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Künstliche Intelligenz

KubeCon: Fortschritte, aber auch mehr Arbeit bei Cloud-Native und Cybersecurity


So erfreulich die Fortschritte bei Open-Source- und Cloud-Native-Software auch sind, die die CNCF bei der KubeCon + CloudNativeCon in Atlanta anlässlich ihres 10. Jubiläums gerade feiert – mehr Anwendungen erhöhen zwangsläufig auch die Angriffsfläche für Cyberattacken. Zu den grundlegenden Hausaufgaben von Entwicklerinnen und Entwicklern zählen dabei das Beheben und das Vermeiden von Schwachstellen auf Code-Ebene, die unter Security-Fachleuten als Common Vulnerabilities and Exposures, kurz CVE, bekannt sind.

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Bezogen auf CNCF-Projekte hat sich deren Anzahl 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent erhöht. Besorgniserregend sind vor allem die vermehrten Angriffe auf die Lieferkette im Open-Source-Umfeld. Das jüngste Beispiel ist der Wurm Shai-Hulud, der über 500 Pakete des NPM-Ökosystems kompromittiert hat.

Ein Ansatz für Schutzmaßnahmen ist die Auditierung der verwendeten Software. So lässt sich herausfinden, welche CVEs sind dort vorhanden sind. Dabei kann der Open Source Technology Improvement Fund (OSTIF) unterstützen, der inzwischen eine Reihe von CNCF-Projekten untersucht hat. Anfang November kam der Bericht zu KubeVirt heraus, das eine Umgebung bereitstellt, in der sich virtuelle Maschinen und Container gleichermaßen zusammen verwalten lassen. Laut OSTIF fanden sich in dem Projekt 15 Schwachstellen. Dabei sticht CVE-2025-64324 mit einer hohen Kritikalität heraus. Sieben weitere sind als mittelschwer eingestuft.

Unter anderem auch für die CNCF veröffentlicht OSTIF alljährlich einen Bericht, der typischerweise im Dezember erscheint. Für 2025 steht er noch aus, es liegen aber bereits Teilergebnisse vor. Für das Service-Mesh Linkerd sind darin insgesamt sieben Schwachstellen gelistet, eine davon ist mit der Kritikalität hoch eingestuft. 2024 kamen elf CNCF-Projekte auf den Prüfstand. Das Resultat waren 28 Schwachstellen mit mittlerer oder hoher Kritikalität.



Auszug aus dem OSTIF-Bericht zum CNCF-Projekt Linkerd

(Bild: OSTIF)

Insbesondere auf der Ebene der Container-Images sind Schwachstellen immer noch ein großes Problem. Docker reagierte im Mai 2025 darauf mit der Einführung von Docker Hardened Images (DHI). Deren Grundlage sind abgespeckte Versionen der ursprünglichen Container-Images. Aus der geringeren Anzahl enthaltener Softwarekomponenten resultiert dabei automatisch eine verringerte Angriffsfläche.

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Als neuer Mitspieler in diesem Umfeld positioniert sich Minimus. Im Gespräch mit iX ließ CTO und Mitbegründer John Morello durchblicken, dass die Firma und deren Geschäftsidee schon länger existiere, jedoch seien sie bis Mai 2025 im „Tarnmodus“ unterwegs gewesen. Minimus bietet ebenfalls minimalistische Versionen der ursprünglichen Container-Images an, geht aber noch einen Schritt weiter: Das Produkt „Minimal Images“ prüft alle 24 Stunden, ob es aktualisierte Teilkomponenten des Images gibt. Wenn das Update eine bekannte Schwachstelle behebt, generiert Minimus eine neue Version des Container-Images. So erhalten Benutzer tagesaktuelle Software mit minimaler Anzahl von Schwachstellen bereitgestellt. Diese Technik funktioniert allerdings nur mit Container-Images, die vollständig auf Open Source mit öffentlich zugänglichen Software-Verzeichnissen beruhen. Minimus bietet damit zwar keine Universallösung, kann aber speziell im OSS-Umfeld hilfreich sein.

Weitere Herausforderungen im Bereich Cybersecurity zieht der Hype um künstliche Intelligenz (KI) nach sich: Sollen KI-Agenten einander vollständig vertrauen dürfen? Wie sieht es mit dem Zugriff auf Daten für die Arbeitsabläufe oder Entscheidungen aus? Sind Modelle korrekt oder manipuliert? Im Bereich des Identitätsmanagements hat sich unter anderem das Unternehmen Cyberark dieser Fragen angenommen. Für Dezember 2025 kündigte Cyberark ein neues Produkt an, das sich auf die agentenbasierte KI fokussiert. Allerdings erfindet die Firma das Rad nicht neu, sondern behandelt KI-Agenten genauso wie menschliche Benutzer.

Vertrauensverhältnisse beruhen auf Identitäten, Zugriffsrechte sind ebenfalls damit verbunden – genauso wie in den Zeiten vor der KI. Die Neuerungen finden sich im Detail. So müssen im Ansatz von Cyberarks die KI-Agenten über ein Gateway mit den MCP-Servern oder den Datenquellen kommunizieren. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei die sogenannte Identity Security Platform. Dort finden die Verwaltung und Zuweisung von Berechtigungen beziehungsweise deren Überprüfung statt. Die gesamte Kommunikation erfolgt verschlüsselt. Im informellen Gespräch mit iX ließen Vertreter von Cyberark durchblicken, dass es Pläne für weitere Sicherheitsmechanismen gebe. So soll künftig etwa auch die Integrität der Modelle mit Signaturen abgesichert beziehungsweise geprüft werden. Über erste Ideen hinausgehende konkrete Informationen lägen dazu aber noch nicht vor.


(map)



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Künstliche Intelligenz

Chrome ausreizen: Datenschutz verbessern, an Vorlieben anpassen


Die meisten Nutzer machen sich nur wenig Gedanken über ihren Webbrowser und nutzen einfach Google Chrome. Der ist schon seit Jahren unangefochtener Marktführer, gefolgt von Microsoft Edge und Safari von Apple. Nerds kennen natürlich die besseren Alternativen, sei es Firefox, Opera, Vivaldi oder Brave.

  • Google Chrome ist der weltweit beliebteste Browser.
  • Er ist sicher, schnell und angenehm minimalistisch.
  • Allerdings sammelt er viele Daten und liefert sie an Google.
  • Nutzer können den Browser datensparsamer einstellen und sich vor Tracking schützen.
  • Viele neue Komfortfunktionen erleichtern die Web-Recherche und bändigen das Tab-Chaos.

Doch Menschen sind Gewohnheitstiere. Und Chrome ist technisch gesehen kein schlechter Browser: Er ist schnell, sicher und eher minimalistisch gestaltet. Nichts nervt, das Nötigste ist an Bord. Viele Tracking-Funktionen lassen sich zwar abschalten, doch die Grundeinstellungen sind weniger datensparsam, sondern bequem. Heißt aber auch, dass Google viel über die Chrome-Nutzer erfährt.

Nun hat Google in der Vergangenheit einige praktische Funktionen nachgerüstet, die das tägliche Surfen erleichtern. Dieser Ratgeber stellt sie vor und erklärt, wie Sie den Browser an persönliche Vorlieben anpassen und absichern. Außerdem soll es darum gehen, wie Sie sich besser vor Tracking schützen. Der Artikel fokussiert sich auf die Desktop-Version von Chrome, die es für Windows, macOS und Linux gibt.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Chrome ausreizen: Datenschutz verbessern, an Vorlieben anpassen“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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Google erbarmt sich: YouTube bekommt Vision-Pro-App


Überraschung am Donnerstag: Google hat seine allererste offizielle App für die Vision Pro publiziert – und es ist ausgerechnet YouTube. Die App war praktisch seit Einführung der Apple-Brille erhofft und erwartet worden, doch der Suchriese ließ sich viel Zeit. Ein unabhängiger und eigentlich sehr schöner Third-Party-Client namens Juno war von Google vertrieben worden; der Konzern ließ die App durch Apple entfernen, wie deren Entwickler bereits im Herbst 2024 mitteilte. Google hatte nach Ankündigung der Vision Pro im Sommer 2023 unterschiedliche Signale gesendet. Anfangs neigte das Unternehmen in Richtung „dagegen“, dann hieß es, man arbeite doch daran. Doch das brauchte augenscheinlich seine Zeit. Ob Google sich auch durch die neue Gemini-KI-Partnerschaft mit Apple überreden ließ, ist bislang nicht durchgesickert.

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Zunächst: YouTube für visionOS ist eine native App. Man bekommt also nicht einfach die iPadOS-Version vorgesetzt, die Google bislang für die Vision Pro gesperrt hatte. Gleich zu Anfang bewirbt die Anwendung passend dazu auch Spatial-Videos bei dem Dienst, für die es ein eigenes Tab gibt. Wobei diese oftmals recht pixelig – weil eher für Quest & Co. gemacht – ausfallen, denn 8K-Aufnahmen findet man bei YouTube quasi nicht. Eventuell ändert sich dies durch die Vision-Pro-Anwendung nun aber.

Die Oberfläche ist einfach gestaltet und hält sich relativ weitgehend an visionOS-Standards. Man navigiert durch besagte Tabs, zu denen auch der Zugriff auf das eigene Profil gehört, bei Wiedergabe erscheint das Video im Großbild, das man auch entsprechend aufziehen kann. Bei Spatial-Videos schaltet YouTube in den Spatial Mode, ist also komplett immersiv. Den Bildausschnitt kann man per Zwickgeste anpassen. Der Player für 2D-Videos scheint hingegen keine Gesten zu unterstützen, für Pause, Scrubbing und Vor- und Zurückspulen um 15 Sekunden nutzt man die übliche Augensteuerung, was Google hätte besser machen können. Störend ist, dass sich die Größe der Untertitel nicht anpassen lässt. Darüber hinaus lassen sich über Kontextmenüs Tonspuren und Untertitelsprache sowie auch Auflösung anpassen. Über ein Kontextmenü kann man Videos auch in Wiedergabelisten schicken, nervige fehlende Menüs bei eingeblendeten Videovorschlägen während des Pausierens wie unter tvOS – die dortige App ist völlig anders gestaltet – gibt es nicht.

Der Client wirkt insgesamt sehr zurückgenommen. So kann man sich bei 2D-Videos voll aufs Anschauen konzentrieren, was durchaus angenehm ist. Erst wenn man auf die Titelzeile eines laufenden Videos klickt, kommen weitere Infos wie Description, der Einblick in die Kommentare sowie Videovorschläge. Letztere füllen auch nicht den Bildschirm, wenn man ein Video anhält oder es fertig abgespielt wurde. Eine Autoplay-Funktion für die automatische Wiedergabe des nächsten Clips existiert aber.

Im Spatial Mode verteilt YouTube die Kommentare und die Beschreibung sowie weitere Videovorschläge in separaten Schwebefenstern, genauso wie die Wiedergabesteuerung. Environments, also 3D-Umgebungen, hat Google nicht extra angefertigt, stattdessen sieht man jene, die man für die Vision-Pro-Oberfläche ausgewählt hat. Alles in allem können sich Vision-Pro-Besitzer freuen: Im ersten Kurztest wirkte die YouTube-App stabil. Was nun noch fehlt, um Käufer des 3700-Euro-Headsets (Einstiegspreis) glücklich zu machen, wäre eine offizielle Netflix-App. Diese wird nach wie vor nicht angeboten, stattdessen muss man per Browser oder über Web-App-Werkzeuge gucken.

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(bsc)



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Neue Waymo-Robotaxis Ojai besser für schlechtes Wetter geeignet


Waymo erweitert seine Flotte von Robotaxis um die 6. Generation autonomer Fahrzeuge. Die Ojai-Robotaxis basieren auf Minivans des chinesischen Autoherstellers Zeekr, einer Geely-Tochter. Technisch werden die Autos mit verbesserten Kameras, Lidar und Radar ausgestattet, was vor allem der Sicherheit beim Fahren in schlechten Wetterbedingungen zugutekommen soll. Das ist notwendig für die geplante Expansion Waymos sowohl in den Nordosten der USA als auch international. Gleichzeitig werden die Kosten gesenkt.

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Dies hatte die Tochter des Google-Konzerns Alphabet bereits im Sommer 2024 angekündigt. Die neuen Waymo-Robotaxis brauchen weniger Kameras und Radare und basieren auf Elektroautos der Marke Zeekr des chinesischen Konzerns Geely. Derzeit ist Waymo mit umgebauten Fahrzeugen des ebenfalls batteriebetriebenen Jaguar-Modells iPace unterwegs. Diese werden aber nicht ersetzt, die Robotaxi-Flotte wird um die Ojai genannten Minivans ausgebaut.

Die neuen Ojai-Robotaxis wurden insbesondere beim Kamerasystem verbessert, schreibt Waymo. Die Auflösung der Hauptkamera wurde auf 17 Megapixel erhöht, bislang wurden 5- oder 8-Megapixel-Sensoren verwendet. Zudem wurde die Lichtempfindlichkeit verbessert, sodass das Bildverarbeitungssystem auch bei schlechten Lichtverhältnissen etwa dunkel gekleidete Personen auf der Straße eher bemerken soll. Das ist auch nützlich bei Regen oder Schnee. Zudem integriert Waymo „Reinigungssysteme zur Aufrechterhaltung der Sichtbarkeit“. Angesichts der besseren Kameras hat Waymo gleichzeitig die Anzahl reduziert, was die Kosten reduziert.

Daneben wurden auch die Lidar- und Radar-Systeme der Robotaxis verbessert, wobei Waymo auch von den gesunkenen Kosten gerade bei lasergestützter Technik profitiert. Auch die Optimierungen in diesen Bereichen sollen bei schlechten Wetterbedingungen helfen. Zudem soll „die Leistung bei Regen oder Schnee durch den Einsatz neuer, intern entwickelter Algorithmen verbessert werden“. Weniger bekannt ist, dass die Robotaxis auch über Mikrofone verfügen, um etwa Sirenen von Einsatzkräften frühzeitig zu erkennen und zu lokalisieren, selbst wenn diese Fahrzeuge noch gar nicht zu sehen sind.

Das Fahren bei schlechtem Wetter wird wichtig bei Waymos Expansionsplänen, denn der Betreiber hat erst letzte Woche angekündigt, den autonomen Taxidienst künftig auch in Boston im amerikanischen Nordosten anzubieten, eine der schneereichsten Großstädte der USA. Der Bundesstaat Massachusetts muss zunächst allerdings vollständig autonome Fahrzeuge legalisieren. Die beschleunigte globale Expansion umfasst auch Tokio, wo im Winter ebenfalls mit Schnee gerechnet werden muss. Bislang ist Waymo vorwiegend in schneefreien Städten der USA unterwegs, nämlich in Austin, Atlanta, Phoenix und Miami sowie in Los Angeles und San Francisco, wo die ersten Ojai-Robotaxis jetzt den Betrieb aufnehmen.

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Die chinesische Basis der neuen Waymo-Robotaxis hat allerdings bereits politische Bedenken innerhalb der USA ausgelöst. Erst letzte Woche gab es eine Anhörung im Senat zur Zukunft selbstfahrender Autos, wo der republikanische Senator Bernie Moreno zum Waymo-Sicherheitschef sagte: „Wir befinden uns in einem Wettlauf mit China, aber es scheint, als ob Sie sich mit China verbünden.“

Waymo-Sprecherin Sandy Karp hat dies gegenüber CNBC aber zurückgewiesen. Waymo werde Zeekr keinen „Zugriff auf seine streng geschützte Technologie für autonomes Fahren, Sensordaten oder Fahrerinformationen“ gewähren. Der chinesische Autohersteller stelle lediglich die „Basisfahrzeuge“, Waymo installiere die Technik für autonomes Fahren in den Autos innerhalb der USA. Neben den Zeekr-Minivans soll die Technik künftig auch im Hyundai Ioniq 5 eingebaut werden.

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(fds)



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