Connect with us

Apps & Mobile Entwicklung

Mozilla Firefox 151: Update bringt neue Start­seite und ver­besserten Schutz


Mit Firefox 151 rollt Mozilla zahlreiche Neuerungen für den Browser aus. Neben einer überarbeiteten Startseite verbessern die Entwickler den privaten Modus, erweitern die PDF-Funktionen und stärken den Schutz sensibler Daten. Aufgrund zahlreicher geschlossener Sicherheitslücken wird ein zeitnahes Update dringend empfohlen.

Neue Startseite und verbesserte Schutz sensibler Daten

So präsentiert sich die neue Startseite von Firefox laut Mozilla in einem „frischen, neuen Look“, zu dem unter anderem neue Hintergrundbilder gehören. Gleichzeitig schaffen die Entwickler damit die technische Grundlage für weitere Funktionen kommender Versionen, zu denen künftig auch Widgets zählen sollen.

Mit Firefox 151 führt Mozilla eine neu gestaltete Startseite ein
Mit Firefox 151 führt Mozilla eine neu gestaltete Startseite ein (Bild: Mozilla)

Auch beim Datenschutz und dem Schutz sensibler Daten hat Mozilla nachgebessert. Anwender können ihre Sitzungsdaten im privaten Modus künftig löschen, ohne das jeweilige Fenster schließen zu müssen. Dafür wurde die neue Schaltfläche „Private Sitzung beenden“ integriert. Nach deren Betätigung entfernt Firefox sämtliche privaten Browser-Daten sofort und startet automatisch eine neue private Sitzung. Laut Mozilla soll diese Neuerung die Nutzung des privaten Modus deutlich komfortabler gestalten.

Die Verbesserungen setzen sich auch an anderer Stelle fort: Firefox 151 integriert erstmals standardmäßig einen Schutz vor Finger-Printing in den erweiterten Tracking-Schutz. Durch die Begrenzung der möglichen Daten soll es Betreibern von Websites deutlich schwerer gemacht werden, Besucher verfolgen zu können. Laut Mozilla reduziert der neue Schutz die mögliche Identifizierung durch gängige Finger-Printing-Techniken im Durchschnitt um 14 Prozent, unter macOS soll sogar eine Verbesserung von bis zu 49 Prozent möglich sein.

Daten von privaten Sitzungen lassen sich jetzt per Knopfdruck löschen
Daten von privaten Sitzungen lassen sich jetzt per Knopfdruck löschen (Bild: Mozilla)

Neue PDF-Funktionen und verbesserter VPN

Auch die PDF-Funktionen erweitert Mozilla um kleinere Verbesserungen. Anwender können nun mehrere PDF-Dateien direkt im Firefox-Browser zusammenführen. Viele grundlegende PDF-Operationen lassen sich damit inzwischen ohne zusätzliche Software direkt im Browser erledigen, wodurch externe Programme in zahlreichen Fällen überflüssig werden.

Darüber hinaus wurde die mit der vorherigen Firefox-Version eingeführte VPN-Funktion erweitert. Nutzer können ihren Standort nun selbst auswählen und erhalten dadurch mehr Kontrolle darüber, wie und wo ihr Datenverkehr im Internet erscheint. Dabei lässt sich entweder manuell ein bestimmtes Land festlegen oder automatisch die beste Verbindung auswählen.

Profile können jetzt plattformübergreifend wiederhergestellt werden

Die ausführlichen Release Notes listen zudem zahlreiche kleinere Neuerungen auf. Nachdem Mozilla mit Firefox 150 die Profilverwaltung unter Windows 10 und Windows 11 verbessert hatte, folgt nun Linux. Dadurch lassen sich Profile künftig plattformübergreifend wiederherstellen.

Unter macOS können URLs, die über Apples Universal Clipboard von iOS-Geräten kopiert wurden, nun korrekt in Firefox eingefügt werden. Zusätzlich verwenden Dropdown-Menüs auf Web-Seiten jetzt den nativen macOS-Menüstil, wodurch sich Optik und Verhalten stärker an das restliche System anpassen.

Gefährliche Lücken geschlossen

Die neue Version nutzt Mozilla außerdem dazu, mehr als 30 Sicherheitslücken zu schließen. Sechs davon stufen die Entwickler als besonders kritisch ein. Diese Schwachstellen betreffen unterschiedliche Bereiche und reichen von einem möglichen Ausbruch aus der Sandbox über fehlerhafte Grenzwerte bis hin zu Zugriffen auf bereits freigegebene Speicherbereiche oder Integer Overflows. Aus diesem Grund wird ein schnelles Update auf Firefox 151 dringend empfohlen.

Auch ESR-Versionen mit Updates

Mozilla hat zudem die ESR-Versionen 140 und 115 mit Langzeit-Support aktualisiert. Neue Funktionen enthalten diese Varianten erwartungsgemäß nicht, stattdessen konzentrieren sich die Updates ausschließlich auf Fehlerbehebungen und Sicherheitskorrekturen.

In Firefox ESR 140.11.0 schließen die Entwickler insgesamt 20 Sicherheitslücken, von denen sechs als kritisch eingestuft werden. Die Security Notes zu Version 115.36 listen zwar lediglich sieben geschlossene Schwachstellen auf, allerdings besitzen auch hier sechs davon ebenfalls ein hohes Gefährdungspotenzial. Entsprechend wird auch bei beiden ESR-Versionen zu einem zeitnahen Update geraten.

Ab sofort verfügbar

Firefox 151 sowie Firefox 140.11.0 ESR und 115.36.0 ESR stehen ab sofort auf der Website von Mozilla zum Download bereit. Wie gewohnt lässt sich die Aktualisierung über die Update-Funktion im Browser direkt anstoßen, wobei die meisten Anwender mittlerweile auch eine Benachrichtigung über die neue Version erhalten haben dürften. Alternativ können die neuen Versionen nach wie vor ebenso bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • Mozilla Firefox

    4,7 Sterne

    Firefox ist ein freier Browser der gemeinnützigen Mozilla Foundation mit vielen Erweiterungen.

    • Version 151.0 Deutsch
    • Version 140.11.0 ESR Deutsch
    • Version 115.36.0 ESR Deutsch



Source link

Apps & Mobile Entwicklung

Doch 32 GB statt 64 GB RAM: Entwickler von Cinder City ändern Systemanforderungen


Doch 32 GB statt 64 GB RAM: Entwickler von Cinder City ändern Systemanforderungen

Bild: Steam

Das Team hinter dem kommenden PvE-Shooter Cinder City hat die offiziellen Systemanforderungen korrigiert. Die Empfehlung liegt nun bei 32 GB Arbeitsspeicher statt den zuvor genannten 64 GB. Allerdings bleibt das Minimum weiterhin bei 32 GB stehen und somit eine hohe Hürde. Bei der Grafikkarte wird nun aber mehr verlangt.

Mit ungewöhnlich hohen Anforderungen an den Arbeitsspeicher sorgte das NC-Studio Big Fire Games kürzlich für Aufsehen. Mindestens 32 GB wurden verlangt und sogar 64 GB empfohlen. Doch jetzt rudert das Studio zurück und korrigiert die Empfehlung auf 32 GB. In einer kurzen Mitteilung auf Steam ist von einem Fehler die Rede. Das Studio bittet, diesen zu entschuldigen und hat die Systemanforderungen für Cinder City entsprechend angepasst. Diese lauten jetzt wie folgt.

Systemanforderungen für Cinder City (korrigiert am 2. Juli)

Dabei zeigt sich, dass auch an anderer Stelle Änderungen vorgenommen wurden. Als Empfehlung für die Grafikkarte steht nun die schnellere GeForce RTX 4070, statt der zuvor genannten GeForce RTX 4060 in der Tabelle. Außerdem wurden die Angaben zum nötigen Speicherplatz (50 GB) nun komplett gestrichen.

Letztlich sind die Systemanforderungen aber ohnehin noch nicht in Stein gemeißelt, darauf weist auch das Entwicklerteam hin: „Bitte beachtet, dass die aktuellen Systemanforderungen auf unserer aktuellen Entwicklungsversion basieren. Im Zuge der weiteren Optimierung können die endgültigen Systemanforderungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung geringer ausfallen als die derzeit aufgeführten. Wir werden euch kurz vor der Veröffentlichung aktualisierte und genauere Systemanforderungen zur Verfügung stellen.“

Bis zum Release, der zuletzt zumindest noch in diesem Jahr erwartet wurde, kann sich also bei den Anforderungen noch etwas ändern.

Die Redaktion dankt „BloodReaver87“ für den Hinweis.



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Bei chinesischem Reseller aufgetaucht: Nintendo Switch 2 bald mit neuem LCD-Panel?


Bei chinesischem Reseller aufgetaucht: Nintendo Switch 2 bald mit neuem LCD-Panel?

Bild: Nintendo

Bekommt die Switch 2 ein neues LCD-Panel von Sharp? Denn auf einer chinesischen Reseller-Website ist ein mögliches LCD-Panel für Nintendos portable Konsole aufgetaucht, das sich in einigen Punkten vom Innolux-Panel des Launch-Modells unterscheidet.

Das LCD-Panel der Switch 2 zeigt einer Analyse von Digital Foundry zufolge mehr Bewegungsunschärfe als das LCD-Panel des Release-Modells der ersten Switch. Dabei stammt das 7,9 Zoll große Panel von Sharp, das eine Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln, variable Bildraten bis 120 Hertz und HDR10-Unterstützung bietet.

Neues Sharp-Panel sorgt für Diskussionen

Doch jetzt ist ein LCD-Panel von Sharp bei einem Reseller aus China aufgetaucht, das den Spezifikationen des aktuell verwendeten Panels von Innolux entspricht. Während die allgemeinen technischen Spezifikationen übereinstimmen (7,9 Zoll, 1080p-Auflösung), weicht das Sharp-LCD-Panel, das die Typbezeichnung LS079T1SX10P trägt, in einigen Details vom Innolux-Panel ab.

Demnach unterscheidet sich das Panel bei der Leiterplatte, dem Anschluss und den Kabeln deutlich vom Innolux-Modell, wie Nintendo Patents Watch auf X schreibt. Dies könnte auf eine neue Panel-Revision hindeuten und nicht lediglich auf eine geringfügige Überarbeitung. Zudem soll bereits das Innolux-Panel LTPS-Displayglas von Sharp verwendet haben. Wie üblich bei solchen Informationen gilt jedoch: Offiziell bestätigt ist davon noch nichts.

Situation bleibt unklar

Ob Nintendo somit das aktuell verwendete Innolux-LCD-Panel künftig durch das Sharp-Modell austauscht oder die Panels beider Hersteller in der Switch 2 verbauen wird, ist derzeit nicht bekannt. Zudem ist noch nicht abzusehen, ob die Anpassungen des Sharp-LCD-Panels Motion Blur und Ghosting reduzieren könnten oder ob sich hier kein nennenswerter Unterschied zum Innolux-Pendant ergibt.

Während Nintendo zwar eine überarbeitete Modellversion der Switch 2 bestätigt hat, die dem europäischen Recht auf Reparatur entsprechen wird, gibt es seitens des japanischen Herstellers noch keine Ankündigungen zu einer Display-Revision der Hybrid-Konsole. Somit bleibt abzuwarten, wie sich die Situation um das bei einem chinesischen Reseller aufgetauchte Sharp-LCD-Panel weiterentwickeln wird.

Spezifikationen von Nintendo Switch 2, Switch OLED und Switch im Vergleich



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

TinyRetroPad: Ex-Microsoft-Entwickler schreibt Notepad mit 2,5 KB neu


Es wirkt wie eine Gegenbewegung zu Microsofts aktueller Strategie, Software immer umfangreicher zu gestalten: Der ehemalige Microsoft-Ingenieur Dave Plummer hat einen nahezu vollständigen Windows-Texteditor entwickelt, der lediglich rund 2,5 KB groß ist und dabei ausschließlich bereits in Windows vorhandene Komponenten nutzt.

Alle nötigen Funktionen vorhanden

Trotz seiner geringen Größe soll der von Plummer, zu dessen beruflicher Vita unter anderem der Windows-Task-Manager zählt, entwickelte TinyRetroPad zahlreiche klassische Notepad-Funktionen bieten. Dazu gehören das Öffnen und Speichern von Dateien, Suchen und Ersetzen, Drucken, die Auswahl der Schriftart, Zeilenumbruch sowie die Abfrage beim Schließen ungespeicherter Dokumente. Als Ersatz für den modernen Editor von Microsoft versteht Plummer TinyRetroPad allerdings nicht, stattdessen soll das Projekt demonstrieren, wie leistungsfähig die bereits in Windows integrierten Systemkomponenten sind und wie weit sich die moderne Softwareentwicklung von diesem Prinzip entfernt hat. Gleichzeitig versteht sich TinyRetroPad als Kritik an der zunehmenden Komplexität und Funktionsüberladung aktueller Windows-Anwendungen wie Notepad unter Windows 11.

Neue Software benötigt meist deutlich mehr Speicherplatz

Während das klassische Notepad unter Windows XP noch aus einer einzigen rund 65 KB großen Datei bestand, fungiert die heutige notepad.exe lediglich als Startprogramm für eine moderne UWP-/WinUI-Anwendung, deren Gesamtgröße bei etwa 5 MB liegt. Hinzu kommt, dass Microsoft den einst bewusst schlanken Editor im Laufe der Jahre um immer mehr Funktionen erweitert hat, wodurch er sich zunehmend in Richtung WordPad entwickelte. Dazu zählen unter anderem Tabs, automatische Speicherung, Markdown-Unterstützung, Tabellenfunktionen, Bildunterstützung sowie die Integration von Copilot- beziehungsweise Writing-Tools. Von einem Editor, der schnell zum Anzeigen und Bearbeiten verschiedener Textformate genutzt werden kann, ist Notepad somit heute weit entfernt.

Das TinyRetroPad zeichnet sich durch seine geringe Größe aus
Das TinyRetroPad zeichnet sich durch seine geringe Größe aus (Bild: Windows Latest)

Ähnliches konnte Windows Latest bereits beim Vergleich des modernen Media Players mit dessen klassischem Vorgänger feststellen. So benötigt die aktuelle Version nicht nur mehrere Sekunden zum Starten, sondern belegt im Leerlauf mit rund 377 MB auch deutlich mehr Arbeitsspeicher als die klassische Variante mit lediglich etwa 103 MB. Dies dürfte einer der Gründe sein, weshalb frühere Windows-Versionen mit deutlich weniger RAM auskamen.

Auch im Arbeitsspeicher benötigt das TinyRetroPad wenig Platz
Auch im Arbeitsspeicher benötigt das TinyRetroPad wenig Platz (Bild: Windows Latest)

Effizienz keine Raketenwissenschaft

Plummer betont, dass die geringe Größe des Editors keineswegs ein Wunderwerk sei. Windows selbst stelle nahezu alle Funktionen bereit, die klassische Desktop-Anwendungen benötigen. Dazu gehören unter anderem Fensterverwaltung, Menüs, Dialogfenster, Zwischenablage, Druckfunktionen, Schriftartauswahl und Textsteuerungen, die bereits fester Bestandteil des Betriebssystems sind. Eine kleine Anwendung müsse diese Komponenten lediglich nutzen, anstatt eigene Bibliotheken oder Frameworks mitzuliefern. Dies beschreibt Plummer mit dem Vergleich, dass ein kleines Windows-Programm lediglich „mit einer Brotdose und einem Stadtplan“ anreise, während das Betriebssystem bereits die gesamte Infrastruktur bereitstelle.

Das TinyRetroPad bietet alle benötigten Funktionen (Bild: Windows Latest)

Viele in Windows vorhandene Komponenten verwendet

Neu ist TinyRetroPad allerdings nicht, sondern basiert auf früheren Projekten Plummers. Ausgangspunkt war das experimentelle Projekt „tiny.asm“, mit dem der Entwickler bereits demonstrieren wollte, wie klein eine vollständige Windows-Anwendung ausfallen kann. Die Grundlage des neuen Editors bildet das seit Jahrzehnten in Windows vorhandene Steuerelement RICHEDIT50W, das nahezu sämtliche Aufgaben der Textverarbeitung übernimmt. Dazu zählen die Darstellung von Text, Cursorverwaltung, Textmarkierung, Ausschneiden, Kopieren und Einfügen, die Rückgängig-Funktion sowie die Verwaltung großer Dateien. Frühere Versionen nutzten noch das einfachere EDIT-Steuerelement und erreichten damit sogar eine Größe von lediglich 890 Byte. Aufgrund der starken Komprimierung kam es jedoch zu Problemen mit dem Windows Defender, der teilweise Fehlalarme auslöste. Mit dem Wechsel auf RICHEDIT konnten diese zwar beseitigt werden, allerdings stieg die Dateigröße zunächst auf rund 981 Byte an.

Um zu verdeutlichen, wie wenig Speicherplatz für einen funktionsfähigen Editor tatsächlich erforderlich ist, hat Plummer den Speicherbedarf der einzelnen Funktionen detailliert dokumentiert. So beanspruchte das Dateimenü 1.375 Byte, die Warnung bei ungespeicherten Änderungen 1.622 Byte, Suchen und Ersetzen 2.143 Byte und die Druckfunktion mit 2.476 Byte den größten Anteil. Zum geringen Speicherbedarf trägt zudem der spezielle Linker Crinkler bei, der ursprünglich aus der Demo-Szene stammt und ausführbare Dateien besonders effizient komprimiert sowie gleichzeitig den Maschinencode optimiert. Dadurch sollen sich neue Funktionen teilweise nahezu ohne zusätzlichen Speicherbedarf integrieren lassen.

Auch verschiedene Schriften werden beim TinyRetroPad unterstützt
Auch verschiedene Schriften werden beim TinyRetroPad unterstützt (Bild: Windows Latest)

Kein offizieller Release

Für den produktiven Einsatz ist TinyRetroPad derzeit allerdings noch nicht geeignet, weshalb bislang auch keine offizielle Release-Version existiert. Aufgrund der extremen Komprimierung können Antivirenprogramme weiterhin Fehlalarme auslösen. Zudem berichten Nutzer über verschiedene Probleme, darunter einen ungewöhnlich hohen Speicherverbrauch von etwa 500 MB unter Windows 7 (64 Bit) sowie Inkompatibilitäten mit Windows XP SP3.



Source link

Weiterlesen

Beliebt