf etwa 38 °C aufheizte. Mit seinem Luftdurchsatz von 820 m³/h wurde die Temperatur wieder schnell auf 25 °C abgekühlt.
Das vollständige Video ist auf Bilibili abrufbar.
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