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MatePad Pro Max: Huaweis Tablet ist dünner als das Apple iPad Pro


Das MatePad Pro Max ist Huaweis neues Flaggschiff-Tablet und beerbt das MatePad Pro 13.2 (Test) aus dem letzten Jahr. Den Fokus hat das Unternehmen dieses Mal nicht nur auf kreative Funktionen gelegt, sondern dem Tablet auch ein besonders dünnes Gehäuse spendiert – das dünnste weltweit.

Nur noch 4,7 mm dünn

Das Huawei MatePad Pro Max ist 4,7 mm dünn, während es das MatePad Pro 13.2 aus dem letzten Jahr noch auf 5,5 mm bringt. Damit löst das MatePad Pro Max auch das in Deutschland noch nicht offiziell erhältliche MatePad Mini als dünnstes Tablet von Huawei ab, denn dieses ist 5,1 mm dünn.

Huawei MatePad Pro Max (Bild: Huawei)

Damit ist das MatePad Pro Max nicht nur dünner als das Apple iPad Pro, das es auf 5,1 mm bringt, sondern auch als das Samsung Galaxy Tab S11 Ultra, das ebenfalls 5,1 mm misst, und das Honor MagicPad 4, das erst vor zwei Monaten die Krone mit 4,8 mm übernommen hatte. Das Huawei MatePad Pro Max ist demnach derzeit das weltweit dünnste Tablet.

Die dünnsten Tablets im Vergleich:
  • Huawei MatePad Pro Max: 4,7 mm
  • Honor MagicPad 4: 4,8 mm
  • Apple iPad Pro: 5,1 mm
  • Samsung Galaxy Tab S11 Ultra: 5,1 mm
  • Samsung Galaxy Tab S11: 5,1 mm
  • Apple iPad Air: 6,1 mm

Auch der Rand um das Display ist beim MatePad Pro Max dünner geworden und misst nun nur noch 3,55 mm. Das Gewicht des neuen Tablets beträgt 509 Gramm.

3K flexibles, mattes OLED

Das Display selbst bietet 13,2 Zoll und setzt auf ein flexibles OLED-Panel. Die Auflösung des Displays beträgt 3.000 × 2.000 Pixel, was etwas über der Auflösung des Vorgängers mit 2.880 × 1.920 Pixeln liegt. Die Bildwiederholfrequenz beträgt erneut bis zu 144 Hz wie beim MatePad Pro 13.2. Die Spitzenhelligkeit soll bei 1.600 cd/m² liegen.

Mit dem PaperMatte-Display positioniert Huawei die Tablets nicht nur als kostengünstige Alternative zu Apples iPad Pro mit Nanotexturglas, sondern bietet vor allem auch ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche, da die matten Displays inzwischen nicht nur bei teuren Tablets, sondern auch im Einstiegsbereich zu finden sind.

50-Megapixel-Hauptkamera, Selfies ohne Notch

Das runde Kameramodul an der Rückseite des Tablets erinnert in seiner Form an das Huawei Mate 80 Pro und beherbergt eine Hauptkamera mit 50 Megapixeln. Die 12-Megapixel-Frontkamera ist in den dünnen Rand um das Display eingearbeitet. Auf eine Notch oder ein Loch im Display verzichtet Huawei somit, so dass das Display nahezu die gesamte Vorderseite füllt. Beim MatePad Pro 13.2 aus dem letzten Jahr musste die Kamera noch in einer Notch untergebracht werden.

Großer Akku lädt auch andere Geräte

Der Akku, der eine Kapazität von rund 10.000 mAh bietet, kann mit bis zu 66 Watt über USB-C geladen werden. Über Reverse Charging können per Kabel verbundene Geräte vom Tablet mit 40 Watt geladen werden. Für den Klang sind sechs Lautsprecher verbaut.

Huawei MatePad Pro Max (Bild: Huawei)

M-Pencil kann in der Tastatur geladen werden

Auch das neue Tablet unterstützt den Huawei M-Pencil Pro. Der M-Pencil Pro bietet Funktionen wie das Zusammendrücken des Stifts zum Aufrufen von Kontextmenüs, damit auf wichtige Funktionen schneller zugegriffen werden kann. Zudem verfügt er am Ende über eine physische Taste, die gedrückt werden kann. Das Drehen des Stiftes während des Zeichnens hat zudem Einfluss auf die auf dem Tablet registrierte Form der Spitze, wie bei einem normalen Stift.

Nutzt man das MatePad Pro Max in Verbindung mit dem optionalen Glide Keyboard Cover kann der M-Pencil Pro in diesem verstaut und auch gleichzeitig aufgeladen werden.

Speicher, Preis und Verfügbarkeit

Das Huawei MatePad Pro Max kommt mit 12 GB RAM und wird mit 256 oder 512 GB internem Speicher verfügbar sein. Der nicht näher spezifizierte Kirin-SoC soll für einen Leistungszuwachs von 20 Prozent gegenüber dem Vorgänger sorgen. Ein genauer Starttermin für Deutschland sowie der Preis sind noch nicht bekannt.

Europa-Preise des Huawei MatePad Pro Max
Europa-Preise des Huawei MatePad Pro Max (Bild: JokerMaster)

Die EU-Preise betragen 1.399 Euro mit PaperMatte-Display, 256 GB Speicher und Folio Cover. Mit Glide Keyboard kostet diese Version in der EU 1.499 Euro. 512 GB Speicher und das Glide Keyboard gibt es hingegen für 1.649 Euro. Wie immer müssen diese genannten Preise nicht 1:1 für Deutschland gelten.



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Gennaker: Amazon sichert sich 600 MW aus dt. Offshore-Windpark


Amazon und Skyborn Renewables haben einen langfristigen Stromabnahmevertrag für den Offshore-Windpark Gennaker geschlossen. Mit 600 Megawatt handelt es sich laut den Unternehmen um den bislang größten einzelnen Stromabnahmevertrag in Deutschland.

Strom aus der deutschen Ostsee

Der Vertrag umfasst Strom aus dem geplanten Offshore-Windpark Gennaker, der rund 15 Kilometer nördlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst in Mecklenburg-Vorpommern entstehen soll. Nach Angaben von Amazon und Skyborn soll der Windpark eine Gesamtleistung von bis zu 976,5 Megawatt erreichen. Amazons Anteil über den Stromabnahmevertrag entspricht damit rund 61 Prozent der geplanten Kapazität.

Bei einem Stromabnahmevertrag sichert sich ein Abnehmer über einen längeren Zeitraum Strom aus einem bestimmten Projekt. Für den Projektentwickler kann ein solcher Vertrag die Finanzierung erleichtern, da ein Teil der künftigen Erlöse bereits langfristig abgesichert ist.

63 Windkraftanlagen geplant

Gennaker soll aus 63 Offshore-Windkraftanlagen der 15-Megawatt-Klasse bestehen. Die aktualisierte Bau- und Betriebsgenehmigung wurde im Dezember 2025 erteilt. Nach aktueller Planung sollen die Bauarbeiten nach dem Finanzierungsschluss im Sommer 2026 beginnen. Die Inbetriebnahme ist bis Ende 2028 vorgesehen. Nach Fertigstellung soll Gennaker rechnerisch genug Strom erzeugen, um mehr als eine Million deutsche Haushalte zu versorgen.

Skyborn Renewables
Skyborn Renewables (Bild: Skyborn Renewables)

Großinvestition in Mecklenburg-Vorpommern

Skyborn beziffert das Investitionsvolumen für Gennaker auf rund drei Milliarden Euro. Ein Teil der Wertschöpfung soll in Mecklenburg-Vorpommern verbleiben: Die Monopile-Fundamente werden laut Amazon von EEW Special Pipe Constructions in Rostock gefertigt, in räumlicher Nähe zum geplanten Windpark.

Für Amazon ist der Vertrag der bislang größte Stromabnahmevertrag für CO₂-freie Energie in Deutschland. Das Unternehmen verweist darauf, dass sein deutsches Portfolio nach dem Gennaker-Abschluss zwölf Projekte mit zusammen mehr als 1,3 Gigawatt umfasst. Nach vollständiger Inbetriebnahme sollen diese Projekte zusammen rechnerisch Strom in Höhe des Jahresverbrauchs von 1,8 Millionen deutschen Haushalten liefern. Wie hoch Amazons Stromverbrauch in Deutschland tatsächlich ist, weist das Unternehmen öffentlich jedoch nicht aus.

Beitrag zum Offshore-Ausbau

Gennaker soll auch zum deutschen Ziel beitragen, bis 2030 eine installierte Offshore-Windleistung von 30 Gigawatt zu erreichen. Der Windpark wäre zugleich das bislang größte Offshore-Windprojekt in der deutschen Ostsee. Ein Bericht zur Genehmigung nannte eine erwartete Jahresproduktion von knapp vier Terawattstunden, was rund vier Milliarden Kilowattstunden entspricht.



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Retro-Gehäuse: Silverstone FLP03 belebt den Geister der 1990er wieder


Retro-Gehäuse: Silverstone FLP03 belebt den Geister der 1990er wieder

Bild: Silverstone

Beige Farbe, Kippschalter, Turbo-Button und 5,25″-Schächte: Das Silverstone FLP03 ist der jüngste Vertreter aus Silverstones-Retro-Serie, die den Geist der 1990er-Jahre wieder auf den Schreibtisch bringt. Funktional ist aber auch das FLP03 für den Micro-ATX-Formfaktor ein Vertreter der Moderne.

An der Front markieren vertikale Gitter einen Rückgriff auf Design-Elemente der Heimcomputer-Anfangszeit bis hin zu einer Fake-Blende, die ein Diskettenlaufwerk für Speicherträger mit Magnetscheiben aussieht, dem Vorgänger der CD, die wiederum der DVD und Blu-Ray voranging. Vorhanden sind aber tatsächlich drei volle 5,25″-Schächte.

Darüber hinaus nutzt Silverstone wie beim FLP02 für das ATX-Format eine besondere Frontblende mit einem Power-Button im Kippschalter-Design. Er und der Reset-Button lassen sich wie anno dazumal per Schlüssel sperren. Der Turbo-Button erhöht nicht mehr die Taktraten des Prozessors, sondern lässt alle Lüfter mit maximaler Geschwindigkeit laufen. Das ist mehr Gag als wirklich nötig. An die Steuerplatine können bis zu sechs PWM-Lüfter angeschlossen werden.

Silverstone FLP03 (Bild: Silverstone)

Im Inneren modern

Hinter dem Retro-Äußeren wartet ein moderner Midi-Tower mit modernen Lüftern und den aktuell üblichen Ausstattungsoptionen der Mittelklasse. Den freien Platz an der Front füllt Silverstone mit einem 180-mm-Lüfter. Maximal passen zwei Exemplare, drei 120- oder 140-mm-Lüfter an die Front, sofern keine 5,25″-Laufwerke genutzt werden. Weitere Lüfter passen unter den Deckel sowie auf den Netzteil-Shroud. Im Heck arbeitet zudem werksseitig ein 120-mm-Lüfter.

Radiatoren können bis hinauf zum 360-mm-Format an Deckel oder Front montiert werden. Welche Kombinationen von Laufwerken, Lüftern und Radiatoren an beiden Orten im Gehäuse möglich sind, verrät das Nutzerhandbuch in einer umfangreichen Tabelle.

Festplatten packt Silverstone in eine Halterung vor dem Netzteil sowie zwei weitere hinter dem Mainboard. Kühler und Grafikkarten dürfen 155 Millimeter hoch beziehungsweise breit werden, wenn die mitgelieferte GPU-Halterung montiert wird, 163 Millimeter ohne sie. In der Länge werden Grafikkarten im FLP03 praktisch nicht eingeschränkt.

Preis und Verfügbarkeit

Wann das FLP03 den Handel erreicht, ist noch unklar. Es richtet sich allerdings an Käufer, die diesen Look unbedingt wollen: Die Preisempfehlung beträgt rund 180 US-Dollar.



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EcoFlow Ocean 2: Neues Heim­speicher­system und Einstieg in industrielle Energie­speicher


EcoFlow Ocean 2: Neues Heim­speicher­system und Einstieg in industrielle Energie­speicher

Bild: EcoFlow

EcoFlow präsentiert heute mit der Stream-2-Serie nicht nur neue Plug-in-Solarsysteme, die kleine bis große Balkonkraftwerke abdecken, sondern auch die neue Ocean-2-Serie, eine Heimspeicherlösung für Haushalte, die einerseits mehr Energieunabhängigkeit und andererseits eine hohe Versorgungssicherheit anstreben.

Ocean 2: Heimspeicher für bis zu 15 kW

Dafür bietet der Heimspeicher die Energiespeicherung von überschüssiger Solarenergie und eine Notstromversorgung, die im Falle eines Stromausfalls innerhalb von 0 ms umschaltet und den Haushalt weiterhin mit Energie versorgen kann – ein Aspekt, der für viele Käufer bei der Investition in eine PV-Anlage immer wichtiger wird.

Das Portfolio umfasst ein Ocean-2-Dreiphasensysteme, ein Ocean-2-Einphasensysteme sowie das Ocean-2-Plus-Einphasensysteme mit Leistungen von 3 kW bis 15 kW. Die Ocean-2-Systeme bieten 3 MPPTs mit bis zu 8 kW Eingangsleistung je Strang. Das modulare System kann je Inverter mit bis zu 12 Batterien verbunden werden und so auch im Laufe der Zeit, falls nötig, erweitert werden. Bis zu fünf Systeme lassen sich in einem Haushalt parallel betreiben, wenn noch mehr Energie gespeichert werden soll.

Im Rahmen einer Veranstaltung im Vorfeld der Intersolar 2026 in München stellte EcoFlow zudem neben der 5-kWh-Batterie eine neue Ocean-2-Batterie mit 8 kWh Kapazität vor. Sie erhöht die Energiedichte um 58 Prozent und bietet wie das System selbst eine Lebensdauer von bis zu 10.000 Ladezyklen. Mit 1.162 mm ist das neue System mit zwei 8-kWh-Batterien für insgesamt 16 kWh kleiner als ein 1.243 mm hohes System auf Basis von drei 5-kWh-Batterien mit insgesamt 15 kWh. Bis zu sechs der nach IP66 zertifizierten Batterie können im neuen Ocean-2-System direkt aufeinandergestapelt werden, bis zu zwölf für insgesamt 96 kWh in einem System vereint werden. Eine Batterie wiegt 66 kg. Sie ist nicht nur mit neuen Ocean-2-Systemen, sondern auch mit bestehenden PowerOcean-Systemen kompatibel und ermöglicht eine Erweiterung der Speicherkapazität innerhalb des EcoFlow-Energieökosystems. Batterien der ersten Generation lassen sich zudem mit dem Ocean 2 weiternutzen.

EcoFlow Ocean 2 (Bild: EcoFlow)

Die neuen Ocean-2-Heimspeicher eignen sich sowohl für Innen- als auch Außeninstallationen. Softwareseitig setzt das System auf EcoFlows neue Energiemanagement-Plattform Oasis 3.0. Über sie lassen sich auch dynamische Stromtarife sowie Smart-Home-Geräte von mehr als über 35 Marken einbinden.

A-Serie: EcoFlow bietet gewerbliche und industrielle Energiespeicher an

Mit der neuen A-Serie erweitert EcoFlow sein Portfolio darüber hinaus erstmals um Energiespeicherlösungen für gewerbliche und industrielle Anwendungen in Europa.

Das erste Produkt der Serie, Alps, richtet sich laut EcoFlow an gewerbliche PV-Speicher-Projekte sowie Unternehmen, die ihre Energieeffizienz verbessern und Betriebskosten senken möchten. Neben der Verwaltung und Steuerung über Oasis 3.0 unterstützt es die Anbindung an virtuelle Kraftwerke und externe Energiemanagement-Plattformen.

EcoFlow Alps
EcoFlow Alps (Bild: EcoFlow)

Technisch basiert Alps auf einer DC-gekoppelten Hochvolt-Architektur, was die Wirkungsgrade verbessern und Umwandlungsverluste reduzieren soll. Das modulare System basiert auf einer 20-kWh-Einheit und kann für unterschiedliche gewerbliche Anwendungen konfiguriert und erweitert werden.

Für den gewerblichen Einsatz verfügt das System über ein stapelbares Design, Schutzklasse IP66 sowie ein mehrstufiges Sicherheitskonzept auf Zell-, System- und Softwareebene. Alps ist nach IEC 62619 zertifiziert und erfüllt die relevanten Anforderungen der UL 9540A-Tests, so EcoFlow.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von EcoFlow unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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