Apps & Mobile Entwicklung
Metro 2033 & Metro: Last Light: GOG bewahrt Urfassung der düsteren Atomkrieg-Shooter

Metro 2033 und Metro: Last Light werden von GOG in ihrer Originalfassung bewahrt und fit für moderne Rechner gemacht. Beide sind die jüngste Ergänzung des Game Preservation Programs des Anbieters und stehen neben den neueren Redux-Fassungen fortan bereit.
Für Spiele, die Teil des Game Preservation Programs sind, garantiert GOG anhaltende Spielbarkeit im Jetzt und in der Zukunft.
Die Spiele, die nach einem Atomkrieg in den Überresten einer in der Moskauer U-Bahn angesiedelten Zivilisation spielen, basieren auf den Büchern von Dmitri Gluchowski. Kult-Status haben sie, weil sie eine düstere und dreckige, eindringliche Welt zeigen.
Die Existenz überarbeiteter Redux-Version unter anderem mit hübscherer Beleuchtung und Optimierungen am Aufbau der Level wirft allerdings die Frage auf, warum ausgerechnet die gar nicht mehr erhältlichen Urfassungen aus den Jahren 2010 und 2014 für die Bewahrung herangezogen werden. GOG beantwortet sie so: Beide stünden noch immer gut dar und würden sich einzigartig anfühlen. Genau dieses Spielerlebnis soll bewahrt werden. Mit dem starken Einsatz von DirectX11-Effekten seien sie ihrer Zeit zudem weit voraus gewesen.
Neuerungen für die Moderne
Beide Titel, die GOG aktuell mit Rabatt für jeweils rund drei Euro verkauft, sind nun für moderne Hardware optimiert worden und sollen problemlos unter Windows 10 und Windows 11 funktionieren. Darüber hinaus unterstützen sie weitere Auflösungen. Dazu kommt die Möglichkeit, die Bildrate zu begrenzen und Vsync zu aktivieren. Auch das Frame Pacing soll gleichmäßiger geworden sein.
Am Ende der Liste mit Neuerungen finden sich zudem für moderne Rechner optimierte Standardeinstellungen, die nach der Installation geladen werden, sowie die Unterstützung moderner Controller samt Force Feedback über den GOG Input Wrapper. Dank diesem können unter anderem der Dual Sense, Xbox-Pads und der Pro-Controller der Switch 2 ohne weitere Umstände zur Steuerung des Spiels genutzt werden.
Klassiker für die Fortsetzung
Anlass der Bewahrung der Metro-Spiele sei der Geburtstag von Last Light, heißt es in der Ankündigung. Das neue Interesse an der Marke dürfte aber vor allem ihre Sichtbarkeit im Vorfeld der echten Fortsetzung: Metro 2039, das über die Buchvorlage hinausgeht, soll noch in diesem Jahr erscheinen.
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Shelly KI-Assistenten: Das Smart Home macht jetzt Vorschläge

Shelly erweitert seine Smart-Control-App um zwei KI-Assistenten. SoFi und MitRa sollen Smart-Home-Geräte nicht nur per Chat steuerbar machen, sondern auch Automationen, Energieauswertungen und Hilfestellungen stärker miteinander verbinden und sogar vorschlagen.
Zwei KI-Assistenten in der Testphase
Die Grundidee ist schnell erklärt: Statt Automationen manuell zusammenzuklicken oder Gerätestatus einzeln zu prüfen, sollen Nutzer künftig in natürlicher Sprache mit ihrem Smart Home interagieren können.
SoFi ist dabei vor allem für die direkte Bedienung vorgesehen. Der Assistent soll Geräte per Textbefehl steuern, den aktuellen Status anzeigen, Systeme verwalten und einfache Automatisierungen auf Basis der Eingaben erstellen. Wer also wissen möchte, ob bestimmte Verbraucher noch aktiv sind oder eine einfache Szene anlegen will, soll dies über den Chat erledigen können.
MitRa ist stärker auf komplexere Automationen und Auswertungen ausgelegt. Der zweite Assistent soll Smart-Home-Szenarien erzeugen und verwalten, den Stromverbrauch sowie die Systemleistung überwachen und auch weniger eindeutige Spracheingaben interpretieren können. Laut Shelly unterstützt MitRa zudem 20 Sprachen.
Vom Schalter zur Beratung
Interessant ist an der Ankündigung weniger der reine KI-Chat als vielmehr die Richtung, in die Shelly die eigene App weiterentwickeln will. Aus einer Steuerzentrale für Relais, Sensoren, Steckdosen und Co. soll schrittweise ein beratendes System werden. Die Assistenten sollen auf Basis von Gerätenutzung, Nutzerverhalten und Umgebungsdaten Vorschläge machen, etwa für Automatisierungen, Energiesparmaßnahmen, Gerätekonfigurationen oder Fehlerbehebungen.
Damit verschiebt sich der Schwerpunkt im Smart Home ein Stück weit: Nicht mehr nur der Nutzer baut eine Regel, sondern das System schlägt mögliche Regeln vor. Gerade bei größeren Installationen kann das hilfreich sein, weil Automationen schnell unübersichtlich werden.
Premiumkunden bekommen mehr Funktionen
Die KI-Assistenten sollen grundsätzlich allen Nutzern der Shelly Smart-Control-App zur Verfügung stehen. Für zahlende Premiumkunden nennt Shelly jedoch zusätzliche Funktionen. Dazu gehören unter anderem:
- Bis zu fünfmal mehr tägliche KI-Interaktionen
- Detaillierte Ereignisprotokolle mit erweiterten Einblicken
- Automatische Erinnerungen, zum Beispiel bei vergessenen Lichtern
- KI-gestützte Fehlererkennung mit bis zu zehn Analysemodellen
- Erweiterte Individualisierung durch zusätzliche Widgets
- Monatliche Energieberichte per App und E-Mail
Shelly betont außerdem einen vorsichtigen Umgang mit den KI-Funktionen. Empfehlungen der Assistenten sollen vom Nutzer geprüft und aktiv bestätigt werden (Opt-in-Prinzip). Persönliche Daten sollen nach Unternehmensangaben nicht gespeichert oder verwertet werden. Die Verarbeitung soll mit anonymisierten Informationen erfolgen und DSGVO-konform gestaltet sein. Zudem arbeitet Shelly bereits an einem dritten KI-Assistenten, zu dem später weitere Informationen folgen sollen.
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Fünf Varianten: AIDA64 wappnet sich konkreter für AMD Zen 6

Das Monitoring-Tool AIDA64 wird weiter auf das Erscheinen der neuen Zen-6-Prozessoren von AMD vorbereitet. Eine Beta-Version erhielt nun „vorläufige Unterstützung“ für die Produktfamilien Medusa, Mustang Peak, Olympic Ridge und Venice.
Bereits vor zwei Monaten hatte AIDA64 v8.30 erste Unterstützung für Zen-6-APUs mit sich gebracht, ohne jegliche Details zu nennen. Jetzt wird es konkreter, denn in den Release Notes zur am Wochenende veröffentlichten 8.30.8332 Beta wird jetzt der Oberbegriff „Zen 6“ auf einzelne Produktfamilien aufgeteilt.
- Vorläufige Unterstützung für die AMD K1A.18 Mustang Peak CPU
- Vorläufige Unterstützung für die AMD K1A.88 Olympic Ridge CPU
- Verbesserte Unterstützung für die AMD K1A.8 Medusa APU
- Verbesserte Unterstützung für die AMD K1A.9 Venice SP8 CPU
- Verbesserte Unterstützung für die AMD K1A.14 Medusa 2/3 APU
- Erweiterte CPUID-Funktionen (ACE)
- Erkennung der Intel-Prozessornummer für Xeon 6971E+C, 6982E+C, 6991E+C
- Mainboard-spezifische Sensorinformationen für Asus Prime H610M-A WiFi D4, TUF Gaming B850M-Plus WiFi7
- Verbesserte Mainboard-spezifische Sensorinformationen für ASRock-Mainboards
Mustang Peak und Olympic Ridge
In der Familie K1A.18 wird demnach AMD Mustang Peak geführt. Der Codename steht für die neue Generation Ryzen Threadripper, also die CPU-Familie für den Workstation-Bereich. In der nächsten Zeile wird die Kennung K1A.88 der Familie Olympic Ridge zugeordnet. Alles deutet bisher darauf hin, dass Olympic Ridge für die neuen Desktop-Prozessoren steht, die Granite Ridge alias Ryzen 9000 im Sockel AM5 beerben.
Venice ist dem Marktstart am nächsten
Unter K1A.9 steht die Venice-CPU für den Sockel SP8. Dieser Codename ist am längsten und auch schon ganz offiziell bekannt. Er steht für die neue Generation Server-CPUs, die als AMD Epyc vermarktet werden. Venice wird voraussichtlich als wichtiges Produkt für den Data-Center-Bereich den Anfang machen und soll bereits seit rund einem Monat in Serie hergestellt werden. Der Marktstart könnte noch diesen Sommer erfolgen. Eine entsprechende Ankündigung zur Veranstaltung AMD Advancing AI am 22. Juli wäre also keine Überraschung.
Zweimal Medusa als APU
Der Codename Medusa ist wiederum doppelt vertreten: einmal als „K1A.8 Medusa APU“ und einmal als „K1A.14 Medusa 2/3 APU“. Worin der Unterschied besteht, bleibt abzuwarten. Für den klassischen Notebook-Sektor wurde bisher mit der Familie Medusa Point als Nachfolger von Strix Point und Gorgon Point gerechnet.
Downloads
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4,3 Sterne
AIDA64 ist ein umfangreiches System-, Diagnose- und Benchmark-Programm für Windows.
- Version v8.30.8300 Deutsch
- Version v8.30.8332 Beta Deutsch
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Erlaubnis der Trump-Administration: Erste Gruppen erhalten wieder Zugang zu Claude Mythos 5

Eine Auswahl von US-Organisationen darf wieder auf Claude Mythos 5 zugreifen. Die Trump-Administration hat Anthropic die entsprechende Freigabe erteilt, der Exportbann von Mitte Juni wurde damit erstmals ein wenig gelockert.
Wie Anthropic mitteilte, handelt es sich um Organisationen, die kritische Infrastruktur betreiben. Diese erhalten wieder den Zugang zu Mythos 5 für Tätigkeiten im Bereich Cybersicherheit.
Vertreter der Trump-Administration äußerten sich ebenfalls. „Ich habe festgestellt, dass angemessene Schutzmaßnahmen ergriffen wurden, um vertrauenswürdigen Partnern einen Zugang zu dem Modell Claude Mythos 5 zu gewähren“, schrieb US-Handelsminister Howard Lutnick in einem Brief von Ende letzter Woche, der CNBC vorliegt.
Warten auf die Freigabe von Fable 5 und GPT-5.6
Wenige Tage nach dem Start hatte die Trump-Administration die Modelle Fable 5 und Mythos 5 sperren lassen. Mit Verweis auf die nationale Sicherheit wurde ein Exportbann erlassen, der grundsätzlich nur ausländische Staatsbürger der USA betrifft. Weil Anthropic nicht zwischen US-Bürgern und anderen Nutzern unterscheiden kann, wurde der Zugang zu den Modellen komplett gesperrt.
Während Mythos 5 nur für ausgewählte Organisationen bereitgestellt wird, war Fable 5 für die Allgemeinheit verfügbar. Es handelt sich aber um ein Modell, das im Funktionsumfang begrenzt ist. So beantwortete es etwa keine Fragen in Bereichen wie Cybersicherheit und Biologie. Nutzer wechselten in solchen Fällen automatisch auf das weniger leistungsfähige Modell Claude Opus 4.8.
Nach den ersten Freigabeschritten für Mythos 5 soll Fable 5 auch bald wieder verfügbar sein. Anthropic bestätigt, dass entsprechende Gespräche laufen.
- Wie bei Mythos 5 und Fable 5: US-Administration verzögert OpenAIs neues GPT-5.6-Modell
Neben Anthropic betreffen die Exportkontrollen auch OpenAI. Die Preview-Version vom neuen Modell GPT-5.6 – das in den Varianten Sol, Terra und Luna angekündigt wurde – darf ebenfalls zuerst nur Testern bereitgestellt werden, die die Trump-Administration genehmigt hat. OpenAI-Chef Sam Altman hofft auf einen allgemeinen Start in einigen Wochen.
Branchenbeobachter sprechen angesichts der Entwicklung mittlerweile von einem Lizenzregime, das die Trump-Administration de facto etabliert hat. Eine Anfang Juni von Präsident Trump erlassene Executive Order sieht zwar nur eine freiwillige Kooperation vor. Wenn Sperren wie die von Mythos 5 und Fable 5 im Raum stehen, hat die US-Regierung im Endeffekt das letzte Wort, ob Modelle verfügbar sein können.
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