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Missing Link: Amiga40 – Rückblick auf die Geburtstagsmesse


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In den Achtzigern war der Commodore 64 der Star unter den Heimcomputern. Doch die größte Fangemeinde versammelt sich heute um seinen Nachfolger: den Amiga. Er brachte vieles, was uns heute selbstverständlich erscheint – eine graphische Oberfläche namens Workbench, Maus-Steuerung, später sogar CD-ROM und Festplatten. Und natürlich: beeindruckende Musik, Grafik und Animation.

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Die Spiele sind komplexer und unterscheiden sich graphisch kaum von heutigen Indie-Spielen, meint Dennis Pauler vom Streaming-Projekt Virtual Dimension. Die Amiga40 sind für ihn eine alternative Zeitlinie, welche an die zweite Hälfte der neunziger Jahre anknüpft.


Das große Amiga40-Wochenende begann auf der Setpatch 2.0-Party am Freitag in der Altstadt in Mönchengladbach.

Das war auch die Motivation des Organisators Markus Tillmann. Er dachte gern an die einstigen Amiga-Messen in Köln zurück. Als vor zehn Jahren der 30. Geburtstag des Amigas nahte, entstand die Idee eines Treffens. Zunächst nur für die Community. Dann wurde der Gedanke größer gefasst; und am Ende lud die Amiga30-Party ins Rheinische Landestheater Neuss.

Zehn Jahre später ist daraus eine eindrucksvolle Mischung aus Fachmesse, Community-Treff und Tagung erwachsen – verteilt auf zwei Hallen. NRW, die Wiege der deutschen Heimcomputer-Szene, bietet dafür den passenden Rahmen. Viele der Aussteller sind seit Jahrzehnten dabei. Im Zentrum: Factor 5, die Macher von „Turrican“, dem zweifelsohne beliebtesten Amiga-Spiel. „Lemmings“ und „Monkey Island“ hin oder her.

Amiga ist nicht gleich Amiga. Die Plattform wurde und wird stetig weiterentwickelt. Alles ist austauschbar. Gehäuse, Tastatur, Prozessor. Die Vielzahl an Angeboten und Möglichkeiten der Erweiterung verwirrt Einsteiger und Wiederkehrer.

Der Amiga 500 von 1987 hat in der Grundausstattung 512 KB RAM; spätere Spiele wie „Monkey Island“ oder „Wing Commander“ verlangen nach 1 MB. Ein nächster Schritt ist die „advanced“ AGA-Graphik (Advanced Graphics Architecture) ab dem Amiga 1200. Die Konsolen CDTV (1991, ohne AGA) und CD32 (1993, mit AGA) führen die CD ein.

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Was fehlt: In der rapiden Technikwelt häufig die Zeit, die vielen News und Hintergründe neu zu sortieren. Am Wochenende wollen wir sie uns nehmen, die Seitenwege abseits des Aktuellen verfolgen, andere Blickwinkel probieren und Zwischentöne hörbar machen.

1994 meldete Commodore Insolvenz an. Die Rechte wanderten zu Escom, zu Gateway 2000 und schließlich zu Amino Development – die sich in Amiga Inc. umbenannten. Zu den Früchten dieser Odyssee gehörte 2002 der zeitgemäße Nachfolger AmigaOne. Er arbeitet mit AmigaOS 4; unter der Haube steckt ein PowerPC-Prozessor. AmigaOne heißen neue Amigas bis heute; das aktuelle Modell ist der AmigaOne A1222.

Damit nicht genug, es existieren jede Menge Alternativen. Man kann seinen Amiga z.B. mit einer Turbo-Karte wie Vampire oder PiStorm aufrüsten. Oder auf eine Software-Emulation wie AmiKit setzen, die eine Amiga-Umgebung auf neuer Hardware nachbildet. Auch mit Disketten muss man heute nicht mehr hantieren, dank USB-Emulatoren wie Gotek.

Um für alles einen passenden Rahmen zu finden, kommt die britische Firma iMica ins Spiel. Sie produziert unter dem Markennamen CheckMate alternative Gehäuse für den Amiga und andere Rechner. Flagschiff ist ein für Retro-Systeme entwickelter Monitor, 4:3, mit zahlreichen Anschlüssen von HDMI bis Cinch. Der Clou: Der Monitor hat Schächte für Erweiterungen, sogenannte Pods, für zusätzliche Anschlüsse bis hin zu kompletten Systemen etwa auf der Basis eines Raspberry Pi. Der deutsche Vertrieb ist der Dragonbox Shop.

Am Stand von Alinea Computer besonders gefragt war der PowerShark, ein USB-Adapter für die Stromversorgung als Ersatz für das sperrige Netzteil. Ebenfalls beliebt war der MAS Player, ein Steckmodul für die Parallel-Buchse, um MP3-Dateien mit dem Amiga abzuspielen.

MP3 war auch ein Thema beim Solo-Entwickler Gregor Schillinger aka RetroArts: Er präsentierte eine Remastered-Version seines Fantasy-Adventures „Evil Dungeon“ für den C64 mit Sprachausgabe. Möglich macht es der neue FunMP3-Player, ein Steckmodul, das Samples von einer Micro-SD-Karte abspielt – steuerbar mit einfachen BASIC-Befehlen.

Der einfachste Zugang ist eine preiswerte Fertiglösung auf der Basis eines Raspberry-ähnlichen Systems; im Fahrwasser der vielen Minikonsolen, die eine Reihe eingebauter Spiele emulieren. Ein Vorteil ist der HDMI-Anschluss für moderne Fernseher. Etwa der beliebte The A500 Mini von Retro Games Ltd., der rein auf Spiele ausgelegt ist. Oder The 1200 mit „richtiger“ Tastatur, der für Sommer 2026 angekündigt ist. Oder der A600 GS von AmigaKit Ltd., der mit dem Emulator Amiberry und mit der Workbench-Alternative AmiBench ausgestattet ist und sich eher an Tüftler richtet.

Überschattet und gebremst werden Entwicklungen durch den ewigen Streit um die Rechte am Betriebsystem, dem AmigaOS. Es umfasst die Firmware KickStart und die graphische Oberfläche Workbench. Bereits in den neunziger Jahren sicherte sich Cloanto Rechte für sein Emulator-Paket Amiga Forever (für Windows, Mac und Linux); später startete Hyperion mit der Weiterentwicklung von AmigaOS. Beide Parteien liegen sich in den Haaren. Wer welche Rechte genau hat, ist unklar; aber grob beansprucht Cloanto die Rechte für die klassischen Amiga-Systeme bis 1993, bis AmigaOS 3.1; Hyperion die Weiterentwicklungen von AmigaOS 3 sowie AmigaOS 4 für den PowerPC.

Das hat viele Konsequenzen. Akteure der Amiga-Szene müssen Markenrechte beachten; Anwender benötigen Nutzungsrechte für AmigaOS; und die Weiterentwicklung von AmigaOS ist quälend langsam, weil Hyperion alleiniger Entwickler ist – mit angezogener Handbremse, weil der Markt für ein Amiga-Betriebssystem klein ist. Zumal es Alternativen zu AmigaOS wie MorphOS und AROS gibt, die einen Teil der Nutzer ansprechen.

An neuen Spielen gibt es keinen Mangel. An erster Stelle zu nennen ist natürlich „Die Siedler II“, das pünktlich zur Amiga40 veröffentlicht wurde. Es gleicht nach 30 Jahren die Ungerechtigkeit aus, dass Teil 1 zunächst für den Amiga entwickelt wurde – aber Teil 2 nicht einmal mehr für die Plattform erschien. Auf einem Ur-Amiga läuft das Spiel heute allerdings auch nicht. Nötig ist ein Rechner mit AGA-Chipsatz und mindestens einem 68040-Prozessor. Publisher ist der Buchverlag Look Behind You, der dafür von Ubisoft die Rechte erwarb. Für die Umsetzung konnte der erfahrene Entwickler Steffen Häuser gewonnen werden, der bereits Spiele wie „Heretic II“ und „Quake“ für den Amiga umsetzte. Grundlage für Code und Assets ist die Mac-Version.

Eine der gefragtesten Neuerscheinungen war das Taktikspiel „Roguecraft“: die Box-Version war nach wenigen Stunden ausverkauft. Etwas still war es zuletzt um das vor einigen Jahren angekündigte Remake des „Software Manager“. Nun wurde eine spielbare Version gezeigt; noch in diesem Jahr soll sie erscheinen.

Neu erschienen ist zudem „Freak Out“, eine Variante von „Breakout“. Entwickelt hat es Michael Kafke. Nach der Fertigstellung seines vor mehr als 30 Jahren begonnenen „ASM – Das Computerspiel“ ist er offenbar auf den Geschmack gekommen.

Ebenfalls neu ist das putzige Jump’n’Run-Spiel „Phantom Leap“ von HooGames2017. Beide und viele andere Spiele sind in einer Sammler-Schachtel erhältlich, mit Handbuch und Datenträger, der je nach Spiel eine Diskette oder eine CD sein kann. Manchmal werden eine Soundtrack-CDs, ein Poster, Postkarten und ähnliches dazugegeben.

Denn das Print tot ist, weiß man in der Retro-Szene nicht. Neben den Zeitschriften RETURN und Retro Gamer hatte das rührige Amiga Germany Fan’zine (im A5-Format) einen Stand. Das französische Magazin Boing stellte eine doppelt so dicke Sonderausgabe zum runden Amiga-Geburtstag vor, die erstmals auf Englisch erhältlich ist. Und natürlich war die Amiga Future dabei. Die Zeitschrift wird seit Ewigkeiten durch eine ehrenamtliche Redaktion rund um Andreas Magerl betrieben. Zur Amiga40 gab es wieder eine Sonderausgabe; und alte Hasen wissen, dass darin Lizenz-Codes für die jeweils aktuellen Ausgaben der Emulator-Pakete Amiga Forever und C64 Forever im Wert von knapp 60 Euro enthalten sind. Frisch erschienen war auch eine Doppel-DVD mit einer Dokumentation, Interviews und Aufzeichnungen von Diskussionen zur vorigen Amiga38. Für die Amiga40 ist eine DVD in Arbeit.

Frisch aus der Druckerei kam eine neue Ausgabe des Amiga Joker. Die Zeitschrift erschien bis 1996 und wurde nach zwei Jahrzehnten Pause 2017, 2019 und nun 2025 für das Amiga-Festival mit Erinnerungsheften wiederbelebt. Federführend ist Richard Löwenstein, der bereits damals Chefredakteur war. Gleich daneben: eine ebenso frische Ausgabe der ASM. Das legendäre Spielemagazin, das von 1986 bis 1995 erschien, wird seit 2023 von Fans jährlich neu herausgegeben.

Für ihr langjähriges Engagement erhielt die Amiga Future einen der vier Community Awards; neben dem Pistorm-Team für die beste Hardware, dem AmigaOS-Team für die beste Software und an die Entwickler von „Die Siedler II“ für das beste Spiel.

Auch Bücher hatten ihre Premiere auf der Amiga40. Der Verlag Microzeit stellte „REDO FROM START“ vor. Es enthält Interviews mit Spiele-Designern der frühen achtziger Jahre aus USA and Japan. Das Vorhaben wurde über eine Kickstarter-Kampagne vorfinanziert. Ein zweiter Teil mit Entwicklern aus Deutschland und Kanada soll folgen. Hans Ippisch, einst Chefredakteur der Zeitschrift Amiga Games, wählte gezielt die Amiga40 als Erscheinungsdatum seiner Autobiografie „Drei Leben für Games“ (als Entwickler, als Medienschaffender und in der Industrie).

Er ist einer der 20 Ehrengäste, die auf einer Sammelkarte gewürdigt wurden, neben dem Komponisten Chris Huelsbeck („Turrican“), dem Streamer Amiga Bill und Juergen Goeldner, Gründer der Publisher Rushware und Softgold. Die Karten lagen an den verschiedensten Ständen aus, wurden rege getauscht, mit Unterschriften versehen – und gaben stetigen Gesprächsstoff, wo welche Karte zu finden war.

Eine Ausstellung zahlreicher Amiga-Modelle und Prototypen war der erste Auftritt des geplanten Commodore Werksmuseum 2.0. Der Sammler Mario Schweder rettete einen Großteil der Exponate des Ende 2024 geschlossenen Werksmuseums in Braunschweig. Nun bemüht er sich um eine erneute Dauerausstellung – eben als Werksmuseum 2.0. Ihm zur Seite steht Petro Tyschtschenko, der damals leitende Positionen bei Commodore Deutschland und später Amiga Technologies innehatte und umfangreiches Schriftgut wie Verträge aufbewahrt.

Ein wildes Gebilde aus Leiterplatten war leicht zu übersehen: Lorraine, der Prototyp des ersten Amiga-Computers, wie er 1984 auf der CES ausgestellt wurde, gelangte zum ersten Mal nach Deutschland. Mitsamt einigen Entwicklern von damals. Sie genießen die Hingabe der Besucher zu dem Kult-Computer: In Deutschland sind die Amiga-Liebhaber besonders treu.

Ob die Veranstaltung weitergeführt wird, lässt sich der Organisator angesichts des enormen Aufwands für das ehrenamtliche Team offen. Ohnehin fand sie nicht jedes Jahr statt: Nach der Amiga30 kamen die 32 und 34, die Corona-Jahre, die 37, die 38 und nun die 40. Vielleicht lässt man sich die ikonische Zahl 42 nicht entgehen; das wäre in zwei Jahren 2027. Gesetzt ist allerdings der Termin für die kleine Schwester: Die ARC – Amiga Ruhrpott Convention in Duisburg findet zum vierten Mal am 16. Mai 2026 statt.

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(nen)



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Für Vertikalspieler: Neues Gamepad fürs iPhone


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Üblicherweise dreht man sein iPhone horizontal, wenn man zocken möchte – actionreiche Games werden, im Gegensatz zu den ubiquitären „Vertical Videos“ auf Instagram, TikTok & Co., im Querformat gezockt. Doch eine Ausnahme gibt es: Retrotitel in 4:3 eignen sich tatsächlich für die Wiedergabe im Porträtmodus. Das sieht man nun auch beim Controller- und Spielezubehörspezialisten 8Bitdo so: Die Firma bringt dazu passend nun ein eigenes Gamepad für Smartphones.

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Das 8BitDo FlipPad hat derzeit noch keine eigene Website, wurde aber bereits samt Video auf X annonciert. Im Gameboy-Look eingefärbt (grau mit schwarzem Steuerkreuz und kirschroten Knöpfen), wird das Gerät am unteren Rand eines iPhone – und bestimmter, passender Android-Geräte – angebracht. Das FlipPad ist klappbar: Dank integriertem USB-C-Stecker wird es direkt mit dem Handy verbunden und dann umgeschlagen.

Es verdeckt dann einen Teil des Screens, was aber für Retrotitel kein Problem darstellt, da diese im Hochformat nur den oberen Teil des Bildschirms einnehmen. Laut 8Bitdo hat man einen „offiziellen Support von Apple“, das Gerät dürfte eine „Made for iPhone“-Zertifizierung haben.

Die Verwendung von USB-C ist hilfreich, da Latenzen vermieden werden. Das „Flip-style-Gamepad, das für mobiles Gaming gestaltet wurde“, kommt mit reichlich Tasten. Neben Steuerkreuz (D-Pad) und ABXY-Knöpfe sowie Start und Select gibt es insgesamt sechs weitere Buttons, die sich frei belegen lassen. Wie das Software-technisch gelöst wird, ist noch unklar. Einen Preis hat 8Bitdo ebenfalls bislang nicht genannt, zudem dauert die Auslieferung noch bis Sommer.

Passende Spiele / Emulatoren, die das Format des FlipPad unterstützen, gibt es bereits einige. Apple hat – nach reichlich Nerv für Entwickler – seine Vorgaben mittlerweile gelockert, zudem stehen in der EU alternative Vertriebswege wie der AltStore zur Verfügung. 8Bitdo zeigt den FlipPad derzeit auf der CES in Las Vegas. Diese endet am heutigen Freitag.

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(bsc)



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Google-Update sorgt für Probleme auf Pixel-Smartphones – so werden sie behoben


Ende des vergangenen Jahres hat Google für Pixel-Nutzer noch einmal ein großes Update bereitgestellt. Durch den Pixel-Drop können die Smartphones seither KI-Zusammenfassungen in Chats nutzen und profitieren von verbesserten Energiesparfunktionen. Jetzt bringt ein neues Update aber einige Probleme mit sich, wie 9to5Google berichtet.

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Demnach treten die Probleme auf, seitdem Google vor wenigen Tagen ein Update für das Play-System ausgerollt hat. Die Aktualisierung, die lediglich 15 Megabyte groß ist, hält unter anderem den aktuellen Security-Patch von Google bereit. Nach der Installation kommt es allerdings vornehmlich auf Googles Pixel-10-Reihe zu Problemen. Nach dem Neustart eines Pixel 10 Pro blieb der Bildschirm zunächst dunkel.

Lediglich der Power-Button an der Seite des Pixel-Smartphones lieferte noch ein haptisches Feedback, als er länger gedrückt wurde. Alle anderen Eingaben blieben auf dem Gerät unerkannt. Das Standardmodell, das Google Pixel 10, konnte nach dem Neustart ganz normal mit einem Code entsperrt werden. Allerdings wurde der Pixel-Launcher, also die Oberfläche des Betriebssystems, nicht komplett geladen. So zeigte das Pixel-Smartphone lediglich das festgelegte Hintergrundbild. Sämtliche Icons und UI-Elemente fehlten.

Auf anderen Pixel-10-Geräten, wie dem Foldable und der Pixel-9-Reihe, sollen die Probleme nicht ganz so gravierend ausfallen. Hier ist den Testern lediglich aufgefallen, dass der Neustart nach der Installation des Google-Play-Updates etwa länger als normal gedauert hat. Danach funktionierten die Geräte aber ohne spürbare Fehler. Ältere Pixel-Generationen wurden nicht getestet.

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Glücklicherweise lassen sich die Probleme recht schnell beheben, wenn das Smartphone davon betroffen sein sollte. Sollte ein schwarzer Bildschirm sichtbar sein, hilft laut 9to5Google, das Gerät per Kabel und Netzteil mit Strom zu versorgen. Anschließend sollte ein weiterer Neustart durchgeführt werden. Selbiges gilt für Geräte, bei denen die UI-Elemente nicht richtig geladen werden. Nach dem Neustart sollten die Pixel-Smartphones wieder reibungslos arbeiten und die Probleme dauerhaft verschwunden sein.

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Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de erschienen.


(jle)



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Blutzuckerüberwachung: Isaac kontrolliert den Blutzucker ohne Nadelstiche


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Das US-Unternehmen PreEvnt hat ein nicht invasives Blutzuckerkontrollgerät auf der CES 2026 in Las Vegas vorgestellt. Das berichtet das US-Magazin Wired. Laut Hersteller eignet sich das Gerät sowohl für Menschen mit Diabetes Typ 1 und 2 als auch für Menschen, die ihren Blutzuckerspiegel aus gesundheitlichen Gründen überwachen wollen.

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Das Isaac genannte Gerät ist in etwa so groß wie eine 2-Euro-Münze und misst den Biomarker Aceton im menschlichen Atem, schreibt Wired. Der süßlich-fruchtige Acetongeruch im Atem ist ein häufiges Symptom der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus und steht in Verbindung mit einem steigenden Glucoseanteil im Blut. Der Isaac kann laut PreEvnt folglich nur auf erhöhten Blutzucker hinweisen und keine exakten Messwerte liefern. Eine kontinuierliche Überwachung der Blutzuckerwerte dürfte das Gerät also nicht gänzlich ablösen. Das Gerät reduziert aber laut Hersteller die Frequenz klassischer Blutzuckermessungen.

Fortschrittlich ist, dass das kleine Kontrollgerät ohne Nadelstiche unter der Haut auskommt. Es eignet sich deshalb besonders für Kinder und ältere Menschen. Gängige Blutzuckermessmethoden arbeiten bislang invasiv. Die Messung erfolgt klassischerweise mittels einer kleinen Menge Blut, die durch einen Nadelstich entnommen wird. Die Blutprobe wird anschließend auf einen Messstreifen aufgetragen, der von einem Messgerät auf der Basis einer chemischen Reaktion zwischen Blut und Teststreifen ausgelesen wird.

Auch modernere Messmethoden wie die beim Continuous Glucose Monitoring (CGM) eingesetzten Sensoren arbeiten meist mit einer subkutanen Nadel. CGM-Sensoren überwachen allerdings die Glucosekonzentration im Gewebe, nicht im Blut.

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Das Konzept des Isaac wurde von PreEvnt bereits auf der CES 2025 vorgestellt. Seit Ende vergangenen Jahres durchläuft das Gerät eine erste klinische Studie an Menschen in Zusammenarbeit mit der Indiana University. Die Studie vergleicht die Leistung von Isaac im Vergleich zu klassischen Methoden zur Überwachung des Blutzuckerspiegels. 2027 soll Isaac von der Food and Drug Administration (FDA), der US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel, im Rahmen eines De-Novo-Verfahrens zugelassen werden. Eine De-Novo-Klassifizierung ist ein Zulassungsverfahren von Medizinprodukten in den USA, für die keine vergleichbaren Vorgängerprodukte existieren.

Für den Isaac von PreEvnt wird auch eine Smartphone-App entwickelt, die Blutzuckerwerte und zu sich genommene Lebensmittel protokollieren und auf einer Zeitachse darstellen können soll. Innerhalb der App können Menschen mit Diabetes Notfallkontakte hinterlegen, die bei Bedarf kontaktiert werden sollen. Die App befindet sich laut Wired aktuell in der Endphase der Entwicklung, konnte auf der CES aber bereits getestet werden.

heise online ist offizieller Medienpartner der CES 2026.

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(rah)



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