Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Dreieinhalb Tage Netzwerkanalyse und Fehlersuche mit Wireshark
Langsame Verbindungen, ständige Unterbrechungen oder unerkannte Sicherheitslücken können den Betriebsablauf stark beeinträchtigen oder sogar zu Ausfällen führen. Mit Wireshark, einem Open-Source-Tool zur Netzwerkanalyse, können Administratoren den Netzwerkverkehr in Echtzeit überwachen, Sicherheitsrisiken identifizieren und Verbindungsprobleme diagnostizieren.
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In dem praxisorientierten Workshop Netzwerkanalyse und Fehlersuche mit Wireshark erfahren Sie, wie Sie das Netzwerkanalyse-Tool Wireshark effizient einsetzen können. Sie lernen die Funktionsweise und Konfiguration von Wireshark kennen, entwickeln systematische Vorgehensweisen zur Fehleranalyse, verstehen die Bedeutung der Aufzeichnung von Netzwerkdaten und erfahren, wie Sie die Zuverlässigkeit Ihres Netzwerks steigern können.
Interaktive und praxisnahe Übungen
Der Workshop ist interaktiv gestaltet und beinhaltet praxisnahe Übungen in einer bereitgestellten Laborumgebung. Sie werden selbstständig Netzwerkdaten erfassen, Filter setzen, Analysen durchführen und Statistiken erstellen. Anhand konkreter Anwendungsszenarien vertiefen Sie dieses Wissen und verstehen beispielsweise, wie Sie Netzwerkprotokolle analysieren, Leistungsengpässe aufspüren und Auswirkungen von Paketstaus und Paketverlusten erkennen.
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März 02.03. – 05.03.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 16:30 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 02. Feb. 2026 |
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Mai 11.05. – 14.05.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 16:30 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 13. Apr. 2026 |
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September 21.09. – 24.09.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 16:30 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 24. Aug. 2026 |
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November 16.11. – 19.11.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 16:30 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 19. Okt. 2026 |
Ihr Trainer Henrik Wahsner ist ein erfahrener Experte in der Performanceanalyse und Fehlersuche in IP-Netzwerken. Als technischer Leiter der NETCOR GmbH kombiniert er tiefgehendes Fachwissen mit praxisnaher Expertise, die er in zahlreichen Kundenprojekten gesammelt hat.
Der Workshop dauert dreieinhalb Tage und richtet sich an Netzwerkadministratoren und technische Mitarbeiter, die für den Betrieb von Netzwerken verantwortlich sind. Er ist ideal für Einsteiger in die Arbeit mit Wireshark, aber auch für erfahrene Anwender, die ihr Wissen vertiefen möchten. Teilnehmer, die das Tool bereits nutzen, erhalten neue Perspektiven und Workflows für die Netzwerkanalyse.
Aufgrund des interaktiven Formats ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt, um ausreichend Raum für den Austausch mit dem Trainer und den anderen Teilnehmern zu schaffen.
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(ilk)
Künstliche Intelligenz
Nach Kritik: Larian verzichtet bei „Divinity“ auf Concept Art von KI
Keine KI-Kunst in „Divinity“: Die belgischen Larian Studios wollten für ihren nächsten Titel nach „Baldur’s Gate 3“ ursprünglich generative KI einsetzen, um Concept Art zu erstellen. Nach Kritik aus der Community hat man sich nun umentschieden, erklärt Studiochef Sven Vincke in einer Fragerunde auf Reddit.
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„Es wird in ‚Divinity‘ keine GenAI-Kunst geben“, schreibt Vincke auf Reddit. Er habe die Diskussionen in der Community über seine Aussagen gegenüber der Wirtschaftszeitung Bloomberg wahrgenommen. Dort hatte Vincke gesagt, die Entwickler könnten KI-Tools etwa verwenden, um PowerPoint-Präsentationen zu bauen, Concept Art zu „entwickeln“ und Platzhalter-Text zu schreiben.
Das sei nie so gemeint gewesen, dass KI Concept Art schlicht komplett generieren soll, stellt Vincke nun auf Reddit klar. Er könne aber die Verwirrung nachvollziehen. Larian habe sich deshalb entschlossen, während der Entwicklung von Concept Art vollständig auf den Einsatz von KI-Tools zu verzichten. „So gibt es keinerlei Diskussion mehr über die Herkunft der Kunstwerke.“
KI-Einsatz ist umstritten
In der Spielebranche sorgt der Einsatz von generativer KI für anhaltende Diskussionen. Spiele-Communitys reagieren in der Regel allergisch auf KI-Inhalte in ihren Videospielen. Trotzdem gab es in den vergangenen Monaten mehrere Fälle, in denen es KI-generierte Texte oder Artworks in fertige Spiele geschafft haben. Das ist etwa bei „The Alters“ und „Anno 117“ passiert.
Die Entwickler von „Clair Obscure: Expedition 33“ mussten sogar zwei Indie Game Awards (Indie-Spiel des Jahres und Debut Game Award) zurückgeben, weil zum Launch eine KI-generierte Platzhalter-Textur zu sehen war. Eine Voraussetzung für die Teilnahme an den Indie Game Awards ist der Verzicht auf KI-Tools bei der Spieleentwicklung.
„Geschwindigkeit erhöhen“
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Für diesen Award würde sich „Divinity“ wohl nicht qualifizieren. Denn obwohl Larian auf die KI-Entwicklung von Concept Art, Stimmen und Dialogtexten verzichten will, soll Künstliche Intelligenz bei der Entwicklung des Spiels doch eine Rolle spielen, erklärt Vincke auf Reddit.
„Wir bemühen uns kontinuierlich, die Geschwindigkeit zu erhöhen, mit der wir Dinge ausprobieren können. Je mehr Iterationen wir durchführen können, desto besser ist in der Regel das Gameplay.“ Dabei könne KI helfen. „Unsere Hoffnung ist, dass sie uns dabei unterstützt, Ideen schneller zu verfeinern – was zu einem fokussierteren Entwicklungszyklus, weniger Verschwendung und letztlich zu einem qualitativ hochwertigeren Spiel führt.“
KI für Produktion und Animation
Gabriel Bosque, der bei Larian als Machine Learning Director angestellt ist, konkretisiert auf Reddit: „Wir sind der Überzeugung, dass Machine Learning ein leistungsstarkes Werkzeug ist, um die Spieleentwicklung zu beschleunigen und effizienter sowie schlanker zu gestalten. Das bedeutet, dass unsere Kreativen mehr Zeit für die Arbeit haben, die ihre Aufgaben erfüllender macht und das Spiel zu einem reichhaltigeren Erlebnis werden lässt.“ Während Larian KI nicht für Stimmen einsetzen will, könnten KI-Tools etwa bei der Produktion der Aufnahmen helfen, deutet Bosque an. Zudem kann KI Animationen für Dialoge erstellen, für die keine Motion-Capture-Aufnahmen vorliegen.
Während die Spielebranche um ihre Position zum KI-Einsatz in der Entwicklung ringt, legt Larian einen pragmatischen Weg vor – begleitet von der offenen Kommunikation, für die das Studio bekannt ist. Larian ist seit „Baldur’s Gate 3“ so etwas wie ein Darling der Spielebranche. Die Erklärungen des Studios könnten also tatsächlich zu größerer Akzeptanz für den Einsatz von KI sorgen – zumindest, wenn Kreativelemente weiterhin aus Menschenhand stammen.
„Divinity“ ist das neue Rollenspiel der Larian Studios. Es wurde im Rahmen der Game Awards im Dezember mit einem Render-Trailer vorgestellt und spielt wie vorherige „Divinity“-Spiele in der Welt Rivellon. Zuletzt konnten Spieler Rivellon 2017 in „Divinity: Original Sin 2“ besuchen. Noch gibt es weder Gameplay-Szenen noch einen Release-Termin für „Divinity“.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
VW ID.3: Das müssen Sie für mehr Leistung und Reichweite bezahlen
Technische Weiterentwicklungen, effizientere Fertigungen und nicht zuletzt schlicht ausgestattete Basismodelle mit kleinen Batterien haben den Wechsel hin zum Elektroauto günstiger gemacht. Doch die preislich verlockend wirkenden Einstiegsvarianten genügen nicht jedem: So mancher benötigt mehr Reichweite, andere wünschen sich mehr Leistung. Anforderungen, die die teureren Konfigurationen oftmals erfüllen. Was dieses Aufrüsten für die Anschaffungs- und Unterhaltskosten bedeutet, zeigen wir am Beispiel des VW ID.3 (Test).
Der elektrische Kompaktwagen wird seit 2020 ausgeliefert und hatte zunächst mit schlechter Kritik aufgrund einer enttäuschenden Innenraum- und Verarbeitungsqualität sowie unfertiger Software zu kämpfen. Eine umfangreiche Überarbeitung im Jahr 2023 und diverse Änderungen an den Konfigurationen später zählte der ID.3 im Jahr 2025 entgegen den ursprünglichen Erwartungen zu den populärsten Elektroautos in Deutschland – ausgehend von der Zahl der Neuzulassungen.

- VW bietet den ID.3 mit drei unterschiedlichen Batteriekapazitäten und in fünf Leistungsstufen an, klassische Ausstattungslinien wie etwa beim Golf gibt es nicht.
- Für eine Variante des ID.3 bietet VW die nachträglich Erhöhung der Motorleistung an – wahlweise als Einmalkauf oder im monatlichen Abo.
- Im ID.3 kommen zwei unterschiedliche Motorvarianten – APP310 und APP550 – zum Einsatz. Letzere arbeitet effizienter, ist aber den teuersten Modellvarianten vorbehalten.
Im Januar 2026 können Interessierte zwischen drei Batteriegrößen und vier unterschiedlich leistungsfähigen Motoren wählen. Allerdings erlaubt VW keine freie Konfiguration, sondern schnürt – temporäre Sondermodelle ausgeklammert – fünf Pakete. Deren Preise reichen von 33.330 Euro bis zu 48.725 Euro, die sich mit Sonderausstattung weiter nach oben treiben lassen. Im Folgenden erklären wir die Abhängigkeiten, die zwischen Batterie, Motor und Ausstattung bestehen, und was das für Ihre Geldbörse bedeutet.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „VW ID.3: Das müssen Sie für mehr Leistung und Reichweite bezahlen“.
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Künstliche Intelligenz
Filialnetz dünnt aus – was wird aus Saturn?
Das Filialnetz der Elektronikmarktkette Saturn wird auch nach der geplanten Übernahme durch den chinesischen Onlinehändler JD.com schrumpfen. Weitere Standorte sollen geschlossen und in MediaMarkt-Filialen umgewandelt werden. Das bestätigte eine Sprecherin des Mutterkonzerns Ceconomy der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage. Dennoch möchte man an beiden Marken festhalten.
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Die Zahl der Saturn-Märkte ist zuletzt deutlich gesunken. Vor einigen Jahren gab es in Deutschland noch etwa 150 Geschäfte, aktuell sind nur noch 53 geöffnet. Die Anzahl der MediaMarkt-Filialen wuchs durch die Umfirmierungen auf 351.
Welche Strategie steckt dahinter?
Laut Ceconomy wird sich dieser Trend fortsetzen. Ob eine Saturn-Filiale als MediaMarkt weiterbetrieben wird, hängt der Sprecherin zufolge von umfassenden Umfeld- und Marktanalysen ab. Je nach lokalen Gegebenheiten werde entschieden, welche Marke das beste Kundenerlebnis biete. In der Vergangenheit war das Vorgehen auch damit begründet worden, dass Kunden immer weniger zwischen den Marken unterscheiden würden. Wie viele Saturn-Filialen mittelfristig erhalten bleiben, ließ Ceconomy offen.
Trotz der Umstrukturierung bekennen sich der bisherige Mutterkonzern und der neue Mehrheitseigner klar zu Saturn. „Mit Saturn und MediaMarkt haben wir zwei wertvolle Marken in Deutschland“, sagte die Ceconomy-Sprecherin. „Wir stehen zu ihnen – und wir werden beide stärken. Wir haben Kunden, die MediaMarkt lieben, und Kunden, die Saturn lieben.“ JD.com erklärte, die bestehende Markenstrategie zu unterstützen. MediaMarkt und Saturn sollen demnach als eigenständige Marken beibehalten werden.
Nur noch eine Marke im europäischen Ausland
Mit mehr als 1000 Geschäften in elf Ländern ist MediaMarktSaturn Europas größter Elektronik-Fachhändler. Im europäischen Ausland gibt es nur noch die Marke MediaMarkt. Früher waren beide Ketten Konkurrenten. Die erste Saturn-Filiale wurde 1961 in Köln eröffnet, der erste MediaMarkt 1979 in München. Die Einzelhandelskette übernahm den Wettbewerber Saturn 1990. Einige Jahre später besaß die Metro AG die Mehrheit an beiden Marken.
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Ceconomy entstand 2017 als Abspaltung von Metro und führte die Marken weiter, um verschiedene Zielgruppen anzusprechen. Für Kunden sind die Unterschiede inzwischen jedoch kaum noch erkennbar. Die Sortimente ähneln sich stark. Viele Produkte gibt es sowohl bei MediaMarkt als auch bei Saturn zu kaufen. Auch Angebote und Werbung gleichen sich.
JD.com: Entscheidung steht noch aus
Der chinesische E-Commerce-Riese JD.com steht vor der Übernahme von Ceconomy. Bis zum Ende der Annahmefrist Anfang Dezember sicherte sich der Konzern knapp 60 Prozent der Anteile. Das Aktienpaket, das JD.com nun kontrolliert, liegt höher.
Final entschieden ist der Deal allerdings bislang nicht. Zwar hat das Bundeskartellamt bereits zugestimmt, doch stehen noch Genehmigungen des Bundeswirtschaftsministeriums sowie weiterer EU-Staaten aus. Zudem prüft die EU-Kommission, ob der Wettbewerb in Europa beeinträchtigt werden könnte. JD.com rechnet damit, dass die Übernahme in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen sein wird.
JD.com ist mit einem Jahresumsatz von knapp 159 Milliarden US-Dollar (2024) laut dem Forschungsinstitut EHI größter chinesischer Handelskonzern und zählt auch weltweit zu den zehn größten. In Deutschland ist das Engagement bislang gering. JD.com testet den Onlineshop Joybuy, der offizielle Start ist noch für dieses Jahr geplant.
(dmk)
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